DM EGTW und EGF1 2024 beim MAC Siersburg
Geschrieben von Michael Klaus am 9. Oktober 2024 um 07:29
Die letzte deutsche Meisterschaft im Jahr 2024 ist nun zu Ende gegangen. Vom 04.-06.10.2024 (mehr …)
Geschrieben von Michael Klaus am 9. Oktober 2024 um 07:29
Die letzte deutsche Meisterschaft im Jahr 2024 ist nun zu Ende gegangen. Vom 04.-06.10.2024 (mehr …)
Geschrieben von Jochem H. Carle am 7. Oktober 2024 um 22:10

Am 14.-15. September 2024 wurde wieder eine Veranstaltung im Robbedrom ausgetragen. Bei etwas kühleren Temperaturen , aber zum Glück trocken.
Es hatten sich 60 Fahrer genannt, 27Hobby, 16 Expert, 17 Elo, davon 7 Doppelstarter.
Am Samstag früh wurden die ersten Trainingsläufe gestartet, damit die Fahrer und Mechaniker ihre ferngesteuerten Rennbuggys abstimmten konnten , auch die Strecke, die sich jährlich leicht verändert, mit ihren zahlreichen Sprüngen und Schwierigkeiten musste erstmal geübt werden.

Nachdem die Trainingsläufe in Gruppen absolviert waren, ging es nach dem Mittag mit dem 1. und 2. Vorlauf weiter. In den Vorläufen wird gegen die Zeit gefahren, der Fahrer mit den meisten Runden in der kürzesten Zeit führt die Rangliste für die Finallaufeinteilung an.
Beendet wurde der Samstag mit 2×15-minütigen Jugendendlauf mit einer Gruppe von 11 Startern und einer von 7 Startern (Gesamt 18 Jugendliche) Der Jugendendlauf läuft außerhalb der Wertung des Hessencups ab und bildet somit den Einstieg für Kinder/Jugendliche in den RC Rennsport. Hier kann jeder Rennatmosphäre schnuppern ohne einem Verein anzugehören.
Gewonnen hat den Jugendendlauf Marlon Dengler (RC-Freunde Kinzigtal e.V) vor Silas Koplack (ORT Fulda) und Ben Hederich (RC Racing Team Sonneberg)
Der Sonntag begann ab 8Uhr mit dem 3. Vorlauf. Dieser entschied die endgültige Einteilung in die Finalläufe, es wurden 2 von 3 Läufen gewertet. In der Hobbyklasse holte Marlon Dengler (RC-Freunde Kinzigtal e.V.) die Pole, auf 2 Sebastian Gerstenberg (MSC POL. Braunschweig) und 3 Ben Hederich (RC Racing Team Sonneberg). Bei den Experten holt die Pole Aaron Rönik (MSC Ober-Mörlen) auf Platz 2 Aaron Waitz (RC Offroad Heiligenstadt) und auf den 3. Platz Alexander Braches (RC Offroad Kassel e.V.) Dann gab es noch die 3. Klasse mit Elo, da war der schnellste Kai König (RC Car Werkstatt Racing Team) auf 2. kam Alexander Braches (RC Offroad Kassel e.V.) und 3. wurde Alexander Meissner (MSC Ober-Mörlen).
In den Finalläufen wird nach dem K.O. Prinzip und Gegeneinander auf Platzierung gefahren, die ersten Platzierungen in den Läufen kann jeweils ins nächst höhere aufsteigen und theoretisch das Feld von hinten bis zum Sieg aufräumen. Hier wird um jeden Platz mit möglichen und unmöglichen Überholmanövern gekämpft.
Gewonnen hat letztendlich den 7 Hessencuplauf und 3 SM Lauf im Robbedrom beim ORT Fulda
in der Klasse Hobby: 1.Marlon Dengler (RC-Freunde Kinzigtal e.V.) 2. Ben Hederich (RC Racing Team Sonneberg) 3. Colin Lübke (ESV Blau Gold Bischofsheim),
in der Klasse Expert: 1. Aaron Rönik (MSC Ober.Mörlen) 2. Aaron Waitz (RC Offroad Heiligenstadt) 3. Alexander Braches (RC Offroad Kassel e.V)
und in der Klasse Elo: 1.Vladislav Schiopu ( ESV Bischofsheim) 2. Julien Schmidt (MSC Ober-Mörlen) 3. Kai König (RC Car Werkstatt racing Team)
Wer mal Interesse hat im Robbedrom beim ORT Fulda zu fahren auch ohne beim Rennen teilzunehmen, der sollte immer mal auf der Homepage vorbeischauen. Dort werden Gastfahrer Tage angeboten, wo ihr mit eigenen Fahrzeugen eure Fähigkeiten auf der Strecke trainieren könnt.
Internet: www.ort-fulda.de
Mit freundlichen Grüßen
Jens Förster/ORT Fulda
Geschrieben von Michael Klaus am 17. September 2024 um 21:03
Für die Teilnehmer der deutschen Meisterschaft VG10 ging es in diesem Jahr auf der permanenten Rennstrecke des AMC-Hamm e.V., um den deutschen Meister zu küren. Gleichzeitig wurde der Deutschland-Cup in den beiden Klassen VG10S und VG8S ausgetragen, welche bereits in den letzten Jahren im Rahmen der DM mitgefahren werden. Nachdem im letzten Jahr Toni Gruber den DM-Titel gewinnen konnte, waren die Teilnehmer gespannt, ob ihm die Titelverteidigung gelingen würde. Mit am Start waren ein paar Fahrer, die selbst auf dem Podium ganz oben stehen wollten.
Für die meisten Fahrer und die beiden Fahrerinnen begann die Veranstaltung am Donnerstag, den 12.09.2024 mit einem Trainingstag, den der AMC Hamm angeboten hatte. Die Strecke und das Umfeld mit den sanitären Anlagen und dem Catering waren bereits vorbereitet. Drei Wochen zuvor konnte der Verein die DM EG8GT auf ihrer Strecke erfolgreich durchführen. Man könnte auch schreiben, die Generalprobe war geglückt. Mit dabei war das Organisationsteam mit Lothar Pfeffer in der Zeitnahme, Roman Kwasny als Rennleiter, Michael Woeste als Schiedsrichter und Heinz Koesemann als Offizieller vom DMC, die durch das Event führten. Für den Schiedsrichter und Rennleiter war es ein ruhiges Event gewesen. Die Läufe liefen trotz diverser Positionskämpfe sehr fair ab. Nur der DMC Offizielle Heiz Koesemann musste ab und zu eine kleine Ermahnung bei den Tankstopps aussprechen. Mit einem Handy ausgestattet, filmte er die Boxenstopps als Videobeweis. Der Grund war, dass hinter dem Balken getankt werden sollte, damit andere Fahrzeuge nicht behindert werden.
Ein großes Lob an dieser Stelle an die Damen vom Catering-Team. Danke für die Bewirtung während der Veranstaltungstage. Nicht vergessen möchte ich die Jungs in der technischen Abnahme, die alle Tage voll zu tun hatten. Zuerst wurden alle Fahrzeuge kontrolliert und der Tankinhalt gecheckt, dann wurden vor jedem Lauf die Reifen ausgeben und gleich im Anschluss zurückgenommen. Damit es keine Verwechslungen gab, bekam jeder Teilnehmer eine Reifentüte mit Name, Startnummer und Klasse. Darin waren die Reifensätze verstaut, die gefahren werden konnten. Diese waren natürlich markiert. Vorher mussten 5 Satz gekauft werden und wer mehr Reifensätze benötigte, konnte weitere Reifensätze kaufen. In den drei Klassen gab es Einheitsreifen von Matrix wegen der Chancengleichheit. Dass die Fahrzeuge nach den jeweiligen Läufen kontrolliert wurde, brauche ich wohl nicht extra erwähnen. Über Langeweile brauchte sich die technische Abnahme nicht beschweren.
Die deutsche Meisterschaft und der Deutschlandcup starteten offiziell am Freitag, den 13.09.2024 mit den Trainingsläufen in Gruppen. Bei diesen Läufen mussten nicht die Reifen extra markiert sein, wie es ab den gezeiteten Trainings ab dem Samstag vorgeschrieben war. Als dann die Strecke immer besser und die Zeiten schneller wurden, kam ein kurzer Regenschauer, der das Training unterbracht. Es vergingen ein paar Stunden, bis der Rennleiter ab ca. 16 Uhr das Training bis 19 Uhr freigab. Dieses wurde nicht mehr in Gruppen ausgetragen. Wer wollte, der konnte fahren und Setupeinstellungen testen. Die Strecke war da wieder abgetrocknet.
Am Samstag, den 14.09.2024 war es trocken und die Sonne zeigte sich am Morgen als der Rennleiter die Fahrer zur Fahrerbesprechung einlud. Für den Tag standen Training in Gruppen, die beiden gezeiteten Trainings und die ersten drei Vorläufe auf dem Zeitplan. Diese konnten die Teilnehmer der DM Klasse VG10 und der Klasse VG10S ganz entspannt aufnehmen. Für diese Teilnehmer stand bereits in diesem Moment fest, dass alle direkt im 45-minütigen Finale am Sonntag an den Start gehen konnten. Für die Teilnehmer der VG8S galt dies nicht. Hier mussten alle Fahrer ab Platz 5 hinter den Direktqualifizierten sich über die Halbfinalläufe für den Finallauf qualifizieren. Die Frage war, wer würde es unter die Top 4 nach den Vorläufen schaffen.
Nach einem langen Tag mit den Trainings, den beiden gezeiteten Training sind die ersten drei der fünf Vorläufe bei der Deutschen Meisterschaft VG10 und dem DC VG10S/ VG8S beim AMC Hamm bei schönem Wetter zu Ende gegangen. Es blieb den gesamten Tag trocken, nur hätte es etwas wärmer sein können. Am Abend lud der AMC Hamm zum gemeinsamem Essen ein, welches vom Verein wie schon bei der GT DM organisiert wurde.
Im Laufe des Tages kristallisierte sich ein Favorit in der Klasse VG10 heraus. Dies war der amtierende deutsche Meister Toni Gruber, der im Vorjahr beim MSC Rötz den Titel errang. Er gewann alle drei Vorläufe und stand bereits als TQ fest. Hinter ihm lagen Melvin Diekmann, der mit Tim Benson die besten Chancen neben Toni Gruber auf den Sieg hatte.
In der Klasse VG8S war nicht überraschend Joachim Grauer der Schnellste. Waldemar Liedke startete im letzten Vorlauf nicht, wodurch er nach seinem Laufsieg im zweiten Vorlauf derzeit nur Startplatz 5 lag. Wäre er gefahren, wäre sicher eine bessere Platzierung möglich gewesen. Mike Degelmann konnte sich auf 2 vor Jens Buss platzieren. Gerade um Platz 2 war der Kampf noch völlig offen. Damit war in den letzten beiden Vorläufen noch alles offen gewesen. In VG10S war es Kai Bode, der sich vor Arndt Bernhardt die Führung holte. Beide Fahrer lieferten sich einen schönen Kampf um die Führungen. Ob der Startplatz so wichtig sein wird, sollten die Finalläufe zeigen. Zwei Vorläufe bleiben noch, um die Platzierung für jeden zu verbessern.
Bei schönen Sonnenschein, aber doch etwas kühleren Temperaturen wie an den letzten Wochenenden gab es noch ein paar Änderungen in den einzelnen Klassen. Toni Gruber behielt durch seine drei Siege vom gestrigen Samstag seinen TQ. Hinter ihm verteidigte Melvin Diekmann seinen zweiten Startplatz vor Tim Benson, der nochmal aufdrehte. Henrik Eilers ging von Startplatz 4 ins Finale.
In VG10S legte Arndt Bernhardt gleich zu Beginn des vierten Vorlaufes voll los. Mit zwei Laufsiegen am heutigen Morgen sicherte er sich den ersten Startplatz vor Kai Bode und Emil Kwasny, der sich auf seiner Heimstrecke nach vorne fahren konnte.
In der Klasse VG8S machte Waldemar Liedke alles richtig. Er konnte sich an die Spitze mit zwei letzten guten Vorläufen vor Joachim Grauer fahren, der ihm dicht auf den Fersen war. Mike Degelmann folgte auf 3 vor Martin Figge.
Nachdem die Vorläufe beendet waren, folgte eine kurze Auswertungspause mit den anschließenden beiden Halbfinalläufen in der Klasse VG8S. Hier gab es ein paar Ausfälle, sodass alle Fahrer ins Finale einzogen, die auch die Ziellinie überfuhren. Andere schafften trotz Ausfall den Sprung unter die Top 10. Für den ein und anderen Fahrer war es sehr knapp. Im Anschluss folgten die Trainings für die Finallaufteilnehmer und eine längere Mittagspause, die zur Stärkung am Imbiss und zur Vorbereitung auf die 45-minütigen Finalläufe genutzt wurde. Auf und neben der Strecke wurden Boxenstopps simuliert, um nicht nur super schnelle Tankstopps zu absolvieren, sondern auch die Reifenwechsel zu üben. Bei 1/8 mit den Schnellwechselaufnahmen war dies eher unproblematisch. Für die 1/10 Mechaniker gab es da mehr zu schrauben. Es ist keine Schnellwechselhalterung vorhanden, was bedeutet, die Radmutter lösen, Rad ab, Rad drauf und Radmutter montieren. Das unter Rennbedingungen war später noch etwas anderes gewesen.
Den Anfang der Finalläufe machte die Klasse VG8S, die mit einer Auszeit und Aufholjagd von dem TQ Waldemar Liedke endete. Waldemar Liedke musste sich von dem letzten Startplatz langsam nach vorne kämpfen und schaffte erst den Führungswechsel, als das Fahrzeug von Joachim Grauer in Führung liegend ausging. Danach baute Waldemar seine Führung aus und hatte 5 Runden Vorsprung auf Mike Degelmann, der sich den zweiten Platz verdient holte. Platz 3 ging an Markus Krohne, der nach dem Ausfall von Joachim Grauer aufs Podium fuhr.
VG8S
Senior: Waldemar Liedke
Veteran: Martin Figge
Die VG10S Klasse war am Beginn noch spannend gewesen, bis es dann die ersten kleineren technischen Defekte gab. Kai Bode, der lange im Zweikampf mit Arndt war, fiel nach mehreren Motor „AUS“ zurück und musste sogar Felix Birke den zweiten Platz überlassen, der ganz ruhig und fehlerfrei sein Rennen fuhr. Glückwunsch zum Podium.
VG10S
Den Abschluss der Siegerehrung machte die DM Klasse VG10, welche Toni Gruber erfolgreich verteidigen konnte. Toni hatte im Ziel einen Vorsprung von drei Runden auf Melvin Diekmann, der Jan-Simon Knispel auf Platz 3 verweisen konnte. Für Jan war es ein knappes Ergebnis. Er trieb die letzten 10 Minuten Marcus May vor sich her, der noch in der gleichen Runde war. Nur ein kleiner Fehler oder Motor aus und Marcus wäre auf dem Podium gelandet. Doch beiden Boxencrews machten keine Fehler und fertigen schnell ihre Fahrer in der Boxengasse ab. So ging der Podiumsplatz und Seniorpokal an Jan-Simon Knispel vom MC Munster.
VG10
Senior: Jan-Simon Knispel
Veteran: Matthias Bareuther
Besten Dank an das Küchenteam vor Ort. Die Damen haben uns gut versorgt über die Tage. Danke dafür. Danke an das Team vom AMC Hamm für die tolle Veranstaltung und Durchführung. Danke an Lothar Pfeffer in der Zeitnahme, Roman Kwasny als Rennleiter, Michael Woeste als Schiedsrichter und Heinz Koesemann als Offizieller vom DMC. Ihr wart ein tolles Team und zu guter Letzt einen Dank an die Teilnehmer. Das war eine schöne DM und DC gewesen.
(MK)
Geschrieben von Bernd Bohlen am 14. September 2024 um 21:00



Der Italiener Davide Ongaro ist alter und neuer Weltmeister Buggy Nitro 1:8. Es ist sein dritter Titelgewinn hintereinander. Er fuhr auf der 580 Meter langen Strecke 73 Runden und hatte nach Überschreitender Ziellinie einen Vorsprung von knapp 38 Sekunden vor dem Zweiten Elliott Boots aus den USA. Dritter wurde der Spanier Juan Carlos Canas, der von der Pole ins Rennen gegangen war.

Dirk Horn holte sich im Finale 45plus den elften Platz. Gestartet war er von Platz 15. Gewonnen hat das 20-minütige Finale der Amerikaner Adam Drake.

Burak und Berkan Kilic starten gleich im Hauptfinale. Sie haben sich beide im Halbfinale durchgesetzt.
Die in RC-Car-Kreisen in Deutschland sehr bekannten Kilic-Brüder Berkan und Burak starten ebenfalls bei dieser WM. Die Beiden fahren seit ihrer Kindheit Rennen in Deutschland. Sie wurden mehrfach Deutscher Meister und haben nach wie vor eine DMC-Lizenz. International starten sie nun für die Türkei. In Redovan sind beide gut unterwegs. Sie starten gleich im Halbfinale B, direkt hintereinander.
Dirk Horn verschaffte sich dann am späten Nachmittag noch ein Erfolgserlebnis. Er wurde Dritter im Subfinale 45plus und sicherte sich so einen Startplatz (Platz 15) im Finale 45 plus. Für Team Deutschland ging der Tag damit erfolgreich zu Ende. Jörn Neumann muss morgen Früh dann im Viertelfinale ran.
Bei den Subfinalen musste Dirk Horn heute Morgen als erster deutscher Fahrer ran. Vom Startplatz 6 fuhr er im 2024-Finale B auf den vierten Platz vor und stieg so in 1024-Finale B auf. Einen weiteren Aufstieg schaffte er dann leider nicht mehr.

Necdet Yaman war zuvor im 1024- Finale A, das er gewann. Im anschließenden 512-Finale A wurde er Vierter, Das reichte dann für den weiteren Aufstieg ins 256-Finale A. Dort stieß er dann auf Maxi Cordts. Während Necdet Yamans in diesem Lauf kein weiterer Aufstieg gelang, setzte Maxi Cordts sich mit einem Sieg souverän durch. In 126-Finale war dann aber Schluss.


Die Finalläufe gehen mit jeweils zwölf Fahrern über 20 Minuten. Die ersten Vier steigen jeweils auf.
Gerade hat Teamleiter Frank Lemke die Finaleinteilung gepostet. 180 Fahrer starten insgesamt in den Finalläufen. Jörn Neumann geht von Platz 6 ins Viertelfinale A. Maxi Cordts steigt im 256-Finale A ein. Er startet von Platz 1. Necdet Yaman steht in seinem 1024-Finale A ebenfalls von Platz 1. Dirk Horn startet vom sechsten Platz im 2048-Finale A. Mit diesem Finale beginnt der Finaltag. Im weiteren Verlauf steigen jeweils die ersten vier auf.
Die Qualifikation für die Finale ist mit dem sechsten Qualidurchgang beendet. TQ ist der Spanier Juan Carlos Canas. Er war in vier der sechs Qualiläufe schnellster Fahrer. Dahinter folgen Davide Ongaro (Italien) und Bruno Coelho (Portugal).

Jan Neumann qualifizierter als 27. Seine beste Platzierung war ein 19. Platz. Maxi Cordts belegt Platz 113. Necdet Yaman steht auf Platz 145, Dirk Horn auf Platz 171.
180 Fahrer sind in der Rangliste gelistet.
Der zweite Qualifying Tag wurde heute pünktlich 8:30 von Maxi Cordts und den anderen Fahrern der Gruppe 7 eröffnet. Auf dem Programm stehen die Vorlaufdurchgänge 4, 5 und 6. Anschließend fließen die 3 besten Ergebnisse aus den sechs Runden in das Gesamtergebnis nach Vorläufen ein.

Am Morgen war die im Schatten gelegene Strecke noch recht kühl. Doch bereits zum vierten Vorlauf der Gruppe 12 mit Jörn Neumann hatte sich die Sonne über die Berge gekämpft.

Dies führt täglich zu einer direkt spürbaren Änderung der Verhältnisse, was Strecken- und Lufttemperatur angeht. Nicht nur, dass das Griffniveau steigt, die Sonneneinstrahlung hat auch Auswirkungen auf das Setup der Fahrzeuge, welche in jedem Vorlauf mehr als 10 Minuten der heißen spanischen Sonne ausgesetzt sind.

Um diesem Effekt etwas entgegenzuwirken, werden auf Europa- und Weltmeisterschaften die Vorläufe mit Rotation in der Abfolge der Vorlaufgruppen gefahren. Die Gruppe 12 mit Jörn Neumann startet daher heute Mittag den Vorlaufdurchgang 5.

Die Hälfte der Qualiläufe (3 von 6) sind gefahren. Der Spanier Juan Carlos Canas führt nach seinen zwei Siegen in den Läufen zwei und drei die Rangliste an. Davide Ongaro aus Italien liegt auf Platz 2. Bruno Coelho aus Spanien ist Dritter.
Jörn Neumann hat sich nach vorne gearbeitet. Er liegt jetzt auf Platz 17. Verbessert hat sich auch Maxi Cordts. Er steht auf Platz 98. Necdet Yaman, der zu Beginn des dritten Qualilaufes technische Probleme hatte. liegt auf Platz 144. Dirk Horn rangiert auf Platz 168.
Die offizielle Ergebnisliste und die Onlineliste stimmen nicht überein.
Heute Morgen begannen die Qualiläufe. Sechs sind geplant. Die Läufe dauern 10 Minuten plus Überzeit. Die vier deutschen Fahrer starten in den Gruppen 1, 5, 7 und 12. 15 Gruppen gibt es insgesamt.
Den ersten Durchgang gewann der Titelverteidiger Davide Ongaro aus Italien. Er fuhr 13 Runden in 10:44.006 Minuten. Auf den Plätzen dahinter folgen der Spanier Juan Carlos Canas und der Portugiese Bruno Coelho.
Jörn Neumann errang Platz 22 (12 Runden in 10:14.180 Minuten), Maxi Cordts Platz 106 (11 Runden in 10:25.198 Minuten, Necdet Yaman Platz 129 (11 Runden in 10:52.863) und Dirk Horn Platz 161 (9 Runden in 10:05.068 Minuten).

Im Mittelpunkt stand heute das sogenannte Reseeding zur Einteilung der Vorlaufgruppen. Dabei geht es darum, in den Gruppen jeweils gleichstarke Fahrer zusammenzubringen. Gewertet werden dabei die schnellsten drei zusammenhängenden Runden. Bester deutscher Fahrer war Jörn Neumann. Mit 2:29.460 Minuten in den drei Runden kam er auf Platz 34. Maxi Cordts belegte Platz 114 (2:42.619 Minuten), Necdet Yaman Platz 125 (2:47.472 Minuten) und Dirk Horn Platz 172 (3:29.872 Minuten. Schnellster beim Reseeding war der Schwede David Ronnefalk. Er absolvierte seine drei schnellsten zusammenhängenden Runden in 2:25.741 Minuten.

Am heutigen Tag auf der Weltmeisterschaft 1:8 Verbrenner OffRoad Buggy stehen zwei Durchgänge an gezeitetem Training auf dem Programm. Danach werden die Gruppen für die Vorläufe neu eigeteilt, um so die Leistungsdichte innerhalb der Gruppen zu harmonisieren.
Die Strecke selber ist aktuell sehr griffig aber noch nicht in einem Zustand, dass Reifenmischungen in Clay von allen gefahren werden. Primär sind Reifen in den Mischungen Medium und Hart im Einsatz.
Teamchef Frank Lemke merkt ausdrücklich an, dass die Stimmung im Deutschen Team gut ist. „Die Jungs werden von Runde zu Runde schneller auf der anspruchsvollen Strecke.“
Am Abend findet, bei etwas angenehmeren Temperaturen, die offizielle Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der Nationen statt.
Seit Sonntag sind alle Augen der 1:8 Offroad Nitro Community auf Spanien gerichtet. Denn diese Woche findet in Redovan die Weltmeisterschaft 1:8 Offroad Verbrenner statt.
Nachdem am Samstag die Anreise und der Check-In an der Strecke stattfanden, ist seit Sonntag auch Action auf der Strecke. Aktuell läuft der zweite Tag mit freien Trainingsläufen. Am Dienstag geht es dann weiter mit Zeittraining und anschließender Eröffnungsfeier weiter. Für das deutsche Team sind Jörn Neumann, Maxi Cordts, Necdet Yaman und Dirk Horn am Start. Als Teammanager ist wieder Frank Lemke vor Ort.
Redovan ist zum zweiten Mal Austragungsort der WM. Schon im Jahr 2022 trafen sich hier die weltbesten Offroader 1:8. Der Italiener Davide Ongro holte sich den Titel. Bester deutscher Fahrer war Berkan Kilic, der ijetzt international für die Türkei startet. Der brasilianische Bewerber für die WM 2024 musste sich zurückziehen.
Bilder und Textbauszeine sind von Fank Lemke und Dirk Horn
Geschrieben von Michael Klaus am 11. September 2024 um 09:13
In diesem Jahr ging es zum ersten Mal in der Geschichte des DMC in den Klassen ORE2WD und ORE2WD in die Halle, um die deutschen Meister 2024 zu küren. Dazu lud der ORC-B Göttingen auf ihrer anspruchsvollen und sehr abwechslungsreichen Strecke ein. Diese bot neben zahlreichen Sprungkombinationen, eine gebogene Brücke und eine Grade mit kleinen „Sprüngen“. Damit war einfach mit Vollgas diese zu nehmen, nicht möglich. Die Fahrer musste schon bewusst ihr Fahrzeug darüber steuern, wie durch die vielen Kurven. Rundum war es ein super Layout für die DM gewesen.
Bereits im Vorfeld wurden die Vorbereitungen vom Verein getroffen, damit das Rennen nicht nur ohne Probleme ablaufen konnte. Es waren viele helfende Hände über die Tage vor Ort, die im Catering für die leckeren günstigen Speisen und Getränke sorgten, wie auch die Jungs in der technischen Abnahme die Fahrzeuge prüften und rund um die Strecke für den reibungslosen Ablauf sorgten. Hinzu kamen der Zeitnehmer Thomas Oehler, der einen tollen Job machte. Neben dem Rennleiter Holger Sparbier der wichtigste Mann bei einem Rennen. Danke an Tobias Schuster, der als Moderator die Läufe sehr gut moderierte und die A-Finallisten vorstellt. Danke dafür. Patrick Wessel war als Schiedsrichter vor Ort, um ein wachsames Auge auf die Läufe zu werfen. Viel hatte er nicht zu tun. Dazu fuhren die Fahrer sehr fair und selbst bei Überrundungen gab es wenig Probleme. Rundum ein super Team, was der ORC-B Göttingen organisiert hatte.
Neben der Strecke war auf dem mittleren Fußballfeld der ehemaligen Tennishalle das Fahrerlager und Catering untergebracht. Dort fanden die Teilnehmer ihren Platz zum Schrauben an ihren Fahrzeugen. Für Strom war gesorgt. Einzig die Tische und Stühle brachten die Teilnehmer selbst mit.
Beim Blick auf die Teilnehmerliste fiel auf, dass viele der Fahrer bereits die Monate zuvor auf dieser Strecke zu Gast bei Rennen oder zum Training waren, um gut vorbereitet an der DM teilzunehmen. Dies zeigte sich bereits in den ersten Trainings bei den Zeiten, bei denen gerade diese Teilnehmer von Anfang an sehr schnell waren. Insgesamt standen drei Trainings auf dem Zeitplan, bevor es zwei weitere gezeitete Läufe gab. In diesen Läufen ging es darum, die drei Schnellsten aufeinander gefahrenen Runden zu fahren. Nach dieser Rangliste wurde die Gruppeneinteilung für die Vorläufe vorgenommen.
Im Anschluss gab es die ersten drei von fünf Vorläufen in den beiden Klassen ORE2WD und ORE2WDST, bei denen mit dem Junior Julius Stein der amtierende Titelverteidiger der Klasse ORE2WDST mit am Start war. In der offenen Klasse war bereits vorher klar, dass es einen neuen deutschen Meister geben würde. Der bis dahin amtierende deutsche Meister Jörn Neumann, war bei der IFMAR WM Nitro 1/8 Offroad in Spanien schon vor Ort. Damit war der Weg frei für andere Fahrer sich den Titel zu holen.
In den beiden Klassen ging es recht unterschiedlich zu. Nachdem es im Training noch nach einem spannenden Kampf um die Vorlaufbestzeit in der Klasse ORE2WDST aussah, konnte sich Julius Stein bereits am Samstag in den ersten drei Vorläufen den ersten Startplatz für die Finale sichern. Einzig der letzte Vorlauf lief nicht ganz gut, was der Konkurrenz noch Hoffnung in den Finals machte. Dahinter war es ein weiterer Junior mit Louis Mobers, der sehr schnelle Zeiten fuhr. Mit seinem Laufsieg im letzten Vorlauf konnte er seinen zweiten Startplatz vor Mirko Morgenstern und Tony Schmidt festigen.
In der offenen Klasse entwickelte sich ein spannender Kampf um die Vorlaufbestzeit zwischen Marcel Schneider, der im ersten Vorlauf der Schnellste war, Moritz Lautenbach, Felix Stahmer und Dennis Eichholz, die alle von den Zeiten eng beieinanderlagen. Teils wechselten die Positionen in den Läufen mehrmals und so entschied sich die Entscheidung erst am Ende der Läufe. Die Frage war, wer ohne Fehler am besten über die Zeit kam. Im zweiten und dritten Vorlauf war es Moritz Lautenbach, der sich auf Platz 1 vor Marcel Schneider fuhr. Der Sonntag begann mit einem Sieg zu Gunsten für Marcel Schneider. Somit musste der letzte Vorlauf über den ersten Startplatz entscheiden. Dieser lief für Marcel Schneider nicht gut, was Moritz Lautenbach nutzte und sich mit einem super Lauf den ersten Startplatz sicherte. Mit Marcel Schneider, Felix Stahmer und Dennis Eichholz und Noah Schwartz hatte er starke Kontrahenten, die es ihm im Finale nicht einfach machen wollten.
Wie schon erwähnt gab es durch den ORC-B Göttingen die technische Abnahme. Vor den Läufen wurde nicht nur die Akkuspannung gemessen, sondern zusätzlich der Motor, der Regler Modus (Blinky Modus für die Klasse ORE2WDST), die Reifen und ob das Chassis markiert war. Hier gab es keinerlei Probleme während des Wochenendes. Auch die Reifenwahl mit den Schumacher Mezzo für die Hinterachse passte gut. Diese waren vorgeschrieben und die Anzahl auf 4 Paar pro Fahrer begrenzt. Auf der Vorderachse setzten die Fahrer vorwiegend auf die bekannten Schumacher Stagger oder die neuen Splinter. Die Entscheidung musste jeder Fahrer für sich treffen.
Nach einer Auswertungs- und Mittagspause ging es um die Vergabe der Titel und Finalsieger. Für alle Teilnehmer ging es noch dreimal um den Sieg in ihren Klassen und Finalen. Die unteren Finalläufe waren nicht weniger spannend gewesen. Hier zeigte sich, dass alle Teilnehmer das „Racing“ im Blut haben. Es wurde auf allen Positionen untereinander um eine bessere Platzierung in der Rangliste fair gefightet.
Die A-Finale in der ORE2WDST waren hart umkämpft. Vor allem im ersten Finale konnte sich Louis Mobers nach einem Fehler von Julius Stein die Führung schnappen und fuhr vorne weg. Für Julius Stein lief es nicht ganz optimal am Anfang. Teils fiel er auf den vierten Platz zurück, aber er konnte sich langsam auf Platz 2 vorfahren und nahm die Verfolgung auf. Nachdem der erste Überholversuch nicht klappte, konnte Julius Stein beim zweiten Anlauf nach der Brücke innen an Louis Mobers vorbeigehen und den Lauf gewinnen. Im zweiten Finale war es dann Louis Mobers, der sich diesmal den Laufsieg vor Julius Stein und Mirko Morgenstern holte. Damit musste der letzte Finallauf um die drei Podiumsplätze entscheiden. Mit Tony Schmidt hatte noch ein Fahrer neben Mirko Morgenstern die Chance einen Podiumsplatz zu gewinnen. Das letzte Finale war dann relativ schnell entschieden. Diesmal machte Julius Stein keinen Fehler und zog an der Spitze davon und machte seinen zweiten DM-Titel mit einem Start-Ziel-Sieg vor Louis Mobers perfekt. Für Mirko Morgenstern reichte es für den dritten Platz auf dem Podium, den Tony Schmidt mit Platz 4 knapp verpasste.
In Modified waren alle gespannt auf den Titelkampf, der im ersten Finale von dem Zweikampf zwischen Moritz Lautenbach und Marcel Schneider geprägt war. Dabei behielt Moritz Lautenbach die Nerven und ließ sich in keinen Fehler treiben. Marcel Schneider selbst, musste auch nach hinten schauen. Felix Stahmer war in Schlagdistanz und dieser konnte durch den Ausfall in der letzten Runde gemeinsam mit Dennis Eichholz auf Platz 2 und 3 hinter Moritz Lautenbach ins Ziel fahren. Im zweiten Finale war es wiederum Moritz Lautenbach, der seine Führung zu Beginn verteidigen konnte und nach einem Fehler von Marcel Schneider den Lauf sicher gewann. Überglücklich konnte Moritz Lautenbach seinen ersten DM Titel vorzeitig feiern. Herzlichen Glückwunsch. Für Marcel Schneider war es dagegen ein harter Kampf bis zum Schluss mit Felix Stahmer, der immer besser in Fahrt kam. Trotz seines zweiten Platzes für Marcel Schneider im zweiten Finale, musste er im letzten Finale sein ganzes Können zeigen. Mit Felix Stahmer und Dennis Eichholz hatte er noch zwei Kontrahenten auf die Vize-Meisterschaft. Lange Zeit konnte vor allem Felix Stahmer den Druck im letzten Finale auf Marcel Schneider aufrechterhalten. Felix Stahmer blieb dran und war teils etwas schneller gewesen, aber Marcel Schneider machte die Linie gekonnt zu. Fünf Runden vor Schluss fiel die Entscheidung zu Gunsten von Marcel Schneider, nachdem Felix Stahmer den entscheidenden Fehler machte. Damit konnte sich Marcel Schneider die Vize-Meisterschaft vor Felix Stahmer und Dennis Eichholz sichern.
Bevor es zur abschließenden Siegerehrung kam, wurde das Endergebnis bekanntgegeben und die Pokale bereitgestellt. Einen Dank bzw. Lob gab es von dem DMC-Offiziellen Frank Morgenstern für die die faire Fahrweise der Teilnehmer und die gelungene Veranstaltung durch den ORC-B Göttingen. Die Pokalübergabe übernahmen Holger Sparbier und Harald Funke zum Abschluss der DM.
Die Ergebnisse findet ihr hier:
Übrigens gab es das Rennen live. Hier könnt ihr die einzelnen Finalläufe mitverfolgen und sehen, wie es zu dem Ergebnis kam:
https://www.youtube.com/watch?v=clO6qHU-mq8&t=20904s
ORE2WDST
B-Finale: Tom Luca Mertins
C-Finale: Martin Glowka
Junioren
Jugend
Senior
Veteran
ORE2WD
B-Finale: Franz-Josef Papzien
Junioren
Senior
Veteran
(MK)
Geschrieben von Jochem H. Carle am 8. September 2024 um 20:13
Am 24. Und 25. August fand ein SK Lauf OR8 und OR8E für die Saison 2025 auf der Strecke des RC Offroad Heiligenstadt statt.
Knapp 70 Teilnehmer verteilten sich auf die Klassen OR8 Expert, OR8 Hobby, OR8E und Kids. Schön zu sehen war das sehr viele interessierte Zuschauer vor Ort waren.
Am Samstag wurden 4 Trainingsläufe, sowie 2 Vorlaufdurchgänge gefahren. Am Samstagabend fand der bekannte und beliebte Hessencup Jugendlauf statt. Diesmal sind 10 Kids an den Start gegangen.
Teilnehmer des Jugendlaufes

1. Ben Heiderich, 2. Louis Metz, 3. Paul Spielberger, 4. Silas Koplack, 5. Finja Rubner, 6. Sam Hammer, 7. Mia Weese, 8. Tom Weese, 9. Joel Beer, 10. Ida Waitz
Am Sonntag fand der dritte und letzte Vorlauf statt. Anschließend ging es in die Finale. Diese wurden durch Florian Schimm als Zeitnehmer und Marcus Krause als Rennleiter begleitet und spannend Kommentiert.
Vielen Dank an alle Teilnehmer und an alle fleißigen Helfer für ein gelungenes Wochenende.
Geschrieben von Michael Klaus am 3. September 2024 um 22:46
Zum zweiten Mal in diesem Jahr geht es zum MAC Siersburg zu einer deutschen (mehr …)
Geschrieben von Michael Klaus am 2. September 2024 um 16:52
Für drei Tage stand die wunderschöne Onroad-Rennstrecke des MC Munster ganz im Zeichen der Großmodelle im Maßstab 1/5. Den Start machte der Trainingstag am 30.08.2024 bei bereits schönem Wetter, wobei der Tag noch mit ein paar Wolken überzogen wurde. Dies war jedoch kein Grund, die Zeit in den Gruppen zum Training zu nutzen. An diesem Tag ging es darum, ein gutes Setup zu finden und eine optimale Fahrlinie zu finden.
Die Strecke des MC Munster hat dabei mehrere Highlights mit den erhöhten bzw. abfallenden Kurven und dem Höhenunterschied der verschiedenen Streckenteile. Dabei ist die Boxengasse mit dem Fahrerstand der höchsten Punkt, bevor es links nach unten geht. Dann bergauf an der Zeitnahme vorbei mit Vollgas auf die lange Gerade und die Steilkurve, welche vor der Tribüne endete. Dann voll abbremsen und 180 Grad zurück in eine langgezogene Rechtskurve, bevor es nochmal Links herum auf die kurze Gerade an der Boxengasse vorbeigeht. Die schnellsten Rundenzeiten lagen unter 18 Sekunden, was an diesem Jahr einen neuen Bahnrekord für diese Klassen bedeutete. Dieser wurde dann erst am Sonntag durch Carsten Keller gefahren in VG5TW, aber auch Marcus Oppenhorst legte in der GT Klasse super Zeiten hin.
Rund um die Strecke war der MC Munster super organisiert. In der technischen Abnahme waren immer zwei drei Leute, welche nach jedem Lauf die Fahrzeuge kontrollierten. Die hatten am Freitag und Samstag noch viel zu tun. Alle Chassis und Karosserien wurde kontrolliert und markiert, wie auch der Tank. Dieser wurde bei jedem Fahrzeug auf den Tankinhalt überprüft und bekam eine Markierung. Dies war wichtig, damit bei den 30-minütigen Finalläufen kein Fahrer mehr tankten konnte, als erlaubt war.
Für die Zeitnahme waren Patrick Gerdes und Sascha Bülow zuständig. Die hatten den besten Arbeitsplatz in ihrer klimatisierten Zeitnahme an diesem Wochenende. Der Blick auf die Strecke und den Fahrerstand war einzigartig. Als Rennleiter war Jan-Simon Knispel vor Ort, der nicht nur die Fahrerbesprechung, sondern auch die Siegerehrung übernahm. Mit Kai Bode zusammen waren die beiden ein gutes Team, die jederzeit ein wachsames Auge auf den Rennverlauf und das Renngeschehen hatten.
Danke an der Stelle an die vielen fleißigen Helfer, die im Vorfeld und während des Events im Hintergrund mitwirkten und so das Rennen zu einem Erlebnis machten. Dies würdigte am Schluss nicht nur der DMC Referent Andreas Lamers, sondern auch Silvio Böhmichen im Namen der Teilnehmer. Super Organisation, top Catering und rundum eine gelungene Veranstaltung mit fairen Läufen. So soll es sein.
Bei der deutschen Meisterschaft VG5 waren zwei junge Fahrer mit am Start. Einmal die jugendlichen Lena Blume mit ihren 14 Jahren und dem 11-jährigen Junioren Eric Künzel, die beide in der GT-Klasse am Start waren. Beide wurden tatkräftig von ihren Papas bzw. dem Opa unterstützt. Man merkt, dass Hobby ist ein Familiensport.
Der Trainingstag verlief in gewohnter Weise. Alle spulten in den Läufen ihr Trainingsprogramm ab, probierten Reifen, Setups und eine gute Fahrlinie zu finden. Dies war nicht immer einfach auf der anspruchsvollen Strecke, welche durch die abfallenden und aufsteigenden Kurvenpassagen ihre Tücken hatte. Am Ende des Tages war es der amtierende deutsche Meister Marcus Oppenhorst, der sich in GT die Bestzeit gefolgt von Christian Weber und Jörg Leopoldt schnappte. In TW war es Carsten Keller, der seit ein paar Jahren in der Szene unterwegs ist, die schnellste Zeit vor Michael Donovan und Tom Haacke fuhr. In der Formel Klasse hieß der Trainingsschnellste Bernd Cronert, der mit 2 Sekunden Vorsprung auf Holger Plähn und Silvio Böhmichen die Messlatte sehr hoch ansetzte. Das wird für seine Kontrahenten ein harten Stück Arbeit am Samstag werden, um ihn vom Thron zu stürzen.
Im Anschluss gab es ein leckeres Fahrerbankett. Dieses wurde reichlich genutzt. In gemütlicher Runde blieb abseits des Renntages endlich Zeit, in Ruhe nicht nur den Renntag ausklingen zu lassen. Danke an den MC Munster für die Organisation dafür.
Für viele Fahrer war danach noch nicht Schluss. Die Schlussglocke sollte erst viel später ertönen. An den Autos schraubte doch noch der ein und andere Fahrer, um gut vorbereitet in den Samstag zu starten.
Am Samstag stand nach einem Trainingslauf die gezeiteten Trainings auf dem Programm. In diesem konnten sich Marcus Oppenhorst (GT), Bernd Cronert (F1) und Tom Haacke (TW) die Bestzeiten holen. Dabei wurden die drei schnellsten aufeinander gefahrenen Runden gewertet.
In den vier Vorläufen waren die Bedingungen super gewesen. Es schien die Sonne, aber es war nicht zu heiß. Nur zum späten Nachmittag hin, drehte die Sonne um den Kurs. Da lagen viele Streckenteile im Schatten, wodurch sich der Griff änderte. Carsten Keller war in VG5TW der Schnellste gewesen. Hinter ihm starteten Tom Haacke und Michael Donovan am Sonntag ins Finale.
In der Formel Klasse gab es keine Änderungen mehr. Nur war es der Führende Bernd Cronert, der im letzten Vorlauf mit einer neuen Bestzeit seine Kontrahenten deutlich auf Distanz halten konnte. Ob Silvio Böhmichen, Holger Plähn und Stefan Israel die Lücke noch schließen konnten, musste der Finallauf zeigen.
Völlig offen war der Kampf in der GT Klasse, bei der es Christian Weber verpasste, Marcus Oppenhorst die Bestzeit streitig zu machen. In seinem schnellsten Lauf fehlten ihm knapp 3 Sekunden. Dennoch bleibt ihm, wie auch Jörn Rögner, der um Haaresbreite Jörg Leopoldt auf Platz 4 verdrängte, die Chance auf ein Top 3 Platz. Zu eng sind die Abstände an der Spitze. Außenseiterchancen haben auch Bernd Cronert und Timo Nau, die alle 23 Runden fuhren. Für den Sonntag steht es vom Wetter gut. Es soll sonnig und trocken bleiben. Die Frage ist, wer den Sprung in den aufsteigenden Finalen bis ins Finale schafft. Da kann einiges passieren. Über die Reifen müssten sich die Fahrer keinen Kopf machen. Pro Finallauf gibt es jeweils ein Reifenpaar zusätzlich.
Am Sonntag begrüßte der Rennleiter Jan-Simon Knispel die Teilnehmer kurz vor 10 Uhr zur letzten Fahrerbesprechung des Wochenendes und stimmte alle auf den Finaltag ein. Den Beginn machten die aufsteigenden Finalläufe in GT und den Trainings für die Finallisten der Klassen TW und Formel. Nun begann der letzte Tag.
In diesem konnte sich der 11-jährige Eric Künzel ins Halbfinale hochfahren. Leider war im Halbfinale für ihn Schluss, wie auch für Lena Blume, die um eine Position den Einzug ins Finale verpasste. Mit Bernd Cronert musste ein Favorit auf den Sieg bereits am Start des Halbfinals wegen eines Defekts aufgeben. Schade für Bernd, der jedoch im Finale der Formel Klasse mit einem Sieg diesen Ausfall verschmerzen konnte. Einen „kleinen Sieg“ konnte er im B-Finale der GT-Klasse vor Heiko Kulik und Eric Künzel erringen. Für Eric war es ein packendes Finale, bei dem er zeitweise mit Lena Blume um Platz 2 kämpfte. Für Lena war leider nach einem Defekt vorzeitig der Lauf zu Ende. Schade.
Die Ergebnisse:
Übrigens gab es das Rennen live. Hier könnt ihr die einzelnen Finalläufe mitverfolgen und sehen, wie es zu dem Ergebnis kam: https://www.youtube.com/live/B49P5686cOU?si=ZE5Ze2NxMvwLak1E
In der Klasse Formel 1 war es der TQ Bernd Cronert, der sein tolles Wochenende mit dem Sieg und Titel krönte. Zum Schluss wurde es zwar noch eng, aber Bernd rettete den Sieg mit 2 Sekunden Vorsprung auf Silvio Böhmichen und Stefan Israel.
Veteran:
Senior:
In der GT Klasse war es Marcus Oppenhorst, der nach einem schlechten Start schnell die Führung übernahm und diese bis zum Schluss nicht mehr abgab. Mit einer Runde Vorsprung auf Miles Treutler und Tim Nau konnte er seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Ein perfektes Wochenende für ihn.
Junioren:
Für Eric Künzel endete die DM auf Platz 13. Mit seinen 11 Jahren ein starkes Ergebnis. Damit konnte sich Eric zum Juniorenmeister krönen lassen.
Jugend:
Lena Blume holte sich den Jugendtitel. Herzlichen Glückwunsch an die Beiden.
Senior
Veteran
Zum Abschluss hab es die Klasse VG5TW, welche von einem Motor Aus von Carsten Keller, einer Stop and Go Strafe bei Tom Haacke und technischen Problemen am Fahrzeug von Michael Donovan für ein paar Positionswechsel und Spannung sorgte. Mit etwas mehr Fahrzeit, wäre der erste DM Titel dann noch in Gefahr gewesen.
Das Ergebnis
Seniormeister wurde Torsten Seifert.
Zum Abschluss gab es eine tolle Siegerehrung durch den Rennleiter Jan-Simon Knispel und Andreas Lamers, der sich mit ein paar schönen Worten beim Verein und den Teilnehmern bedankte. Danke an den MC Munster und die vielen Helfer vor Ort. Es war eine super Veranstaltung gewesen.
(MK)
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