Rücktritt Schatzmeisterin

Geschrieben von Dirk Horn am 3. September 2021 um 08:33

Sehr verehrte Sportkameraden und Sportkameradinnen,

am vergangenen Samstag ist unsere Schatzmeisterin Frau Sandra Langner nach 17 Jahren von ihrem Amt zurückgetreten.
Sandra hat in all den Jahren vorbildlich und mit großem Herzen und sehr viel Sachverstand die Aufgaben des Schatzmeisters ausgeführt und mit besonderer Hingabe die DMC Geschäftsstelle geführt.
Die Lücke wird sich nur sehr schwer schließen lassen.

Ich wünsche Sandra und ihrer Familie alles, alles Gute für die Zukunft und ich bin mir sicher, dass wir die Familie Langer zukünftig wieder vermehrt auf den Rennplätzen antreffen werden.

Herzlichen Dank für deine langjährige geleistete Arbeit im Deutschen Minicar Club.

Dirk Horn für das Präsidium im September 2021

Deutsche Meisterschaft 2021 ORE8 beim RCO-Ottendorf-Okrilla

Geschrieben von Ralf Bauer am 28. Juli 2021 um 09:48

Auf ging es vom 23.-25.07.2021 in das schöne Bundesland Sachsen. In die Nähe der Landeshauptstadt Dresden lud der dort ansässigen Verein RCO-Ottendorf-Okrilla e.V. zur Deutschen Meisterschaft ORE8 ein, um nach 2019 die nächsten Deutschen Meister zu küren. Im Vorfeld hatte der Verein die Strecke vorbereitet und war bereit, die ca. 60 Teilnehmer*innen auf ihrem Vereinsgelände begrüßen zu können. Für den Rennablauf wurden als Rennleiter Marcus Krause, Niclaas Burleigh (Referee) und Andreas Liebermann (Zeitnahme) mit ins Boot geholt. Weiterhin war mit Ralf Bauer, der OR8-Referent vor Ort. Im Laufe des Wochenendes gab es das ein und andere kleine Problem, was Sie gemeinsam lösen konnten. Dies betraf auch die Strecke. An dieser Stelle muss man den Verein loben, der die Strecke während des Wochenendes gut in „Schuss“ hielt und die Bereiche nacharbeitet, wo es Probleme gab. Wie sagte es ein Teilnehmer: „Die Streckenbedingungen sind für alle gleich“. Dies traf auch auf den Reifenverschleiß zu. 1 bis 2 Läufe und dann war der Reifensatz hin.

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Der Freitag begann bei schönstem Wetter mit dem Training nach Gruppen. Es standen 5 Trainingsläufe auf dem Zeitplan, bei denen die drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden in die Wertung für die Gruppeneinteilung am Samstag eingingen. Mit Burak Kilic setzte sich der amtierende Deutsche Meister OR8 vor seinem Bruder und Jörn Neumann an die Spitze des Feldes. Nach seinem Sieg in Bischofsheim vor einer Woche war dies nicht ganz überraschend. Am Freitag gab es einen Geburtstag zu feiern. Tom Sommer wurde 18 Jahre und kam bei dieser DM ein letztes Mal als Jugendlicher in die Wertung. Um es vorweg zu nehmen, er schaffte es in drei spannenden Finals die schnelle Sophie Müller auf Platz 4 zu verweisen. Schade für Sophie, die nur einen Platz hinter Tom in der Gesamtwertung auf Platz 7 landete. Dies zeigt, wie stark die Jugend im Offroad 1/8 Bereich ist. Vier Jugendliche in den Top 10 ist ein starkes Ergebnis.

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Nun zurück zum Rennen. Samstag war Vorlauftag wie üblich auf den Deutschen Meisterschaften Offroad 1/8. Von den fünf Vorläufen gingen drei in die Wertung für die Startaufstellung ein, die wiederum wichtig für den Finaltag war. Doch verloren war selbst für den letzten Platz nach den Vorläufen nichts. Im Gegensatz zu den anderen Elektroklassen wird in der Klasse ORE8 im Aufsteigermodus wie bei OR8 gefahren. Das bedeutete, dass die jeweils beiden besten Fahrer eines Finals ins nächsthöhere Finale aufsteigen. Dies ändert sich im Halbfinale, wo jeweils die besten fünf ins Finale aufsteigen, um den Deutschen Meister auszufahren. Zurück zu den Vorläufen. Vor den Läufen wurden die Fahrzeuge überprüft und bekamen eine Markierung. Während des Rennen wurde vor jedem Lauf die Akkuspannung kontrolliert und stichprobenartig die Fahrzeuge, ob diese dem Reglement entsprachen. Auffälligkeiten gab es keine aus Sicht der TA zu vermelden.
Am Samstag zu den Vorläufen überraschte Berkan Kilic. Er konnte seinen Bruder, der am Freitag noch Schnellster war, auf Distanz halten. Berkan stand mit drei gewonnenen Vorläufen bereits nach Vorlauf 4 als TQ fest. Auf 2 folgte sein Bruder Burak gefolgt von Jörn Neumann, Aaron Rönick, Micha Widmaier, Carsten Keller, Tom Sommer, Sophie Müller, Maxim Milde und Thomas Musial. Mit Steve Krause auf Platz 14 waren 5 Jugendliche in den Top 14. Maxim Milde bester Junior und Sophie Müller beste Dame im Teilnehmerfeld. Bester 40+ Fahrer war Guido Erler.
Am Abend nach den Vorläufen stand noch eine Entscheidung an. Der Deutsche Meistertitel 55+ wurde ausgefahren in einem Lauf. Nach einem durchwachsenen Start schaffte es Heino Müller vom BIG Hamburg den Titel zu gewinnen. Für die 40+ und Junioren stand einer von zwei Finals an. Diese wurden zusammen gewertet. Den Abendlauf gewann Maxim Milde vor Aaron Waitz bei den Junioren und Guido Erler konnte sich bei den 40+ Fahrern mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition für den Sonntag sichern.
Für einige hieß es ins Hotel und schlafen, wiederum andere zelteten oder hatten ihr Wohnmobil bzw. Wohnwagen an der Strecke. So schraubten ein paar Fahrer bis spät noch im Fahrerlager an ihren Fahrzeugen, während andere in den gemütlichen Teil übergingen und beim Smalltalk den Tag ausklingen ließen.

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Es war eine kurze Nacht. Bereits um 8 Uhr war das erste Finale 1/16 B geplant und es wurde pünktlich gestartet. Mit dabei war mit Frank Lemke ein alter Bekannter. Frank schaffte das Kunststück vom letzten Finale bis in den Endlauf zu fahren. Dabei lieferte er sich im Halbfinale B einen packenden Kampf mit Stev Krause, den er gewann und sich noch einen Startplatz im Finale sicherte. Er konnte viermal aufsteigen und dann noch weitere dreimal im A-Finale fahren. Wahnsinn, damit hatte er selbst nicht gerechnet. Neben ihm schafften Berkan Kilic, Micha Widmaier, Burak Kilic, Jörn Neumann, Aaron Rönick, Sophie Müller, Thomas Musial, Tom Sommer, Morris Voldenauer und eben Frank den Sprung ins Finale. Nicht so gut lief es für Carsten Keller, der das Finale verpasste, wie auch Maxim Milde (er wurde Juniorenmeister), der von den Rundenzeiten locker im A gewesen wäre. Sein Ausfallgrund blieb bisher ungeklärt.

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In den A-Finals war Burak Kilic nicht zu halten. Gleich am Start des ersten Finals überholte er Micha Widmaier und war bereits an seinem Bruder dran. Berkan machte im Dreier einen kleinen Fehler, wodurch Burak in Führung ging und diese bis ins Ziel nicht mehr abgab. Platz 2 sicherte sich Berkan vor Micha Widmaier und Aaron Rönick, der Jörn Neumann überholen konnte. Im zweiten Finale ein ähnliches Bild. Diesmal war Burak Kilic in der ersten Kurve an Micha Widmaier vorbei und konnte in den ersten Runden seinen Bruder überholen, der sichtliche Reifenprobleme am Ende des Laufes hatte. Micha Widmaier fiel aus, was Jörn Neumann ausnutzen konnte und einen ungefährdeten dritten Platz einfuhr. Der Titel war vergeben. Burak Kilic ist Deutscher Meister. Offen war der Kampf um die weiteren Plätze, Wenn Widmaier oder Neumann gewinnen sollten, könnten sie Berkan den Vizetitel entreißen. Genauso offen war der Kampf um den dritten Platz zwischen Tom Sommer und Sophie Müller in der Jugendwertung. Am Anfang des Berichtes konntet ihr den Ausgang lesen. Nach dem Start das gewohnt Bild. Aus der Boxengasse vernahm man die Worte: „Wie schafft er das nur“! Gemeint war Burak Kilic, der wiederum nach dem Start an Micha Widmaier vorbeiging. Diesmal agierte er als Puffer für Berkan und fuhr auf „Sparflamme“. Micha Widmaier drückte von hinten, kam aber nicht vorbei und machte selbst zu viel Fehler. Dann, plötzlich blieb das Fahrzeug von Berkan stehen. Es ging zwischendurch zwar weiter, aber mehr als Platz 8 war in dem Lauf nicht drin. An der Spitze musste Burak nun vor Micha Widmaier unbedingt gewinnen, der die Chance auf den Vizetitel nutzen wollte. Dann, ein Fehler von Burak Kilic und Widmaier war vorbei, doch er machte selbst einen Fehler und Kilic wieder an der Spitze. Ab da war Kilic nicht mehr zu halten. Er gewann vor Widmaier und Neumann. Dahinter schaffte Sophie Müller einen starken vierten Platz, was leider nicht fürs Podium in der Jugendwertung reichte.
Nach der obligatorischen Protestfrist konnte Ralf Bauer mit Frank Häßlich die Deutsche Meisterschaft mit der Siegerehrung und der Übergabe der Pokale beenden. Vielen Dank an den Verein für die Austragung der Deutschen Meisterschaft ORE8, und die fleißigen Helfer ohne die solch ein Event nicht möglich wäre.

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Jugend

  1. Burak Kilic
  2. Berkan Kilic
  3. Tom Sommer

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Junioren
1. Maxiam Milde
2. Aaron Waitz
3. Aaron Schwarz

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Deutscher Meister 40+: Guido Erler
Deutscher Meister 55+: Heino Müller

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Endergebnis
1. Burak Kilic (JUG)
2. Berkan Kilic (JUG)
3. Micha Widmaier
4. Jörn Neumann
5. Aaron Rönick
6. Tom Sommer (JUG)
7. Sophie Müller (JUG)
8. Morris Voldenauer
9. Frank Lemke
10. Thomas Musial

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B-Finale: Jonas Bauer

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C-Finale: Christian Kimmling

D-Finale: Sebastian Zeuner

E-Finale: Christopher Förg

F-Finale: Christopher von Vorkampff-Laue

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Absage der DM ORT/ORET

Geschrieben von Ralf Bauer am 25. Mai 2021 um 13:59

Leider können die Stoppelhopser Oberhausen aufgrund der Aktuellen Lage die DM ORT/ORET nicht Durchführen!

Der Verein bedauert dies sehr!

Hallo an alle Racer da draußen!!!

Das, was wir euch jetzt mitteilen müssen, tut uns, den Stoppelhopsern Oberhausen, sehr leid. Wir haben alles, was in unserer Macht steht, getan – doch vonseiten der Behörden haben wir trotz sinkender Infektionszahlen nicht die Genehmigung erhalten, die Truggy DM zum terminierten Zeitpunkt durchführen zu können.
Wir haben aber vom DMC die Zusage, dass sie auch im nächsten Jahr bei uns stattfindet.
Darum würden wir als Verein ein Warm Up zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr veranstalten und euch alle dazu ganz herzlich einladen, damit wir alle zusammen mal wieder richtig Spaß haben dürfen. Wann und in welcher Form, teilen wir euch mit, sobald das Go der Behörden vorliegt.

Es tut uns wirklich sehr leid …

Viele Grüße

eure Stoppelhopser Oberhausen

Beschlüsse SBT 2021 OR8

Geschrieben von Ralf Bauer am 17. Februar 2021 um 20:45

Hallo OR8 Gemeinge
Der SBT Ist so weit zu Ende und hier mal die Wichtigsten Infos:
25% Nitro bis 01.01.2022:
25% Nitro Methan darf laut EU Gesetz nur noch bis zum 01.02.2021 verkauft werden!
Zugelassen sin 25% Nitro beim DMC und Efra noch bis zum 01.01.22! Ab den 02.01.2022 16%! Damit wir eine vernünftige Überganges Zeit haben!
Ansonsten gibt es keine Änderungen in der Klasse OR8!
Die DM´s Finden bei den Ausrichtern 2020 Statt!
OR8 05. – 08.08.2021 MC Schwedt
ORT/ORE8T 25. – 27.06.2021 Stoppelhopser Oberhausen e.V.
ORE8B 23. – 25.07.2021 RC Ottendorf Okrilla e.V.
Euru´s WM
21 to 23-May 2021 EC Electric Slovakia Trencin 10 Startplätze
11 to13-June 2021 EC B Austria Fehring 30 Startplätze
6 to 10-July 2021 EC A Spain Redovan (Alicante) 9 Startplätze
Early Sept 2021 TBC IFMAR WC Brazil Cianorte 3 Startplätze
10 to 12-Sept 2021 EC 40+ France Reding 31 Startplätze
Alle diejenigen die Für letztes Jahr einen Startplatz hatten Bekommen ihren Startplatz wieder, außer für die 40+! Da fehlen uns noch 3 Plätze!
Ralf Bauer

Hallo OR8’ler

leider trifft es jetzt auch die gesamte Sparte  OR8, die Deutsche Meisterschaften beim Ottendorf Okrilla e.V. und beim MC Schwedt wird dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden!

Es ist beiden Verein trotz starker Bemühungen nicht möglich, aufgrund der Auflagen und dem Gesprächen mit den entsprechenden Behörden, die Deutsche Meisterschaften auszutragen!

Beide Verein bedauern dies sehr, haben aber keine andere Möglichkeit!

Die DM ORT/ORE8 bei den RC Stoppelhopser Oberhausen e.V. ist ja bereits abgesagt worden!

Im Präsidium wurde beschlossen das Vereine die 2020 keine DM ausführen können diese dann 2021 machen, somit wird es neue Termine für die ORT/ORET bei den RC Stoppelhopser Oberhausen e.V,  ORE8 DM in Ottendorf und OR8 beim MC Schwedt 2021 geben.

Mit Sportlichen Grüßen

Ralf Bauer

 

Hallo zusammen
Hier das Spartenprotokoll OR8
Was ist Neu!
Es wird ein Last Chance Finale in OR8 geben!

Im Jahr 2020 wird es Probeweise einen Jugendlauf während der DM OR8 geben in dem nach der Rangliste alle Jugendliche Teilnehmen dürfen die nicht im Halbfinale sind!!

Alle Fahrzeuge müssen nach dem Letzten gewerteten Training bei der TA abgenommen sein.

DM OR8 Lauf, 06-09.08.2020 MC Schwedt

DM ORET / ORT, 26-28.06.2020 RC Stoppelhopser Oberhausen e.V

DM ORE8, 24-26.07.2020 Ottendorf Okrilla e.V

 

Mit Sportlichen Grüßen

Ralf Bauer

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Europameisterschaft 1/8 Elektro Buggy

Geschrieben von Ralf Bauer am 19. September 2019 um 11:12

Vom 30 August bis zum 1 September fand die 1/8 Elektro Buggy Europameisterschaft auf dem Circuit of Montjuic in Barcelona statt. Die Strecke war nur gut 5 Minuten vom berühmten Camp Nou Stadion des FC Barcelona entfernt.

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Insgesamt waren 83 Fahrer aus zahlreichen Ländern vertreten. Am Freitag gab es 6 Trainigsläufe, wovon die letzten beiden für die neue Gruppeneinteilung für die Vorläufe am Samstag zählten. Es stellte sich schnell heraus, das die Strecke sehr wenig Grip hatte und von Lauf zu Lauf rutschiger wurde. Jeder suchte nachdem optimalen Reifen, von Supersoft bis Medium wurde im gesamten Fahrerfeld alles ausprobiert.

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In den Vorläufen war es ein Zweikampf um die Pole Position zwischen Davide Ongaro aus Italien und David Ronnefalk aus Schweden. Zwischen Ihnen waren die Vorläufe nur wenige Zehntel auseinander. Davide Ongaro sicherte sich schließlich die Pole Position im letzten Vorlauf. Für Deutschland lief es mit Jörn Neumann auf dem 14ten Platz ganz gut. Die Finale wurde über 3 Läufe mit jeweils 10 Minuten gefahren. Der Sieg in den ersten beiden Läufen ging an Davide Ongaro, der sich damit auch den Europameister Titel sicherte. Dahinter war ein spannender Kampf um die restlichen zwei Podiums Positionen. Auf dem zweiten Platz landete David Ronnefalk und mit dem Sieg im letzten Finale sicherte sich Juan Carlos Canas den 3ten Platz in der Gesamtwertung. Aus Deutscher Sicht blieb Jörn Neumann auf dem 14ten Platz in der Gesamtwertung. Ein großes Dankeschön an den Club zu einer hervorragenden Veranstaltung bei bestem Wetter. 

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EFRA-Europameisterschaft 40+

Geschrieben von Ralf Bauer am 18. September 2019 um 10:24

Die Flaggen wehten leicht im Wind, als die Sonne die Strecke am Freitagmorgen mit ihren Strahlen beleuchtete. Die Vorzeichen für die dreitägige EFRA-Europameisterschaft OR8 40+ standen sehr gut.
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134 Teilnehmer aus 14 Nationen nahmen in diesem Jahr auf der Rennstrecke des LA Speedway Racing Club e.V. teil. Im Vorfeld hatten die Mitglieder des Vereins viele Stunden geopfert, um die Strecke in einen tadellosen Zustand zu bringen. Dazu gehörte auch das Umfeld um die Strecke, damit die Teilnehmer drei tolle Tage auf der Modellsportanlage in Landshut verbringen konnten. Die Meinungen im Fahrerlager waren einstimmig. Um es vorweg zu nehmen. Alle waren rundum zufrieden mit der Veranstaltung in Landshut. Sehr gute Organisation, top gepflegte Anlage, sehr schöne vorbereitete Strecke, leckere Catering und eine lockere freundschaftliche Atmosphäre bei dem Event.

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Die Veranstaltung begann am Freitag mit dem Training ins Gruppen, um sich und das Fahrzeug auf die Strecke einzustellen. Na klar, der Heimvorteil lag klar bei dem deutschen Team, aber schnell zeigte sich, dass die anderen Nationen auch schnelle Fahrer haben. Nach den ersten vier Trainings war ein Franzose mit Alexandre Caumettes an der Spitze. Er benötige 2:01:082 für die drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden. Im Anschluss daran gab es die gezeiteten Trainingsläufen, welche für die Gruppeneinteilung für die Vorläufe herangezogen wurde. Das Prinzip dahinter ist, dass die Fahrer nach ihrer fahrerischen Leistung in der jeweiligen Gruppe miteinander fahren. Für den Trainingsschnellsten Alexandre Caumettes lief es nicht optimal. Er war knapp 4 Sekunden langsamer als im freien Training und fiel auf Platz 33 zurück. An der Spitze waren nun zwei Fahrer von der Insel, genau aus Großbritannien. Simon Willets – GBR fuhr dabei mit 2:01,019 145 die schnellste Zeit in beiden Läufen von allen Teilnehmern. Punktgleich auf Platz 2 folgte Simon Reeves – GBR vor Daniel Reckward – DEU. Aus deutscher Sicht erfreulich. Auf Platz 5 folgte mit Robert Gustafsson der beste Schwede vor Peter Harder aus Dänemark und Marc Heim aus der Schweiz auf 8.

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Am Samstag begannen die vier Vorläufe, nachdem schon um 8 Uhr ein Gruppentraining in den neuen Vorlaufgruppen gefahren wurde. Früh aufstehen hieß es nach einer feucht fröhlichen Nacht. Am besten schienen die  Engländer mit der Strecke zurechtzukommen. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Simon Reeves, der den ersten Vorlauf gewann, Jon Hazlewood (gewann Vorlauf 2) und Simon Willets, der im dritten Vorlauf vorne war. Im letzten Vorlauf war es wiederum Simon Reeves, der mit 4 Sekunden Vorsprung auf Jon Hazlewood nun wieder auf 1 stand.

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Vorlaufrangliste:

 

  1. Simon Reeves
  2. Jon Hazlewood
  3. Simon Willets
  4. Peter Harder
  5. Daniel Reckward
  6. Andreas Bartels
  7. Rune Karlsen
  8. Stéphane Deroch
  9. Mikael Svensson
  10. Guido Erler

 

Am frühen Abend waren die ersten Teilnehmer im 1/256 Finale dran. Leider traf es da schon ein paar Fahrer aus Deutschland, die wie die anderen Nicht-Aufsteiger am Sonntag nur zuschauen konnten. Für die anderen über 100 Teilnehmer hieß es sich und die Fahrzeuge für die Finals optimal vorzubereiten. Ein Defekt und schon war man raus aus dem Kampf um den Einzug ins nächsthöhere Finale. Wahnsinn, wie knapp es manchmal wurde. Freud und Leid liegen halt dicht beieinander.

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Die Besonderheit bei der Euro war das Last Chance Finale. In diesem Finale bekamen die Halbfinalisten, die nicht den Einzug ins Finale noch eine Chance ins Finale zu fahren, aber nur der Gewinner. 15 Minuten lang wurde am Rande mitgefiebert. Wer würde es wohl schaffen. Um Haaresbreite gelang Robert Hart der Sieg vor Simon REEVES, der schon als Sieger aussah, aber in der letzten Runde diesen vergab.

 

Das 55+ Finale entschied François NIRONI aus Frankreich für sich. Dahinter kam mit Heino Müller vom BIG-Hamburg ins Ziel. Eine Klasse Leistung in dem starken Teilnehmerfeld von ihm. Ulf Stenvall stand auf Platz 3 neben ihm auf dem Podest.

 

Endergebnis 55+

 

  1. François NIRONI
  2. Heino MÜLLER
  3. Ulf STENVALL

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Das entscheidende Finale ging über 45 Minuten Fahrzeit. Drei Fahrer kämpften auch hier bis zur letzten Runde um den Sieg. Jon Hazlewood konnte dieses mit 3 Sekunden Vorsprung auf Stéphane Deroch gewinnen, der Peter Harder in der letzten Runde noch auf Platz 3 verweisen konnte. Andreas Bartels kam auf einen starken vierten Platz ins Ziel.

 

 

Endergebnis 40+

 

  1. Jon Hazlewood
  2. Stéphane Deroch
  3. Peter Harder
  4. Andreas Bartels
  5. Mikael Svensson
  6. Daniel Reckward
  7. Robert Hart
  8. Rune Karlsen
  9. Guido Erler
  10. Robert Hillman
  11. Marc Heim
  12. Robert Gustafsson
  13. Simon Willets

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NATIONS CUP

  1. Germany
  2. Great Britain
  3. France

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Die Euro 40+ in Landshut ist Geschichte und es war ein absolut super Event. Die Strecke war super, perfekte Renndurchführung, das Veranstaltungsteam vom LA Speedway Racing Club war spitze, was sie auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung einfach Klasse im Fahrerfeld. Das war MEGA. Im Namen des DMC, einen herzlichen Dank an das gesamte Team aus Landshut.

Vielen Dank an den Team-Manager und OR Referenten Ralf Bauer für die super Berichterstattung während des Wochenendes. Nicht umsonst bekam er eine Sektdusche in Hamburg von den Fahrern für seinen Einsatz in der Klasse 1/8 Offroad.
Bericht Michael Klaus
Bilder Ralf Bauer
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Registrierung Euro´s und WM OR8

Geschrieben von Ralf Bauer am 2. September 2019 um 09:04

Hallo Zusammen

Die Registrierung für due Euro´s und WM OR8 ist Online.

Bitte nur Registrieren wen ihr auch Fahren möchtet.

Ihr bekommt von mir dann Mitte November bescheid ob ihr einen Startplatz  bekommt.

Mit Sportlichen Grüßen

Ralf Bauer

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScT3vYGuoyvZYikyrWxvdv7CUgx1jNGnPiNiaN8NdD3USD5dQ/viewform

Deutsche Meisterschaft OR8

Geschrieben von Ralf Bauer am 30. August 2019 um 14:35

Titelentscheidung OR8 beim MSC Ober-Mörlen – Burak Kilic ganz oben auf dem Treppchen

 

Das war ein heißes Rennwochenende im buchstäblichen Sinne. Bei Temperaturen über 30 Grad wurde es von Tag zu Tag wärmer. Zur Abkühlung liefen einige Teilnehmer mit einem nassen Handtuch um die Schulter herum. Der Eismann war der beste Freund vor Ort an der Rennstrecke, welcher sehnsüchtig erwartet wurde. Im Gegensatz zur DM vor zwei Jahren im Regen herrschten genau umgekehrte Verhältnisse. Bereits am Donnerstag waren rund um die Strecke die ersten Pavillons aufgestellt, die Camper / Wohnwagen vor der Strecke platziert und die Mitglieder des Vereins sorgten für einen guten Empfang der knapp über 100 Teilnehmer / -innen. Die Strecke war in einem perfekten und tadellosen Zustand, wie das gesamte Umfeld auf und rund um das Vereinsgelände des MSC Ober-Mörlen.

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Los ging der zweite und entscheidende Lauf zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft OR8 mit der ersten Fahrerbesprechung am 23.08.2019 vor den Trainingsläufen, welche in Gruppen ausgefahren wurden. Bei schönstem Wetter gab der Rennleiter Heino Müller die ersten Infos über den Ablauf des Tages. Unterstützt wurde er von Dirk Kellermann in Funktion des Schiedsrichters und Zan Buljan vom MSC Ober-Mörlen. Mit Spannung wurde den ersten Trainings entgegengefiebert. Nach der guten Vorstellung von Burak und Berkan Kilic beim ersten Lauf beim BIG-Hamburg e.V. waren diese beiden Fahrer die heißesten Titelkandidaten. Durchaus berechtigte Chancen auf den Titel konnten sich Carsten Keller, Aaron Rönick und Jörn Neumann machen, aber dafür mussten die Favoriten patzen.

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Nach den ersten beiden Trainings zeigte sich, dass die Spitze ganz eng beieinander war. Kein Fahrer konnte sich wie zuletzt in Hamburg deutlich absetzen. Die erste Zeit legte Carsten Keller in den drei schnellsten aufeinander gefahrenen Runden vor. Im zweiten Training fuhr der bis dahin amtierende Deutsche Meister Jörn Neumann mit 1:40.684 die beste Zeit in dem Lauf. Er verpasste knapp die Zeit von Carsten Keller. Dahinter folgte schon Burak Kilic, der in Hamburg den ersten Lauf gewann vor Marcel Krüger und Micha Widmaier. Von den Abständen durfte man sich nicht täuschen lassen. Die ersten Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde in ihrer schnellsten Runde und Marcel Krüger auf Platz 4 fuhr mit 33.100 sogar die schnellste Rundenzeit, welche nicht mehr verbessert wurde. Nach seinem starken Auftritt in Hamburg, konnte Marcel Krüger erneut zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist.

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Am späten Nachmittag wurde es spannend. In den beiden gezeiteten Trainings hieß es für die Teilnehmer, sich für eine gute Gruppe für die Vorläufe zu qualifizieren. Es macht für einen schnellen Fahrer wenig Sinn, diese auszulassen und in der letzten Gruppe zu starten, um ständig überholen zu müssen. Andersrum ist ständig Platz machen zu müssen in einer schnellen Gruppe schlecht für das Ergebnis. Da verliert der Fahrer Zeit. Nachdem die ersten Trainings gefahren waren, war im ersten Training plötzlich Micha Widmaier mit einer Bestzeit von 1:41.265 vor Carsten Keller in 1:41.771 und Jörn Neumann mit 1:42.219. Dahinter folgen Burak und Berkan Kilic. Die Rundenzeiten wurden minimal langsamer. Viele Fahrer fuhren an der Spitze nur noch hohe 33ziger Zeiten. Im zweiten Lauf schlug Jörn Neumann zurück. Er war damit Trainingsschnellster vor Micha Widmaier, Carsten Keller, Marcel Krüger, Burak und Berkan Kilic. Die Spitze war eng beieinander. Mit Aaron Rönick auf 12 schaffte ein weiterer Titelanwärter den Sprung in die schnellste Gruppe, nachdem er wegen der Berufsschule erst am Nachmittag anreisen konnte. Genauso galt dies für den 11 jährigen Ilias Reise, der mit seinem Papa Markus am Samstag wegen der Schule anreiste. Trotz des Trainingsrückstandes konnte sich Ilias Reise gut nach vorne kämpfen und seine Rundenzeiten verbessern. Einen Fahrer dürfen wir nicht vergessen. Max Hesse, der in Hamburg hinter dem Steuer seines Fahrzeuges bei der ADAC TCR Germany von dem Hyundai Team Engstler saß. Dass er auch RC-Cars schnelle fahren kann, konnte er in den letzten Jahren mehrfach unter Beweis stellen. In Ober-Mörlen lag er auf einem guten 7.Platz.

Die beste Dame im Feld war Kim Winona Einert mit ihrem Kyosho auf Platz 31. Genau einen Platz vor Sophie Müller und Vanessa Wende. Vanessa fehlen knapp 0,6 Sekunden auf Kim, was 5 Plätze in der Rangliste ausmachen. Noch etwas Gas geben mussten Anastasia Förg  (Mugen) und Jody Müller (Xray) um sich in der Rangliste zu verbessern. Bester 40+ war Daniel Reckward, der in Hamburg hinter Andreas Bartels ins Ziel kam. Das wird spannend um den Titel im 40+ Finale werden.

Bester Jugendlicher war bis dahin Micha Widmaier, Berkan Kilic bei den Junioren, wobei Berkan in Hamburg nicht an dem Finale teilnahm. Dieses gewann, Ilias Reise.

Hier die aktuelle Rangliste nach  dem gezeiteten Training:

  1. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima – Sanwa – Highest – Pro-Line
  2. Micha Widmaier – Sworkz – Picco
  3. Carsten Keller – Mugen – LRP – Sanwa – Savöx – Pro-Line
  4. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  5. Burak Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  6. Berkan Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  7. Max Hesse – Hobao – OS
  8. Aaron Münster – Mugen
  9. Sebastian Winterstein – Kyosho – Ultimate – Futaba – Highest – Pro-Line
  10. Philipp Lütgert – Kyosho
  11. Daniel Reckward – Mugen

 

Der Samstag war Vorlauftag. Zum Einstieg in den Renntag gab es einen Trainingslauf in den neuen Vorlaufgruppen. So konnten sich die Teilnehmer aufeinander in ihrer Gruppe einstellen. Wichtig war, dass alle Teilnehmer bis zum Vorlaufstart ihre Fahrzeuge in der technischen Abnahme registriert hatten. Dort wurde geprüft, ob das Fahrzeug dem Reglement entspricht. Ausgelitert wurde der Tank. Der Hintergrund war, dass es ein maximales Fassungsvermögen gibt. Mehr Sprit durch einen größeren Tankinhalt ist nicht erlaubt. Dies wurde regelmäßig und ganz zum Ende nach den Finals gecheckt. Ein großes Lob an die Jungs vom MSC Ober-Mörlen in der technischen Abnahme, die von früh bis spät an allen drei Tagen die Fahrzeuge prüften. Zur Erinnerung an alte Zeiten waren zwei 1/8 Offroader aus der Anfangszeit ausgestellt, welche einen Eindruck vermittelten, wie sich dieses Klasse bis heute entwickelt hat.

Nach einen letzten Training wurden nach einer technischen Verzögerung in der Zeitnahme mit dem ersten von den fünf Vorläufen begonnen. Wie sich zeigte, blieb kaum ein Fahrer ohne Fehler auf der recht anspruchsvollen Strecke, wobei u.a. das „Waschbrett“ und der große Table die beiden Schlüsselstellen waren. Eng, spannend, offen, so verliefen die Vorläufe an der Spitze. Der erste Vorlauf bewies dies. Die ersten vier Fahrer lagen unterhalb von 1,5 Sekunden nach den fünf Minuten Fahrzeit und bis Platz 8 waren es 10 Sekunden. Zu dem Zeitpunkt war Sophie Müller die beste Damen auf Platz 31 im Feld.

Der 15 jährige Burak Kilic war von Beginn an der Schnellste im Feld. Er gewann die ersten beiden Vorläufe. Im dritten Vorlauf toppte Jörn Neumann die Zeit mit 5:06 und 9 Runden. Carsten Keller fuhr in diesem Lauf auf 2 vor Burak Kilic, der wie Carsten von zwei Fehlern im Waschbrett von Micha Widmaier profitieren konnte. In der Rangliste fiel Micha Widmaier auf Platz 5 zurück. Burak Kilic vor seinem Bruder Berkan, Carsten Keller und Jörn Neumann. Bei den Zeiten und Abständen stellt sich die Frage, wer hatte neue Reifen drauf und wer nicht? In den letzten beiden Vorläufen machte Burak Kilic den „Sack“ zu. Mit zwei weiteren Laufsiegen sicherte er sich den TQ. Damit machte er klar, dass er nach seinem Sieg in Hamburg in diesem Jahr den Titel gewinnen möchte.

Nach den Vorläufen war noch nicht Schluss. Wie in Hamburg wurde das 55+ Finale mit drei Startern ausgetragen. Von Beginn an konnte sich der DMC-Präsident vom Start weg absetzen. Trotz eines Motor aus konnte sich Dirk Horn den Laufsieg vor Hans-Peter Bock und Mike Schönig sichern. Glückwunsch, damit stand Dirk Horn als Deutscher Meister 55+ fest.

Endergebnis 55+

  1. Dirk Horn
  2. Hans-Peter Bock
  3. Maik Schönig

Wie schon am Vorabend saßen einige Teilnehmer in gemütlicher Runde zum Erfahrungsaustausch zusammen. Andere bereiteten in der Zeit ihre Fahrzeuge für den entscheidenden Finaltag am Sonntag vor.

Bei noch heißerem Wetter gab es letzte Instruktionen von Ralf Bauer und Heino Müller bei der Fahrerbesprechung. Wie lange die Finals gefahren wurden, die Startnummern, Helferposten und den Rennablauf. Heino Müller ist selbst Fahrer und machte seine Aufgabe als Rennleiter sehr gut. Punkt 8:30 Uhr begannen die aufsteigenden Finals, in denen sich die jeweils vier besten Fahrer oder eben Fahrerinnen in das nächsthöhere Finale qualifizieren konnten. Das ging Schlag auf Schlag hintereinander weg, bis in den beiden Halbfinals die Finalisten ausgefahren werden. Die besten 6 Fahrer aus diesen beiden Finals qualifizierten sich für das Finale. Sehr bemerkenswert war die Leistung von Vanessa Wende, die den Sprung ins Halbfinale schaffte.

Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer. Erstaunlich fiel auf, dass die Technik trotzdem sehr zuverlässig geworden ist. Es gab kaum Ausfälle zu sehen. Ärgerlich für Vanessa Wende war, dass Sie eine Auszeit in ihrem Halbfinale nehmen musste. Von ganz hinten nahm sie ihr Halbfinale auf.

Vorher lief das Halbfinale B mit einem spannenden Beginn und einem Sieger, mit dem wohl kaum einer gerechnet hatte. Der vom Eisenacher Verein angereiste Aaron Rönick schaffte es, sich auf Platz 2 zu fahren und in einem schönen Überholmanöver Berkan Kilic in Führung zu gehen. Ab da an Aaron seine Führung aus. Aaron siegte vor Carsten Keller, der seinerseits Berkan Druck nach dem Waschbrett überholte. Dahinter war Marcel Krüger sicher auf 4 vor Altmeister Daniel Reckward und Maik Wiesweg.  Philipp Lütgert kämpfte um den letzten Finalplatz bis zum Schluss. Ihm fehlten 5 Sekunden im Ziel.

Das zweite Halbfinale war eher unspektakulär. Jörn Neumann überholte Burak Kilic nach dem Boxenstopp und behauptete diese Führung bis ins Ziel Der Abstand zu Burak Kilic blieb bei 2 Sekunden bis zum Ende des Laufes. Dahinter fuhr Micha Widmaier einen unauffälligen Lauf. Auf Platz 3 kam er ins Ziel. Auf 4 Max Hesse, der mit Aaron Münster bis zur letzten Kurve um dem vierten Platz kämpfte. Beide waren sicher im Finale wie Sebastian Winterstein dahinter, der von dem Ausfall von Marcel Paul profitierte. Vanessa Wende belegte Platz 11 in diesem Lauf. Sie war die beste Teilnehmerin hier an diesem Wochenende.

Die Aufsteiger waren: Jörn, Burak Kilic, Aaron Rönick, Micha Widmaier, Berkan Kilic, Carsten Keller, Aaron Münster, Max Hesse, Marcel Krüger, Maik Wiesweg, Daniel Reckward, und Sebastian Winterstein.

In der Mittagspause lockte die Küchencrew die Teilnehmer mit leckeren Speisen und Getränken zu Tisch. Die Bewirtung war 1A.  Morgens gab es ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, um die Renntage gut gestärkt in Angriff nehmen zu können. Danke dafür.

Die zweite Titelentscheidung fiel im 40+ Finale. Von Startplatz 1 weg machte Daniel Reckward deutlich, dass er seinen nächsten Titel holen wollte. Für Andreas Bartels, dem Sieg aus Hamburg lief es nicht so gut. Er kämpfte um Fahrerfeld, aber kam nicht so richtig nach vorne. Seinen Titeltraum musste Andreas Bartels nach einem technischen Defekt vor Schluss dann aufgeben. Der Titel ging an Daniel Reckward.

Das Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Reckward, Daniel
  2. Engelstätter, Timo
  3. Bartels, Andreas
  4. Bessler, Christian
  5. Gabriel, Victor
  6. Kocer, Hakan
  7. Müncheberg, Markus
  8. Hart, Robert
  9. Stadler, Hansjörg
  10. Wende, Marcus

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Junioren-Finale: Ilias Reise, der wegen der Schule erst am späten Freitag mit Papa Markus anreiste, konnte sich kontinuierlich von Lauf zu Lauf steigen. Von Beginn an, konnte er von Startplatz 2 das Finale kontrollieren, nachdem er in der ersten Runde die Führung übernahm. Stev Krause und Ivo Buljan kämpften dahinter um den zweiten Platz. Wer am Ende Vizemeister hinter Ilias wurde, gab Ralf Bauer zur Siegerehrung bekannt. Er ist der OR-Referent und musste die Ergebnisse der beiden Rennen erst auswerten. Erwähnenswert ist die gute Leistung der jungen Rennfahrer bei den Deutschen Meisterschaften. Die Strecken waren nicht einfach und trotzdem zeigten die Teilnehmer, dass sie gut mithalten können. Für die Zukunft dürfen wir auf weitere gute Ergebnisse gespannt sein. Mit seinen 8 Jahren war Frane Buljan der jüngste Teilnehmer vom MSC Ober-Mörlen. Ein Jahr älter ist Phil Langner aus Hamburg, der wie Frane von seinem Papa auf den Rennen beim Schrauben und in der Box unterstützt wurden. Bei dem 11 jährigen Sieger Ilias Reise war dies sein Papa Markus. Wie bei Ivo und Frane Buljan hatte Papa Thorsten Förg eine Doppelbelastung. Er schraubte und unterstützt sein langer Zeit seine Tochter Anastasia und Christopher bei dem Hobby. Im Hause Krause übernimmt das Papa Mirko. Egal wo und in welcher Klasse. Stev bekommt jede Unterstützung, die er bekommen kann. Zuletzt stand er auf Platz 3 im Junioren-Finale bei den Truggys in Bischofsheim und konnte 2017 den Titel in dieser Altersklasse gewinnen.

Das Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Ilias Reise
  2. Krause, Stev
  3. Buljan, Ivo
  4. Langner, Phil
  5. Förg, Christopher
  6. Milde, Maxim
  7. Buljan, Frane
  8. Ernst, Maximilian
  9. Müller, Jody
  10. Boeckh, Nikodemus

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Finale: Gleich nach dem Start verlor Jörn Neumann die Führung. Nach den ersten Runden sortierte sich das Fahrerfeld auf der Strecke so langsam ein. Nach dem ersten Tankstopp übernahm Jörn Neumann die Führung und behielt diese bis ins Ziel. Er baute seinen Vorsprung bis fast eine Runde auf Burak Kilic aus. Für Burak Kilic reichte der zweite Platz aus. Nach mehreren Anläufen war es für ihn endlich soweit – Deutschen Meister OR8 2019. Dahinter entbrannte in dem Finale von Beginn an ein spannender Kampf um den dritten Platz. Zeitweise waren 4-5 Fahrzeuge in dem Kampf verwickelt, wobei Aaron Rönick durch kleinere Fehler den Anschluss an die Spitze verpasste und in den Kampf dahinter verwickelt wurde. Am Ende fehlten ihm 4 Sekunden auf den zweiten Platz. Marcel Krüger folgte mit 6 Sekunden Abstand auf 4 vor Max Hesse, der eine Runde zurücklag. Dafür, dass Max Hesse durch seinen großem Motorsport so selten zu fahren kam, eine Top Leistung. Herzlichen Glückwunsch an Burak Kilic zum Titelgewinn.

Nach der Auswertung ergab sich folgendes Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Burak Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  2. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima – Sanwa – Highest – Pro-Line
  3. Aaron Rönick – Mugen
  4. Berkan Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  5. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  6. Carsten Keller – Mugen – LRP – Sanwa – Savöx – Pro-Line
  7. Micha Widmaier – Sworkz – Picco
  8. Mike Wiesweg – Mugen
  9. Tim Kraus – Sworkz und Aaron Münster – Mugen
  10. —Frei, da Tim Kraus und Aaron Münster auf 9 sind–
  11. Philipp Lütgert – Kyosho

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Die Deutsche Meisterschaft OR8 2019 endete mit der abschließenden Siegerehrung beim MSC Ober-Mörlen, bei der die Bürgermeisterin die Pokalübergabe übernahm. Stefan Leichner, der Pressechef vom Verein fand zu Beginn sehr gute Dankesworte, wie an die beiden Arno Schwöbel und Hubert Lang für deren Leistungen in den letzten Jahren. In der Zeitnahme sorgten die beiden für einen guten Ablauf des Events. Dank auch an das gesamte Küchenteam, den Rennleiter Heino Müller, den Schiedsrichter Dirk Kellermann, den gesamten Verein für die super Organisation. Diesen Worten schloss sich OR-Referent Ralf Bauer an. Er danke im Namen der Fahrer den beiden veranstaltenden Verein, dem MSC Ober-Mörlen und BIG Hamburg e.V. für die beiden schönen Rennwochenenden zur Deutschen Meisterschaft OR8 2019.  Perfekt, was ihr mit euren Mitgliedern auf die Beine gestellt hattet. Danke. Die Titel gewannen Burak Kilic vor Jörn Neumann und Aaron Rönick. Ilias Reise gewann den Junioren-Titel vor Stev Krause und Ivo Buljan. Burak Kilic ist Jugendmeister vor Aaron Rönick und Micha Widmaier. Daniel Reckward gewann einen weiteren Titel in der Klasse 40+ hinzu und Dirk Horn gelang der Sieg in 55+.

Bis zum nächsten Jahr beim Modellclub Schwedt e.V. . Die deutsche Meisterschaft 2020 in der Klasse OR8 wird an 4 Tagen ausgetragen und nur in einem Rennen. Das ist eine Neuerung in dieser Klasse. Wir dürfen gespannt sein, was die Schwedter bis dahin auf die Beine stellen. Zumindest war Achim Bliefert (Vorstand vom MC Schwedt) bei beiden Rennen in diesem Jahr dabei und konnte sich einen Eindruck machen, wie die Veranstaltungen abliefen.

Wir dürfen gespannt sein. Bis 2020 in Schwedt.

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