Auch in diesem Jahr war der Deutsch Minicar Club wieder auf der Messe Hobby Modellbau Spiel in Leipzig präsent. Neben dem großen Messestand mit Mini Z Strecke und dem „mit mach Bauen“ von Modellfahrzeugen  in der Halle 5  sowie  dem Messe Cup Leipzig mit insgesamt mehr als 170 Teilnehmern, wurde auch in diesem Jahr das Race of Champion für die jüngerer Besuchen und somit dem potenziellen Nachwuchs des DMC ausgerichtet.

In diesem Jahr konnten gleich 4 Fahrzeuge der Firma Horizon als Hauptpreis für die Sieger der Rennen vergeben werden.  Vier  weitere dieser sehr robusten Fahrzeuge wurden für das Schnupperfahren zur Verfügung gestellt,  und waren 4 Tage im  harten Dauereinsatz um aus mehr als 1100 Kinder und Jugendlichen, die insgesamt 32 Teilnehmer für die 4 Hauptrennen auszuwählen. Auch in diesem Jahr zum ersten Mal beim Race of Champion im Einsatz, eine Zeitnahme mit Großanzeige. So konnten Eltern und Zuschauer das Rennen noch besser verfolgen und die aktuelle Position und Rundenzeiten der Fahrer jederzeit nachvollziehen. In den Finalen gab es dann auch mal die eine oder andere Träne, wenn der Aufstieg in die nächste Rund nicht geklappt hat. Am Ende standen aber 4 strahlende Sieger und alle Rennteilnehmer konnten einen kleinen Preis und Pokal mit Nachhause nehmen.

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WM-VG5 Portugal

Geschrieben von Steve Arendt am 7. Oktober 2019 um 17:55

 

 

In der letzten Woche fand in Portugal Villa Real, die Weltmeisterschaft VG5 statt.

Vom DMC waren auf Grund der ungünstigen Terminwahl nur  4 Fahrer am Start.

Am Ende schafften es 3 Fahrer in das A-Finale. Diese beendete Marko Weigerding auf Platz 3, Markus Feldmann als TQ auf Platz 6 und Maximilian Hornig auf Platz 9. Einen ebenfalls sehr guten 26. Platz konnte Michael Donovan erringen. Neuer Weltmeister ist Marko Grigic  aus Kroatien. Herzlichen Glückwunsch !!!

SMW #4 VG8S/VG10S @ Hamm: Titel an Aalders und Düppe

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 4. Oktober 2019 um 02:26

1024_Hamm NWM4 190721 TS 307Der erste Sportkreis-Meister in der neuen Klasse VG8S heißt Bas Aalders. Der niederländische Serpent-Pilot vom Rhein Jjssel Modell Auto Race, kurz RIMAR, erkämpfte sich den Titel in der Sportkreis-Meisterschaft West (SMW), die mit 28 Teilnehmern im Premierenjahr bemerkenswert hart umkämpft war. In der VG10S, die offiziell VG10SCASP heißt, wurde Florian Düppe vom Neusser Motorsportclub 1928, Sportkreis-Meister West, und das zum dritten Mal in Folge und somit durchgehend seit der Einführung dieser Klasse. Die endgültige Entscheidung fiel beim vierten Lauf zum Nitro-West-Masters (NWM), der gleichzeitig auch zur SMW gewertet wurde. Ausrichter war der AMC Hamm, der diesen Termin wieder gezielt auf das Sattelfest gelegt hatte, den größten Radaktionstag in Nordrhein-Westfalen. So zählte das Rennen, für das trotz Ferienzeit 50 Fahrer ihre Nennung abgaben und das gleichzeitig auch Warm-up zur Deutschen Meisterschaft VG10, wie schon im Jahr zuvor viele Zuschauer entlang der 310-Meter-Rennstrecke.

1024_Hamm NWM4 190721 TS 436In der VG8S, gleichbedeutend mit der NWM-Klasse HC8, waren 15 Fahrer am Start. Die Pole-position holte sich in den Vorläufen Helmut Hössler (Mugen) vom MRC Alst. Oberhausen, der im Finale schließlich Rang fünf belegte. Altmeister Reinhard Zick, der wie Heinz Kroezemann seit einiger Zeit für den Club RIMAR (EVMC Velp) startet, eroberte als Vorlauf-Dritter den Sieg. Hinter dem Mugen-Fahrer erkämpfte Heiko Kube (MRT Unna/Shepherd) den zweiten Rang vor Martin Figge (MRT Unna/WRC). Wegen der Ferienzeit waren Bas Aalders (RIMAR/Serpent) und Pieter Beekman (RIMAR/Shepherd) nicht am Start, aber die ersten beiden Plätze in der Tabelle konnte ihnen niemand mehr streitig machen. Beide erzielten je einen Sieg, letztlich trennten sie zwei Punkte. Mit 353 Zählern holte sich der 20-jährige Bas Aalders den Titel vor seinem 19 Jahre alten Landsmann Pieter Beekman mit 351 Punkten. Platz drei in der Schlusstabelle ging mit 350 Punkten an Heiko Kube. Insgesamt 28 Fahrer sammelten in der VG8S Punkte.

1024_Hamm NWM4 190721 TS 430Die VG10S zählte in Hamm 17 Starter. Shepherd-Pilot Arndt Bernhardt (MC Dortmund) sicherte sich die Pole-Position, schied im Finale aber früh aus und wurde letztlich Zehnter. Den Sieg sicherte sich einmal mehr Florian Düppe, der mit seinem Shepherd den Xray von Hans-Werner Dietz (AMSC Herne) deutlich auf Distanz hielt. Als Dritter kletterte Lars Poburski (AMC Hildesheim) auf das Podest. Mit drei Siegen bei drei Starts feierte Shepherd-Pilot Florian Düppe seinen dritten Titeltriumph in Folge und verwies mit maximalen 363 Punkten Mark van Dreumel (RIMAR/Capricorn/357) und Stefan Maevis (AMC Hamm/Serpent/353) auf die Plätze zwei und drei. Insgesamt verbuchten 19 Fahrer aus dem Westen in dieser Saison SMW-Punkte in der VG10S.

1024_Hamm NWM4 190721 TS 447In den NWM-Klassen VG8 und VG10 siegten Christian Wurst (MRG Voerde/Mugen) vor André Böttcher (RC Haltern/Mugen) und Benjamin Lehmann (MAC Walsum/Shepherd) sowie Tobias Hepp (RMC Düren/Serpent) vor Bernd Rausch (RMC Düren/Shepherd) und Fähd Labik (MRC Alst. Oberhausen/Shepherd).

Nach dem fünften NWM-Lauf in Velp wird das Finale zum Nitro-West-Masters am 12./13. Oktober beim MCK Dormagen ausgetragen.

Finalrangliste | Ranglisten

Fotos: Tanja Stock

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SMW #4 VG8/VG10 @ Bad Breisig: Wurst, Pili und Rausch Meister

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 4. Oktober 2019 um 01:09

Bad Breisig SMW4 190714 TS 017Christian Wurst in der VG8K1, Luigi Pili in der VG8K2 und Bernd Rausch in der VG10 sind Sportkreis-Meister West 2019. Die endgültige Entscheidung fiel beim vierten und letzten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West, kurz SMW, der vom MCC Rhein-Ahr ausgerichtet wurde.

Bad Breisig SMW4 190714 TS 301In der VG8K1 feierte Christian Wurst (MRG Voerde) im Rhein-Ahr-Motodrom seinen zweiten Saisonsieg. Mit seinem Mugen verwies er Jörg Baldes (MSC Adenau/Serpent) und Karl-Heinz Meister (RT Harsewinkel/Serpent) auf die Plätze. Nach zwei Siegen und weiteren zwei Podiumsplatzierungen eroberte Christian Wurst den Titel mit insgesamt 361 Punkten klar vor Markenkollege Daniel Toennessen (RMC Düren) mit 352 und Jörg Baldes mit 348 Zählern. Insgesamt sammelten 20 Fahrer Punkte in der VG8K1.

Bad Breisig SMW4 190714 TS 297In de VG8K2 sicherte sich Luigi Pili (RIMAR) mit seinem ersten Saisonsieg den Titel. Der HB-Pilot setzte sich beim Finalrennen gegen Andreas Goebel (RT Harsewinkel/ARC) und Michael Woeste (MRT Unna/Capricorn) durch. Mit einem Sieg und zwei weiteren Podiumsplatzierungen sammelte Luigi Pili 358 Punkte und gewann damit den Klasse-2-Titel. Vizemeister wurde Michael Woeste mit 355 vor Reinhard Zick (RIMAR/Mugen) mit 353 Zählern. In de VG8K2 waren im Westen insgesamt 23 Fahrer am Start.

Bad Breisig SMW4 190714 TS 299In der VG10 konnte Bernd Rausch (RMC Düren) bereits vor dem ersten Vorlauf jubeln, weil sein schärfster Konkurrent um den SMW-Titel, Daniel Thiele, nicht am Start war. Im Kampf um den Tagessieg blieb für Shepherd-Pilot Rausch nur der vierte Platz, während René Püpke (MAC Walsum) vor Marco Nenner (MAC Walsum) und Jonas Völker (MAC Meckenheim) – alle drei mit Shepherd – gewann. Mit 352 Punkten ging der SMW-Titel an Bernd Rausch. Für Daniel Thiele (AMC Hamm/Serpent) mit 30 Zählern der zweite Schlussrang, Platz drei belegte Claus Nauth (RT Harsewinkel/Serpent) mit 349 Punkten. Insgesamt waren in der VG10 immerhin 17 Fahrer bei den vier SMW-Läufen vertreten.

Finalrangliste | Ranglisten

 

 

Weltmeisterschaften Elektro Buggy 1:10 2wd und 4wd in Trencin, Slowakei

Geschrieben von Steffen Kunz am 2. Oktober 2019 um 18:43

WM ORE in der Hudy-Arena:

Leider konnte ich aus privaten Gründen erst am Samstagvormittag anreisen, aber als ich dann da war, war der Eindruck überwältigend: WOW, was für eine Anlage! Alles vom Feinsten – bis runter zu den Türkeilen!

Die Anlage besteht – zusätzlich zur eigentlichen Xray-Fabrik – aus einem großzügigen, 2-stöckigen Atrium in dem unten der Empfang, eine Tischtennisplatte und ein Tischkicker zur Verfügung stand und in dem oben der Hospitality-Bereich mit Bar, Esstischen und Stühlen sowie einer Videospielecke mit TV und Spielkonsole. Oben ist auch der Zugang zur Terrasse und Essenszubereitung und -Ausgabe mit einem Ausblick auf die Outdoor-Onroadstrecke und der Raum für die Teammanager-Besprechungen.

Unten kommt man dann in die riesige Halle mit der Teppich-Onroadstrecke, von der ein Drittel reichlich groß genug war, um das internationale Fahrerlager aufzunehmen. Leider saßen die meisten Fahrer bei ihren Hersteller-Teams und nicht nach Nationen. Das Areal unter der Empore war für das Team Hudy reserviert. Die Schumacher Jungs hatten sich einen Teil des ‚regulären‘ Fahrerlagers gekapert.

Hier fand am Ende der eine Woche dauernden WM auch die Siegerehrung und das Abschlussbankett statt.

Die gewaltige Halle für die Indoor-Lehm-Offroadstrecke befand sich über den „Hof“ in dem sich eine auch für 1:8er geeignete Onroad-Strecke befindet. Von diesem Bereich aus war auch der Raum zum Reinigen der Autos mit Pressluft zugänglich. Die Strecke war mit Rundenzeiten von über 30 Sekunden sehr groß für eine 1:10er Strecke.

Zu Beginn des freien Trainings 2wd war die Strecke recht rutschig, auch wenn zwischen den Läufen regelmäßig der Staub von der Strecke gekehrt wurde. Die Strecke wurde im Verlauf des Trainings dann pro Durchgang um rund 1 Sekunde/Runde schneller.

Es war schon fast langweilig, wie perfekt alles organisiert war… Keine Aufreger – nichts. Das Essen war gut und preiswert, die Toiletten, von denen es genügend gab, würden einem Oberklasse-Hotel zur Ehre gereichen (Warmwasser und zwei Sorten Seife). Es wurde dauernd irgendwo geputzt, fast alle vom Personal der Arena konnten zumindest ein Bisschen Englisch und sogar das Wetter war angenehm – zwar herbstlich kühl, aber trocken und die Sonne schaute immer mal wieder raus. Und wenn es heiß gewesen wäre, hätten wir sogar eine Klimaanlage im Fahrerlager und in der Rennhalle gehabt.
Alles war beschildert (mehrsprachig und wo möglich sogar mit Piktogramm). Wegweiser führten überall hin und im Fahrerlager hatten die Fahrer großzügig Platz auf den gestellten Tischen und es gab auch genug Stühle für alle Begleiter. Für die Technische Abnahme hatte jeder Fahrer eine Stechkarte, so dass klar war, ob das Auto schon bei der Kontrolle war.
Und nachts kamen die Heinzelmännchen und besserten die Strecke aus.

Der Bereich für das Kleben der vorgeschrieben Proline Holeshot Reifen, die zumindest für Vorläufe und Finale auch vom Ausrichter gekauft und in dem überwachten Bereich verklebt werden mussten, befand sich auch im Bereich der Rennhalle. Für das Verkleben der Reifen war genug Platz und auch Papiertücher und Bremsenreiniger wurden vom Ausrichter gestellt. Die Reifen für das Rennen durften die Rennhalle nicht verlassen sondern wurden jeweils in einer Kiste pro Fahrer aufbewahrt.
Nachdem im Vorfeld der Veranstaltung heiß bis hitzig über die Reifenpreise diskutiert wurde, hatte Familie Hudy doch noch ein Einsehen und hat die Reifenpreise von wahnsinnigen 20 € pro Paar (wie beim WarmUp) auf nur noch sehr teure 16 € reduziert. Im 2wd waren neue Reifen hinten am Schnellsten, vorne setzten die meisten Fahrer auf angefahrene Rillenreifen. In 4wd wurden die Reifen auch gerne mal einen zweiten Akku gefahren.

Nach dem freien Training am Samstag fand die Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der Nationen in der Onroad-Halle statt, in der sich auch das Fahrerlager befand. Das Deutsche Team war leider nicht komplett in Teamkleidung dabei. Einer hatte sein Polo im Hotel vergessen und ein anderer hat aus Solidarität keins angezogen. Ich hatte leider nicht genug in Reserve für alle.

An jedem Tag fand mindestens ein Teammanager-Meeting statt, normalerweise Morgens um 8 Uhr. Aber auch andere Aufgaben – nicht zuletzt die Berichterstattung auf der Facebook-Seite des DMC – wurden durch den Teammanager wahrgenommen.

Aber nicht nur Facebook konnte man über die WM lesen, RC-Car Racing TV war vor Ort und lieferte einen kommentierten Video-Livestream über die gesamte Woche. Auch im Livetiming auf Myrcm.com konnte man die WM verfolgen.

Die ersten 3 Tage wurde die WM 2wd ausgetragen, nach einem Tag Pause folgten dann nochmal 3 Tage 4wd WM.
Sowohl in 2wd als auch in 4wd wurden jeweils nach dem Training nach den schnellsten 2 aufeinander folgenden Runden aus den 2 letzten Trainingsdurchgängen am ersten Tag die Gruppen für die Vorläufe neu eingeteilt. In diesen Gruppen wurden dann am jeweils zweiten und dritten Tag insgesamt 5 Vorlaufdurchgänge gefahren, von denen anders als beim DMC und in der EFRA 3 nach Punkten gewertet wurden. Aus der sich daraus ergebenden Rangliste wurden dann die Finale zusammengestellt. Am jeweils 3. Tag wurden dann die Finale, das A-Finale 3 mal und die absteigenden Finale jeweils 1 mal gefahren.

Leider hatte Deutschland in 2wd keinen Fahrer im A-Finale.
Jörn stand im B-Finale, Micha stand im D, Luca im E, Aaron im F, Jens und Moritz im G-Finale.

Im A1 2wd konnte Davide Ongaro sich direkt am Start an Spencer Rivkin vorbeischieben und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Spencer kämpfte sich über die 5 Minuten wieder auf Schlagdistanz heran, machte aber leider in der vorletzten Runde einen kleinen Fehler, so dass Davide das erste A-Finale verdient gewann. 3. wurde Bruno Coelho.

Moritz konnte im H-Finale in der Startrunde auf den 1. Platz vorfahren und gab diese Position bis zum Schluss nicht mehr ab. Jens fiel am Anfang weit zurück, startete aber eine furiose Aufholjagd und konnte sich noch auf den 3. Platz vorkämpfen.

Im G-Finale ging Aaron von 5 ins Rennen und konnte durch einen fehlerfreien Lauf auf 3 vor fahren.

A2 2wd
Hinter Spencer Rivkin und Davide Ongaro waren der Dritte bis Fünfte In einen Startcrash verwickelt. Das nahm etwas Druck von den beiden Führenden, die das folgende Rennen mit geringem Abstand zueinander aber mit klarem Vorsprung zur Verfolgergruppe fuhren. Gegen Ende konnte Ongaro den Vorsprung von Rivkin noch weiter verkürzen, für einen Angriff war er aber nicht dicht genug dran. Die Entscheidung sollte also erst im 3. A-Finale fallen.

Für Luca ging es in seinem F-Finale auf und ab, aber am Schluss lag er mit 6 wieder auf der gleichen Position wie am Start.

Micha startete im E-Finale von 3 nach einem teilweise sehr robust gefahrenen Rennen belegte er den 6. Platz.

Jörn ging im B-Finale von Position 8 ins Rennen. Nachdem er in der ersten Runde einen Helfer brauchte, lag er auf 10.Er konnte sich im Verlauf des Rennes aber wieder auf Position 5 verbessern.

A3 2wd
In einem hochspannenden Renne (beide machten immer wieder kleine Fehler) führte Spencer Rivkin das Rennen von Start bis Ziel an und wurde damit vor Davide Ongaro Weltmeister in 2wd.
Glückwunsch zum verdienten Titelgewinn!

Am Mittwoch war Pause. Als Programm wurde eine Führung durch das XRay Werk und später ein Shuttlebus zur Burg Trencin angeboten.
Trencin hat trotz des insgesamt etwas heruntergekommenen Eindrucks eine schöne und sehenswerte Altstadt, die zur Fußgängerzone gemacht wurde. Die Burg habe ich mir nicht angesehen, aber sie soll auch sehr sehenswert sein.
Wer die Möglichkeit hat, an einer Führung durch das XRay Werk teilzunehmen sollte diese unbedingt nutzen; sie ist absolut sehenswert.

Für 4wd wurde das Streckenlayout verändert. Die Gerade und die Sprünge blieben unverändert, aber das Infield und die Anfahrten zu den Sprüngen wurden zu einem deutlich flüssigeren Verlauf umgebaut.

Wiederum war die Strecke zu Beginn des Trainings extrem rutschig und es wurde zwischen den Läufen fleißig von den Streckenposten gekehrt. Besonders schwierig waren die Stellen, wo der Streckenverlauf aus 2wd gequert wurde, da dort die Griffverhältnisse stark unterschiedlich waren.

Bjarne Hollund – bekannt von Rennen wie den Köngen Indoor Masters und dem Messerennen in Bad Salzufflen – ist der neue Scotty. Er war der Kommentator an der Strecke. Seine Masterclock hatte er diesmal zuhause gelassen, aber er sorgte trotzdem für gute Unterhaltung.

Nach den Vorläufen im 4wd war Jörn auf 10 im B-Finale bester Deutscher, Aaron startete von 6 im D-Finale, Micha von 8 im E-Finale, Moritz von 5 und Luca von 7 im G-Finale und Jens von 8 im H-Finale.
TQ ist Bruno Coelho vor Dakotah Phend und Michal Orlowski.

A1 4wd
Phend klebte das erste Drittel des Rennens fest am Heck von Coelho, bis dieser die Anfahrt zum Sprung im Infield zu weit nahm und Phend sauber überholte. Danach kam es ein paar Mal zum Kontakt zwischen den beiden, bis Phend sich leicht absetzen konnte. Orlowski führte das ganze Rennen über die Verfolgergruppe an und lief zwischendurch sogar mal auf die Führenden auf.Am Ende gewann Phend das 1. Finale vor Coelho und Orlowski.

H-FinaleJens startete von 8 und landete nach einem bewegten Rennen auf dem 9. Platz.

Im G-Finale waren Moritz (5.) und Luca (7.) am Start. Auch hier gab es im Mittelfeld reichlich Positionswechsel. Am Ende wurde Luca 8. Und Moritz 9.

A2 4wd
Bis zur Hälfte des Rennens folgte Phend Coelho mit einem kleiner werdenden Abstand. Eine kleine Unsicherheit von Coelho nutzte Phend aus, um sich vor dem Dreifachsprung im Infield – mit Kontakt in der Luft – vorbei zu pressen.
Mit nur noch einer Minute zu Fahren brauchte Phend nach einem Fehler, wodurch Coelho wieder vorbei ging und den 1.Platz bis zum Schluss verteidigte.

E-Finale
Micha startete von 8 und kam – nach einigen gewonnenen und auch wieder verlorenen Plätzen auch als 8er in Ziel.

D-Finale
Aaron schaffte mit einer beeindruckenden Performance da zweitbeste deutsche Ergebnis und konnte sich auf dem 6. Platz im D qualifizieren.
Mit einem nahezu fehlerfreien Rennen konnte er sich zwischenzeitlich auf den 3. Platz vorschieben, wurde aber kurz vor Ende des Laufs noch überholt und wurde so 4.

B-Finale
Jörn ging als bester Deutscher im B-Finale von der 10. Position an den Start. Nach einer spannenden Aufholjagd fuhr er bis auf den 4. Platz vor. Leider ging er dann zuviel Risiko und fiel durch einige Fehler wieder zurück. Er belegte am Ende den 9. Platz.

A3 4wd
Coelho und Phend hatten beide je einen 1. Und einen 2. Platz und auch wenn theoretisch noch andere Fahrer eine Chance auf den Titel hatten, war damit doch nicht wirklich zu rechnen.
Phend klebte vom Start weg im Heck von Coelho, der absolute Kampflinie fuhr, um dem (eigentlich schnelleren) Phend keine Chance zum Überholen zu geben. Das Spiel gin auf, da Phend sich überschlug und dadurch hinter Orlowski und Ronnefalk zurückfiel. Orlowski machte kurz darauf einen Fehler, wodurch Ronnefalk auf 2 und Phend wieder auf 3 lag. Ronnefalk nahm eine Kurve extrem weit, wodurch Phend wieder auf den 2. Platz kam. Er machte maximal Druck, erwischte aber Anfang der Geraden dabei den ‚Cone of Doom‘ und Coelho fuhr den Sieg im 3. A ein.
Bruno Coelho gewann somit die Weltmeisterschaft 4wd! Gratulation!

Vielen Dank an die Jungs und Mädels von der Hudy-Arena, die eine Maßstäbe setzende WM ausgerichtet haben! Herzlichen Glückwunsch an die neuen Weltmeister und auch an das Deutsche Team.

(rg)

ps: leider hat es die Ausrichtung der Bilder beim Hochladen zerrissen – also bitte einfach den Kopf auf die Seite legen, bis ich das lösen konnte 🙂 Danke.

 

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DM VG10 & DC VG8S/VG10S @ Hamm: Vier Tage packendes Nitro-Racing

Geschrieben von Heinz Kroezemann am 27. September 2019 um 00:47

Text & Fotos: Michael Klaus | www.mikanews.de

 

Die ersten drei Fahrer der Klassen VG10SCA, VG10S und VG8S im BildMit einem spannenden dritten Finallauf gingen vier tolle Tage bei der Deutschen Meisterschaft VG10SCA und dem Deutschland-Cup VG10S / VG8S beim AMC Hamm e.V. auf deren permanenten Asphaltstrecke in Hamm-Uentrop zu Ende. Zum Abschluss konnte Rennleiter Uwe Baldes ein durchweg positives Fazit über diese Veranstaltung ziehen. Der Verein hatte bereits im Vorfeld eine Klasse Arbeit geleistet und die Modellsportanlage in einem perfekten Zustand gebracht. Dazu kam, dass mit Uwe Baldes als Rennleiter, Katja Brammertz als Schiedsrichterin und Sebastian Bürge in der Zeitnahme (er moderierte auch toll die Läufe) ein erfahrenes und kompetentes Trio das Renngeschehen jederzeit im Griff hatte.

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In der Technischen Abnahme hatte das Team des AMC Hamm alle Hände voll zu tun. Bis zum Beginn des Kontrollierten Trainings mussten alle Fahrzeuge die erste Überprüfung von Gewicht, Fahrzeugbreite und Karosserie-/Spoilerhöhe durchlaufen, ehe der Aufkleber mit Nummer auf die Chassisplatte geklebt wurde. Wer wollte, der konnte seinen Tank „auslitern“ lassen. Dazu wurden der Tankinhalt und der Inhalt der beiden Schläuche in ein Kontrollbehälter gepumpt, um die Menge zu kontrollieren – 75 Milliliter ist das Maß für die 1/10-er Modelle, 125ml bei den 1/8-er Autos. Ob während des Kontrollierten Trainings oder den Vorläüfen oder Finalläufen, nach jedem Lauf wurden die Autos erneut in der Technischen Abnahme überprüft, und ein Verstoß gegen das Technische Reglement des DMC bedeutet die Streichung des betreffenden Laufes. Bei der DM in Hamm war das nur ein einziges Mal der Fall, als an einem Fahrzeug ein zu höher Spoiler festgestellt wurde. Selbst nach den Finalläufen, als Motoren-Spezialist Karl-Heinz Meister die Einheitsmotoren der ersten drei Fahrer der Klassen VG8S und VG10S unter die Lupe nahm, gab es keinerlei Beanstandungen. 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1432Die ersten drei Fahrer mussten dazu ihre Motoren unter Aufsicht zerlegen, damit Karl-Heinz Meister diese genau kontrollieren konnte. Durch seine jahrelange Erfahrung wusste Karl-Heinz Meister, worauf er achten musste. Damit konnte bei schönstem Sonnenschein die Siegerehrung durch den AMC-Vorsitzenden Emil Kwasny, Rennleiter Uwe Baldes und Alex Noll, Verbrenner-Glattbahn-Referent im DMC, beginnen. Uwe bedankte sich herzlichst bei allen Beteiligten für die tolle Austragung der Deutschen Meisterschaft. Top Catering durch das Küchenteam, sehr schöne Strecke, sauberes Umfeld, dann wurde auf Wünsche schnell reagiert und jeden Tag ein Fazit gezogen, damit der nächste Tag noch besser wird. 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1221Die Zeitnahme inklusiv Anzeigenturm, Ampel, Rundendrucker und Livetiming klappte ohne Probleme. Schade nur, dass die Monitore im Fahrerlager die letzten Tage nicht mehr funktionierten, worauf der Ausrichter trotz perfekter Vorbereitung keinen Einfluss hat. Dafür konnten die Mechaniker in der Boxengasse die Zeiten und den aktuellen Rennstand an drei Monitoren mitverfolgen, was viel wichtiger war. Zudem war es den Mechanikern ausdrücklich erlaubt, in der Boxengasse das Livetiming via Smartphone-App zu verfolgen. Ein weiterer Monitor stand der Schiedsrichterin Katja Brammertz neben den Fahrern in einem abgetrennten Bereich auf dem Fahrerstand zur Verfügung. Wahnsinn, auf dem Fahrerstand gab es neben den 10 Plätzen für die Fahrer, einen abgetrennten Bereich.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1433Darunter war die technische Abnahme untergebraucht. Durch ein Fenster wurden die Fahrzeuge des gefahrenen Laufes durchgereicht, dann kontrolliert und an die Fahrer herausgegeben. Aufgrund der Reifenregelung war eine gute Organisation gefragt. Diese galt ab dem kontrollierten Trainingsläufen. Die Teilnehmer kauften zuerst einen Bon, mit der Nennung hatten sie bereits fünf Pflichtreifensätze bestellt. Mit dem Bon ging es zur Reifenausgabe und es konnte damit ein neuer Satz Reifen erworben werden. Die Montage der Reifen war gleich dahinter in einem separaten Bereich möglich, bevor die Mechaniker mit den Fahrzeugen in die Boxengasse konnten. Nach dem gefahrenen Lauf konnten die Fahrer entscheiden, den Reifensatz nochmal zu fahren oder nicht. Sobald der Bereich der technischen Abnahme mit den Reifen verlassen wurde, durften die Reifen nicht mehr benutzt werden. Wer dagegen seine Reifen nochmal fahren wollte, konnte diese in eine Tüte (versehen mit dem Namen) verpacken und an der Reifenausgabe belassen. Zum nächsten Lauf konnte man dann gebrauchte Reifen aus seiner Tüte wählen, zumal der Reifenverschleiß auf der schnellen 310-Meter-Bahn vergleichsweise gering war, oder eben neue Reifen wählen. Der Teilnehmer hatte die Qual der Wahl. Dadurch herrschte in der Reifenausgabe und in der Technischen Abnahme meist reges Treiben. Keine leichte Aufgabe für das AMC-Team, dass diese aber mit großem Enthusiasmus meisterte.

70458276_2863233597037749_8015874911098634240_nBevor wir zu den Pokalgewinner des Rennens beim AMC Hamm e.V. kommen, ein kleiner Rückblick. Die Wetterbedingungen waren für die Veranstaltung vom 19.-22.09.2019 optimal. Von Tag zu Tag stiegen die Temperaturen und das Adrenalin der Teilnehmer. Klar, am letzten Tag ging es um den Sieg in den drei Klassen. Den Beginn machte der Donnerstag mit einem freien Trainingstag in Gruppen. Am Freitag starteten die weiteren Trainings, bis am Nachmittag mit den beiden kontrollierten Trainingsläufen fortgefahren wurde. Diese beiden Läufe waren ausschlaggeben für die Gruppeneinteilung am Samstag, wobei das Teilnehmerfeld mit insgesamt 47 Fahrern leider etwas dünn besetzt war. Der Deutschland-Cup ist das höchste Prädikat für die beiden Klassen VG8S und VG10S und somit quasi gleichwertig mit einer Deutschen Meisterschaft. Das „S“ bedeutet, dass es sich um eine „Sport-Klasse“ handelt, bei der Einheitsmotoren, Krümmer-/Resorohr-Set vorgeschrieben sind. In beiden Klassen stehen Motoren von Sonic/Picco oder Novarossi zur Aufwahl. Übrigens sind Modifikationen nicht erlaubt. Alles muss im Originalzustand gefahren werden.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1059Im Kontrollierten Training wurde die beste Zeit der drei schnellsten aufeinander folgenden Runden für die Rangliste herangezogen. Einige Favoriten aus den Vorläufen kamen nur langsam in Fahrt. In VG8S war es Martin Figge, der mit 50.137 Sekunden an der Spitze lag. Im zweiten Lauf unterbot der Trainingsschnellste Christoph Loose mit 49.790 die Bestzeit und drehte das Blatt zu seinen Gunsten. In VG10S kam Bernd Hasselbring nicht an seine Zeit aus den freien Trainings heran. Mit 55.217 fuhr auf Platz drei hinter Kai Bode, der mit 54.419 die Bestzeit vor Stefan Hochgürtel fuhr.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1552In den freien Trainings der VG10 lag bis dato Thilo Tödtmann mit einer Zeit von 50.582 Sekunden vor Melvin Diekmann und Rene Püpke an der Spitze. Dies konnte er in den Kontrollierten Trainings mit einer starken Performance bestätigen. Wie erwartet, verbesserten sich viele Fahrer im zweiten Lauf, was an den kühleren Temperaturen lag. Thilo Tödtmann eröffnete die Zeitenjagd (er fuhr in der ersten Gruppe vor seinen Kontrahenten) mit 50.572. Dahinter konnte sich Tobias Hepp stetig steigern. Er reiste erst am Freitagmorgen an, wodurch ihm das Training am Donnerstag fehlte. Mit einer Zeit von 50.709 lag er knapp vor Melvin Diekmann und dem Deutschen Meister VG8 Klasse 1 Toni Gruber.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0907Zum Abschluss des Tages stand die AMC-DM-Party ab 19 Uhr auf dem Plan. Dafür kam extra eine Catering-Firma und baute das Büffet auf. Wir können sagen, das war lecker. In gemütlicher Runde wurde der Tag beendet. Die Zeit wurde nicht nur für Gespräche genutzt. Ein Teil der Fahrer schraubte im Fahrerlager an ihren Fahrzeugen für den nächsten Tag.

Der Vorlauftag am Samstag begann mit der dritten Fahrerbesprechung durch Uwe Baldes. Diese führte er jeden Morgen durch und gab Informationen für den jeweiligen Tag. Einen tollen Service gab es übrigens jeden Abend für die Teilnehmer des Rennens. Jeden Abend versendete die Rennleitung eine Rundmail mit den wichtigsten Informationen für den kommenden Tag, darunter Zeitplan, Gruppeneinteilung und Rangliste. Das war ein Klasse Service, den wir bisher nicht kannten.

71069956_2863208303706945_3394062403464331264_nAn dieser Stelle die Rundmail vom Samstagabend für die Fahrer für den Finaltag als Beispiel:

„Hallo Nitro-Racer,

im Anhang erhaltet ihr eine PDF-Datei mit ……

… dem Zeitplan für Sonntag
… der Final-Einteilung
… der Vorlauf-Rangliste

Wichtige Hinweise:
> Fahrerbesprechung: 08:30
> Freies Training: in den Vorlaufgruppen, Reifen freigestellt
> Streckenposten: siehe Zeitplan – unbedingt beachten

Wir wünschen einen schönen Samstagabend und freuen uns auf einen spannenden Finaltag!

Viele Grüße

Uwe Baldes | Rennleiter“

 

71580149_2863235690370873_5768038308550541312_nPerfekt. Alle wichtigen Infos für die Teilnehmer. Das war „fast“ die Krönung bei dem super Event in Hamm. Gleich in der ersten Reihe des Fahrerlagers stand ein Rundenzeiten-Drucker, auf dem die gerade gefahren Runden ausgedruckt werden konnten. Dafür erhielten die Teilnehmer einen Barcode, den Sie über die Kamera an dem Tablett neben dem Rundenzeiten-Drucker einscannen konnten. Zwei Klicks später druckte der Drucker die Zeiten aus. Ein tolles Angebot, das von vielen Fahrern genutzt wurde

Übrigens: Auch ein regionaler Radiosender und eine Tageszeitung kamen zur Strecke, um hautnah von dieser DM zu berichten, auch das ist – leider – nicht bei jeder DM der Fall.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1486Nach einem letzten Trainingslauf am Sonntagmorgen begann der Tag der Entscheidung. Zuerst mussten sich die Halbfinallisten am Vormittag für eines der drei 45 minütigen Finalläufe qualifizieren. Das war nicht einfach. Hält die Technik, habe ich mein Fahrzeug gut vorbereitet, läuft es beim Tanken ohne Probleme, den Fahrern geht so einiges vor den Finalläufen durch den Kopf. Die Prozedur lief immer gleich ab. Zuerst gab es die Vorbereitungszeit, danach wurden die Fahrzeuge in die Box gerufen und die Mechaniker nahmen die auf der Strecke markierte Startposition ein. Die Uhr lief runter, bei 4 Sekunden mussten die Fahrzeuge abgestellt werden und ab ging die wilde Jagd nach einer guten Platzierung. Dies wurde durch den Rennleiter Uwe Baldes genau mitverfolgt. Am Ende der Boxengasse hatte er während der Läufe einen guten Blick auf die Tankstopps und Reifenwechsel. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Tankstopps gelegt. Damit kein Tropfen Sprit auf die Fahrbahn der Boxengasse gelangen konnte, durfte die Tankpistole „Balken“ zur Fahrbahn nicht überschreiten. Als Strafe dafür gab es ein „Stop and Go“ vor dem Boxenplatz für den Fahrer mit dem Fahrzeug.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0664In den drei 30 minütigen Halbfinale schafften sechs Fahrer (VG10S 1/2 A) bzw. jeweils drei Fahrer (VG10SCA 1/2 A+B) den Sprung in den Endlauf, wobei es in der Klasse VG8S kein Halbfinale gab. Alle zehn Teilnehmer standen als Finallisten fest. In den Halbfinals lief es nicht für alle optimal. Da ging das ein und andere Mal der Motor aus, Fahrzeug zurück in die Box durch die „Runner“ und der Motor wurde neu gestartet. Das war noch das kleinste Problem. Für Emil Kwasny war im Halbfinale VG10S bereits nach zehn Minuten nach einem Defekt Schluss. Das ist ärgerlich. Lars Poburski gewann mit zwei Runden Vorsprung auf Alexander König. Guido Burghartz, Roland Karduck, Matthias De Keyser und Philipp Wisniewski schafften dahinter den Einzug ins Finale. Mit vier Runden Rückstand verpassten Roman Kwasny, Stefan Maevis und Emil Kwasny den Aufstieg.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1488Bernd Hasselbring schaffte mit 141 Runden die erfolgreiche Titelverteidigung im Deutschland-Cup VG10S vor Florian Düppe und Lars Poburski. Runde für Runde konnte sich Bernd von seinen Verfolgern absetzen. Hinzu kam, dass er mit Bertram Kessler einen erfahrenen Mechaniker als Tanker hatte. Bereits eine Minute vor Schluss stand Bernd als Titelverteidiger fest. Da war der Vorsprung auf vier Runden vor Florian Düppe ausgebaut, der – übrigens betankt von Papa Georg – sich über den Vizemeister-Titel genauso freuen konnte, wie Lars Poburski mit seinem Tanker Tim Benson. Knapp das Podium verpasste Alexander König.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0866Endlich am Ziel und doch geschafft war Christoph Loose nach dem langen Finallauf in der Klasse VG8S des Deutschland-Cup 2019. Im Hinterkopf ist da der Gedanke, wird mein Fahrzeug bis ins Ziel halten, zumal für Christoph Loose das Finale wie am Schnürchen lief. Er konnte sich absetzen, baute seinen Vorsprung langsam aus und selbst bei den Tankstopps – Tanker war Matthias Meister – verlor er keine Zeit. Die Reifenwechsel in dieser Klasse waren am unproblematischsten durch die Schnellwechselvorrichtung an den Radachsen. Wann welcher Fahrer am Fahrzeug die Reifen wechselte, war recht unterschiedlich. Einige kamen gegen Rennmitte rein und andere nach 2/3 Fahrzeit. Zuerst wurde getankt und im Anschluss die Reifen gewechselt. Vizemeister wurde Helmut Hössler vor Luigi Pili und Reinhard Zick, der auf seine Chance auf einen Podestplatz bis zum Schluss hoffte. Eine Runde fehlte ihm.im Ziel.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1421Ein dramatisches Ende nahm der letzte Lauf, dem Endlauf der VG10SCA, beim AMC Hamm bei diesem spannenden und ereignisreichen Event. Die Spannung stieg bis zur letzten Runde und in die letzte Kurve vor der Ziellinie. Ein besseres Ende konnte es kaum geben. Bevor es dazu kam, standen die beiden Halbfinals am Vormittag auf dem Zeitplan. Nicht für alle Halbfinalisten lief es wie am Schnürchen. Patrick Nähr ereilten Elektronik-Probleme und Fähd Labik musste mit defektem Gas-/Bremsservo aufgeben, Defekte, die eigentlich nicht auftauchen sollten. Hinter den vier Direktqualifizierten konnte sich Jakub Rozycki  mit einem Start-Ziel-Sieg sicher vor Bernd Rausch und Tim Benson im Halbfinale A qualifizieren. Das B-Finale entschied Rene Püpke vor Daniel Thiele und Patrick Schäfer für sich.

2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1558Nach den beiden Deutschland-Cup Finals folgte der letzte Lauf (VG10SCA) der Veranstaltung. Die Vorbereitungen der Boxenteams liefen während des Tages auf Hochtouren. Reifenwechsel wurden geübt, die Fahrzeuge vorbereitet und vor dem Finale nochmal gecheckt. Besprochen wurde die Taktik, wann getankt und Reifen gewechselt werden sollten. Nitro-Racing ist ein Teamsport, bei dem Fahrer und Boxencrew als Team zusammenarbeiten. Dabei sind die meisten Fahrer per Funk mit ihren Mechanikern verbunden und können so einfach Informationen austauschen, die Taktik ändern und das Kommando zum Tank- oder Reifenstopp geben. Gleich nach dem Start übernahm Thilo Tödtmann vor Toni Gruber und Tobias Hepp die Führung. Dann machte Thilo in der Schikane zur Zufahrt der kurzen Gerade vor der Boxengasse einen Fehler und sein Fahrzeug flog an die Wand. Als der Helfer sein Fahrzeug wieder auf die Strecke stellte, waren Toni Gruber und Tobias Hepp vorbei. Im Laufe des Rennens musste Thilo vorzeitig mit defektem hinterem Riemen aufgeben. An der Spitze setzte sich Toni Gruber fest und vor allem von seinen Verfolgern ab. Da konnte er sich einen Reifenstopp ohne Probleme leisten, den jedoch fast alle Fahrer einplanen mussten. Bis zum Ziel fuhr Toni Gruber wie ein Uhrwerk seine 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1633Runden ab. Mit diesem Sieg konnte er seinen zweiten Titel als Deutscher Meister in diesem Jahr feiern. Vor ein paar Wochen gelang ihm in Wiesbaden bei der DM VG8 ebenfalls der Titelgewinn. Herzlichen Glückwunsch! Hinter ihm verlor Tobias Hepp den Anschluss zur Spitze. Auf Platz zwei folgte Melvin Diekmann, der in der Anfangsphase auf Platz fünf fuhr, aber gegen Rennmitte Platz um Platz gut machte. In den letzten fünf, sechs Minuten bahnte sich ein spannender Kampf um den zweiten Platz zwischen Melvin Diekmann und Jakub Rozycki an. Jakub konnte sich zwischenzeitlich auf dem zweiten Platz festsetzen, aber Melvin blieb dran. Knapp drei Minuten vor Rennende kam Jakub auf Rang zwei liegend in die Box zum Tanken, Melvin eine Runde später. Sein Tankstopp und seine Auisfahrt aus der Boxengasse war etwas schneller, und das reichte für Melvin, wieder Platz zwei zu übernehmen. Es war wie in der Formel 1: Eine schnelle 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1620Runde und ein um zwei Zehntel schnellerer Tankstopp waren der Schlüssel für den Wechsel gewesen. Nun begann der packende Kampf um den Vizemeister-Titel erneut. Jakub machte Druck und Melvin verteidigte seinen Platz auf der Strecke. Vom Streckenrand waren die Blicke auf den Zweikampf gerichtet, der sehr fair ausgetragen wurde. Melvin fuhr sauber seine Linie. Jakub versuchte es außen und innen, jedoch fand er keine Lücke an Melvin vorbeizugehen. Einmal wurde es knapp, aber Melvin gab nicht nach und konnte seinen zweiten Platz bis ins Ziel verteidigen. Das war absolut sehenswert und spannend – und vor allem war es ein sehr faires Duell. Was für ein toller Abschluss dieser Veranstaltung beim AMC Hamm!

Die Ergebnisse des Rennens:

Pokalgewinner der Klasse VG10SCA

VG10SCA

  1. Toni Gruber – Shepherd
  2. Melvin Diekmann – Shepherd
  3. Jakub Rozycki – Xray
  4. Rene Püpke – Shepherd
  5. Tobias Hepp – Serpent
  6. Bernd Rausch – Shepherd
  7. Patrick Schäfer – Shepherd
  8. Thilo Tödtmann – Shepherd
  9. Daniel Thiele – Serpent
  10. Tim Benson – Serpent

Pokalgewinner VG10SCA bei den Jugendlichen, 55+ und 40+

VG10SCA Jugend

Der Deutsche Jugendmeister in dieser Klasse hieß Henrik Eilers.

 

VG10SCA Veteran (55+)

  1. Dirk Zschäbitz – Serpent

 

VG10SCA Senior (40+)

  1. Patrick Schäfer – Shepherd
  2. Clauß Nauth – Serpent
  3. Jörn Kleineberg – Mugen

 

Deutschland-Cup VG10SCASP (VG10S)

Nach der Sektdusche die ersten drei Fahrer der Klasse VG10S, von links_ Florian Düppe (2), Bernd Hasselbring (1) und Lars Podurski (3)

VG10S

  1. Bernd Hasselbring – Xray
  2. Florian Düppe – Shepherd
  3. Lars Podurski – Xray
  4. Alexander König – Serpent
  5. Roland Karduck – Serpent
  6. Philipp Wisniewski – Shepherd
  7. Guido Burghartz – Shepherd
  8. Matthias De Keyser – Shepherd
  9. Stefan Hochgürtel – Mugen
  10. Kai Bode – Serpent

Podest 40+ VG10S

VG10S Veteran (55+)

  1. Bernd Hasselbring – Xray
  2. Stefan Meavis – Shepherd
  3. Emil Kawasny – Serpent

 

VG10S Senior (40+)

  1. Lars Podurski – Xray
  2. Roland Karduck – Serpent
  3. Guido Burghartz – Shepherd

 

Deutschland-Cup VG8S

Pokalgewinner der Klasse VG8S - Die Finallisten bei der Siegerehrung

VG8S

  1. Christoph Loose – Serpent
  2. Helmut Hössler – Mugen
  3. Luigi Pili – HB
  4. Reinhard Zick – Mugen
  5. Heinz Kroezemann – Mugen
  6. Jörg Deckers – Xray
  7. Pieter Beekmann – Shepherd
  8. Tim Großekathöfer – Mugen
  9. Martin Figge – WRC
  10. Thomas Pintal – ARC

Pokalgewinner 40+ und 55+ (Veteran) der Klasse VG8S

VG8S Veteran (55+)

  1. Helmut Hössler – Mugen
  2. Reinhard Zick – Mugen
  3. Heinz Kroezemann – Mugen

 

VG8S Senior (40+)

  1. Luigi Pili – HB
  2. Jörg Deckers – Xray
  3. Tim Großekathöfer – Mugen

70915217_2864404816920627_2008589112931516416_n Die ersten drei Fahrer der Klasse VG10SCA von links_ Melvin Diekmann (2), Toni Gruber (1) und 3._Jakub Rozycki (3) ByB1CKrw.jpeg IRdjXlWQ.jpeg 71797133_2865195336841575_4388254269136961536_n 71146099_2864405360253906_8278162516551401472_n 71080492_2864404790253963_2469230591720030208_n 70837759_2865200803507695_6586355047318159360_n 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1644 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1655 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1658 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1637 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1625 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1623 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1608 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1533 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1555 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1572 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1579 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1592 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1520 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1493 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1514 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1442 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1441 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1430 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1437 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1438 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1439 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1429 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1428 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1420 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1419 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1418 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1351 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1352 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1353 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1384 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1231 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1230 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1228 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1225 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1220 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1112 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1116 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1148 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1153 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1162 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1172 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1109 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1093 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1085 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1069 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_1067 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0720 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0723 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0844 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0906 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0706 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0659 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0550 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0521 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0418 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0436 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0443 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0498 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0492 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0416 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0389 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0316 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0315 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0313 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0311 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0298 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0089 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0097 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0271 2019_09_19_AMC_Hamm_DM_VG10SCA_0296

 

 

Deutsche Meisterschaften Nitro 1:8 in Wiesbaden – ein Rückblick

Geschrieben von Sven-Michael Lienhop am 20. September 2019 um 12:40

„Königsklasse“ nennt man sie oder „Formel 1 der RC-Car-Szene“ – bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden sind die Fahrer der Klasse Nitro 1:8 diesen Prädikaten wieder einmal gerecht geworden. Mit höchstem Tempo und äußerster Präzision jagten die Piloten drei Tage lang ihre Boliden über die Piste des Wiesbadener Minicar Clubs (www. wmc-ev.de). Am Ende standen Toni Gruber (Klasse 1) und Alexander Mehl (Klasse 2) ganz oben auf dem Podium und jubelten über ihre Meistertitel.

Glück und Können

Toni Gruber (Shepherd/Novarossi) hat es geschafft. Nach mehreren Anläufen und guter Ausgangsposition bei den Deutschen Meisterschaften in den vergangenen Jahren holte er sich nach 2012 zum zweiten Mal den Titel. Dabei hatte er Glück, demonstrierte in den wichtigsten Momenten aber auch sein großes Können.

Einige hundert Mal preschte Dominic Greiner (Serpent/OS) aus der Kurve vor der Zeitnahme ganz präzise über den Curb auf die lange Gerade. Nicht nur das brachte immer wieder die notwendigen Zehntelsekunden. In der 127. Runde wich er um einige Zentimeter von seiner Ideallinie ab. Sein Serpent flog ab und landete neben der Strecke. Bis dahin hatte er sich nach mehreren Führungswechseln einen kleinen aber – so schien es zumindest – sicheren Vorsprung herausgefahren. Doch nach dem Unfall holte sich Toni Gruber die Führung zurück. Und auch Merlin Depta (Serpent/OS) ging vorbei. Die anschließende Aufholjagd Dominic Greiners blieb ohne Erfolg. Er wurde Dritter hinter seinem Teamkollegen Merlin Depta, nachdem er eigentlich das ganze Wochenende dominiert hatte.

Oliver Mack (Infinity/Max), der auf seiner Heimstrecke als einer der Favoriten galt, fiel bereits nach knapp zehn Minuten Renndauer aus. Er war von Platz vier ins Rennen gegangen. Lars Hoppe (ARC/Reds), der Titelverteidiger, wurde Siebter. David Kröger (Shepherd/OS), der Deutsche Meister 2018 in der Klasse 2, schaffte über einen dritten Platz im Halbfinale den Sprung ins Hauptfinale und wurde schließlich Achter und gleichzeitig Deutscher Jugendmeister in dieser Klasse.

Alexander Mehl erfüllt sich einen Traum

Für Alexander Mehl (Serpent) ging ein langgehegter Traum in Erfüllung. Er wurde Deutscher Meister Nitro 1:8 Klasse 2. Nah dran war er schon letztes Jahr, schied im Finale aber mit einem Defekt in Führung liegend aus. Wie 2018 gelang es ihm auch in diesem Jahr die Klasse 2 das ganze Wochenende zu dominieren. Er war schnellster im Training, schnellster in den Vorläufen und schließlich auch in den Finalen.

Zweiter und damit Vizemeister wurde Hartmut Rose (Xray). Dieser Platz sicherte ihm auch den Meistertitel in der Altersgruppe 55 plus. Felix Hetzer (Shepherd) begleitete Alexander Mehl und Hartmut Rose als dritter auf das Podium. Die Drei müssen nächstes Jahr in der Klasse 1 starten.

In dieser Klasse startete auch der jüngste DM-Teilnehmer. In seiner ersten Saison und damit bei seiner ersten deutschen Meisterschaft schaffte der 13-jährige Michael Wolf (Serpent/OS) den Sprung ins A-Finale und wurde Zehnter. Dafür wurde er mit dem Titel Deutscher Juniorenmeister belohnt.

Die Formel 1 des Modellsports

Für einen ist es die Königsklasse, für die anderen die Formel 1 des Modellsports.

Das passt: Die Boliden im Maßstab 1:8 sind in 1,7 Sekunden von Null auf Tempo 100. Sie erreichen Höchstgeschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern. Angetrieben werden sie von Verbrennungsmotoren mit 3,5 Kubikzentimeter Hubraum. Sie drehen bis zu 48.000 Touren pro Minute und leisten rund 2,5 PS.

Unerreichbar sind im Modellrennsport die hohen Kurvengeschwindigkeiten, die die Fahrzeuge dank der aerodynamischen Karosserien im Stil der Le-Mans-Prototypen fahren können.

Die Fahrzeuge sind auf einem fünf Millimeter starken Aluchassis aufgebaut. Sie verfügen über einen Riemenantrieb. Abgebremst werden sie über eine Bremse, die auf die hintere Welle oder auf die Hinterachse direkt wirkt. Der Tankinhalt ist auf 125 Milliliter limitiert. Eine Tankfüllung reicht für rund fünf Minuten Fahrzeit. Ein fahrfertiges Fahrzeug hat ein Gewicht von rund 2,5 Kilogramm.

Das Fahrerfeld ist in zwei Klassen eingeteilt. Im gezeiteten Training brauchte in Wiesbaden der schnellste Fahrer In Klasse 1, Oliver Mack, 41,446 Sekunden, in Klasse 2 fuhr Alexander Mehl diese drei Runden in 43,927 Sekunden und war so gut zwei Sekunden langsamer. Die Fahrzeuge selbst unterscheiden sich nicht.

 

Blick auf die Strecke aus Sicht der Rennleitung

Blick auf die Strecke aus Sicht der Rennleitung

Vorlaufstart: Rennleiter Carsten Schild lässt die Fahrzeuge auf die Strecke

Vorlaufstart: Rennleiter Carsten Schild lässt die Fahrzeuge auf die Strecke

. . . die Fahrer geben Gas, die Helfer eilen von der Streck

. . . die Fahrer geben Gas, die Helfer eilen von der Streck

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Siegerehrung Klasse 2: Auf dem Podium (von links): Felix Hetzer (Platz 3), Alex Mehl (Platz 1) und Hartmut Rose (Platz 2)

Siegerehrung Klasse 2: Auf dem Podium (von links): Felix Hetzer (Platz 3), Alex Mehl (Platz 1) und Hartmut Rose (Platz 2)

So sieht ein typischer Nitro 1:8-Bolide aus: Der Serpent Viper 989 von Michael Salven

So sieht ein typischer Nitro 1:8-Bolide aus: Der Serpent Viper 989 von Michael Salven

Michael Wolf, Deutscher Juniorenmeister Klasse 2

Michael Wolf, Deutscher Juniorenmeister Klasse 2

Niklas Maas, Deutscher Jugendmeister Klasse 2

Niklas Maas, Deutscher Jugendmeister Klasse 2

Top 3 40 plus Klasse 2

Top 3 40 plus Klasse 2

Top 3 55 plus Klasse 2, Deutscher Meister Hartmut Rose

Top 3 55 plus Klasse 2, Deutscher Meister Hartmut Rose

David Kröger, Deutscher Jugendmeister Klasse 1

David Kröger, Deutscher Jugendmeister Klasse 1

Top 2 40 plus Klasse 1, Deutscher Meister Steven Cuypers

Top 2 40 plus Klasse 1, Deutscher Meister Steven Cuypers

Michael Salven, deutscher Meister 55 plus

Michael Salven, deutscher Meister 55 plus

Europameisterschaft 1/8 Elektro Buggy

Geschrieben von Marcus Krause am 19. September 2019 um 11:12

Vom 30 August bis zum 1 September fand die 1/8 Elektro Buggy Europameisterschaft auf dem Circuit of Montjuic in Barcelona statt. Die Strecke war nur gut 5 Minuten vom berühmten Camp Nou Stadion des FC Barcelona entfernt.

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Insgesamt waren 83 Fahrer aus zahlreichen Ländern vertreten. Am Freitag gab es 6 Trainigsläufe, wovon die letzten beiden für die neue Gruppeneinteilung für die Vorläufe am Samstag zählten. Es stellte sich schnell heraus, das die Strecke sehr wenig Grip hatte und von Lauf zu Lauf rutschiger wurde. Jeder suchte nachdem optimalen Reifen, von Supersoft bis Medium wurde im gesamten Fahrerfeld alles ausprobiert.

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In den Vorläufen war es ein Zweikampf um die Pole Position zwischen Davide Ongaro aus Italien und David Ronnefalk aus Schweden. Zwischen Ihnen waren die Vorläufe nur wenige Zehntel auseinander. Davide Ongaro sicherte sich schließlich die Pole Position im letzten Vorlauf. Für Deutschland lief es mit Jörn Neumann auf dem 14ten Platz ganz gut. Die Finale wurde über 3 Läufe mit jeweils 10 Minuten gefahren. Der Sieg in den ersten beiden Läufen ging an Davide Ongaro, der sich damit auch den Europameister Titel sicherte. Dahinter war ein spannender Kampf um die restlichen zwei Podiums Positionen. Auf dem zweiten Platz landete David Ronnefalk und mit dem Sieg im letzten Finale sicherte sich Juan Carlos Canas den 3ten Platz in der Gesamtwertung. Aus Deutscher Sicht blieb Jörn Neumann auf dem 14ten Platz in der Gesamtwertung. Ein großes Dankeschön an den Club zu einer hervorragenden Veranstaltung bei bestem Wetter. 

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Deutsche Meisterschaften Tourenwagen 1:5 in Bad Breisig – ein Rückblick

Geschrieben von Steffen Kunz am 19. September 2019 um 09:33

Günter Honert hat es wieder geschafft. Er hatte ein perfekt vorbereitetes und abgestimmtes Fahrzeug für die nasse und rutschige Fahrbahn. So wie beim Gewinn seines ersten Meistertitels in Tourenwagen 1:5 Expert vor drei Jahren in Braunschweig bei fast gleichen Bedingungen auf dem Löwenring. In der Standardklasse setzte sich mit Robert Franicevic durch. Es war sein erster Meistertitel.

Die rund 260 Meter lange Strecke des MCC Rhein-Ahr erwies sich an diesem ersten Septemberwochenende einmal mehr als idealer Austragungsort für eine Deutsche Meisterschaft in den beiden Tourenwagenklassen 1:5. Sie ist breit genug für die knapp 40 Zentimeter breiten und bis zu 10 Kilogramm schweren Boliden im Maßstab 1:5. Da es kaum harte Streckenbegrenzungen gibt, ist sie materialschonend. Sie gilt mit ihren langen Geraden und 11 unterschiedlich weiten und engen Kurven obendrein als technisch anspruchsvoll. Die Wetterkapriolen an diesem Wochenende stellten eine ganz besondere Herausforderung an diesem Wochenende dar.

Training und Vorläufe

Die Fahrer fürchten sich davor: Im Training ist es trocken, die Fahrbahn hat viel Griff. Kaum beginnen die Vorläufe macht eine nasse und rutschige Strecke alle Abstimmungen aus dem Training zu Nichte. Die Karten werden dann oft völlig neu gemischt. So war es dann auch an diesem DM-Wochenende in Bad Breisig.

Der Freitag endete mit zwei gezeiteten Trainingsdurchgängen. Maximilian Hornig fuhr mit 1:30,509 Minuten für die schnellsten fünf zusammenhängenden Runden Bestzeit in Tourenwagen Expert. Zweitschnellster war Michael Mielke, Drittschnellster Michael Donovan. In Standard setzte sich Uwe Pauly vor Marcus Oppenhorst und Miles Treufler durch.

In der Nacht regnete es. Beim Start zu den Vorläufen war die Strecke nass. Nur wenige Fahrer versuchten im ersten Vorlauf ihr Glück. Begünstigt durch ein Reglement, nach dem für die Gesamtwertung der Vorläufe nur der schnellste persönliche Vorlauf herangezogen wird, traten viele zu ihren Vorläufen am Vormittag an. Einer davon war Günter Honert. Der FG-Fahrer fuhr im ersten Vorlauf Bestzeit in Expert, Robert Franicevic tat es ihm in Standard gleich. Die Strecke trocknete nach und nach ab. Die Entscheidung fiel in den noch anstehenden Läufen auf trockener Fahrbahn. In Expert fuhren Michael Donovan, Michael Mielke und Maximilian Hornig die drei schnellsten Vorläufe, in Standard Uwe Pauly, Marcus Oppenhorst und Thomas Staab.

Am Finaltag stand die Strecke wieder unter Wasser. Einige Fahrer traten in den Viertelfinalen deshalb nicht an und schieden so schon kampflos aus. Zu den Aufsteigern ins Halbfinale Standard gehörte der spätere Sieger Robert Franicevic. Der setzte sich dann in seinem Halbfinale auch als schnellster Aufsteiger ins Finale durch. In Expert waren Michael Donovan vor Günter Honert und Michael Mielke vor Tobias Schmidt die jeweils schnellsten in ihren Halbfinale. Auch in den Halbfinalen verzichteten einzelne Fahrer auf einen Start. Der prominenteste davon war Marco Weigerding, der Deutsche Meister der Jahre

Die Finalläufe

Nass und rutschig war die Strecke dann auch in den beiden Hauptfinalen. Zwei der Mitfavoriten in Expert fielen gleich zu Beginn im Kampf um den Sieg aus: Maximilian Hornig konnte das Rennen erst gar nicht aufnehmen, Michael Mielke musste wiederholt zu Reparaturen in die Box. Vorne machten zunächst Michael Donovan und Günter Honert das Tempo. Schon nach wenigen Minuten holte sich Günter Honert die Führung und baute sie dann Meter für Meter bis zum Ende des Rennens auf gut eine Runde aus. Michael Donovan wurde Zweiter, Tobias Schmidt Dritter.

In Standard führte bis etwa zur Hälfte des Rennens Thomas Staab, der von der Pole gestartet war. Ein Defekt zwang ihn da zum Ausstieg und Robert Franicevic übernahm die Spitze und behielt sie bis zum Ende der Renndauer. Silvio Böhmischen, von Startplatz acht ins Rennen gegangen, wurde Zweiter. Marcus Oppenhorst belegte Platz 3.

Vorbereitung

Dass Günter Honert – wie schon 2016 in Braunschweig – Deutscher Meister wurde, verdankt er seiner akribischen Vorbereitung auf ein Regenrennen. Er reiste – wie andere auch – mit zwei komplett ausgestatteten Autos an, ein Trocken- und ein Regenauto. Das Regenauto konnte er, nachdem er es in einem Vorlauf getestet hatte, abgedichtet und eingestellt im Halbfinale auf die Strecke stellen. Allein die Abdichtung der Airbox und der vier wasserempfindlichen Servos lässt erahnen, welche Arbeit dahintersteckt, aber auch, über wie viel Erfahrung Günter Honert in seinem Hobby verfügt. Zur Vorbereitung gehört auch, die möglichst perfekte Abstimmung des Regenautos – von der Kupplung über die Federung bis hin zum Differenzial. Dass das Regenauto weniger stark motorisiert ist, ist selbstverständlich. Kupplung, Federung und Differenzial. Spezielle Regenreifen, aber auch Intermediates gehören zu seiner Grundausstattung. Zum Sieg braucht es dann aber auch noch viel Erfahrung und eine gute Strategie. Die verrät der stets freundliche und auch immer behilfliche Fahrer aber nicht.

Großmodelle

Tourenwagen im Maßstab 1:5 ähneln in ihrer Dimension am ehesten ihren Vorbildern. Sie machen außerdem Lärm, riechen nach verbranntem Öl und Benzin und lassen richtig Rennatmosphäre aufkommen. Die Fahrzeuge wiegen an die zehn Kilogramm. Angetrieben werden sie von einem 23 Kubikzentimeter Motoren. Der Tankinhalt ist auf maximal 700 Milliliter begrenzt und reicht für ein 30-minütiges Finale. Die Fahrzeuge verfügen über einen Hinterachsantrieb und Hydraulikbremsen an allen vier Rädern.

Der Deutsche Minicar Club (DMC) trägt Deutsche Meisterschaften in Tourenwagen 1:5 seit 1994 aus. Rekordmeister in dieser Klasse ist mit 14 Titeln Markus Feldmann. 2013 holte sich Feldmann in Lostallo den WM-Titel.

(Bernd Bohlen)

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Das Regenauto von Günter Honert

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Thomas Kleiner nimmt die Pfütze in der Kurve vor der langen Geraden

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Die Top 10 in Tourenwagen Expert. Auf dem Podium (von links): Michael Donovan (Platz 2), Günter Honert (Platz 1) und Tobias Schmidt (Platz 3). Günter Honert ist auch Deutscher Meister 55 plus

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Die Top 10 in Tourenwagen Standard. Auf dem Podium (von links): Silvio Böhmichen (Platz 2), Robert Franicevic (Platz 1) und Tobias Marcus Oppenhorst (Platz 3)

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Heinz Koezemann überreicht Tim Graf den Pokal für den deutschen Juniorenmeister

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Siegerehrung Top 3 – 40 plus Expert (von links): Thomas Kleiner (Platz 2), Jörg Leopoldt (Platz 1) und Michael Mielke (Platz 3)

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Siegerehrung Top 3 – 40 plus Standard (von links): Marcus Oppenhorst (Platz 2), Robert Franicevic (Platz 1) und Uwe Pauly (Platz 3)

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Siegerehrung Top 3 – 55 plus Standard (von links): Stefan Israel (Platz 2), Silvio Böhmichen (Platz 1) und Uwe Pauly (Platz 2) und Gerd Mehrhof (Platz 3)

Top10

EFRA-Europameisterschaft 40+

Geschrieben von Marcus Krause am 18. September 2019 um 10:24

Die Flaggen wehten leicht im Wind, als die Sonne die Strecke am Freitagmorgen mit ihren Strahlen beleuchtete. Die Vorzeichen für die dreitägige EFRA-Europameisterschaft OR8 40+ standen sehr gut.
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134 Teilnehmer aus 14 Nationen nahmen in diesem Jahr auf der Rennstrecke des LA Speedway Racing Club e.V. teil. Im Vorfeld hatten die Mitglieder des Vereins viele Stunden geopfert, um die Strecke in einen tadellosen Zustand zu bringen. Dazu gehörte auch das Umfeld um die Strecke, damit die Teilnehmer drei tolle Tage auf der Modellsportanlage in Landshut verbringen konnten. Die Meinungen im Fahrerlager waren einstimmig. Um es vorweg zu nehmen. Alle waren rundum zufrieden mit der Veranstaltung in Landshut. Sehr gute Organisation, top gepflegte Anlage, sehr schöne vorbereitete Strecke, leckere Catering und eine lockere freundschaftliche Atmosphäre bei dem Event.

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Die Veranstaltung begann am Freitag mit dem Training ins Gruppen, um sich und das Fahrzeug auf die Strecke einzustellen. Na klar, der Heimvorteil lag klar bei dem deutschen Team, aber schnell zeigte sich, dass die anderen Nationen auch schnelle Fahrer haben. Nach den ersten vier Trainings war ein Franzose mit Alexandre Caumettes an der Spitze. Er benötige 2:01:082 für die drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden. Im Anschluss daran gab es die gezeiteten Trainingsläufen, welche für die Gruppeneinteilung für die Vorläufe herangezogen wurde. Das Prinzip dahinter ist, dass die Fahrer nach ihrer fahrerischen Leistung in der jeweiligen Gruppe miteinander fahren. Für den Trainingsschnellsten Alexandre Caumettes lief es nicht optimal. Er war knapp 4 Sekunden langsamer als im freien Training und fiel auf Platz 33 zurück. An der Spitze waren nun zwei Fahrer von der Insel, genau aus Großbritannien. Simon Willets – GBR fuhr dabei mit 2:01,019 145 die schnellste Zeit in beiden Läufen von allen Teilnehmern. Punktgleich auf Platz 2 folgte Simon Reeves – GBR vor Daniel Reckward – DEU. Aus deutscher Sicht erfreulich. Auf Platz 5 folgte mit Robert Gustafsson der beste Schwede vor Peter Harder aus Dänemark und Marc Heim aus der Schweiz auf 8.

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Am Samstag begannen die vier Vorläufe, nachdem schon um 8 Uhr ein Gruppentraining in den neuen Vorlaufgruppen gefahren wurde. Früh aufstehen hieß es nach einer feucht fröhlichen Nacht. Am besten schienen die  Engländer mit der Strecke zurechtzukommen. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Simon Reeves, der den ersten Vorlauf gewann, Jon Hazlewood (gewann Vorlauf 2) und Simon Willets, der im dritten Vorlauf vorne war. Im letzten Vorlauf war es wiederum Simon Reeves, der mit 4 Sekunden Vorsprung auf Jon Hazlewood nun wieder auf 1 stand.

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Vorlaufrangliste:

 

  1. Simon Reeves
  2. Jon Hazlewood
  3. Simon Willets
  4. Peter Harder
  5. Daniel Reckward
  6. Andreas Bartels
  7. Rune Karlsen
  8. Stéphane Deroch
  9. Mikael Svensson
  10. Guido Erler

 

Am frühen Abend waren die ersten Teilnehmer im 1/256 Finale dran. Leider traf es da schon ein paar Fahrer aus Deutschland, die wie die anderen Nicht-Aufsteiger am Sonntag nur zuschauen konnten. Für die anderen über 100 Teilnehmer hieß es sich und die Fahrzeuge für die Finals optimal vorzubereiten. Ein Defekt und schon war man raus aus dem Kampf um den Einzug ins nächsthöhere Finale. Wahnsinn, wie knapp es manchmal wurde. Freud und Leid liegen halt dicht beieinander.

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Die Besonderheit bei der Euro war das Last Chance Finale. In diesem Finale bekamen die Halbfinalisten, die nicht den Einzug ins Finale noch eine Chance ins Finale zu fahren, aber nur der Gewinner. 15 Minuten lang wurde am Rande mitgefiebert. Wer würde es wohl schaffen. Um Haaresbreite gelang Robert Hart der Sieg vor Simon REEVES, der schon als Sieger aussah, aber in der letzten Runde diesen vergab.

 

Das 55+ Finale entschied François NIRONI aus Frankreich für sich. Dahinter kam mit Heino Müller vom BIG-Hamburg ins Ziel. Eine Klasse Leistung in dem starken Teilnehmerfeld von ihm. Ulf Stenvall stand auf Platz 3 neben ihm auf dem Podest.

 

Endergebnis 55+

 

  1. François NIRONI
  2. Heino MÜLLER
  3. Ulf STENVALL

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Das entscheidende Finale ging über 45 Minuten Fahrzeit. Drei Fahrer kämpften auch hier bis zur letzten Runde um den Sieg. Jon Hazlewood konnte dieses mit 3 Sekunden Vorsprung auf Stéphane Deroch gewinnen, der Peter Harder in der letzten Runde noch auf Platz 3 verweisen konnte. Andreas Bartels kam auf einen starken vierten Platz ins Ziel.

 

 

Endergebnis 40+

 

  1. Jon Hazlewood
  2. Stéphane Deroch
  3. Peter Harder
  4. Andreas Bartels
  5. Mikael Svensson
  6. Daniel Reckward
  7. Robert Hart
  8. Rune Karlsen
  9. Guido Erler
  10. Robert Hillman
  11. Marc Heim
  12. Robert Gustafsson
  13. Simon Willets

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NATIONS CUP

  1. Germany
  2. Great Britain
  3. France

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Die Euro 40+ in Landshut ist Geschichte und es war ein absolut super Event. Die Strecke war super, perfekte Renndurchführung, das Veranstaltungsteam vom LA Speedway Racing Club war spitze, was sie auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung einfach Klasse im Fahrerfeld. Das war MEGA. Im Namen des DMC, einen herzlichen Dank an das gesamte Team aus Landshut.

Vielen Dank an den Team-Manager und OR Referenten Ralf Bauer für die super Berichterstattung während des Wochenendes. Nicht umsonst bekam er eine Sektdusche in Hamburg von den Fahrern für seinen Einsatz in der Klasse 1/8 Offroad.
Bericht Michael Klaus
Bilder Ralf Bauer
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