Registrierung Euro´s und WM OR8

Geschrieben von Marcus Krause am 2. September 2019 um 09:04

Hallo Zusammen

Die Registrierung für due Euro´s und WM OR8 ist Online.

Bitte nur Registrieren wen ihr auch Fahren möchtet.

Ihr bekommt von mir dann Mitte November bescheid ob ihr einen Startplatz  bekommt.

Mit Sportlichen Grüßen

Ralf Bauer

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScT3vYGuoyvZYikyrWxvdv7CUgx1jNGnPiNiaN8NdD3USD5dQ/viewform

Deutsche Meisterschaft OR8

Geschrieben von Marcus Krause am 30. August 2019 um 14:35

Titelentscheidung OR8 beim MSC Ober-Mörlen – Burak Kilic ganz oben auf dem Treppchen

 

Das war ein heißes Rennwochenende im buchstäblichen Sinne. Bei Temperaturen über 30 Grad wurde es von Tag zu Tag wärmer. Zur Abkühlung liefen einige Teilnehmer mit einem nassen Handtuch um die Schulter herum. Der Eismann war der beste Freund vor Ort an der Rennstrecke, welcher sehnsüchtig erwartet wurde. Im Gegensatz zur DM vor zwei Jahren im Regen herrschten genau umgekehrte Verhältnisse. Bereits am Donnerstag waren rund um die Strecke die ersten Pavillons aufgestellt, die Camper / Wohnwagen vor der Strecke platziert und die Mitglieder des Vereins sorgten für einen guten Empfang der knapp über 100 Teilnehmer / -innen. Die Strecke war in einem perfekten und tadellosen Zustand, wie das gesamte Umfeld auf und rund um das Vereinsgelände des MSC Ober-Mörlen.

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Los ging der zweite und entscheidende Lauf zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft OR8 mit der ersten Fahrerbesprechung am 23.08.2019 vor den Trainingsläufen, welche in Gruppen ausgefahren wurden. Bei schönstem Wetter gab der Rennleiter Heino Müller die ersten Infos über den Ablauf des Tages. Unterstützt wurde er von Dirk Kellermann in Funktion des Schiedsrichters und Zan Buljan vom MSC Ober-Mörlen. Mit Spannung wurde den ersten Trainings entgegengefiebert. Nach der guten Vorstellung von Burak und Berkan Kilic beim ersten Lauf beim BIG-Hamburg e.V. waren diese beiden Fahrer die heißesten Titelkandidaten. Durchaus berechtigte Chancen auf den Titel konnten sich Carsten Keller, Aaron Rönick und Jörn Neumann machen, aber dafür mussten die Favoriten patzen.

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Nach den ersten beiden Trainings zeigte sich, dass die Spitze ganz eng beieinander war. Kein Fahrer konnte sich wie zuletzt in Hamburg deutlich absetzen. Die erste Zeit legte Carsten Keller in den drei schnellsten aufeinander gefahrenen Runden vor. Im zweiten Training fuhr der bis dahin amtierende Deutsche Meister Jörn Neumann mit 1:40.684 die beste Zeit in dem Lauf. Er verpasste knapp die Zeit von Carsten Keller. Dahinter folgte schon Burak Kilic, der in Hamburg den ersten Lauf gewann vor Marcel Krüger und Micha Widmaier. Von den Abständen durfte man sich nicht täuschen lassen. Die ersten Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde in ihrer schnellsten Runde und Marcel Krüger auf Platz 4 fuhr mit 33.100 sogar die schnellste Rundenzeit, welche nicht mehr verbessert wurde. Nach seinem starken Auftritt in Hamburg, konnte Marcel Krüger erneut zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist.

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Am späten Nachmittag wurde es spannend. In den beiden gezeiteten Trainings hieß es für die Teilnehmer, sich für eine gute Gruppe für die Vorläufe zu qualifizieren. Es macht für einen schnellen Fahrer wenig Sinn, diese auszulassen und in der letzten Gruppe zu starten, um ständig überholen zu müssen. Andersrum ist ständig Platz machen zu müssen in einer schnellen Gruppe schlecht für das Ergebnis. Da verliert der Fahrer Zeit. Nachdem die ersten Trainings gefahren waren, war im ersten Training plötzlich Micha Widmaier mit einer Bestzeit von 1:41.265 vor Carsten Keller in 1:41.771 und Jörn Neumann mit 1:42.219. Dahinter folgen Burak und Berkan Kilic. Die Rundenzeiten wurden minimal langsamer. Viele Fahrer fuhren an der Spitze nur noch hohe 33ziger Zeiten. Im zweiten Lauf schlug Jörn Neumann zurück. Er war damit Trainingsschnellster vor Micha Widmaier, Carsten Keller, Marcel Krüger, Burak und Berkan Kilic. Die Spitze war eng beieinander. Mit Aaron Rönick auf 12 schaffte ein weiterer Titelanwärter den Sprung in die schnellste Gruppe, nachdem er wegen der Berufsschule erst am Nachmittag anreisen konnte. Genauso galt dies für den 11 jährigen Ilias Reise, der mit seinem Papa Markus am Samstag wegen der Schule anreiste. Trotz des Trainingsrückstandes konnte sich Ilias Reise gut nach vorne kämpfen und seine Rundenzeiten verbessern. Einen Fahrer dürfen wir nicht vergessen. Max Hesse, der in Hamburg hinter dem Steuer seines Fahrzeuges bei der ADAC TCR Germany von dem Hyundai Team Engstler saß. Dass er auch RC-Cars schnelle fahren kann, konnte er in den letzten Jahren mehrfach unter Beweis stellen. In Ober-Mörlen lag er auf einem guten 7.Platz.

Die beste Dame im Feld war Kim Winona Einert mit ihrem Kyosho auf Platz 31. Genau einen Platz vor Sophie Müller und Vanessa Wende. Vanessa fehlen knapp 0,6 Sekunden auf Kim, was 5 Plätze in der Rangliste ausmachen. Noch etwas Gas geben mussten Anastasia Förg  (Mugen) und Jody Müller (Xray) um sich in der Rangliste zu verbessern. Bester 40+ war Daniel Reckward, der in Hamburg hinter Andreas Bartels ins Ziel kam. Das wird spannend um den Titel im 40+ Finale werden.

Bester Jugendlicher war bis dahin Micha Widmaier, Berkan Kilic bei den Junioren, wobei Berkan in Hamburg nicht an dem Finale teilnahm. Dieses gewann, Ilias Reise.

Hier die aktuelle Rangliste nach  dem gezeiteten Training:

  1. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima – Sanwa – Highest – Pro-Line
  2. Micha Widmaier – Sworkz – Picco
  3. Carsten Keller – Mugen – LRP – Sanwa – Savöx – Pro-Line
  4. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  5. Burak Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  6. Berkan Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  7. Max Hesse – Hobao – OS
  8. Aaron Münster – Mugen
  9. Sebastian Winterstein – Kyosho – Ultimate – Futaba – Highest – Pro-Line
  10. Philipp Lütgert – Kyosho
  11. Daniel Reckward – Mugen

 

Der Samstag war Vorlauftag. Zum Einstieg in den Renntag gab es einen Trainingslauf in den neuen Vorlaufgruppen. So konnten sich die Teilnehmer aufeinander in ihrer Gruppe einstellen. Wichtig war, dass alle Teilnehmer bis zum Vorlaufstart ihre Fahrzeuge in der technischen Abnahme registriert hatten. Dort wurde geprüft, ob das Fahrzeug dem Reglement entspricht. Ausgelitert wurde der Tank. Der Hintergrund war, dass es ein maximales Fassungsvermögen gibt. Mehr Sprit durch einen größeren Tankinhalt ist nicht erlaubt. Dies wurde regelmäßig und ganz zum Ende nach den Finals gecheckt. Ein großes Lob an die Jungs vom MSC Ober-Mörlen in der technischen Abnahme, die von früh bis spät an allen drei Tagen die Fahrzeuge prüften. Zur Erinnerung an alte Zeiten waren zwei 1/8 Offroader aus der Anfangszeit ausgestellt, welche einen Eindruck vermittelten, wie sich dieses Klasse bis heute entwickelt hat.

Nach einen letzten Training wurden nach einer technischen Verzögerung in der Zeitnahme mit dem ersten von den fünf Vorläufen begonnen. Wie sich zeigte, blieb kaum ein Fahrer ohne Fehler auf der recht anspruchsvollen Strecke, wobei u.a. das „Waschbrett“ und der große Table die beiden Schlüsselstellen waren. Eng, spannend, offen, so verliefen die Vorläufe an der Spitze. Der erste Vorlauf bewies dies. Die ersten vier Fahrer lagen unterhalb von 1,5 Sekunden nach den fünf Minuten Fahrzeit und bis Platz 8 waren es 10 Sekunden. Zu dem Zeitpunkt war Sophie Müller die beste Damen auf Platz 31 im Feld.

Der 15 jährige Burak Kilic war von Beginn an der Schnellste im Feld. Er gewann die ersten beiden Vorläufe. Im dritten Vorlauf toppte Jörn Neumann die Zeit mit 5:06 und 9 Runden. Carsten Keller fuhr in diesem Lauf auf 2 vor Burak Kilic, der wie Carsten von zwei Fehlern im Waschbrett von Micha Widmaier profitieren konnte. In der Rangliste fiel Micha Widmaier auf Platz 5 zurück. Burak Kilic vor seinem Bruder Berkan, Carsten Keller und Jörn Neumann. Bei den Zeiten und Abständen stellt sich die Frage, wer hatte neue Reifen drauf und wer nicht? In den letzten beiden Vorläufen machte Burak Kilic den „Sack“ zu. Mit zwei weiteren Laufsiegen sicherte er sich den TQ. Damit machte er klar, dass er nach seinem Sieg in Hamburg in diesem Jahr den Titel gewinnen möchte.

Nach den Vorläufen war noch nicht Schluss. Wie in Hamburg wurde das 55+ Finale mit drei Startern ausgetragen. Von Beginn an konnte sich der DMC-Präsident vom Start weg absetzen. Trotz eines Motor aus konnte sich Dirk Horn den Laufsieg vor Hans-Peter Bock und Mike Schönig sichern. Glückwunsch, damit stand Dirk Horn als Deutscher Meister 55+ fest.

Endergebnis 55+

  1. Dirk Horn
  2. Hans-Peter Bock
  3. Maik Schönig

Wie schon am Vorabend saßen einige Teilnehmer in gemütlicher Runde zum Erfahrungsaustausch zusammen. Andere bereiteten in der Zeit ihre Fahrzeuge für den entscheidenden Finaltag am Sonntag vor.

Bei noch heißerem Wetter gab es letzte Instruktionen von Ralf Bauer und Heino Müller bei der Fahrerbesprechung. Wie lange die Finals gefahren wurden, die Startnummern, Helferposten und den Rennablauf. Heino Müller ist selbst Fahrer und machte seine Aufgabe als Rennleiter sehr gut. Punkt 8:30 Uhr begannen die aufsteigenden Finals, in denen sich die jeweils vier besten Fahrer oder eben Fahrerinnen in das nächsthöhere Finale qualifizieren konnten. Das ging Schlag auf Schlag hintereinander weg, bis in den beiden Halbfinals die Finalisten ausgefahren werden. Die besten 6 Fahrer aus diesen beiden Finals qualifizierten sich für das Finale. Sehr bemerkenswert war die Leistung von Vanessa Wende, die den Sprung ins Halbfinale schaffte.

Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer. Erstaunlich fiel auf, dass die Technik trotzdem sehr zuverlässig geworden ist. Es gab kaum Ausfälle zu sehen. Ärgerlich für Vanessa Wende war, dass Sie eine Auszeit in ihrem Halbfinale nehmen musste. Von ganz hinten nahm sie ihr Halbfinale auf.

Vorher lief das Halbfinale B mit einem spannenden Beginn und einem Sieger, mit dem wohl kaum einer gerechnet hatte. Der vom Eisenacher Verein angereiste Aaron Rönick schaffte es, sich auf Platz 2 zu fahren und in einem schönen Überholmanöver Berkan Kilic in Führung zu gehen. Ab da an Aaron seine Führung aus. Aaron siegte vor Carsten Keller, der seinerseits Berkan Druck nach dem Waschbrett überholte. Dahinter war Marcel Krüger sicher auf 4 vor Altmeister Daniel Reckward und Maik Wiesweg.  Philipp Lütgert kämpfte um den letzten Finalplatz bis zum Schluss. Ihm fehlten 5 Sekunden im Ziel.

Das zweite Halbfinale war eher unspektakulär. Jörn Neumann überholte Burak Kilic nach dem Boxenstopp und behauptete diese Führung bis ins Ziel Der Abstand zu Burak Kilic blieb bei 2 Sekunden bis zum Ende des Laufes. Dahinter fuhr Micha Widmaier einen unauffälligen Lauf. Auf Platz 3 kam er ins Ziel. Auf 4 Max Hesse, der mit Aaron Münster bis zur letzten Kurve um dem vierten Platz kämpfte. Beide waren sicher im Finale wie Sebastian Winterstein dahinter, der von dem Ausfall von Marcel Paul profitierte. Vanessa Wende belegte Platz 11 in diesem Lauf. Sie war die beste Teilnehmerin hier an diesem Wochenende.

Die Aufsteiger waren: Jörn, Burak Kilic, Aaron Rönick, Micha Widmaier, Berkan Kilic, Carsten Keller, Aaron Münster, Max Hesse, Marcel Krüger, Maik Wiesweg, Daniel Reckward, und Sebastian Winterstein.

In der Mittagspause lockte die Küchencrew die Teilnehmer mit leckeren Speisen und Getränken zu Tisch. Die Bewirtung war 1A.  Morgens gab es ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, um die Renntage gut gestärkt in Angriff nehmen zu können. Danke dafür.

Die zweite Titelentscheidung fiel im 40+ Finale. Von Startplatz 1 weg machte Daniel Reckward deutlich, dass er seinen nächsten Titel holen wollte. Für Andreas Bartels, dem Sieg aus Hamburg lief es nicht so gut. Er kämpfte um Fahrerfeld, aber kam nicht so richtig nach vorne. Seinen Titeltraum musste Andreas Bartels nach einem technischen Defekt vor Schluss dann aufgeben. Der Titel ging an Daniel Reckward.

Das Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Reckward, Daniel
  2. Engelstätter, Timo
  3. Bartels, Andreas
  4. Bessler, Christian
  5. Gabriel, Victor
  6. Kocer, Hakan
  7. Müncheberg, Markus
  8. Hart, Robert
  9. Stadler, Hansjörg
  10. Wende, Marcus

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Junioren-Finale: Ilias Reise, der wegen der Schule erst am späten Freitag mit Papa Markus anreiste, konnte sich kontinuierlich von Lauf zu Lauf steigen. Von Beginn an, konnte er von Startplatz 2 das Finale kontrollieren, nachdem er in der ersten Runde die Führung übernahm. Stev Krause und Ivo Buljan kämpften dahinter um den zweiten Platz. Wer am Ende Vizemeister hinter Ilias wurde, gab Ralf Bauer zur Siegerehrung bekannt. Er ist der OR-Referent und musste die Ergebnisse der beiden Rennen erst auswerten. Erwähnenswert ist die gute Leistung der jungen Rennfahrer bei den Deutschen Meisterschaften. Die Strecken waren nicht einfach und trotzdem zeigten die Teilnehmer, dass sie gut mithalten können. Für die Zukunft dürfen wir auf weitere gute Ergebnisse gespannt sein. Mit seinen 8 Jahren war Frane Buljan der jüngste Teilnehmer vom MSC Ober-Mörlen. Ein Jahr älter ist Phil Langner aus Hamburg, der wie Frane von seinem Papa auf den Rennen beim Schrauben und in der Box unterstützt wurden. Bei dem 11 jährigen Sieger Ilias Reise war dies sein Papa Markus. Wie bei Ivo und Frane Buljan hatte Papa Thorsten Förg eine Doppelbelastung. Er schraubte und unterstützt sein langer Zeit seine Tochter Anastasia und Christopher bei dem Hobby. Im Hause Krause übernimmt das Papa Mirko. Egal wo und in welcher Klasse. Stev bekommt jede Unterstützung, die er bekommen kann. Zuletzt stand er auf Platz 3 im Junioren-Finale bei den Truggys in Bischofsheim und konnte 2017 den Titel in dieser Altersklasse gewinnen.

Das Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Ilias Reise
  2. Krause, Stev
  3. Buljan, Ivo
  4. Langner, Phil
  5. Förg, Christopher
  6. Milde, Maxim
  7. Buljan, Frane
  8. Ernst, Maximilian
  9. Müller, Jody
  10. Boeckh, Nikodemus

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Finale: Gleich nach dem Start verlor Jörn Neumann die Führung. Nach den ersten Runden sortierte sich das Fahrerfeld auf der Strecke so langsam ein. Nach dem ersten Tankstopp übernahm Jörn Neumann die Führung und behielt diese bis ins Ziel. Er baute seinen Vorsprung bis fast eine Runde auf Burak Kilic aus. Für Burak Kilic reichte der zweite Platz aus. Nach mehreren Anläufen war es für ihn endlich soweit – Deutschen Meister OR8 2019. Dahinter entbrannte in dem Finale von Beginn an ein spannender Kampf um den dritten Platz. Zeitweise waren 4-5 Fahrzeuge in dem Kampf verwickelt, wobei Aaron Rönick durch kleinere Fehler den Anschluss an die Spitze verpasste und in den Kampf dahinter verwickelt wurde. Am Ende fehlten ihm 4 Sekunden auf den zweiten Platz. Marcel Krüger folgte mit 6 Sekunden Abstand auf 4 vor Max Hesse, der eine Runde zurücklag. Dafür, dass Max Hesse durch seinen großem Motorsport so selten zu fahren kam, eine Top Leistung. Herzlichen Glückwunsch an Burak Kilic zum Titelgewinn.

Nach der Auswertung ergab sich folgendes Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Burak Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  2. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima – Sanwa – Highest – Pro-Line
  3. Aaron Rönick – Mugen
  4. Berkan Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  5. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  6. Carsten Keller – Mugen – LRP – Sanwa – Savöx – Pro-Line
  7. Micha Widmaier – Sworkz – Picco
  8. Mike Wiesweg – Mugen
  9. Tim Kraus – Sworkz und Aaron Münster – Mugen
  10. —Frei, da Tim Kraus und Aaron Münster auf 9 sind–
  11. Philipp Lütgert – Kyosho

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Die Deutsche Meisterschaft OR8 2019 endete mit der abschließenden Siegerehrung beim MSC Ober-Mörlen, bei der die Bürgermeisterin die Pokalübergabe übernahm. Stefan Leichner, der Pressechef vom Verein fand zu Beginn sehr gute Dankesworte, wie an die beiden Arno Schwöbel und Hubert Lang für deren Leistungen in den letzten Jahren. In der Zeitnahme sorgten die beiden für einen guten Ablauf des Events. Dank auch an das gesamte Küchenteam, den Rennleiter Heino Müller, den Schiedsrichter Dirk Kellermann, den gesamten Verein für die super Organisation. Diesen Worten schloss sich OR-Referent Ralf Bauer an. Er danke im Namen der Fahrer den beiden veranstaltenden Verein, dem MSC Ober-Mörlen und BIG Hamburg e.V. für die beiden schönen Rennwochenenden zur Deutschen Meisterschaft OR8 2019.  Perfekt, was ihr mit euren Mitgliedern auf die Beine gestellt hattet. Danke. Die Titel gewannen Burak Kilic vor Jörn Neumann und Aaron Rönick. Ilias Reise gewann den Junioren-Titel vor Stev Krause und Ivo Buljan. Burak Kilic ist Jugendmeister vor Aaron Rönick und Micha Widmaier. Daniel Reckward gewann einen weiteren Titel in der Klasse 40+ hinzu und Dirk Horn gelang der Sieg in 55+.

Bis zum nächsten Jahr beim Modellclub Schwedt e.V. . Die deutsche Meisterschaft 2020 in der Klasse OR8 wird an 4 Tagen ausgetragen und nur in einem Rennen. Das ist eine Neuerung in dieser Klasse. Wir dürfen gespannt sein, was die Schwedter bis dahin auf die Beine stellen. Zumindest war Achim Bliefert (Vorstand vom MC Schwedt) bei beiden Rennen in diesem Jahr dabei und konnte sich einen Eindruck machen, wie die Veranstaltungen abliefen.

Wir dürfen gespannt sein. Bis 2020 in Schwedt.

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Pro10 DM in Bernau

Geschrieben von Frank Morgenstern am 29. August 2019 um 09:33

Am 24./25.8.2019 fand in Bernau bei den Speedracern die diesjährige Pro10 DM bei besten Sommerwetter über 30° statt. Die DM fand mit einem Super Teilnehmerfeld in sportlicher und Fairer Atmosphäre statt, das Rennleiter Team musste ein einziges mal einschreiten bei einem Frühstart in einem Finale ansonsten eine gelungene DM.

Am erfreulichsten das in dieser Klasse wo es wenig Starter gibt sich auch Junioren eingefunden haben.

Gegen 16.00Uhr konnten die Teilnehmer nach einem gelungenem Wochenende die Heimreise antreten.

An dieser Stelle möchte sich auch das Rennleiter-Team bei allen Teilnehmern für die Fairness bei der DM bedanken .

Unsere Nachwuchsfahrer

Unsere Nachwuchsfahrer

Deutsche Meisterschaft ORE 4wd, 4wdst und Truggy 2wd beim AMC Langenfeld am 17./18.August 2019

Geschrieben von Steffen Kunz am 22. August 2019 um 19:13

Die Wettervorhersage sah genau am Wochenende der Deutschen Meisterschaft ORE4WD / ORE4WDst und Truck nicht optimal aus. Am Samstag war zeitweise Regen angesagt und Sonntag sollte es fast durchregnen. Dies waren keine guten Aussichten im Vorfeld, aber meist kommt es anders als gedacht.

Bereits am Freitag waren die ersten Teilnehmer angereist, bauten ihre Pavillons auf und die ersten Fahrzeuge standen auf den Schraubertischen. Die eigentliche Vorbereitung der Fahrzeuge war meistens schon zu Hause abgeschlossen.

Die letzte Woche vor der DM war die Strecke für die Teilnehmer gesperrt, so dass den Langenfeldern genug Zeit für die letzten Vorbereitungen blieb.
Für den Veranstalter lag die Entscheidung für die Austragung der DM weit länger zurück. Start war der Sportbundtag 2018, bei dem sich der AMC-Langenfeld kurzfristig für die Austragung dieses Events als Ausrichter bereit erklärte. So konnte dieses Rennen auf der LONGFIELD SPEED RANCH mit ihrem Vereinshaus, dem überdachten Fahrerstand und festem, überdachtem Fahrerlager für einen Teil der Fahrer ausgetragen werden.
Die weiteren Teilnehmer platzierten sich auf dem freien Platz neben der Strecke mit ihren Pavillons.

Für Essen, Trinken und einen trockenen Sitzplatz war ebenfalls gesorgt wurden. Strom, Wasser, WC…..rund um die Strecke war alles für ein tolles Rennwochenende vorhanden.

Die Strecke selbst mit einer Streckenlänge von ca. 210 Metern war DM-würdig. Anspruchsvolle Sprünge, unterschiedliche Kurvenpassagen und der wellige Untergrund stellten die Fahrer bei der Fahrzeugeinstellung vor eine anspruchsvolle Aufgabe. So sollte es sein, wenn der beste Fahrer bzw. Fahrerin den Deutschen Meistertitel gewinnen möchte. Nach dem erfolgreichen Warm Up durften sich die angereisten Teilnehmer auf ein schönes Rennwochenende freuen.
Sehr erfreulich, dass mit Josy Klein, Sophie Müller und Nadine Langhammer auch drei junge Damen am Start waren. Unsere RC-Car Jugend war ebenfalls gut vertreten.
Mit Mick Burbach, Max Montermann und Moritz Lautenbach schafften es Drei der jungen Rennpiloten in die A-Finals in ihren Klassen. Eine super Leistung.

Nachdem es am Samstagmorgen nach nächtlichem Regen feucht auf der Strecke war, konnte bereits im Laufe des 1.Trainings auf trockener Strecke gefahren werden. Die Bedingungen waren danach für alle Teilnehmer gleich. Zuerst setzten die 4WD Fahrer auf die silberne Reifenmischung der zugelassenen Mini-Dart Reifen, aber dann wechselten alle auf die gelbe Mischung. Griff war da.

Vor dem ersten Training gab es die erste Fahrerbesprechung unter Leitung des Rennleiters Thomas Geeven, der von Thomas Nickels während der Veranstaltung unterstützt wurde. Als Schiedsrichter war Daniel P. Hoffmanns mit dabei und Robert Gillig vom DMC als ORE-Referent. Dabei ging es um den Rennablauf, Organisatorisches und wie es mit der technischen Abnahme abläuft. Für die Zeitnahme war JN-Timing mit Thorsten Klein und Jan Nickels zuständig, die die Ergebnisse sofort online stellten.
Für Daheimgebliebene und interessierte Zuschauer gab es einen besonderen Service. Der AMC-Langenfeld (Danke Hanno Boogaard) bot einen Live-Videostream, bei dem die aktuellen Zeiten und Ergebnisse mit eingeblendet wurden. Ein super Service, den der Verein bot.

Auf der Strecke wurden gleich (nachdem die Strecke trocken war) schnelle Rundenzeiten gefahren. Bis auf wenige Fahrer, kannten die meisten Teilnehmer die Strecke vom Warm Up oder dem Training. In den letzten Wochen nutzten diese Möglichkeit viele der Fahrer. Selbst der deutsche Meister ORE4WDST aus dem Jahr 2017 reiste extra aus Berlin zum Training an.

Was sich bereits nach dem ersten Training herausstellte war, dass Jörn Neumann mit seinem Schumacher Cat L1 an der Spitze allen davon fuhr. Über 1 Sekunde und teilweise sogar 2 war er pro Runde schneller als seine Konkurrenten. Wahnsinn, alle fragen sich, wo er die Zeit gut macht. Dahinter war es deutlich spannender zwischen Aaron Münster, Jens Becker, Micha Widmaier, Michael Lepuschitz und Moritz Lautenbach. die innerhalb von 2 Sekunden lagen.

In der Standard-Klasse war es Mirko Morgenstern, der knapp vor Marcel Röttgerkamp und Frank Wakan die schnellste Zeit fuhr. In die Wertung für die neue Gruppeneinteilung, die nach dem Training erfolgte, gingen die drei schnellsten, aufeinander folgenden Runden ein.

Vorläufe
In den beiden Klassen ORE4WD und Truck dominierte von Beginn an der amtierende deutsche Meister Jörn Neumann. Er machte von Beginn an klar, dass er seine beiden Titel verteidigen möchte. Dahinter kämpften Micha Widmaier, Aaron Münster, Jens Becker und Luca Rau in der Klasse 4WD um den zweiten Platz.
In Truck waren es Luca Rau und Jens Becker im Kampf um Platz 2.

Deutlich spannender verlief der Kampf um die Spitze in der Standard-Klasse (ORE4WDST). Zuerst legte Frank Wakan vor, aber im zweiten Vorlauf fuhr Tim Kunz (er war zum ersten Mal in Langenfeld) auf Platz 1. Im dritten Vorlauf begann es erst leicht und dann stärker zu regnen. Simon Stegmeier meldete mit einem Laufsieg seine Siegesambitionen an. Tim Kunz vor Frank Wakan und Simon Stegmeier hieß es nach dem dritten Vorlauf. Trotz des einsetzenden Regens ließ keiner den Lauf aus.
Jörn Neumann fuhr in der ORE4WD Klasse die silberne Reifenmischung und war damit nur 3 Sekunden langsamer als in den beiden Trockenläufen. Aaron Münster verbesserte sich mit einem guten zweiten Platz von 3 auf 2 vor Micha Widmaier (Sworkz), der im letzten Moment noch von Michael Lepuschitz überholt wurde.

Für Sonntag war Regen angesagt und so kam es auch. Am Morgen standen noch Pfützen auf der Strecke, als der Rennleiter zur Fahrerbesprechung einlud. Aufgrund der Wetterlage wurde der Start etwas verschoben, bis der Verein die Stecke mit Eimern, Pumpe und Nasssauger präpariert hatte.Auf der nassen Strecke wurden die letzten beiden Vorläufe gestartet. Die Fahrzeuge zogen Fontänen hinter sich her. Das war schön anzusehen, aber so manch ein Fahrzeug vertrug die Feuchtigkeit nicht. Die Elektronik streikte bei einigen Fahrern.

Ganz auf den Start in den beiden letzten Vorläufen verzichtete Jörn Neumann, der bereits als TQ in ORE4WD und Truck feststand. Luca Rau erkämpfte sich den zweiten Platz in Truck, obwohl er im letzten Vorlauf mit technischem Defekt ausfiel. Mirko Morgenstern landete in Truck auf vier vor Mickey Wiedbrauk.

Tim Kunz fuhr in 4wdst im vierten Laufsieg zum Sieg und als der Warm Up Sieger Thorsten Dreiszus den letzten Vorlauf gewann, war klar das Tim Kunz von Pole starten würde. Hinter ihm stand Frank Wakan vor Simon Stegmeier und Thorsten Dreiszus. Für Mirko Morgenstern und Thomas Müller war der letzte Vorlauf genauso wichtig. Beide konnten sich für das A-Finale qualifizieren. Für Maik Diel lief es nicht so gut. Er fiel ins B-Finale zurück.

In der Mittagspause stärkten sich die Teilnehmer am Imbiss. Es gab selbstgemachte Salate, leckere Sachen vom Grill und später auch Kuchen. Sehr gut, was die Langenfelder vor Ort boten. Das ging beim Frühstücksbuffet am Morgen los.

Leider begann es stärker zu regnen, sodass der Start der Finalläufe verschoben wurde. Alle waren gespannt, wie es weitergehen würde. Der Rennleiter rief die Sportkommission zusammen. Im Nachhinein stellte sich die Entscheidung, dass weitergefahren wird, als völlig richtig heraus. Zwar zog sich das Rennen bis gegen 18:45 Uhr hin, als das Endergebnis ausgehangen wurde, aber dafür konnten die Platzierungen im Wettkampf ausgetragen werden.
Gleichzeitig wurde die Mittagspause dafür genutzt, dass die Teilnehmer sich einen Thermobecher als Geschenk vom DMC zur Erinnerung an die DM in der technischen Abnahme mitnehmen konnten. Danke an die Jungs in der technischen Abnahme. Sie haben über die beiden Tage einen tollen Job gemacht.
Vor den Läufen wurde die Akkuspannung gemessen und nach dem Lauf die Fahrzeuge (u.a. Gewicht und Breite) kontrolliert. In Standard noch zusätzlich der Reglermodus. 0-Boost, also Blinke-Modus musste gefahren werden. Danke dafür.

Start der Finals um 14:30 Uhr, nachdem es wegen des Regens zu einer Verzögerung kam. Zusätzlich wurde entschieden, die A-Finals dreimal und die anderen Finals zweimal zu fahren, damit es Abends nicht ganz so spät wurde.

FINALE

ORETR2
In der Truck-Klasse ließ sich Jörn Neumann nicht aus der Ruhe bringen und siegte vor Luca Rau und Jens Becker. Obwohl Jens nur 2 Sekunden auf Luca fehlten, war dessen zweiter Platz nie gefährdet. Vierter wurde Mirko Morgenstern.

Im zweiten Finale war es ein ähnliches Bild wie im ersten Finale. Zwar verlor Jörn Neumann nach einem Fehler kurz die Führung, aber mit seinen schnellen Rundenzeiten war er wenige Runden später wieder in Führung und fuhr mit knapp 6 Sekunden als Erster über die Ziellinie. Jörn machte seinen Titelverteidigung in dieser Klasse perfekt. Dahinter fuhren Luca Rau und Jens Becker einen spannenden Zweikampf aus. Kurz war Jens vorbei, dann wieder Luca, so ging es bis zum Schluss. Luca vor Jens und Mirko Morgenstern hieß die Reihenfolge hinter dem Deutschen Meister Jörn Neumann.

Das letzte Finale brauchte die Entscheidung um die Vize-Meisterschaft zwischen Luca Rau und Jens Becker. In der Luft lag ein Sieg für Jens Becker in diesem Lauf, nachdem er in den ersten beiden Finals dicht an Luca Rau dran war. Luca erwischte einen guten Start. Wie schon in den zuvor in den Läufen entwickelte sich ein schöner Zweikampf, den viele Teilnehmer und Zuschauer vom Streckenrand mitverfolgten. Jens blieb dran, war kurz in Führung und Luca musste sich seine verloren Führung zurück erkämpfen. Dies gelang ihm. Jens erneut in der Verfolgerrolle. Innen – außen — keine Lücke, sodass Luca Rau seine Vize-Meisterschaft perfekt machen konnte. Neumann, Rau und Becker war das Endergebnis.

ORE4WDST
Das erstes A-Finale Standard lief echt turbulent ab. Am Anfang gab es gleich ein paar Führungswechsel, bis sich Tim Kunz wieder an Frank Wakan an die Spitze setzen konnte. Von hinten kam Thorsten Dreiszus langsam näher und kämpfte sich an Marcel Röttgerkamp und Mick Burbach heran. Dies ging hin und her, bis plötzlich Thorsten hinter Tim lag. Wahnsinn, da bahnte sich ein echter Zweikampf an. Zwischen beiden Fahrern wechselte die Führung mehrmals, mal war Thorsten vorbei, dann Tim, bis Thorsten ausfiel (Fahrzeug bewegte sich nicht mehr – Regler defekt). Ein paar Runden später, Unruhe im Team Kunz. Ausfall in Führung liegend. Damit waren die beiden Führenden raus. Dies nutzte Thomas Möthe zum Laufsieg vor Marcel Röttgerkamp und einem überglücklichen Mick Burbach.

Mick Burbachs Leistung war grandios. Von ihm dürften wir in Zukunft mehr erwarten, ebenso wie von den anderen Junioren, die sich in einer guten Form zeigten. Zum Beispiel fuhr Lennard Rademacher auf Platz 12 in dieser Klasse und Lena Hürtgen konnte sich auf 17 platzieren. Elias Sitensky auf 22 und Colin Lübke auf 29.

Das zweite Finale begann für den TQ Tim Kunz damit, dass er eine 5-Sekunden Strafe bekam, resultierend aus dem ersten Finale. Diesmal lief es für ihn etwas besser. Er kam gut vor Frank Wakan, Thomas Möthe und Simon Stegmeier gleich nach dem Start weg, wobei es ab Platz 5 ein paar Crashs gab. Ab der fünften Runde sortierte sich langsam das Feld. Tim Kunz vor Thomas Möthe und Simon Stegmeier, nachdem sich Frank Wakan einen Fehler in Runde 2 leistete. Fehler von Möthe und Stegmeier auf 2 dicht hinter Kunz. Kunz konnte sich nach einem Fehler nicht absetzen. Dann machte Stegmeier an derselben Stelle wie Frank Wakan einen Fahrfehler. Sein Fahrzeug lag auf dem Dach und er verlor zwei Plätze. In der gleichen Runde ging Felzmann an Möthe innen auf der Geraden vorbei. Die neue Reihenfolge war nun Kunz, Felzmann, Möthe und Stegmeier. So ging es weiter. In Runde 11 machte Kunz zwei grobe Fehler. Dadurch war seine Führung weg. Er lag hinter Stegmeier, Felzmann und Möthe nur noch auf 4. So schnell kann es gehen, nachdem Kunz teilweise auf über 3 Sekunden Vorsprung enteilt war. Stegmeier verteidigte mit Messer zwischen den Zähnen in den verbleibenden Runden seine Führung gegen Felzmann und Kunz, der trotz der Strafe seinen dritten Platz in diesem Lauf vor Möthe behielt.

Die Titelentscheidung musste im letzten Finale fallen. Dieses sollte nicht weniger spannend werden. Auf einmal mischte Marcel Röttgerkamp im Kampf um den Sieg mit. Nach seinem Ausfall im zweiten Finale hatte er durchaus eine Titelchance, wie Wakan, Stegmeier und Kunz, der von Pole ins Rennen startete. Tim Kunz konnte sich in einem dramatischen Kampf mit seinem Teamkollegen Simon Stegmeier an der Spitze gegen Marcel Röttgerkamp durchsetzen. Marcel kam zum Schluss deutlich näher. Zuerst überholte er Stegmeier und war nur wenige Meter hinter dem Fahrzeug von Kunz. Diesmal blieb Kunz an der Spitze ohne Fehler bis ins Ziel. So hieß der Zieleinlauf Tim Kunz vor Marcel Röttgerkamp und Simon Stegmeier. Wer war nun deutscher Meister? Ganz sicher war sich niemand von den Teilnehmern. Bis zum endgültigen Endergebnis hieß es Warten.

ORE4WD
Modified – Jörn Neumann kam im ersten Finale super weg. Aaron Münster blieb an Micha Widmaier dran. Dahinter reihten sich die Fahrzeuge gut ein. In Runde 4 ein ungewohnter Fehler von Jörn auf großen Table gegenüber von der Start-/ Ziel Geraden. Plötzlich Micha vor Aaron und Jörn. Dies war nur von kurzer Dauer. Jörn schnappte sich erst den zweiten Platz und nach einem Patzer auf dem Vierer vor der Geraden von Micha, war Jörn in Führung. Mit einer 27.996 als schnellste Runde, konnte er sich nur selbst schlagen. Wahnsinn, welche Rundenzeiten er auf seiner Heimstrecke hinknallte. Micha Widmaier behielt Platz 2 mit 28.497 (schnellste Runde) und Jens Becker, der Aaron Münster in der allerletzten Runde noch überholt. Super gemacht.

Im zweiten Finale legte Jörn Neumann einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg hin. Über eine Sekunde pro Runde gab Neumann seinen Verfolgern pro Runde. Niemand kam an ihn an diesem Wochenende heran. Der Schumacher-Pilot verteidigte zu Recht seinen Titel in dieser Klasse. Dahinter fuhr Micha Widmaier ein relativ einsames Rennen auf Platz 2. Um Platz 3 gab es einen packenden Kampf zwischen Jens Becker und Luca Rau, der es kurz vor Schluss noch schaffte, Jens zu überholen und den zweiten Platz einzufahren. Da Neumann als Sieger feststeht, blieb der Kampf im letzten Finale um den Vizetitel offen.

Aaron Münster gewann das letzte Finale, nachdem Jörn Neumann als Titelgewinner nicht an den Start ging. Für Aaron Münster reichte es trotzdem nicht für einen der drei Podestplätze. Er musste Micha Widmaier und Luca Rau hinter Jörn Neumann den Vortritt lassen.

Das Endergebnis:

Truck
1. Jörn Neumann – Asso
2. Luca Rau – Yokomo
3. Jens Becker – Xray
4. Mirko Morgenstern – Asso
5. Guido Kraft – Xray
6. Marcel Felzmann – Asso
7. Michael Weber – Xray
8. Mickey Wiedbrauk
9. Thorsten Dreiszus – Xray
10. Pasquale Amato – Xray
B-Finale: Paul Svoboda
Junior: Josephine Klein
Jugend: Tom Zühlke
Ü40: Mirko Morgenstern
Ü55: Michael Weber

ORE4WDST
1. Simon Stegmeier – Xray
2. Tim Kunz – Xray
3. Marcel Röttgerkamp – Asso
4. Thomas Möthe – Schumacher
5. Marcel Felzmann – Asso
6. Thomas Müller
7. Mirko Morgenstern – Xray
8. Frank Wakan – Schumacher
9. Mick Burbach – Schumacher
10. Thorsten Dreiszus – Xray
B-Finale: Christian Schulze
C-Finale: Eberhard Beck
Junior: Mick Burbach
Jugend: Lena Hürtgen
Ü40: Marcel Felzmann
Ü55: Eberhard Beck

ORE4WD
1. Jörn Neumann – Schumacher
2. Micha Widmaier – Sworkz
3. Luca Rau – Yokomo
4. Aaron Münster – Xray
5. Jens Becker – Xray
6. Michael Lepuschitz – Schumacher
7. Kim Sitensky – Asso
8. Marcus Lübke – HB
9. Max Montermann – Xray
10. Moritz Lautenbach – Schumacher
B-Finale: Kai König
C-Finale: Justin Naumann
D-Finale: Alexander Scalet
Junior: Noah Schwartz
Jugend: Micha Widmaier
Ü40: Michael Lepuschitz
Ü55: Paul Svoboda

Zur abschließenden Siegerehrung zeigte sich endlich mal die Sonne. Warum nicht eher, werden sich einige gedacht haben. Die Pokalübergabe übernahm Thomas Geeven (dem 1.Vorsitzenden des AMC und Rennleiter) mit Marco „Don“ Acri (2.Vorsitzender) zum Abschluss der trotz des Wetters sehr gelungenen Veranstaltung.

Die Organisation war super, die Strecke top vorbereitet und voll DM-würdig, die Verpflegung lecker und reichhaltig. Vielen Dank an das gesamte Team vom AMC-Langenfeld e.V. für das ereignisreiche Rennwochenende mit dem Livestream.

Ein weiterer Dank an Robert Gillig für seine Unterstützung und nicht zu vergessen an Daniel P. Hoffmanns für seine tolle Leistung als Referee und Moderator mit den lockeren Sprüchen. Danke an JN-Timing für die Zeitnahme mit dem Onlinestream und der Einbindung in das Livebild vom YouTube-Stream. Perfekt.

Herzlichen Glückwunsch an die vielen Pokalgewinner des Rennens, den Meistern und Vizemeistern bei den Junioren, den Jugendlichen, 40+ und 55+. Thomas Geeven, Marco „Don“ Acri und Robert Gillig durften viele Hände schütteln. Die Homologationsmuster der Reifen wurden auch dieses Jahr wieder unter den Jugendlichen und Junioren verteilt.

Mehr über den Veranstalter und Verein erfahrt ihr hier:
Amc-langenfeld.blogspot.de

Gesamtergebnis_ORE4WD

Gesamtergebnis_ORE4WDST

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Deutsche Meisterschaften Elektro Glattbahn Tourenwagen und Formel – ein Rückblick

Geschrieben von EX EG Referent am 17. August 2019 um 01:23

Deutsche Meisterschaften EG Tourenwagen und Formel 2019 beim RCCT Münden vom 09.-11.08.2019 – ein Rückblick

Ronald Völker hat als Einziger seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigt. In den anderen Klassen mussten die Titelverteidiger zum Teil kräftig Federn lassen. Die Teilnehmer des gastgebenden Vereins nutzten ihren Heimvorteil und boten der im Kampf um die Titel den angereisten Favoriten Paroli.

Ronald Völker verteidigt Titel in Modified

Zwei Weltmeister versprachen von Anfang Spannung in der Klasse Modified. Doch bei seiner erfolgreichen Titelverteidigung musste sich der Weltmeister des Jahres 2016, Ronald Völker (Yokomo), eher den Angriffen von Christopher Krapp (Yokomo) und Frederik Südhoff (Awesomatix) erwehren. Die beiden begleiteten Ronald Völker dann auch auf das Podium – Christopher Krapp als Zweiter, Ferderik Südhoff als Dritter. Der dreifache Weltmeister Marc Rheinard (Infinity) belegte in der Schlussabrechnung Platz fünf. Im Training hatte es noch nach einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen den beiden Dauerrivalen Völker und Rheinard ausgesehen. Für Ronald Völker war es der achte DM-Titel. Dazu kommen noch sechs Hallenmeistershaften.

Max Weffers fordert Weltmeister in Formel heraus

Max Weffers (Roche) vom RCCT Münden war an diesem Wochenende der stärkste Herausforderer des amtierenden Weltmeisters Jan Ratheisky (Xray). Im dritten Finallauf entschieden knapp vier Zehntelsekunden über den neuen Deutschen Meister. Mit diesem knappen Vorsprung rettete sich Jan Ratheisky über die Ziellinie. Für Jan Ratheisky, der in seiner Karriere viele Trophäen sammelte, war es der erste Deutsche Meistertitel in der Formelklasse. Max Weffers freute sich schließlich, Vizemeister geworden zu sein. Platz drei belegte Sören Sparbier vom RCCT Münden. Der dritte Platz bedeutete für Sören Sparbier der zweite Deutsche Juniorentitel neben dem in Tourenwagen Modified an diesem Wochenende.

Martin Hofer holt sich Titel in Tourenwagen Sport zurück

Martin Hofer (Yokomo) hat sich seinen im letzten Jahr gegen Max Mächler verlorenen Titel in diesem Jahr wiedergeholt. Neben Titelverteidiger Max Mächler (Awesomatix) entpuppten sich Kevin Sparbier (ARC) und Benjamin Eggerstedt

(Xray) (Beide vom RCCT Münden) als seine stärksten Gegner. Erst im letzten Vorlauf holte er sich díe Poleposition vor Benjamin Eggerstedt und Max Mächler. Bei seinen zwei Finallaufsiegen profitierte er auch von den zum Teil harten Zweikämpfen um den zweiten Platz zwischen Max Mächer, Benjamin Eggerstedt und Kevin Sparbier. Von dieser Dreiergruppe konnte sich Martin Hofer jeweils absetzen.

Uwe Kortehaneberg gewinnt Tourenwagen Hobby

Uwe Kortehanberg ist neuer Deutscher Meister in der Klasse Tourenwagen Hobby. In spannenden Positionskämpfen setzte er sich gegen Thorsten Baggendorf und Helge Behrens durch. In diesem Jahr durften in dieser Klasse zum ersten Mal nur Fahrer im Alter von über 40 Jahren starten.

Tourenwagen Fun Open

Stefan Kunze strahlte, als sein Sieg feststand. Wie Mark Peters und Florian Schaffer hatte er einen der drei Finalläufe gewonnen. Stefan Kunze war davon den schnellsten gefahren. Dies und ein zweiter Platz reichten zum Gesamtsieg.

Erwartungsgemäß fuhren in dieser Klasse die meisten Jugendlichen mit, von denen Shia Ferrara mit sieben Jahren der jüngste war.

Klein aber fein

Für die DM in Hann. Münden gilt, was auch schon für die letztjährige DM in Andernach galt: Klein aber fein. In Tourenwagen Modified waren Fahrer am Start, die nicht nur national, sondern auch international seit Jahren in der Spitze mitfahren, viele Rennen gewonnen und viele nationale und internationale Titel errungen haben. Zu nennen sind Marc Rheinard, Ronald Völker, Christopher Krapp. Yannic Prümper und Frederik Südhoff. Max Mächler und Martin Hofer sind europaweit erfolgreich in Tourenwagen Sport/Standard unterwegs. Das gleiche gilt für Jan Ratheisky und David Ehrbar in Formel. Dazu kommen Jahr für Jahr neue Fahrer, die für Spannung sorgen. In Hann. Münden waren das vor allem Fahrer aus dem eigenen Verein: Max Weffers in Formel, Kevin Sparbier und Benjamin Eggerstedt in Tourenwagen Sport und schließlich der doppelte Juniorenmeister Sören Sparbier.

DM2019_Münden_EGTWMO

Siegerehrung EG Tourenwagen Modified. Auf dem Podium (von links): Cristopher Krapp (Platz 2), Ronald Völker (Platz 1) und Frederik Südhoff (Platz 3).

DM2019_Münden_sport

Siegerehrung  EG Tourenwagen Sport. Auf dem Podium (von links): Max Mächler (Platz 2), Martin Hofer (Platz 1) und Kevin Sparbier (Platz 3).

DM2019_Münden_hobby

Siegerehrung EG Tourenwagen Hobby. Auf dem Podium (von links): Torsten Baggndorf (Platz 2), Uwe Kortehaneberg (Platz 1) und Helge Behrens (Platz 3).

DM2019_Münden_Formel

Siegerehrung EG Formel. Auf dem Podium (von links): Max Weffers (Platz 2), Jan Ratheisky (Platz 1) und Sören Sparbier (Platz 3).

DM2019_Münden.EGTEFUN

Siegerehrung EG Tourenwagen Fun Open. Auf dem Podium (von links): Mark Peters (Platz 2), Stefan Kunze (Platz 1) und Florian Schaffer (Platz 3).

DM2019_Münden.Junioren

Die erfolgreichen Junioren und Jugendlichen an diesem Wochenende

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Glückwünsche an alle Deutschen Meister 2019.
Ein Danke an alle die mitgeholfen haben , das wir eine Veranstaltung in Han. Münden und mit dem RCCT Münden erfolgreich durchführen konnten.

 

 

 

Der erste Streich – Beim BIG-Hamburg fand der erste Lauf zur Deutschen Meisterschaft OR8 statt

Geschrieben von EX EG Referent am 14. August 2019 um 15:37

Vom 09.-11.August 2019 veranstaltete der BIG-Hamburg e.V. den ersten Lauf zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft OR8 auf ihrer permanenten Rennstrecke in der Nähe von Stapelfeld. Im Vorfeld wurde nicht gekleckert, sondern rangeklotzt und in vielen Arbeitsstunden die Strecke mit neuem Lehm und schwerem Gerät in Schuss gebracht. Wenn schon, dann richtig. Die Hamburger machten einen tollen Job, damit das Rennen zu einer unvergessenen Veranstaltung wurde. Die Rahmenbedingungen waren perfekt. Die Strecke präsentierte sich in einem tadellosen Zustand, als schon Tage vor dem Training am Freitag, den 9.08.2019 die ersten Teilnehmer mit ihren Wohnwagen, Campern oder Zelten anreisten. Der Parkplatz neben der Strecke glich einem kleinen Campingplatz. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt wurden. Frische Brötchen am Morgen, leckere selbstgemachte Salate, Kuchen und gegrilltes Fleisch und Würstchen gab es, wie eine Auswahl an Getränken. Heiß begehrt natürlich der heiße Kaffee. Danke Oliver Freitag und an das gesamte Küchenteam für euren Einsatz und die leckeren Speisen im BIG-FOOD, so wie sich der Imbiss nannte. BIG war überall. „BIG Inspection“, das war die technische Abnahme für die DM-Teilnehmer/ -innen bei diesem Event. Bis zum letzten Vorlauf musste jeder Teilnehmer mit seinem  Fahrzeug dort vorstellig gewesen sein, um das Fahrzeug kontrollieren zu lassen. Dazu wurden u.a. die Fahrzeugbreite, Spoilermaße, Reifengröße und der Tankinhalt kontrolliert. Erst als alles okay war, bekam die Chassisplatte einen Aufkleber und der Tank ein Markierungspunkt mit Fingernagellack verpasst. Dies galt auch für die Teilnehmerinnen bei dem DM-Lauf. Mit Vanessa Wende, Kim Einert, Anastasia Förg und Jody Müller waren vier junge Damen am Start. Vermisst wurde Sophie Müller, die leider kurzfristig absagen musste.

Das Rennen begann am Freitagmorgen mit der ersten Fahrerbesprechung durch Rennleiter Heino Müller, der tatkräftig auf dem Fahrerstand durch Dirk Kellermann unterstützt wurde. Beide hatten links außen eine freie Sicht auf die Strecke, die Boxengasse und seitlich von ihnen den Vorbereitungsplatz zum Warm machen der Motoren. Ausgestattet mit Monitor (da liefen die aktuellen Zeiten) und Mikrofon (zur Moderation, Strafen zu vergeben, bei Überrundungen einzugreifen, um Infos zu geben usw.) behielten sie stets den Überblick und konnten im Zweifelsfall gleich eingreifen. Im Training fiel ein Name auf. Marcel Krüger, der in den drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden an der Spitze lag. Dies blieb bis zum Ende des Tages so, obwohl es hätte anders kommen können. Im zweiten entscheidenden gezeiteten Training für die neue Gruppeneinteilung begann es ab der Gruppe 6 mehr und mehr zu Regnen. Die Strecke wurden feuchter, schlammiger und so waren nur wenigen Fahrer der letzten Gruppen noch auf der Strecke gefahren. Dies wirbelte die Startaufstellung komplett durcheinander, dass zum Beispiel der amtierende Deutsche Meister Jörn Neumann, aber auch Sebastian Winterstein, Aaron Münster, Maik Wiesweg nur in der „zweitschnellsten“ Gruppe waren. Ob es ein Nachteil sein würde, musste der nächste Tag, also der Samstag zeigen. Mit Überrundungen sollten viele zu kämpfen haben. Dafür gab es zum Glück die beiden Rennleiter auf dem Fahrerstand, die mit wachsamen Augen das Renngeschehen im Blick behielten. Wer nicht aufpasste, bekam eine Zeitstrafe oder musste einmal durch die Boxengasse am Wochenende. Am Ende der Geraden ins Heck fahren, bedeutete zwar keine Punkte in Flensburg, dafür ging es einmal durch die Boxengasse. Dies war jedem bekannt.

Nachdem letzten Training ging es in den gemütlichen Teil für die einige Teilnehmer, die in gemütlicher Runde bis tief in der Nacht über dies und das sprachen. Andere waren noch beschäftigt ihr Fahrzeug vom „Schlamm“ zu befreien oder eben für den Vorlauftag vorzubereiten. Einer war noch auf der Strecke unterwegs. Dies war der Rennleiter Heino Müller, der die Pfützen buchstäblich wegwischte. Hut ab, dass nennt man Einsatz.

Der Samstag begann mit schönem Wetter und dies sollte trotz bewölktem Himmel so bleiben. Kurz gab es einen Nieselregen am späten Nachmittag, welcher aber keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Zuerst stand ein letzter Trainingslauf auf der mit Sägespänen getrockneten Strecke an. Auf einen Start verzichteten ein paar Fahrer, um nicht vor dem ersten Vorlauf eine große Reinigungsaktion ihrer Fahrzeug machen zu müssen. Teilweise sah man dies an der wartenden Schlange am Reinigungsplatz, der gut besucht war.

Gefahren wurden danach die fünf Vorläufe, wovon drei in die Wertung gingen. Um es kurz zu machen, einer war an diesem Tag nicht zu schlagen. Burak Kilic war in allen fünf Läufen mit jeweils 10 Runden in 5 Minuten Fahrzeug der einzige und schnellste Fahrer des Tages. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass der  16 jährige bei der diesjährigen EFRA Europameisterschaft OR8 den dritten Platz belegte und Jugend-Europameister wurde. Auf Platz 2 nach den Vorläufen platzierte sich sein Bruder Berkan vor dem noch amtierenden Deutschen Meister in dieser Klasse, Jörn Neumann. Auffällig war bis dahin, dass kaum ein Fahrer das Tempo von Burak mitgehen konnte. Dies schaffte nur Berkan Kilic im letzten Vorlauf, den Burak mit 10 Runden in 5:24 mit nur knapp einer Sekunde Vorsprung gewann. Carsten Keller folgte auf Platz 4 in der Rangliste vor dem Trainingsschnellsten Marcel Krüger, der nur im zweiten Vorlauf mit 10 Runden seine gute Form zeigen konnte. Die Frage war, wer würde am nächsten Tag die Dominanz von Burak Kilic, aber auch von Berkan knacken können. Etwas Hoffnung gab der letzte Vorlauf, bei dem Jörn Neumann, Aaron Rönick, Micha Widmaier und Maik Wiesweg sich im Club der 10-Runden Marke einreihten.

Hier das Vorlaufergebnis:

  1. Burak Kilic – Agama – Bullitt
  2. Berkan Kilic – Agama – Bullitt
  3. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima
  4. Carsten Keller – Mugen
  5. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  6. Aaron Rönick – Mugen
  7. Aaron Münster – Mugen
  8. Micha Widmaier – Sworkz
  9. Sebastian Winterstein – Kyosho
  10. Marcel Paul – Kyosho

Die erste Entscheidung fiel am frühen Abend für die 4 Fahrer der 55+ Wertung. Mit am Start unser neuer DMC-Präsident mal ganz privat als Teilnehmer. Er startete von der Eins ins Rennen, welches über lange 30 Minuten gefahren wurde. Gleich nach dem Start konnte sich Dirk an der Spitze behaupten. Dahinter folgte ihm Maik Schöning, der von Startplatz 4 schnell auf Position 2 fuhr. Für Maik es war nicht sein Tag, wie er nach dem Rennen als Fazit zog. Er fuhr zwar schnellere Zeiten als der Führende, aber eigene Fehler warfen ihm so weit zurück, dass er zum Ende des Finals noch überrundet wurde. Rund um die Strecke schauten einige dem Geschehen auf der Strecke zu. Untermauert wurde das Finale von den Kommentaren von Dirk Kellermann und Heino Müller, die die Urgesteine des RC-Cars Sports zu „Höchstleistungen“ antrieben. Leider klappte dies nicht bei Maik Schöning, der wohl eher davon „nervös“ wurde. Der Sieg ging an Dirk Horn vor Maik Schöning, Hans-Peter Bock und Reiner Mehnert.

Endergebnis 55+:

  1. Dirk Horn – Mugen
  2. Maik Schöning – Xray
  3. Hans-Peter Bock
  4. Reiner Mehnert – Sworkz

Danach war der gemütliche Teil eröffnet oder eben nicht für alle. Klar, einige Fahrer mussten ihre Hausaufgaben für den finalen Sonntag machen. Differenziale bekamen neues Öl, die Dämpfer kontrolliert / neu befüllt und die Fahrzeuge vorbereitet. Für die ersten Teilnehmer des 1/128 ging es schon um 8:30 Uhr los. Leider war hier schon für Christopher Förg erstmal Ende. Er startete etwas später im Junior Finale und da beendete er den Lauf auf Platz 5. Für ihn noch ein versöhnliches Ende, bevor es in zwei Wochen auf seine Heimstrecke geht. So ging es weiter bis zum Halbfinale. Jeweils vier Fahrer stiegen in das nächsthöhere Finale bis dahin auf. Im Halbfinale qualifizierten sich die ersten sechs Fahrer für das Finale, wobei dies bei der immer stärkeren Konkurrenz nicht einfach werden sollte. Dies zeigte sich während der letzten Finals, wie knapp die Entscheidung um den Aufstieg sein konnte. Leider war im Halbfinale keine Dame mehr vertreten. Für Vanessa Wende (Platz 28) und Melanie Ratzlaff (38) war jeweils im Viertelfinale das Rennen zu Ende.

Die Halbfinale waren ein Wegweiser für das kommende Finale. Unglaublich wie Berkan Kilic ungefährdet mit fast einer Runde Vorsprung auf Aaron Rönick gewann. Für Aaron war es dagegen denkbar knapp. Ihm folgten Carsten Keller und Micha Widmaier im Sekundenabstand ins Finale. Weiter waren noch Maik Wiesweg und Philipp Lütgert, der sich in den letzten Runden einen fairen Kampf um den Finaleinzug lieferte. Da war knapp und Philipp war total happy nach dem Lauf.

Danach folgte das zweite Halbfinale mit ähnlichem Ausgang an der Spitze. Burak Kilic legte nochmal einen drauf. Er verbesserte die Bestzeit seines Bruders um 5 Sekunden. Dies bedeutete Startplatz 1 im Finale. Für Marcel Krüger lief es deutlich besser als am Vortag. Ihm fehlten zwar 20 Sekunden auf Burak, aber mit der Zeit war er über 10 Sekunden besser als der Zweitplatzierte aus dem ersten Halbfinale. Aaron Münster, Jörn Neumann, Henrik Steiner und Tim Kraus folgten den beiden ins Finale.

Bevor der Finallauf losging, waren die Junioren und 40+ Finallisten an der Reihe. Jeweils 30 Minuten lief ihr Finale.

Bei den Junioren verzichtete Berkan Kilic auf seinen Start. Er hatte sich zuvor eindrucksvoll für das Finale qualifiziert auf Startplatz 2.So startete Ilias Reise von Startplatz 1 ins Rennen. Er kennt als „Hamburger“ seine Heimstrecke wie aus dem „ff“. Vom Start weg konnte er sich absetzen und blieb ohne Fehler. Er fuhr ein tadelloses Rennen bis ins Ziel. Mit 3 Runden Vorsprung gewann er vor Stev Krause und Ivo Buljan. Pech hatte Maxim Milde, der aussichtsreich auf Podiumskurs war. 6 Minuten vor Schluss musste er mit technischem Defekt leider aufgeben.

Endergebnis Junior-Finale

  1. Ilias Reise – Agama
  2. Stev Krause – Kyosho
  3. Ivo Buljan – Mugen
  4. Phil Langner – Mugen
  5. Christopher Förg – Mugen
  6. Nikodemus Boeckh – Mugen
  7. Maximilian Ernst
  8. Maxim Milde – Agama
  9. Frane Buljan – Mugen
  10. Jody Müller – Xray

Keine Pause für die Rennleitung und Zeitnehmer. Im Anschluss waren die 40+ Fahrer an der Reihe und es bahnte sich ein spannendes Rennen mit Teilnehmern an, die schon so manchen DM-Titel gewannen oder im Finale einer DM fuhren. Gefühlt waren da über 1000 Jahre Rennerfahrungen auf dem Fahrerstand vertreten. Dies sollte sich auf der Strecke zeigen. Die erste Runde ließen an der Erfahrung leichte Zweifel erkennen. Was predigte der Rennleiter den ganzen Finaltag? „Das Rennen wird nicht in der ersten Runde entschieden“, so Heino Müller. Dies begann gleich nach dem Start, den Daniel in Führung liegend im Omega quasi verhaute. Sein Fahrzeug kam aus der Spur und lag plötzlich auf dem Dach. Der Helfer musste warten, bis die dahinterliegenden Fahrzeuge vorbei waren und Daniel weiterfahren konnte. Sein Glück war, dass sich in den nächsten zwei drei Runden die Fahrer davor uneinige über die Vorfahrt waren. Wer wem ins Auto fuhr, war kaum auszumachen. Plötzlich war er wieder vorne im Kampf dabei. Andreas Bartels, auf 1, dahinter stürmte Markus Dirks auf 2 vor Daniel Reckward, Hacan Kocer, Christian Bessler und Timo Engelstätter. In den nächsten Runden ging es hin und her an der Spitze. Leider musste Markus Dirks sich durch einen Ausfall aus dem Führungskampf verabschieden. Mal war Timo an der Spitze, dann Andreas und Daniel. Es ging hin und her, bis ein Zweikampf zwischen Andreas und Daniel bis ins Ziel entbrannte. Gegen Rennmitte entschied Christian Bessler den Kampf um Platz 4 gegen Hakan. Christian war eben etwas schneller und konnte die Pace seines Kyosho`s besser umsetzen. Nach vorne ging es nicht weiter. Der Abstand zu Timo war schon zu groß, dass er ihm noch den letzten Podestplatz hätte streitig machen können. Timo fuhr ab Runde 15 ein unauffälliges Rennen auf Platz 3. Nach vorne und hinten war „Luft“. Nach vorne ging diesmal nichts mehr. Andreas und Daniel konnten sich trotz ihres Zweikampfes leicht absetzen. Durch die unterschiedlichen Tankstrategien wechselte die Führung zwischen den beiden Fahrern, wobei Andreas vorne lag. 5 Runden vor Schluss war Daniel erneut an der Spitze, dann wieder zum Tanken in der Box und Andreas vorne. Trotz schneller Rundenzeiten, musste sich Daniel durch kleine letzte Fehler mit dem zweiten Platz hinter Andreas einreihen, der sichtlich erleichtert und zur Freude vieler den ersten Lauf gewann. Auch Daniel freute sich für ihn.

Finale 40+

  1. Andreas Bartels
  2. Daniel Reckward – Mugen
  3. Timo Engelstätter – Mugen
  4. Christian Bessler – Kyosho
  5. Hakan Kocer – Mugen
  6. Hansjörg Stadler
  7. Victor Gabriel
  8. Robert Hart – Asso
  9. Marc Langner – Mugen
  10. Markus Müncheberg – Kyosho
  11. Dirk Horn – Mugen
  12. Oliver Tonn – Mugen
  13. Markus Dirks – HB

Mit Spannung wurde das 40 minütige Finale erwartet. Die Frage war, wer könnte Burak und Berkan Kilic im Finale noch Konkurrenz machen. Zu stark war ihre Leistung in den Vorläufen und im Halbfinale gewesen. Nach dem Start konnte sich zuerst Burak Kilic leicht absetzen, aber sein Bruder Berkan kam dann immer näher machte seinerseits Druck. Beide waren mit der gleichen Tankstrategie unterwegs, aber auch die Boxencrews waren so schnell, dass es bei der Reihenfolge blieb. In Runde 35 war es soweit. Berkan übernahm die Führung und nun machte Burak Druck. Als er sich in der Spitzkehre vor der Zielschleife vorbeiquetschte, so es nach einem Führungswechsel aus, aber Berkan kam vor der Zeitnahme wieder vorbei. Ein paar Runden später ein erneuter Führungswechsel. Burak behielt diese nur kurz und ließ seinen Bruder vorbei. Geräusche am Fahrzeug, deutete sich ein Defekt an? So ging es weiter, bis das Fahrzeug von Berkan auf dem Dach lag und Burak erneut in Führung war. Wieder kämpfte sich Berkan heran und nach dem letzten Tankstopp ließ ihn Burak vorbei. Der Sieg für Berkan war eigentlich nur noch Formsache, als nach der Geraden der Motor ausging. Der Helfer holte schnell das Fahrzeug in die Box. Zum Glück sprang der Motor gleich an. Noch waren vier Runden zu fahren. Der Vorsprung war jedoch schon zu groß. Burak Kilic gewann den ersten Lauf vor Berkan, der sichtlich enttäuscht war. Er hätte es durchaus verdient. Um Platz 3 fiel die Entscheidung in den letzten Runden. Carsten Keller konnte diesen Platz knapp gegen Aaron Rönick und Jörn Neumann verteidigen, nachdem Marcel Krüger mit einem Reifenproblem sich aus dem Kampf um Platz 3 verabschieden musste.

Endergebnis OR8

  1. Burak Kilic – Agama
  2. Berkan Kilic – Agama
  3. Carsten Keller – Mugen
  4. Aaron Rönick – Mugen
  5. Jörn Neumann – Sworkz
  6. Marcel Krüger – Kyosho
  7. Tim Kraus – Sworkz
  8. Maik Wiesweg – Mugen
  9. Philipp Lütgert – Kyosho
  10. Micha Widmaier – Sworkz
  11. Henrik Steiner – TLR
  12. Aaron Münster – Mugen

Zur abschließenden Siegerehrung gab es einen tosenden Applaus für die sehr gute Veranstaltung, welches die Hamburger auf die Beine gestellt haben. Der OR8 Referent Ralf Bauer fand dafür ein paar passenden Worte. Für seinen Einsatz in dieser Klasse dankten es ihm die drei Podiumsplätze mit einer ausgiebigen Sektdusche, die feucht fröhlich für Ralf endete.

Leider war dies das letzte Rennen auf der tollen Anlage, welche im Jahr 2015 entstand und sich viel Hingabe zu einer der schönsten Rennstrecken in Deutschland entwickelte. Viel Schweiß, zahlreiche Arbeitsstunden und Geld wurden durch die Mitglieder in den letzten Jahren für diese Modellsportanlage investiert. Das nun Schluss sein soll, kann keiner Glauben und natürlich drücken alle dem BIG-Hamburg beide Daumen, dass es wo anders weitergeht.

Nun ist eine kurze Pause bis zum zweiten und entscheidenden Rennen beim MSC Ober-Mörlen vom 23.-25.August 2019. Auf der Strecke des Vereins wird die diesjährige Deutsche Meisterschaft OR8 entschieden werden. Gespannt darf man sein, ob Burak und Berkan Kilic dort auch so dominierend sein werden oder eben andere Fahrer sich in Szene setzen können. Noch ist alles offen, wobei eine kleine Vorentscheidung gefallen ist. Ob Jörn Neumann und Daniel Reckward ihre Titel verteidigen können, werden wir dann sehen. Eins ist bereits sicher, es wird in Jugend und bei den Junioren neue Titelträger geben. Bleibt dran. Es bleibt spannend.

Die Titelverteidiger vom 2018:

  • 40+: Reckward, Daniel/Rasenracer
  • Junioren: Kilic, Burak/BIG Hamburg
  • Jugend: Hesse, Max/RC Cars Köngen
  • OR8: 2018 Neumann, Jörn/AMC Langenfeld

Zu den beiden Vereinen: MSC Ober-Mörlen e.V.  und BIG Hamburg e.V.

2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0056 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0063 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0101 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0107 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0110 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0116 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0149 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0190 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0249 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0274 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0305 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0321 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0343 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0346 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0373 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0753 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0766 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0767 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0776 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0777 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0898 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0971 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0996 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1011 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1021 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1040 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1044 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1047 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1095 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1133 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1146 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1155 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1258 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1262 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1264 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1267 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1268 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1269 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1270 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1489 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1490 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1494 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1496-2 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1502 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1508 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1521 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1637 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1638 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1642 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1645 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1654 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1659 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1709 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1712 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1715 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1718 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1719 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1724 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1728 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1732 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1757 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1762 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1776 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1780 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1794 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1795

8. ORE SK Lauf West (DM-Warmup) mit FL NORC @MAC Andernach

Geschrieben von Bruno Czernik am 9. August 2019 um 09:35

Vom 03.08.-04.08.2019 fand in der Arena 33 beim MAC Andernach der

8. ORE SK-Lauf West mit dem NORC statt. Dies war zugleich auch das ORE2WD DM Warmup!

Es war erneut eine gute Kombi-Veranstaltung mit DMC und NORC. Die komplette Anlage des MAC Andernach, die Arena 33, zeigte sich wie gewohnt von Ihrer besten Seite.

Halle, Toiletten und die Strecke waren in tadellosem Zustand. Eben „DM-würdig“! Die Verpflegung ließ ebenfalls keine Wünsche offen.

Alle „Wetterlagen“ wurden angeboten: Regen, Morgentau, Hitze! Teilweise hatten die Fahrer sichtlich Probleme, Ihre Fahrzeuge den schnell wechselnden Streckenbedingungen anzupassen.

Alles in allem wieder eine schöne Veranstaltung, auch wenn ab und zu die Zeitnahme ein wenig „meuterte“, was jedoch immer wieder in den Griff bekommen wurde. Ab und an wurde es auf dem Fahrerstand mal etwas lauter, was wohl dem hohen Adrenalinspiegel einiger Fahrer in Verbindung mit der Hitze zu schulden war. Durch die klaren und unmissverständlichen Ansagen des Rennleiters konnte die Ruhe aber immer wieder hergestellt werden.

Die zahlreichen Zuschauer konnten teils sehr spannende Rennen verfolgen. Die Leistungsdichte der Fahrer lässt auf eine spannende DM hoffen.

Die DMC-Wertungs-Sieger im Einzelnen waren:

ORE2WD: 1. Marcel Schneider, 2. Luca Rau, 3. Michael Lepuschitz

ORE2WDSTD: 1. Max Montermann, 2. Tim Kunz, 3. Dennis Miether

ORE4WD: 1. Michael Lepuschitz, 2. Jens Becker, 3. Marcel Schneider

ORE4WDSTD: 1. Tim Kunz, 2. Marcel Röttgerkamp, 3. Elias Jordan

ORESC2: 1. Andreas Hüttepohl, 2. Christian Sens, 3. Thorsten Tollmann

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Reglementänderung – Mindestgewicht EGTWMO, SP und HO

Geschrieben von EX EG Referent am 7. August 2019 um 09:18

Um der Tatsache, dass das Mindestgewicht der EGTW allgemein, bis hin zu Internationalen Regelungen, dem aktuellen Betrieb der EG Tourenwagen 1:10, dem allgemeinen Konstuktionsstand der Fahrzeuge und Zubehörs, Sorge zu ist das im Reglement festgelgte Mindestgesamtgewicht anzupassen.
——————————————————–
Per einstimmingen Referentenbeschluss wurde folgende Reglementänderung
im Teil F und damit verbundene Textstellen ab sofort beschlossen:

Gesamtgewichtes für die Tourenwagenklassen EGTWMO, EGTWSP und EGTWHO wird von 1350 g auf 1320g fahrfertig inkl. Transponder reduziert.

………..

Diese Regelung tritt mit heutiger Veröffentlichung in Kraft und ist entsprechend zu umzusetzen.
07.08.2019

Mit sportlichen Grüßen
Thomas Kohmann
Referent Elektro Glattbahn DMC e.V.
Mail: egreferent@dmc-online.com

SMW #3 @ Dormagen: Volle Punkte für Hertong, Günther und Hepp

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 4. August 2019 um 01:59

Lauf drei zur Sportkreis-Meisterschaft West VG8/VG10 wurde vom Minicar-Club Köln e.V. in Dormagen ausgerichtet. Nach dem Training am Samstag ging es am Sonntag für die 40 Teilnehmer mit vier Vorläufen und den Finalrennen um Sieg und Punkte.

1024_Dormagen SMW3 190616 TS 311Ex-Meister Steven Cuypers (RT Harsewinkel) steuerte seinen Mugen zur Pole-Position in der VG8K1, doch im 30-minütigen Finale musste sich der Belgier vor Mr. Serpent Michael Salven (2-speed racing-team) mit dem enttäuschenden achten Rang begnügen. Den Sieg eroberte Serpent-Pilot Merlin Depta (2-speed racing-team), doch der Sportkreis-Nord-Fahrer erntete dafür keine Punkte. Die ollen 121 Zähler gingen zum zweiten Mal in dieser Saison an Robbin Hertong (MAC Walsum), der mit seinem ARC Tobias Hepp (RMC Düren/Serpent) auf Rang zwei verwies.

1024_Dormagen SMW3 190616 TS 310Erstaunlicherweise war die VG8K2 am schwächsten besetzt. Vorlaufschnellster war Velp-Sieger Addie van den Ven (MAC Walsum), der sich aber im Finale mit Rang vier begnügen musste. Aus dem 30-minütigen Finale ging Shepherd-Pilot Matthias Günther (MRT Unna) als Sieger hervor. Seinen Clubkameraden Michael Woeste (Capricorn) distanzierte er nur um weniger als fünf Sekunden, mit einer Runde Rückstand wurde HB-Fahrer Luigi Pili (RIMAR) Dritter.

1024_Dormagen SMW3 190616 TS 308Seriensieger Melvin Diekmann (MRG Voerde) holte sich mit seinem Shepherd einmal mehr die Vorlaufbestzeit, doch im Finale zog er den Kürzeren und musste sich mit Rang drei begnügen. Doppelstarter Tobias Hepp (RMC Düren) puschte seinen Serpent nach 98 Runden zum Sieg mit Rundenvorsprung auf Bernd Rausch (RMC Düren/Shepherd).

Fotos: Tanjas RC-Bilder

Finalrangliste