SMW #2 @ Hamm: Siege für Wurst, Goebel und Püpke

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 4. August 2019 um 00:45

Der AMC Hamm richtete den zweiten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West VG8 und VG10 aus. Damit bot das Rennen auch gleich die erste Warm-up-Gelegenheit für die Deutsche Meisterschaft VG10 inklusiv Deutschland-Cup VG8S/VG10S im September.

1024_Hamm SMW2 190526 TS RK 432In der VG8K1 eroberte Christian Wurst (MRG Voerde) mit seinem Mugen die Pole-Position und den Sieg. Mit einer Runde Rückschlag kletterte Emil Kostadinov (ORC Essen) als Zweiter auf das Podium, als Dritter machte Daniel Toennessen (RMC Düren) den dreifachen Mugen-Triumph komplett. Bester Jugendlicher war David Kröger (MRT Unna/Shepherd).

1024_Hamm SMW2 190526 TS RK 423Auch in der VG8K2 blieben Pole-Position und Sieg in einer Hand, in der von ARC-Pilot Andreas Goebel vom RT Harsewinkel. Reinhard Zick (RC Haltern) hatte mit seinem Mugen als Zweiter eine Runde Rückstand auf den Sieger, eine weitere Runde zurück sprach auch Michael Woeste (MRT Unna/Capricorn) noch aufs Podium. Bester Junior: Thilo Baldes (MSC Adenau/Serpent).

1024_Hamm SMW2 190526 TS RK 420René Püpke (MAC Walsum) dominierte mit seinem Shepherd ebenso in den Vorläufen wie im Finale über 30 Minuten. Um drei Runden verwies Püpke Serpent-Fahrer Daniel Thiele (AMC Hamm) auf den zweiten Platz, Dritter wurde Arndt Bernhardt (MC Dortmund/Shepherd).

Fotos: Tanjas RC-Bilder

Finalrangliste

VG8/VG10: Für Spätentschlossene noch zwei DM-Qualyläufe im Kalender

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 25. Juli 2019 um 19:21

Letzte Chance: Wer unbedingt an der DM VG8 (K1/K2) vom 22.-25. August in Wiesbaden oder an der DM VG10 inkl. Deutschland-Cup VG8S/VG10S vom 19.-22. September in Hamm teilnehmen will, bis jetzt aber noch an keinem (oder nur an einem) Lauf zu einer Sportkreis-Meisterschaft teilgenommen hat, hatg immer noch die Chance, sich zu qualifizieren. Denn zwei Sportkreis-Läufe, ausgeschrieben für die Klasse VG8K1, VG8K2, VG10SCA, VG8S und VG10SCASP, stehen noch im DMC-Terminkalender, und zwar …

  • am 27./28. Juli beim MC Ettlingen (4. Lauf Sportkreis-Meisterschaft Mitte)
  • am 03./04. August beim MSCM Rötz (4. Lauf Sportkreis-Meisterschaft Süd)

Das DMC-Reglement läßt es ja seit einigen Jahren zu, sich in verschiedenen Sportkreisen für die DM zu qualifizieren, unabhängig der eigenen SK-Zugehörigkeit. Voraussetzung zur Teilnahme an den DM´s VG8 und VG10 sowie Deutschland-Cup ist die Teilnahme an zwei Sportkreis-Meisterschafts-Läufen in den betreffenden Klassen.

Gute Nachricht zu den Reifen für die 1/8 DM in Wiesbaden

Geschrieben von Sven-Michael Lienhop am 22. Juli 2019 um 13:33

Am vergangen Samstag wurden die Einheitsreifen für die 1/8 in Wiesbaden kontrolliert. Laut den Durchführungsbestimmungen die wir im Gremium erstellt haben.Lieferant ist die Firma Shepherd Micro Racing

Alex Noll vom DMC & Torsten Bullmann vom WMC Wiesbaden haben aus allen Kartons und allen Schichten gewählt. Gemessen wurde mit einem eigens dafür gekauften Messeinrichtung. Alle Reifen die gemessen wurden waren in Ordnung und innerhalb der Toleranz.
Die Nennung ist noch bis zum 05.08.2019 über myrcm möglich.

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DM vom 19.-22.09.: Titelkämpfte in drei Klassen beim AMC Hamm

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 21. Juli 2019 um 00:30

DM-Festival beim AMC Hamm: Vom 19. bis 22. September richtet der Auto-Modell-Club Hamm sowohl die Deutsche Meisterschaft der Klasse VG10 (VG10SCA) als auch den Deutschland-Cup für die Klassen VG8S und VG10S (VG10SCASP) aus. Damit ist die gut 310 Meter lange Asphalt-Bahn in Hamm-Uentrop, bestens erreichbar direkt an der A2 gelegen, zum zweiten Mal in Folge Austragungsort der DM VG10 und des Deutschland-Cups. Anders als vor einem Jahr, als die Klasse VG8S noch ein offenes Rennen war, wird nun auch in dieser neuen DMC-Klasse um den höchstrangigen nationalen Titel gekämpft.

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Die Vergabe von zahlreichen nationalen Titeln in drei Klassen verspricht packenden Modell-Rennsport mit Verbrenner-Glattbahn-Fahrzeugen in den Maßstaben 1:8 und 1:10 über vier Tage.

Die Ausschreibung ist längst veröffentlicht, die Nennung via myRCM bereits seit einiger Zeit freigeschaltet. Offizieller Nennschluss ist am Sonntag, 25. August, um 23:59 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle DMC-Lizenznehmer, die in der betreffenden Klasse mindestens zwei regionale Qualifikationsläufe bestritten haben.

Auf der reifenschonenden Strecke des AMC Hamm wird sich die neue Reifen-Regelung des DMC vermutlich bestens auszahlen, denn erstmals müssen mit der Nennung nicht acht, sondern nur fünf Pflichtreifensätze bestellt werden, die in den kontrollierten Trainings, den Vorläufen und den Finalrennen wiederverwendet werden dürfen. Das schont auf jeden Fall das Budget.

Wie schon Tradition beim AMC Hamm, der bereits einige nationale Meisterschaften und auch eine Europameisterschaft ausgerichtet hat, findet am Freitagabend die „AMC-DM-Party“ statt, ein geselliges Come-together im DM-Zeit mit Leckereien aus der Grillpfanne und kühlen Getränken.

Links: Ausschreibung | Online-Nennung | AMC Hamm

EFRA Euro Offroad 1/8 Euro A 2019 in Italien

Geschrieben von Marcus Krause am 17. Juli 2019 um 11:30

Mit einem starken Team reisten die deutschen Fahrer und eine Fahrerin mit Kim Einert zur diesjährigen EFRA-Europameisterschaft Offroad 1/8 nach Italien. Nachdem die Strecke am Montag noch voll unter Wasser stand, konnte ab Dienstag mit dem Training begonnen werden. Unter den Top 30 waren viele deutsche Fahrer, wie Marcel Krüger, Jörn Neumann, Burak und Berkan Kilic vertreten.

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Bei dem starken Teilnehmerfeld lagen die Zeiten jedoch dicht beieinander, dass wenige Sekunden gleich viele Plätze kostete. Der letzte von den fünf Vorläufen fand am Freitag, den 12.07.2019 statt, bevor mit den ersten aufsteigenden Finals begonnen wurde. Ganz vorne ei gewohntes Bild. Davide Ongaro (Asso), der amtierende IFMAR-Weltmeister in dieser Klasse führte die Rangliste vor Riccardo Berton (Kyosho), Elliott Boots (Sworkz), Robert Battle (Mugen) und (HB) an. Die komplette Rangliste seht ihr hier (Danke Ralf Bauer – OR-Referent, der das Event live dokumentiert – Hier zum Album bei Facebook von Ralf).

Wo wird eigentlich gefahren? In Italien in diesem Jahr. Seht selbst euch die Strecke an. Sehr lobenswert ist der Streckendienst und das der Veranstalter die Strecke abdeckt, wie nach dem letzten 1/4 Finale A am Freitag, welches in einer dramatischen Regenschlacht endete. Burak Kilic schaffte noch den Finaleinzug, nachdem Andreas Mayr ihn über der Ziellinie quasi „überflog“, was jedoch nicht den Regeln entsprach. Samstag geht es weiter mit den letzten Finals und dem mit Sicherheit sehr spannendem Finale um die Titelvergabe. RC Racing TV überträgt wieder live. Die jungen Wilden und alten (Sorry, ich gehöre selbst dazu) Herren 40+ fahren vor dem BIG-Finale ihre Titel aus. Hier der Zeitplan und die Startaufstellung

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Das Endergebnis folgt. Erstmal kam das Last Chance Finale in dem sich Burak Kilic trotz zweier Tankstopps mit 3 Sekunden Vorsprung den Aufsieg sicherte, was ihm Platz 13 im Finale sicherte. Wahnsinn und der ging weiter im Finale. Von 13 gestartet auf 3 im Ziel. Juhu, ein deutscher Fahrer auf dem Podium. Hier das Endergebnis

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ORE 4+2WD, SK – Lauf Bernau

Geschrieben von Frank Morgenstern am 15. Juli 2019 um 12:00

Am Wochenende 22./23.6. und 13./14.7. fand sich der harte Kern der ORE Fahrer Gruppe Ost in Bernau zusammen um noch Punkte für die DM-Qualifikation einzufahren. Die Strecke war am Anfang sehr feucht und rutschig dann aber im Laufe der zeit immer trockener so das, das Setup ständig geändert werden musste da die Autos immer mehr anfingen zu Kippen.

Gleichzeitig wurde auf der Rückwärtigen Glattbahnstrecke rege Trainiert, da wo demnächst die Pro10 DM stattfindet.

Die Rennen fanden in einer sehr entspannten ruhigen Atmosphäre statt, ein junges vielversprechendes Talent war mit dabei und bekam von den Top Fahrern jede Menge Unterstützung und Tipps.

Schade ist nur das aus den anderen SKs keiner den Weg zu unseren Rennen findet, dabei können ja alle Deutschlandweit Qualifikationspunkte für die DM-Teilnahme einfahren, Schade!

Bei diesem Lauf haben 3 Vereine zusammengearbeitet, somit gab es keine Personalprobleme damit befinden sie sich die Vereine auf dem richtigen Weg.

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Hallo Fahrer und Interessierte,
wir haben die Nationale Rangliste zur Qualifiaktion an der DM aktualisiert.
Die Ausschreibung und Nennung zur DM gehen diese Woche Online !

EGTW FUN an der DM als offene Klasse ohne Qualifikation für jedermann
An dieser Stelle der Hinweis, dass aufgrund der Tatsache, dass die im November am SBT von den anwesenden Delegierten beschlossene „Einsteigerklasse“ FUN noch nicht in die Vereinreglements und Wertungsläufe Einzug gefunden hat, werden wir an der DM die Klasse in einer Variante mit Poolmotoren und offenem Chassis offen für jedemann (Erwachsene und auch im speziellen unsere Jugendlichen und Junioren) anbieten. Die Starterzahl ist hier auf max. 20 begrenzt!
Somit schliest sich dann auch die Lücke im Prädikatslauf zur Hobbyklasse unser 40+ Fahrer und der Veteranen.

Ich freue mich bereits darauf euch persönlich an der DM beim RCCT Münden begrüssen zu können.

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Mit sportlichen Grüßen
Thomas Kohmann
Referent Elektro Glattbahn DMC e.V.
Mail: egreferent@dmc-online.com

 

Hitzeschlacht bei der EFRA IR GT 2019 / EURO GT beim MRC Leipzig e.V.

Geschrieben von Steffen Kunz am 3. Juli 2019 um 13:42

Die Daten vom Rennen sind eindrucksvoll. Fast genau 45 Kilometer spulte der Gewinner der EFRA IR GT 2019 / EURO GT beim MRC-Leipzig e.V. in der Klasse 1/8 GTS Nitro in dem 45 minütigem Finale zum Abschluss des viertägigen Events ab. Dies entspricht einer beeindruckenden Durchschnittgeschwindigkeit von 59,6 km/h und in dieser Zeit stand das Fahrzeug zum Tanken in der Box. Für Mensch und Material war das eine echte Herausforderung gewesen, zumal die Temperaturen bis auf fast 40 Grad kletterten und die Asphalttemperatur bei ca. 58 Grad lag.

Bei der Strecke im RC-Car Park handelt es sich um eine 333 Meter lange Strecke (auf der Ideallinie) mit hohem „Vollgasanteil“. Nach der Boxenausfahrt folgt eine langgezogene Linkskurve, welche man optimal durchfahren muss, um genug Schwung auf die Gegengeraden mitzunehmen. Am Ende muss gebremst werden. Es folgt eine langsame Linkskurve mit einer anspruchsvollen Schikane. Speziell der Curb nach der Schikane sorgte für spektakuläre Abflüge, wenn ein Fahrzeug diese traf. Danach folgen eine Rechtskurve mit einem schnellen „S“, nochmal anbremsen und Linksherum über die Start- und Ziel-Linie. An der Boxengasse geht es bei fast Vollgas in einer weiteren schnellen Kurvenkombination vorbei, bis die erwähnte langgezogene Linkskurve nach der Boxenausfahrt folgt. Je nach Klasse lagen die Rundenzeiten bei den schnellsten 1/8 GT`s bei unter 18 Sekunden. Dies entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 68 km/h.

Im Vorfeld der EFRA Euro-GT war die Frage, ob die Reifen bis zum Ende reichen bzw. halten würden. Dazu solltet ihr wissen, dass den Nitro-Fahrern 5 Satz und den Elektro-Fahrern 4 Satz Reifen von PMT zur Verfügung standen. Zwei Satz bekamen die Teilnehmer bei der Registrierung in der technischen Abnahme bzw. in der Reifenausgabe, die voll zu tun hatten. Wer wollte, konnte zu den beiden Pflichtreifensätzen, noch weitere Reifensätze kaufen (bis zur maximal erlaubten Anzahl). Insgesamt wurden 2000 Reifen, 1000 Paar und 500 Satz an die Teilnehmer ausgegeben. Wahnsinn, was da an Reifensätzen an den vier Tagen verbraucht wurden.
Zuvor wurde die in der Reifenausgabe u.a. von Michael Müller und seinem Bruder markiert, damit Verwechslungen und „Schummeleien“ ausgeschlossen werden konnten.
Genau gegenüber unter dem Fahrerstand herrschte ein reges Treiben. Die technische Abnahme hatte viel zu tun. Ab Donnerstag, den 27.06.2019 konnten die Fahrer ihre Fahrzeuge mit der Karosserie von der TA abnehmen bzw. registrieren lassen. Als Markierung bekamen die Chassisplatte und die Karosserie einen Aufkleber mit „Nagellack“ verpasst. Dies musste bis spätestens vor dem ersten gezeiteten Training passieren. Dies übernahmen mit geschultem Blick die erfahrenen technischen Abnehmer Andreas Jäkel und Uwe Klüver, die schon im Mai beim Warm Up dabei waren. Weiterhin wurden die Tanks der Nitro-Fahrer ausgelitert und markiert. Ja, der Tankinhalt ist vorgeschrieben, damit keine größeren Tanks gefahren werden können und so ein oder mehrere Tankstopps gespart werden können. Das wäre sicher den Fahrern in der 1/8 GTS Nitro Klasse entgegengekommen, nachdem einige in den ersten Vorläufen Probleme hatten, über die 7 Minuten Vorlaufzeit zu kommen.

Für die Leipziger begannen die Vorbereitungen auf das Rennen schon Wochen zuvor, aber die erfahrene Crew des MRC-Leipzig kennt solche Events. Die Bike-Weltmeisterschaft, EFRA Rennen und Deutsche Meisterschaften meisterte der Verein, wie die vielen regionalen Rennen seit Bestehen. Tage zuvor wurden Pavillons für zusätzliche Schrauberplätze aufgestellt, die Reifen vorbereitet (markiert), der Zeitplan / Gruppen erstellt, Unterlagen für die Fahrer (mit Zeitplan, Fahrerkarte mit Schlüsselband) in Umschläge verpackt und die ersten Einkäufe für die Küche getätigt. Es war viel zu tun, aber die Leipziger meisterten ihre Aufgabe eindrucksvoll über das Rennwochenende. Respekt und Danke an dieser Stelle dafür.

Am Donnertag zum Trainingsauftakt ging es früh los. Jeden Tag gab es gegen 8:30 Uhr eine Fahrerbesprechung, welche von Sebastian Keller und Peter Leue in englischer und deutscher Sprache durchgeführt wurde. Darin gab es die wichtigsten Informationen zum jeweiligen Renntag. Um ein Durcheinander im Training zu verhindern, wurden die ca. 100 Teilnehmer (darunter auch Doppelstarter) in Trainingsgruppen zusammengefasst und durften 8 Trainings am Donnerstag und ein Letztes vor dem gezeiteten Trainings fahren. Ab dem gezeiteten Training mussten die markierten Reifen gefahren werden, wobei es zwei Mischungen gab. Der Medium PMT Q5 für vorne und die softe Mischung Q3 für hinten.
In die Wertung kamen die drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden und nach dieser Rangliste wurden die Vorlaufgruppen eingeteilt, um die Fahrer nach „Leistungsstärke“ einzuteilen. Die schnellsten Fahrer in den gezeiteten Trainings waren: ROSARIO GIAIMO (1/8 GT Cars Italian Rules), Tom Krägefski (1/8 GTE 4S), Jochen Janik (1/8 GTE 6S), Thilo Tödtmann (1/8 GTS Nitro) und Thomas Sonne (GT3-Cup).

Danach folgte die Mittagspause, die jeden Tag als Verschnaufpause von den Teilnehmern und den Organisatoren (mal abgesehen vom Küchenteam) zur Stärkung und Plausch mit anderen Teilnehmern genutzt wurde. Am Freitag wurden die Gruppen neu eingeteilt. Es folgten zwei der fünf Vorläufe, wovon drei in die Vorlaufrangliste eingingen.

1/8 GTS 6S
In dieser Klasse gab es zwei Teilnehmer, wobei nur Jochen Janik antrat. Damit stand er als Sieger vorzeitig in dieser Klasse fest.

1/8 GTS Nitro
In dieser Klasse ging es um den eigentlichen EFRA-Europameisterschaftstitel. Mit am Start sehr gute Fahrer aus dem In- und Ausland, wie den ersten drei Fahrern der ersten EFRA Euro 2018 in Spanien mit ROSARIO GIAIMO (ITA), SANTANA YANES, TONI (ESP) und Martin Bayer (CZE). Starke Konkurrenz bekamen sie durch Thilo Tödtmann (DEU), Paolo Morganti (USA), Michael Kammer und dem Warm Up Gewinner Uli Westenfelder. Bereits im Training zeigte sich, dass die Zeiten vom Warm Up unterboten wurden und die Fahrer zeigten, was möglich war.
In den ersten Vorläufen gab es dann zu unerwarteten Problemen mit der Fahrzeit von 7 Minuten, die vorgeschrieben ohne Tankstopp war. Einige Fahrzeuge blieben vor Ablauf der Zeit stehen und erlitten teilweise einen Schaden am Motor. Der Veranstalter hatte sich bei der Fahrerbesprechung mit dem EFRA – Offiziellen Sander de Graaf und den Fahrern auf einen Start vor der Start- und Ziellinie geeinigt, um die 7 Minuten ohne Tankstopp zu schaffen bei der langen Strecke. In den verbleibenden Vorläufen schafften es die Fahrer die 7 Minuten zu erreichen, aber dadurch wurden die Rundenzeiten etwas langsamer, um Sprit zu sparen. Nach den Vorläufen war es Thilo Tödtmann, der sich direkt für das Finale qualifizieren konnten. Dahinter trugen Platz 2 bis 5 die Superpole aus. Diesen Kampf gewann Loris Louise mit einer Rundenzeit von 19,134 Sekunden für eine Runde.
Am Samstag ging es weiter mit dem Achtel- und den Viertelfinals, bevor am Abend der MRC-Leipzig zum Fahrerbankett mit Sekt und Saft einlud. Als Leckereien gab es belegte Brötchen und Käse / Weintrauben Häppchen. Lecker. Am Sonntag war es genauso heiß wie am Samstag. Mit fast 40 Grad knallte die Sonne auf den Planeten und nun standen die Halbfinals und noch das 45 minütige Finale auf dem Programm. Da musste Mensch und Material einiges aushalten.
Nach dem Start ins Finale konnte sich Thilo Tödtmann an der Spitze absetzen und von kleineren Unfällen am Start profitieren. Hinter ihm entbrannte ein Kampf um die weiteren Positionen, wobei Paolo Morganti sich im Laufe des Rennens mit schnellen Rundenzeiten nach vorne kämpfte und Thilo Tödtmann überholte. Paolo baute seine Führung noch auf 2 Runden aus und gewann mit 135 Runden das Rennen vor Thilo Tödtmann (133 Runden) und David Loppini (132 Runden).

Endergebnis 1/8 GTS Nitro
1. Paolo Morganti – IGT8
2. Thilo Tödtmann – GIMAR
3. David Loppini – GIMAR
4. Martin Bayer – Xray
5. Juraj Hudy – Xray
6. Borja Gutarra Hernandez – Serpent
7. Michael Kammer – Serpent
8. ROSARIO GIAIMO
9. Daniel Jones – Serpent
10. Loris Luise – BMT

1/8 GTE 4S
Die 1/8 GTE 4S Klasse war ebenfalls gut besetzt. Anhand der Rundenzeiten stach zu Beginn Tom Krägefski (er hatte bisher nur trainiert mit seinem GT Fahrzeug – für ihn war es das erste 1/8 GT-Rennen) heraus, jedoch bekam er von den Kontrahenten mächtig Druck. Diese waren ihm dicht auf den Fersen und hatten den Vorteil, dass sie mehr Trainingsrunden (manch einer fuhr auch 1/8 GTS Nitro) auf der Strecke sammelte. Trotzdem konnte sich Tom Krägefski nach den Vorläufen die Pole nach den Laufsiegen vor Toni Santana Yanes und Martin Bayer sichern. Für unseren deutschen Fahrer gab es Grund zur Freude. Fabian Junge, Armin Schütz, Jochen Janik, Stefan Eberding und Uli Westenfelder schafften die Sprung in die Top-Ten und durften um den Sieg in den drei Finals mitkämpfen. In dieser war die Frage, würde alle über die 7 Minuten Fahrzeit kommen, nachdem die Vorläufe 5 Minuten gefahren wurden. Die heißen Temperaturen waren nicht zu verachten, also waren zusätzliche Lüfter zur Kühlung der Motoren, Regler und „Akkus“ in den Fahrzeugen verbaut. So manch ein Fahrer schaltete auch die Temperaturabschaltung im Regler aus. Alles oder nichts.

Kontrolliert…..so kann man den Sieg von Tom Krägefski bezeichnen. Tom fuhr vom Start weg ohne Fehler an der Spitze ins Ziel. Im ersten Finale profitierte er von einem Crash hinter ihm, wodurch er seinen Vorsprung bis ins Ziel „verwalten“ konnte. Im zweiten Lauf machte er dann seinen Sieg vorzeitig perfekt. Um Platz 2 fiel die Entscheidung im letzten Finale, welches zu Gunsten von Martin Bayer ausging. Zwischendurch bekam er richtig Druck von Jochen Janik, der ihn kurz überholte, aber eine Ermahnung bekam und aufhörte. Schade, für Jochen war mehr drin, zumal er mit 18,1 Sekunden die schnellste Runde mit Abstand in diesem Finale fuhr. Hinter Martin fuhr Fabian Junge einen super Lauf und schaffte es bis auf Platz 2 vor Uli Westenfelder und Armin Schütz.

Endergebnis 1/8 GTE 4S
1. Tom Krägefski – Xray
2. Martin Bayer – Xray
3. Toni Santana Yanes – Xray
4. Fabian Junge – IGT8
5. Uli Westenfelder Serpent
6. Jochen Janik – Serpent
7. Armin Schütz – IGT8
8. Stephan Eberding
9. ROSARIO GIAIMO – HB
10. Paolo Morganti – IGT8

B-Finale: Juraj Hudy
C-Finale: Uwe Behncke
D-Finale: Jörg Wegmann

GT3-Cup
Der GT3-Cup wurde auch als Gastklasse im Rahmen der Euro-GT gefahren. In dieser Klasse wurde mit vorgeschriebenem Material gefahren, um die Kosten überschaubar zu halten und gleichzeitig die Chancengleichheit zu erhöhen. Dies zeigte sich deutlich im Rennen. Ein Fehler und man raus aus der Entscheidung um den Sieg. Dies zeigten schon die Vorläufe, die sehr eng ausgingen.
Thomas Felke sicherte vor Torsten Brauer und Tomas Sonne die Pole. In den drei Finals ließ sich Tomas Felke den Sieg nicht mehr nehmen. Er gewann mit drei Laufsiegen das Rennen. Dahinter musste sich Torsten Bräuer im letzten Finale nochmal richtig anstrengen. Ihm saß Tobias Schwarze dicht im Nacken und wollte unbedingt noch auf Platz 2. Das letzte Finale musste entscheiden, jedoch blieb der Zweikampf zwischen Torsten und Tobias diesmal aus. Somit sicherte sich Torsten den zweiten Platz vor Tobias.

Endergebnis GT3-Cup
1. Thomas Felke – Serpent
2. Torsten Bräuer – Serpent
3. Tobias Schwarze – Serpent
4. Thomas Kaufmann
5. Thomas Sonne
6. Sebastian Rothermel
7. Pekka Markkula

1/8 GT Cars Italian Rules
In Deutschland ist diese Klasse nahezu unbekannt und wird nicht gefahren. Die 1/8 GT Cars Italian Rules ist in Italien eine beliebte GT-Klasse, wobei die Karosserien eher an die VG8-Klasse erinnern. Darunter verbergen sich VG8-Chassis an denen GT-Räder montiert wurden. Dies ist der große Unterschied zu den VG8 Fahrzeugen. Aufgrund der Motoren wurden die Vorläufe über 4 Minuten gefahren, damit kein zusätzlicher Tankstopp nötig wurde. Natanaele Senesi holte die Pole-Position vor Andrea Catanzani, der sich im Kampf um die Super-Pole den zweiten Startplatz im Finale sichern konnte.

Vor der Mittagspause am Sonntag wurden die beiden Halbfinals ausgetragen, in denen sich weitere 8 Fahrer für das 45 minütige Finals qualifizierten.
Das Finale ist relativ schnell beschrieben. Leider kamen nicht alle ins Ziel. Alessandro Di Stefano fuhr einsam an der Spitze seine Runden und hatte 19 Runden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Fabio Boero und der wiederum hatte drei Runden Vorsprung auf Pietro Angelozzi.

Endergebnis 1/8 GT Cars Italian Rules
1. Alessandro Di Stefano – I-Fenix
2. Fabio Boero – BMT
3. PIETRO ANGELOZZI – MZ4RR
4. Andrea Catanzani – MZ4RR
5. RICCARDO COCO – MZ4RR
6. Natanaele Senesi – MZ4RR
7. ROSARIO GIAIMO – MZ4RR
8. Mirko Vespa – I-Fenix
9. DANIEL SCHEPIS – MZ4RR
10. ANDREA MUSCOLINO – MZ4RR

Danke an den MRC-Leipzig e.V. für das tolle Event auf ihrer Strecke. Die Organisation und der Rennablauf waren perfekt durchgeführt wurden. Durch das Küchenteam war für Speis und Trank gesorgt. Ein großes Lob an den Verein, der für die Helfer in der Hitze zu den langen Finals extra Wasser organisierte. Das ist nicht immer selbstverständlich. Vielen Dank an den Rennleiter Peter Leue, Sebastian Keller, Sander de Graaf (EFRA Referee), die technische Abnahme / Reifenausgabe mit Andreas Jäkel, Uwe Klüver und Michael Müller für die unermüdliche Arbeit während des Rennens. Ihr habt das Klasse gemacht und die Stimmen aus dem Fahrerlager waren positiv.

Ergebnisse bei MYRCM: http://www.myrcm.ch/myrcm/main?pLa=de&dId[E]=43842&hId[1]=evt#

Bericht bei Mikanews: https://mikanews.de/2019/06/27/efra-ir-gt-2019-euro-gt-beim-mrc-leipzig-e-v-3/
Vereinswebsite des MRC-Leipzig e.V.: http://www.rc-car-park-leipzig.de/glattbahn.htm

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Änderung Nennschluss 1/8 DM WMC Wiesbaden

Geschrieben von Sven-Michael Lienhop am 2. Juli 2019 um 14:08

Nach Rücksprache mit dem ausrichtendem Verein (Wiesbadener Minicar Club e.V.) und dem Präsidium ist die Entscheidung getroffen worden, den Nennschluss für die Deutsche Meisterschaft VG8 im August 2019 zu verlängern. Die Entscheidung ist gefallen, da einige Fahrer sicherlich Ende Juni noch nicht die erforderlichen zwei Wertungsläufe auf ihrem Konto verbuchen können und sich daher nicht genannt haben.

Der Nennschluss wurde daher verlängert und auf den 5.8.2019 ;  23:59 gesetzt.

Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Wertungsläufe in den Sportkreisen absolviert, und alle Fahrer die die Vorgeschriebenen zwei Wertungsläufe absolviert haben können sicher an der DM teilnehmen.

 

Hier noch der Link zur Ausschreibung:

https://dmc-online.com/wordpress/terminuploads/1559556778_WMC_Ausschreibung_DM_2019.pdf

 

Nennungen über MyRCM:

https://www.myrcm.ch/myrcm/main?hId[1]=bkg&dId[E]=46942&pLa=de

DM ORT und ORET 2019 beim MCC Laupheim – Micha Widmaier gewinnt 4 Titel

Geschrieben von Jochem H. Carle am 28. Juni 2019 um 14:31

Hier geht es zum Live Timing  Link

Nachdem es am Freitag noch angenehm warm war ging es heute Morgen schon direkt heiß her. Zur Hitze kam noch die Schwüle bei nachlassendem Wind hinzu. Trotzdem fanden von 53 angemeldeten Startern 52 zum freien Gruppentraining den Weg nach Laupheim.

In der Klasse ORT  sind gemeldet: 37 Starter.

Es bewarben sich für den Altersklassenmeister:

 Juniorenmeister: 2 – Jugendmeister: 5  –  Deutscher Meister 40+: 15

In der Klasse ORET  sind gemeldet: 15 Starter.

Es bewarben sich für den Altersklassenmeister:

Juniorenmeister: 2 –  Jugendmeister: 3  –  Deutscher Meister 40+: 6 – Deutscher Meister 55+: 3

Im heutigen Gruppentraining wurden die Gruppen neu aufgeteilt. Die neuen Gruppen wurden in einem Training in dem die drei schnellsten Runden gewertet wurden ausgefahren. Danach wurden die Gruppen neu aufgeteilt um sich dann in der Qualifikation für die morgigen Finalläufe zu qualifizieren.

Die Sonne brennt bereits heute morgen und treibt den Fahrern den Schweiß aus allen Poren. Hinzu kommt der gestiegene Adrenalinspiegel vor den Finalläufen. Die Spannung spürt man förmlich. Gefahren werden heute in der Klasse ORT die 1/2- und 1/4 Finalläufe, die altersbezogenen Finale der Junioren (20 Min), Senioren 40+ (30 Min) und „Gesamt“ (40 Min). In der Klasse ORET werden die Sieger in zwei Finalläufen je 10 Minuten ermittelt und zwar: Junioren, 40+ und „Gesamt“. Das Tagespensum ist schon sehr sportlich bei diesen Temperaturen nicht nur für die Fahrer auch für die Streckenposten. Das Orga-Team aus Laupheim versorgt die Streckenposten zusätzlich mit Mineralwasser und aufgestellten Wassereimern zum Abkühlen.

 Endergebnis ORT: 1. Platz Widmaier Micha 2. Platz Hinderer Tim 3. Platz Klett Johannes

ORT Junior: 1. Platz Krause Steve 2. Platz Waitz Aron

ORT Jugend:  Widmaier Micha 2. Platz Klett Johannes 3. Schilling Lukas

ORT 40+: 1. Platz Kuchenbecker Andre 2. Platz Gabriel Victor 3. Platz Bulang Markus

ORT 55+: 1. Platz Braungart-Zink Christof 2. Platz Weiss Josef, 3. Platz Endter Holger

Endergebnis ORET: 1. Platz Widmaier Micha 2. Platz Schmitt Alexander 3. Platz Matas Stefan

ORET Junior: 1. Platz Einsele Stefan 2. Platz Krause Steve

ORET Jugend: 1. Platz Widmaier Micha 2. Platz Krappmann Lucas 3. Platz Schwarz Kevin

ORET 40+: 1.Platz Gabriel Victor 2. Platz Oehler Udo 3. Platz Grübel Patrick

Herzlichen Glückwunsch