Deutsche Meisterschaften Nitro 1:8 in Wiesbaden – ein Rückblick

Geschrieben von Sven-Michael Lienhop am 20. September 2019 um 12:40

„Königsklasse“ nennt man sie oder „Formel 1 der RC-Car-Szene“ – bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden sind die Fahrer der Klasse Nitro 1:8 diesen Prädikaten wieder einmal gerecht geworden. Mit höchstem Tempo und äußerster Präzision jagten die Piloten drei Tage lang ihre Boliden über die Piste des Wiesbadener Minicar Clubs (www. wmc-ev.de). Am Ende standen Toni Gruber (Klasse 1) und Alexander Mehl (Klasse 2) ganz oben auf dem Podium und jubelten über ihre Meistertitel.

Glück und Können

Toni Gruber (Shepherd/Novarossi) hat es geschafft. Nach mehreren Anläufen und guter Ausgangsposition bei den Deutschen Meisterschaften in den vergangenen Jahren holte er sich nach 2012 zum zweiten Mal den Titel. Dabei hatte er Glück, demonstrierte in den wichtigsten Momenten aber auch sein großes Können.

Einige hundert Mal preschte Dominic Greiner (Serpent/OS) aus der Kurve vor der Zeitnahme ganz präzise über den Curb auf die lange Gerade. Nicht nur das brachte immer wieder die notwendigen Zehntelsekunden. In der 127. Runde wich er um einige Zentimeter von seiner Ideallinie ab. Sein Serpent flog ab und landete neben der Strecke. Bis dahin hatte er sich nach mehreren Führungswechseln einen kleinen aber – so schien es zumindest – sicheren Vorsprung herausgefahren. Doch nach dem Unfall holte sich Toni Gruber die Führung zurück. Und auch Merlin Depta (Serpent/OS) ging vorbei. Die anschließende Aufholjagd Dominic Greiners blieb ohne Erfolg. Er wurde Dritter hinter seinem Teamkollegen Merlin Depta, nachdem er eigentlich das ganze Wochenende dominiert hatte.

Oliver Mack (Infinity/Max), der auf seiner Heimstrecke als einer der Favoriten galt, fiel bereits nach knapp zehn Minuten Renndauer aus. Er war von Platz vier ins Rennen gegangen. Lars Hoppe (ARC/Reds), der Titelverteidiger, wurde Siebter. David Kröger (Shepherd/OS), der Deutsche Meister 2018 in der Klasse 2, schaffte über einen dritten Platz im Halbfinale den Sprung ins Hauptfinale und wurde schließlich Achter und gleichzeitig Deutscher Jugendmeister in dieser Klasse.

Alexander Mehl erfüllt sich einen Traum

Für Alexander Mehl (Serpent) ging ein langgehegter Traum in Erfüllung. Er wurde Deutscher Meister Nitro 1:8 Klasse 2. Nah dran war er schon letztes Jahr, schied im Finale aber mit einem Defekt in Führung liegend aus. Wie 2018 gelang es ihm auch in diesem Jahr die Klasse 2 das ganze Wochenende zu dominieren. Er war schnellster im Training, schnellster in den Vorläufen und schließlich auch in den Finalen.

Zweiter und damit Vizemeister wurde Hartmut Rose (Xray). Dieser Platz sicherte ihm auch den Meistertitel in der Altersgruppe 55 plus. Felix Hetzer (Shepherd) begleitete Alexander Mehl und Hartmut Rose als dritter auf das Podium. Die Drei müssen nächstes Jahr in der Klasse 1 starten.

In dieser Klasse startete auch der jüngste DM-Teilnehmer. In seiner ersten Saison und damit bei seiner ersten deutschen Meisterschaft schaffte der 13-jährige Michael Wolf (Serpent/OS) den Sprung ins A-Finale und wurde Zehnter. Dafür wurde er mit dem Titel Deutscher Juniorenmeister belohnt.

Die Formel 1 des Modellsports

Für einen ist es die Königsklasse, für die anderen die Formel 1 des Modellsports.

Das passt: Die Boliden im Maßstab 1:8 sind in 1,7 Sekunden von Null auf Tempo 100. Sie erreichen Höchstgeschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern. Angetrieben werden sie von Verbrennungsmotoren mit 3,5 Kubikzentimeter Hubraum. Sie drehen bis zu 48.000 Touren pro Minute und leisten rund 2,5 PS.

Unerreichbar sind im Modellrennsport die hohen Kurvengeschwindigkeiten, die die Fahrzeuge dank der aerodynamischen Karosserien im Stil der Le-Mans-Prototypen fahren können.

Die Fahrzeuge sind auf einem fünf Millimeter starken Aluchassis aufgebaut. Sie verfügen über einen Riemenantrieb. Abgebremst werden sie über eine Bremse, die auf die hintere Welle oder auf die Hinterachse direkt wirkt. Der Tankinhalt ist auf 125 Milliliter limitiert. Eine Tankfüllung reicht für rund fünf Minuten Fahrzeit. Ein fahrfertiges Fahrzeug hat ein Gewicht von rund 2,5 Kilogramm.

Das Fahrerfeld ist in zwei Klassen eingeteilt. Im gezeiteten Training brauchte in Wiesbaden der schnellste Fahrer In Klasse 1, Oliver Mack, 41,446 Sekunden, in Klasse 2 fuhr Alexander Mehl diese drei Runden in 43,927 Sekunden und war so gut zwei Sekunden langsamer. Die Fahrzeuge selbst unterscheiden sich nicht.

 

Blick auf die Strecke aus Sicht der Rennleitung

Blick auf die Strecke aus Sicht der Rennleitung

Vorlaufstart: Rennleiter Carsten Schild lässt die Fahrzeuge auf die Strecke

Vorlaufstart: Rennleiter Carsten Schild lässt die Fahrzeuge auf die Strecke

. . . die Fahrer geben Gas, die Helfer eilen von der Streck

. . . die Fahrer geben Gas, die Helfer eilen von der Streck

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Siegerehrung Klasse 2: Auf dem Podium (von links): Felix Hetzer (Platz 3), Alex Mehl (Platz 1) und Hartmut Rose (Platz 2)

Siegerehrung Klasse 2: Auf dem Podium (von links): Felix Hetzer (Platz 3), Alex Mehl (Platz 1) und Hartmut Rose (Platz 2)

So sieht ein typischer Nitro 1:8-Bolide aus: Der Serpent Viper 989 von Michael Salven

So sieht ein typischer Nitro 1:8-Bolide aus: Der Serpent Viper 989 von Michael Salven

Michael Wolf, Deutscher Juniorenmeister Klasse 2

Michael Wolf, Deutscher Juniorenmeister Klasse 2

Niklas Maas, Deutscher Jugendmeister Klasse 2

Niklas Maas, Deutscher Jugendmeister Klasse 2

Top 3 40 plus Klasse 2

Top 3 40 plus Klasse 2

Top 3 55 plus Klasse 2, Deutscher Meister Hartmut Rose

Top 3 55 plus Klasse 2, Deutscher Meister Hartmut Rose

David Kröger, Deutscher Jugendmeister Klasse 1

David Kröger, Deutscher Jugendmeister Klasse 1

Top 2 40 plus Klasse 1, Deutscher Meister Steven Cuypers

Top 2 40 plus Klasse 1, Deutscher Meister Steven Cuypers

Michael Salven, deutscher Meister 55 plus

Michael Salven, deutscher Meister 55 plus

Europameisterschaft 1/8 Elektro Buggy

Geschrieben von Marcus Krause am 19. September 2019 um 11:12

Vom 30 August bis zum 1 September fand die 1/8 Elektro Buggy Europameisterschaft auf dem Circuit of Montjuic in Barcelona statt. Die Strecke war nur gut 5 Minuten vom berühmten Camp Nou Stadion des FC Barcelona entfernt.

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Insgesamt waren 83 Fahrer aus zahlreichen Ländern vertreten. Am Freitag gab es 6 Trainigsläufe, wovon die letzten beiden für die neue Gruppeneinteilung für die Vorläufe am Samstag zählten. Es stellte sich schnell heraus, das die Strecke sehr wenig Grip hatte und von Lauf zu Lauf rutschiger wurde. Jeder suchte nachdem optimalen Reifen, von Supersoft bis Medium wurde im gesamten Fahrerfeld alles ausprobiert.

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In den Vorläufen war es ein Zweikampf um die Pole Position zwischen Davide Ongaro aus Italien und David Ronnefalk aus Schweden. Zwischen Ihnen waren die Vorläufe nur wenige Zehntel auseinander. Davide Ongaro sicherte sich schließlich die Pole Position im letzten Vorlauf. Für Deutschland lief es mit Jörn Neumann auf dem 14ten Platz ganz gut. Die Finale wurde über 3 Läufe mit jeweils 10 Minuten gefahren. Der Sieg in den ersten beiden Läufen ging an Davide Ongaro, der sich damit auch den Europameister Titel sicherte. Dahinter war ein spannender Kampf um die restlichen zwei Podiums Positionen. Auf dem zweiten Platz landete David Ronnefalk und mit dem Sieg im letzten Finale sicherte sich Juan Carlos Canas den 3ten Platz in der Gesamtwertung. Aus Deutscher Sicht blieb Jörn Neumann auf dem 14ten Platz in der Gesamtwertung. Ein großes Dankeschön an den Club zu einer hervorragenden Veranstaltung bei bestem Wetter. 

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Deutsche Meisterschaften Tourenwagen 1:5 in Bad Breisig – ein Rückblick

Geschrieben von Steffen Kunz am 19. September 2019 um 09:33

Günter Honert hat es wieder geschafft. Er hatte ein perfekt vorbereitetes und abgestimmtes Fahrzeug für die nasse und rutschige Fahrbahn. So wie beim Gewinn seines ersten Meistertitels in Tourenwagen 1:5 Expert vor drei Jahren in Braunschweig bei fast gleichen Bedingungen auf dem Löwenring. In der Standardklasse setzte sich mit Robert Franicevic durch. Es war sein erster Meistertitel.

Die rund 260 Meter lange Strecke des MCC Rhein-Ahr erwies sich an diesem ersten Septemberwochenende einmal mehr als idealer Austragungsort für eine Deutsche Meisterschaft in den beiden Tourenwagenklassen 1:5. Sie ist breit genug für die knapp 40 Zentimeter breiten und bis zu 10 Kilogramm schweren Boliden im Maßstab 1:5. Da es kaum harte Streckenbegrenzungen gibt, ist sie materialschonend. Sie gilt mit ihren langen Geraden und 11 unterschiedlich weiten und engen Kurven obendrein als technisch anspruchsvoll. Die Wetterkapriolen an diesem Wochenende stellten eine ganz besondere Herausforderung an diesem Wochenende dar.

Training und Vorläufe

Die Fahrer fürchten sich davor: Im Training ist es trocken, die Fahrbahn hat viel Griff. Kaum beginnen die Vorläufe macht eine nasse und rutschige Strecke alle Abstimmungen aus dem Training zu Nichte. Die Karten werden dann oft völlig neu gemischt. So war es dann auch an diesem DM-Wochenende in Bad Breisig.

Der Freitag endete mit zwei gezeiteten Trainingsdurchgängen. Maximilian Hornig fuhr mit 1:30,509 Minuten für die schnellsten fünf zusammenhängenden Runden Bestzeit in Tourenwagen Expert. Zweitschnellster war Michael Mielke, Drittschnellster Michael Donovan. In Standard setzte sich Uwe Pauly vor Marcus Oppenhorst und Miles Treufler durch.

In der Nacht regnete es. Beim Start zu den Vorläufen war die Strecke nass. Nur wenige Fahrer versuchten im ersten Vorlauf ihr Glück. Begünstigt durch ein Reglement, nach dem für die Gesamtwertung der Vorläufe nur der schnellste persönliche Vorlauf herangezogen wird, traten viele zu ihren Vorläufen am Vormittag an. Einer davon war Günter Honert. Der FG-Fahrer fuhr im ersten Vorlauf Bestzeit in Expert, Robert Franicevic tat es ihm in Standard gleich. Die Strecke trocknete nach und nach ab. Die Entscheidung fiel in den noch anstehenden Läufen auf trockener Fahrbahn. In Expert fuhren Michael Donovan, Michael Mielke und Maximilian Hornig die drei schnellsten Vorläufe, in Standard Uwe Pauly, Marcus Oppenhorst und Thomas Staab.

Am Finaltag stand die Strecke wieder unter Wasser. Einige Fahrer traten in den Viertelfinalen deshalb nicht an und schieden so schon kampflos aus. Zu den Aufsteigern ins Halbfinale Standard gehörte der spätere Sieger Robert Franicevic. Der setzte sich dann in seinem Halbfinale auch als schnellster Aufsteiger ins Finale durch. In Expert waren Michael Donovan vor Günter Honert und Michael Mielke vor Tobias Schmidt die jeweils schnellsten in ihren Halbfinale. Auch in den Halbfinalen verzichteten einzelne Fahrer auf einen Start. Der prominenteste davon war Marco Weigerding, der Deutsche Meister der Jahre

Die Finalläufe

Nass und rutschig war die Strecke dann auch in den beiden Hauptfinalen. Zwei der Mitfavoriten in Expert fielen gleich zu Beginn im Kampf um den Sieg aus: Maximilian Hornig konnte das Rennen erst gar nicht aufnehmen, Michael Mielke musste wiederholt zu Reparaturen in die Box. Vorne machten zunächst Michael Donovan und Günter Honert das Tempo. Schon nach wenigen Minuten holte sich Günter Honert die Führung und baute sie dann Meter für Meter bis zum Ende des Rennens auf gut eine Runde aus. Michael Donovan wurde Zweiter, Tobias Schmidt Dritter.

In Standard führte bis etwa zur Hälfte des Rennens Thomas Staab, der von der Pole gestartet war. Ein Defekt zwang ihn da zum Ausstieg und Robert Franicevic übernahm die Spitze und behielt sie bis zum Ende der Renndauer. Silvio Böhmischen, von Startplatz acht ins Rennen gegangen, wurde Zweiter. Marcus Oppenhorst belegte Platz 3.

Vorbereitung

Dass Günter Honert – wie schon 2016 in Braunschweig – Deutscher Meister wurde, verdankt er seiner akribischen Vorbereitung auf ein Regenrennen. Er reiste – wie andere auch – mit zwei komplett ausgestatteten Autos an, ein Trocken- und ein Regenauto. Das Regenauto konnte er, nachdem er es in einem Vorlauf getestet hatte, abgedichtet und eingestellt im Halbfinale auf die Strecke stellen. Allein die Abdichtung der Airbox und der vier wasserempfindlichen Servos lässt erahnen, welche Arbeit dahintersteckt, aber auch, über wie viel Erfahrung Günter Honert in seinem Hobby verfügt. Zur Vorbereitung gehört auch, die möglichst perfekte Abstimmung des Regenautos – von der Kupplung über die Federung bis hin zum Differenzial. Dass das Regenauto weniger stark motorisiert ist, ist selbstverständlich. Kupplung, Federung und Differenzial. Spezielle Regenreifen, aber auch Intermediates gehören zu seiner Grundausstattung. Zum Sieg braucht es dann aber auch noch viel Erfahrung und eine gute Strategie. Die verrät der stets freundliche und auch immer behilfliche Fahrer aber nicht.

Großmodelle

Tourenwagen im Maßstab 1:5 ähneln in ihrer Dimension am ehesten ihren Vorbildern. Sie machen außerdem Lärm, riechen nach verbranntem Öl und Benzin und lassen richtig Rennatmosphäre aufkommen. Die Fahrzeuge wiegen an die zehn Kilogramm. Angetrieben werden sie von einem 23 Kubikzentimeter Motoren. Der Tankinhalt ist auf maximal 700 Milliliter begrenzt und reicht für ein 30-minütiges Finale. Die Fahrzeuge verfügen über einen Hinterachsantrieb und Hydraulikbremsen an allen vier Rädern.

Der Deutsche Minicar Club (DMC) trägt Deutsche Meisterschaften in Tourenwagen 1:5 seit 1994 aus. Rekordmeister in dieser Klasse ist mit 14 Titeln Markus Feldmann. 2013 holte sich Feldmann in Lostallo den WM-Titel.

(Bernd Bohlen)

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Das Regenauto von Günter Honert

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Thomas Kleiner nimmt die Pfütze in der Kurve vor der langen Geraden

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Die Top 10 in Tourenwagen Expert. Auf dem Podium (von links): Michael Donovan (Platz 2), Günter Honert (Platz 1) und Tobias Schmidt (Platz 3). Günter Honert ist auch Deutscher Meister 55 plus

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Die Top 10 in Tourenwagen Standard. Auf dem Podium (von links): Silvio Böhmichen (Platz 2), Robert Franicevic (Platz 1) und Tobias Marcus Oppenhorst (Platz 3)

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Heinz Koezemann überreicht Tim Graf den Pokal für den deutschen Juniorenmeister

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Siegerehrung Top 3 – 40 plus Expert (von links): Thomas Kleiner (Platz 2), Jörg Leopoldt (Platz 1) und Michael Mielke (Platz 3)

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Siegerehrung Top 3 – 40 plus Standard (von links): Marcus Oppenhorst (Platz 2), Robert Franicevic (Platz 1) und Uwe Pauly (Platz 3)

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Siegerehrung Top 3 – 55 plus Standard (von links): Stefan Israel (Platz 2), Silvio Böhmichen (Platz 1) und Uwe Pauly (Platz 2) und Gerd Mehrhof (Platz 3)

Top10

EFRA-Europameisterschaft 40+

Geschrieben von Marcus Krause am 18. September 2019 um 10:24

Die Flaggen wehten leicht im Wind, als die Sonne die Strecke am Freitagmorgen mit ihren Strahlen beleuchtete. Die Vorzeichen für die dreitägige EFRA-Europameisterschaft OR8 40+ standen sehr gut.
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134 Teilnehmer aus 14 Nationen nahmen in diesem Jahr auf der Rennstrecke des LA Speedway Racing Club e.V. teil. Im Vorfeld hatten die Mitglieder des Vereins viele Stunden geopfert, um die Strecke in einen tadellosen Zustand zu bringen. Dazu gehörte auch das Umfeld um die Strecke, damit die Teilnehmer drei tolle Tage auf der Modellsportanlage in Landshut verbringen konnten. Die Meinungen im Fahrerlager waren einstimmig. Um es vorweg zu nehmen. Alle waren rundum zufrieden mit der Veranstaltung in Landshut. Sehr gute Organisation, top gepflegte Anlage, sehr schöne vorbereitete Strecke, leckere Catering und eine lockere freundschaftliche Atmosphäre bei dem Event.

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Die Veranstaltung begann am Freitag mit dem Training ins Gruppen, um sich und das Fahrzeug auf die Strecke einzustellen. Na klar, der Heimvorteil lag klar bei dem deutschen Team, aber schnell zeigte sich, dass die anderen Nationen auch schnelle Fahrer haben. Nach den ersten vier Trainings war ein Franzose mit Alexandre Caumettes an der Spitze. Er benötige 2:01:082 für die drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden. Im Anschluss daran gab es die gezeiteten Trainingsläufen, welche für die Gruppeneinteilung für die Vorläufe herangezogen wurde. Das Prinzip dahinter ist, dass die Fahrer nach ihrer fahrerischen Leistung in der jeweiligen Gruppe miteinander fahren. Für den Trainingsschnellsten Alexandre Caumettes lief es nicht optimal. Er war knapp 4 Sekunden langsamer als im freien Training und fiel auf Platz 33 zurück. An der Spitze waren nun zwei Fahrer von der Insel, genau aus Großbritannien. Simon Willets – GBR fuhr dabei mit 2:01,019 145 die schnellste Zeit in beiden Läufen von allen Teilnehmern. Punktgleich auf Platz 2 folgte Simon Reeves – GBR vor Daniel Reckward – DEU. Aus deutscher Sicht erfreulich. Auf Platz 5 folgte mit Robert Gustafsson der beste Schwede vor Peter Harder aus Dänemark und Marc Heim aus der Schweiz auf 8.

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Am Samstag begannen die vier Vorläufe, nachdem schon um 8 Uhr ein Gruppentraining in den neuen Vorlaufgruppen gefahren wurde. Früh aufstehen hieß es nach einer feucht fröhlichen Nacht. Am besten schienen die  Engländer mit der Strecke zurechtzukommen. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Simon Reeves, der den ersten Vorlauf gewann, Jon Hazlewood (gewann Vorlauf 2) und Simon Willets, der im dritten Vorlauf vorne war. Im letzten Vorlauf war es wiederum Simon Reeves, der mit 4 Sekunden Vorsprung auf Jon Hazlewood nun wieder auf 1 stand.

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Vorlaufrangliste:

 

  1. Simon Reeves
  2. Jon Hazlewood
  3. Simon Willets
  4. Peter Harder
  5. Daniel Reckward
  6. Andreas Bartels
  7. Rune Karlsen
  8. Stéphane Deroch
  9. Mikael Svensson
  10. Guido Erler

 

Am frühen Abend waren die ersten Teilnehmer im 1/256 Finale dran. Leider traf es da schon ein paar Fahrer aus Deutschland, die wie die anderen Nicht-Aufsteiger am Sonntag nur zuschauen konnten. Für die anderen über 100 Teilnehmer hieß es sich und die Fahrzeuge für die Finals optimal vorzubereiten. Ein Defekt und schon war man raus aus dem Kampf um den Einzug ins nächsthöhere Finale. Wahnsinn, wie knapp es manchmal wurde. Freud und Leid liegen halt dicht beieinander.

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Die Besonderheit bei der Euro war das Last Chance Finale. In diesem Finale bekamen die Halbfinalisten, die nicht den Einzug ins Finale noch eine Chance ins Finale zu fahren, aber nur der Gewinner. 15 Minuten lang wurde am Rande mitgefiebert. Wer würde es wohl schaffen. Um Haaresbreite gelang Robert Hart der Sieg vor Simon REEVES, der schon als Sieger aussah, aber in der letzten Runde diesen vergab.

 

Das 55+ Finale entschied François NIRONI aus Frankreich für sich. Dahinter kam mit Heino Müller vom BIG-Hamburg ins Ziel. Eine Klasse Leistung in dem starken Teilnehmerfeld von ihm. Ulf Stenvall stand auf Platz 3 neben ihm auf dem Podest.

 

Endergebnis 55+

 

  1. François NIRONI
  2. Heino MÜLLER
  3. Ulf STENVALL

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Das entscheidende Finale ging über 45 Minuten Fahrzeit. Drei Fahrer kämpften auch hier bis zur letzten Runde um den Sieg. Jon Hazlewood konnte dieses mit 3 Sekunden Vorsprung auf Stéphane Deroch gewinnen, der Peter Harder in der letzten Runde noch auf Platz 3 verweisen konnte. Andreas Bartels kam auf einen starken vierten Platz ins Ziel.

 

 

Endergebnis 40+

 

  1. Jon Hazlewood
  2. Stéphane Deroch
  3. Peter Harder
  4. Andreas Bartels
  5. Mikael Svensson
  6. Daniel Reckward
  7. Robert Hart
  8. Rune Karlsen
  9. Guido Erler
  10. Robert Hillman
  11. Marc Heim
  12. Robert Gustafsson
  13. Simon Willets

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NATIONS CUP

  1. Germany
  2. Great Britain
  3. France

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Die Euro 40+ in Landshut ist Geschichte und es war ein absolut super Event. Die Strecke war super, perfekte Renndurchführung, das Veranstaltungsteam vom LA Speedway Racing Club war spitze, was sie auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung einfach Klasse im Fahrerfeld. Das war MEGA. Im Namen des DMC, einen herzlichen Dank an das gesamte Team aus Landshut.

Vielen Dank an den Team-Manager und OR Referenten Ralf Bauer für die super Berichterstattung während des Wochenendes. Nicht umsonst bekam er eine Sektdusche in Hamburg von den Fahrern für seinen Einsatz in der Klasse 1/8 Offroad.
Bericht Michael Klaus
Bilder Ralf Bauer
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Registrierung Euro´s und WM OR8

Geschrieben von Marcus Krause am 2. September 2019 um 09:04

Hallo Zusammen

Die Registrierung für due Euro´s und WM OR8 ist Online.

Bitte nur Registrieren wen ihr auch Fahren möchtet.

Ihr bekommt von mir dann Mitte November bescheid ob ihr einen Startplatz  bekommt.

Mit Sportlichen Grüßen

Ralf Bauer

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScT3vYGuoyvZYikyrWxvdv7CUgx1jNGnPiNiaN8NdD3USD5dQ/viewform

Deutsche Meisterschaft OR8

Geschrieben von Marcus Krause am 30. August 2019 um 14:35

Titelentscheidung OR8 beim MSC Ober-Mörlen – Burak Kilic ganz oben auf dem Treppchen

 

Das war ein heißes Rennwochenende im buchstäblichen Sinne. Bei Temperaturen über 30 Grad wurde es von Tag zu Tag wärmer. Zur Abkühlung liefen einige Teilnehmer mit einem nassen Handtuch um die Schulter herum. Der Eismann war der beste Freund vor Ort an der Rennstrecke, welcher sehnsüchtig erwartet wurde. Im Gegensatz zur DM vor zwei Jahren im Regen herrschten genau umgekehrte Verhältnisse. Bereits am Donnerstag waren rund um die Strecke die ersten Pavillons aufgestellt, die Camper / Wohnwagen vor der Strecke platziert und die Mitglieder des Vereins sorgten für einen guten Empfang der knapp über 100 Teilnehmer / -innen. Die Strecke war in einem perfekten und tadellosen Zustand, wie das gesamte Umfeld auf und rund um das Vereinsgelände des MSC Ober-Mörlen.

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Los ging der zweite und entscheidende Lauf zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft OR8 mit der ersten Fahrerbesprechung am 23.08.2019 vor den Trainingsläufen, welche in Gruppen ausgefahren wurden. Bei schönstem Wetter gab der Rennleiter Heino Müller die ersten Infos über den Ablauf des Tages. Unterstützt wurde er von Dirk Kellermann in Funktion des Schiedsrichters und Zan Buljan vom MSC Ober-Mörlen. Mit Spannung wurde den ersten Trainings entgegengefiebert. Nach der guten Vorstellung von Burak und Berkan Kilic beim ersten Lauf beim BIG-Hamburg e.V. waren diese beiden Fahrer die heißesten Titelkandidaten. Durchaus berechtigte Chancen auf den Titel konnten sich Carsten Keller, Aaron Rönick und Jörn Neumann machen, aber dafür mussten die Favoriten patzen.

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Nach den ersten beiden Trainings zeigte sich, dass die Spitze ganz eng beieinander war. Kein Fahrer konnte sich wie zuletzt in Hamburg deutlich absetzen. Die erste Zeit legte Carsten Keller in den drei schnellsten aufeinander gefahrenen Runden vor. Im zweiten Training fuhr der bis dahin amtierende Deutsche Meister Jörn Neumann mit 1:40.684 die beste Zeit in dem Lauf. Er verpasste knapp die Zeit von Carsten Keller. Dahinter folgte schon Burak Kilic, der in Hamburg den ersten Lauf gewann vor Marcel Krüger und Micha Widmaier. Von den Abständen durfte man sich nicht täuschen lassen. Die ersten Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde in ihrer schnellsten Runde und Marcel Krüger auf Platz 4 fuhr mit 33.100 sogar die schnellste Rundenzeit, welche nicht mehr verbessert wurde. Nach seinem starken Auftritt in Hamburg, konnte Marcel Krüger erneut zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist.

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Am späten Nachmittag wurde es spannend. In den beiden gezeiteten Trainings hieß es für die Teilnehmer, sich für eine gute Gruppe für die Vorläufe zu qualifizieren. Es macht für einen schnellen Fahrer wenig Sinn, diese auszulassen und in der letzten Gruppe zu starten, um ständig überholen zu müssen. Andersrum ist ständig Platz machen zu müssen in einer schnellen Gruppe schlecht für das Ergebnis. Da verliert der Fahrer Zeit. Nachdem die ersten Trainings gefahren waren, war im ersten Training plötzlich Micha Widmaier mit einer Bestzeit von 1:41.265 vor Carsten Keller in 1:41.771 und Jörn Neumann mit 1:42.219. Dahinter folgen Burak und Berkan Kilic. Die Rundenzeiten wurden minimal langsamer. Viele Fahrer fuhren an der Spitze nur noch hohe 33ziger Zeiten. Im zweiten Lauf schlug Jörn Neumann zurück. Er war damit Trainingsschnellster vor Micha Widmaier, Carsten Keller, Marcel Krüger, Burak und Berkan Kilic. Die Spitze war eng beieinander. Mit Aaron Rönick auf 12 schaffte ein weiterer Titelanwärter den Sprung in die schnellste Gruppe, nachdem er wegen der Berufsschule erst am Nachmittag anreisen konnte. Genauso galt dies für den 11 jährigen Ilias Reise, der mit seinem Papa Markus am Samstag wegen der Schule anreiste. Trotz des Trainingsrückstandes konnte sich Ilias Reise gut nach vorne kämpfen und seine Rundenzeiten verbessern. Einen Fahrer dürfen wir nicht vergessen. Max Hesse, der in Hamburg hinter dem Steuer seines Fahrzeuges bei der ADAC TCR Germany von dem Hyundai Team Engstler saß. Dass er auch RC-Cars schnelle fahren kann, konnte er in den letzten Jahren mehrfach unter Beweis stellen. In Ober-Mörlen lag er auf einem guten 7.Platz.

Die beste Dame im Feld war Kim Winona Einert mit ihrem Kyosho auf Platz 31. Genau einen Platz vor Sophie Müller und Vanessa Wende. Vanessa fehlen knapp 0,6 Sekunden auf Kim, was 5 Plätze in der Rangliste ausmachen. Noch etwas Gas geben mussten Anastasia Förg  (Mugen) und Jody Müller (Xray) um sich in der Rangliste zu verbessern. Bester 40+ war Daniel Reckward, der in Hamburg hinter Andreas Bartels ins Ziel kam. Das wird spannend um den Titel im 40+ Finale werden.

Bester Jugendlicher war bis dahin Micha Widmaier, Berkan Kilic bei den Junioren, wobei Berkan in Hamburg nicht an dem Finale teilnahm. Dieses gewann, Ilias Reise.

Hier die aktuelle Rangliste nach  dem gezeiteten Training:

  1. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima – Sanwa – Highest – Pro-Line
  2. Micha Widmaier – Sworkz – Picco
  3. Carsten Keller – Mugen – LRP – Sanwa – Savöx – Pro-Line
  4. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  5. Burak Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  6. Berkan Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  7. Max Hesse – Hobao – OS
  8. Aaron Münster – Mugen
  9. Sebastian Winterstein – Kyosho – Ultimate – Futaba – Highest – Pro-Line
  10. Philipp Lütgert – Kyosho
  11. Daniel Reckward – Mugen

 

Der Samstag war Vorlauftag. Zum Einstieg in den Renntag gab es einen Trainingslauf in den neuen Vorlaufgruppen. So konnten sich die Teilnehmer aufeinander in ihrer Gruppe einstellen. Wichtig war, dass alle Teilnehmer bis zum Vorlaufstart ihre Fahrzeuge in der technischen Abnahme registriert hatten. Dort wurde geprüft, ob das Fahrzeug dem Reglement entspricht. Ausgelitert wurde der Tank. Der Hintergrund war, dass es ein maximales Fassungsvermögen gibt. Mehr Sprit durch einen größeren Tankinhalt ist nicht erlaubt. Dies wurde regelmäßig und ganz zum Ende nach den Finals gecheckt. Ein großes Lob an die Jungs vom MSC Ober-Mörlen in der technischen Abnahme, die von früh bis spät an allen drei Tagen die Fahrzeuge prüften. Zur Erinnerung an alte Zeiten waren zwei 1/8 Offroader aus der Anfangszeit ausgestellt, welche einen Eindruck vermittelten, wie sich dieses Klasse bis heute entwickelt hat.

Nach einen letzten Training wurden nach einer technischen Verzögerung in der Zeitnahme mit dem ersten von den fünf Vorläufen begonnen. Wie sich zeigte, blieb kaum ein Fahrer ohne Fehler auf der recht anspruchsvollen Strecke, wobei u.a. das „Waschbrett“ und der große Table die beiden Schlüsselstellen waren. Eng, spannend, offen, so verliefen die Vorläufe an der Spitze. Der erste Vorlauf bewies dies. Die ersten vier Fahrer lagen unterhalb von 1,5 Sekunden nach den fünf Minuten Fahrzeit und bis Platz 8 waren es 10 Sekunden. Zu dem Zeitpunkt war Sophie Müller die beste Damen auf Platz 31 im Feld.

Der 15 jährige Burak Kilic war von Beginn an der Schnellste im Feld. Er gewann die ersten beiden Vorläufe. Im dritten Vorlauf toppte Jörn Neumann die Zeit mit 5:06 und 9 Runden. Carsten Keller fuhr in diesem Lauf auf 2 vor Burak Kilic, der wie Carsten von zwei Fehlern im Waschbrett von Micha Widmaier profitieren konnte. In der Rangliste fiel Micha Widmaier auf Platz 5 zurück. Burak Kilic vor seinem Bruder Berkan, Carsten Keller und Jörn Neumann. Bei den Zeiten und Abständen stellt sich die Frage, wer hatte neue Reifen drauf und wer nicht? In den letzten beiden Vorläufen machte Burak Kilic den „Sack“ zu. Mit zwei weiteren Laufsiegen sicherte er sich den TQ. Damit machte er klar, dass er nach seinem Sieg in Hamburg in diesem Jahr den Titel gewinnen möchte.

Nach den Vorläufen war noch nicht Schluss. Wie in Hamburg wurde das 55+ Finale mit drei Startern ausgetragen. Von Beginn an konnte sich der DMC-Präsident vom Start weg absetzen. Trotz eines Motor aus konnte sich Dirk Horn den Laufsieg vor Hans-Peter Bock und Mike Schönig sichern. Glückwunsch, damit stand Dirk Horn als Deutscher Meister 55+ fest.

Endergebnis 55+

  1. Dirk Horn
  2. Hans-Peter Bock
  3. Maik Schönig

Wie schon am Vorabend saßen einige Teilnehmer in gemütlicher Runde zum Erfahrungsaustausch zusammen. Andere bereiteten in der Zeit ihre Fahrzeuge für den entscheidenden Finaltag am Sonntag vor.

Bei noch heißerem Wetter gab es letzte Instruktionen von Ralf Bauer und Heino Müller bei der Fahrerbesprechung. Wie lange die Finals gefahren wurden, die Startnummern, Helferposten und den Rennablauf. Heino Müller ist selbst Fahrer und machte seine Aufgabe als Rennleiter sehr gut. Punkt 8:30 Uhr begannen die aufsteigenden Finals, in denen sich die jeweils vier besten Fahrer oder eben Fahrerinnen in das nächsthöhere Finale qualifizieren konnten. Das ging Schlag auf Schlag hintereinander weg, bis in den beiden Halbfinals die Finalisten ausgefahren werden. Die besten 6 Fahrer aus diesen beiden Finals qualifizierten sich für das Finale. Sehr bemerkenswert war die Leistung von Vanessa Wende, die den Sprung ins Halbfinale schaffte.

Im Laufe des Tages wurde es immer wärmer. Erstaunlich fiel auf, dass die Technik trotzdem sehr zuverlässig geworden ist. Es gab kaum Ausfälle zu sehen. Ärgerlich für Vanessa Wende war, dass Sie eine Auszeit in ihrem Halbfinale nehmen musste. Von ganz hinten nahm sie ihr Halbfinale auf.

Vorher lief das Halbfinale B mit einem spannenden Beginn und einem Sieger, mit dem wohl kaum einer gerechnet hatte. Der vom Eisenacher Verein angereiste Aaron Rönick schaffte es, sich auf Platz 2 zu fahren und in einem schönen Überholmanöver Berkan Kilic in Führung zu gehen. Ab da an Aaron seine Führung aus. Aaron siegte vor Carsten Keller, der seinerseits Berkan Druck nach dem Waschbrett überholte. Dahinter war Marcel Krüger sicher auf 4 vor Altmeister Daniel Reckward und Maik Wiesweg.  Philipp Lütgert kämpfte um den letzten Finalplatz bis zum Schluss. Ihm fehlten 5 Sekunden im Ziel.

Das zweite Halbfinale war eher unspektakulär. Jörn Neumann überholte Burak Kilic nach dem Boxenstopp und behauptete diese Führung bis ins Ziel Der Abstand zu Burak Kilic blieb bei 2 Sekunden bis zum Ende des Laufes. Dahinter fuhr Micha Widmaier einen unauffälligen Lauf. Auf Platz 3 kam er ins Ziel. Auf 4 Max Hesse, der mit Aaron Münster bis zur letzten Kurve um dem vierten Platz kämpfte. Beide waren sicher im Finale wie Sebastian Winterstein dahinter, der von dem Ausfall von Marcel Paul profitierte. Vanessa Wende belegte Platz 11 in diesem Lauf. Sie war die beste Teilnehmerin hier an diesem Wochenende.

Die Aufsteiger waren: Jörn, Burak Kilic, Aaron Rönick, Micha Widmaier, Berkan Kilic, Carsten Keller, Aaron Münster, Max Hesse, Marcel Krüger, Maik Wiesweg, Daniel Reckward, und Sebastian Winterstein.

In der Mittagspause lockte die Küchencrew die Teilnehmer mit leckeren Speisen und Getränken zu Tisch. Die Bewirtung war 1A.  Morgens gab es ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, um die Renntage gut gestärkt in Angriff nehmen zu können. Danke dafür.

Die zweite Titelentscheidung fiel im 40+ Finale. Von Startplatz 1 weg machte Daniel Reckward deutlich, dass er seinen nächsten Titel holen wollte. Für Andreas Bartels, dem Sieg aus Hamburg lief es nicht so gut. Er kämpfte um Fahrerfeld, aber kam nicht so richtig nach vorne. Seinen Titeltraum musste Andreas Bartels nach einem technischen Defekt vor Schluss dann aufgeben. Der Titel ging an Daniel Reckward.

Das Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Reckward, Daniel
  2. Engelstätter, Timo
  3. Bartels, Andreas
  4. Bessler, Christian
  5. Gabriel, Victor
  6. Kocer, Hakan
  7. Müncheberg, Markus
  8. Hart, Robert
  9. Stadler, Hansjörg
  10. Wende, Marcus

2019_08_23_Deutsche_Meisterschaft_OR8_MSC_Ober_Mörlen_2726

Junioren-Finale: Ilias Reise, der wegen der Schule erst am späten Freitag mit Papa Markus anreiste, konnte sich kontinuierlich von Lauf zu Lauf steigen. Von Beginn an, konnte er von Startplatz 2 das Finale kontrollieren, nachdem er in der ersten Runde die Führung übernahm. Stev Krause und Ivo Buljan kämpften dahinter um den zweiten Platz. Wer am Ende Vizemeister hinter Ilias wurde, gab Ralf Bauer zur Siegerehrung bekannt. Er ist der OR-Referent und musste die Ergebnisse der beiden Rennen erst auswerten. Erwähnenswert ist die gute Leistung der jungen Rennfahrer bei den Deutschen Meisterschaften. Die Strecken waren nicht einfach und trotzdem zeigten die Teilnehmer, dass sie gut mithalten können. Für die Zukunft dürfen wir auf weitere gute Ergebnisse gespannt sein. Mit seinen 8 Jahren war Frane Buljan der jüngste Teilnehmer vom MSC Ober-Mörlen. Ein Jahr älter ist Phil Langner aus Hamburg, der wie Frane von seinem Papa auf den Rennen beim Schrauben und in der Box unterstützt wurden. Bei dem 11 jährigen Sieger Ilias Reise war dies sein Papa Markus. Wie bei Ivo und Frane Buljan hatte Papa Thorsten Förg eine Doppelbelastung. Er schraubte und unterstützt sein langer Zeit seine Tochter Anastasia und Christopher bei dem Hobby. Im Hause Krause übernimmt das Papa Mirko. Egal wo und in welcher Klasse. Stev bekommt jede Unterstützung, die er bekommen kann. Zuletzt stand er auf Platz 3 im Junioren-Finale bei den Truggys in Bischofsheim und konnte 2017 den Titel in dieser Altersklasse gewinnen.

Das Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Ilias Reise
  2. Krause, Stev
  3. Buljan, Ivo
  4. Langner, Phil
  5. Förg, Christopher
  6. Milde, Maxim
  7. Buljan, Frane
  8. Ernst, Maximilian
  9. Müller, Jody
  10. Boeckh, Nikodemus

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Finale: Gleich nach dem Start verlor Jörn Neumann die Führung. Nach den ersten Runden sortierte sich das Fahrerfeld auf der Strecke so langsam ein. Nach dem ersten Tankstopp übernahm Jörn Neumann die Führung und behielt diese bis ins Ziel. Er baute seinen Vorsprung bis fast eine Runde auf Burak Kilic aus. Für Burak Kilic reichte der zweite Platz aus. Nach mehreren Anläufen war es für ihn endlich soweit – Deutschen Meister OR8 2019. Dahinter entbrannte in dem Finale von Beginn an ein spannender Kampf um den dritten Platz. Zeitweise waren 4-5 Fahrzeuge in dem Kampf verwickelt, wobei Aaron Rönick durch kleinere Fehler den Anschluss an die Spitze verpasste und in den Kampf dahinter verwickelt wurde. Am Ende fehlten ihm 4 Sekunden auf den zweiten Platz. Marcel Krüger folgte mit 6 Sekunden Abstand auf 4 vor Max Hesse, der eine Runde zurücklag. Dafür, dass Max Hesse durch seinen großem Motorsport so selten zu fahren kam, eine Top Leistung. Herzlichen Glückwunsch an Burak Kilic zum Titelgewinn.

Nach der Auswertung ergab sich folgendes Gesamtergebnis nach den beiden Läufen:

  1. Burak Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  2. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima – Sanwa – Highest – Pro-Line
  3. Aaron Rönick – Mugen
  4. Berkan Kilic – Agama – Bullitt – Futaba – Futaba – AKA
  5. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  6. Carsten Keller – Mugen – LRP – Sanwa – Savöx – Pro-Line
  7. Micha Widmaier – Sworkz – Picco
  8. Mike Wiesweg – Mugen
  9. Tim Kraus – Sworkz und Aaron Münster – Mugen
  10. —Frei, da Tim Kraus und Aaron Münster auf 9 sind–
  11. Philipp Lütgert – Kyosho

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Die Deutsche Meisterschaft OR8 2019 endete mit der abschließenden Siegerehrung beim MSC Ober-Mörlen, bei der die Bürgermeisterin die Pokalübergabe übernahm. Stefan Leichner, der Pressechef vom Verein fand zu Beginn sehr gute Dankesworte, wie an die beiden Arno Schwöbel und Hubert Lang für deren Leistungen in den letzten Jahren. In der Zeitnahme sorgten die beiden für einen guten Ablauf des Events. Dank auch an das gesamte Küchenteam, den Rennleiter Heino Müller, den Schiedsrichter Dirk Kellermann, den gesamten Verein für die super Organisation. Diesen Worten schloss sich OR-Referent Ralf Bauer an. Er danke im Namen der Fahrer den beiden veranstaltenden Verein, dem MSC Ober-Mörlen und BIG Hamburg e.V. für die beiden schönen Rennwochenenden zur Deutschen Meisterschaft OR8 2019.  Perfekt, was ihr mit euren Mitgliedern auf die Beine gestellt hattet. Danke. Die Titel gewannen Burak Kilic vor Jörn Neumann und Aaron Rönick. Ilias Reise gewann den Junioren-Titel vor Stev Krause und Ivo Buljan. Burak Kilic ist Jugendmeister vor Aaron Rönick und Micha Widmaier. Daniel Reckward gewann einen weiteren Titel in der Klasse 40+ hinzu und Dirk Horn gelang der Sieg in 55+.

Bis zum nächsten Jahr beim Modellclub Schwedt e.V. . Die deutsche Meisterschaft 2020 in der Klasse OR8 wird an 4 Tagen ausgetragen und nur in einem Rennen. Das ist eine Neuerung in dieser Klasse. Wir dürfen gespannt sein, was die Schwedter bis dahin auf die Beine stellen. Zumindest war Achim Bliefert (Vorstand vom MC Schwedt) bei beiden Rennen in diesem Jahr dabei und konnte sich einen Eindruck machen, wie die Veranstaltungen abliefen.

Wir dürfen gespannt sein. Bis 2020 in Schwedt.

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Pro10 DM in Bernau

Geschrieben von Frank Morgenstern am 29. August 2019 um 09:33

Am 24./25.8.2019 fand in Bernau bei den Speedracern die diesjährige Pro10 DM bei besten Sommerwetter über 30° statt. Die DM fand mit einem Super Teilnehmerfeld in sportlicher und Fairer Atmosphäre statt, das Rennleiter Team musste ein einziges mal einschreiten bei einem Frühstart in einem Finale ansonsten eine gelungene DM.

Am erfreulichsten das in dieser Klasse wo es wenig Starter gibt sich auch Junioren eingefunden haben.

Gegen 16.00Uhr konnten die Teilnehmer nach einem gelungenem Wochenende die Heimreise antreten.

An dieser Stelle möchte sich auch das Rennleiter-Team bei allen Teilnehmern für die Fairness bei der DM bedanken .

Unsere Nachwuchsfahrer

Unsere Nachwuchsfahrer

Deutsche Meisterschaft ORE 4wd, 4wdst und Truggy 2wd beim AMC Langenfeld am 17./18.August 2019

Geschrieben von Steffen Kunz am 22. August 2019 um 19:13

Die Wettervorhersage sah genau am Wochenende der Deutschen Meisterschaft ORE4WD / ORE4WDst und Truck nicht optimal aus. Am Samstag war zeitweise Regen angesagt und Sonntag sollte es fast durchregnen. Dies waren keine guten Aussichten im Vorfeld, aber meist kommt es anders als gedacht.

Bereits am Freitag waren die ersten Teilnehmer angereist, bauten ihre Pavillons auf und die ersten Fahrzeuge standen auf den Schraubertischen. Die eigentliche Vorbereitung der Fahrzeuge war meistens schon zu Hause abgeschlossen.

Die letzte Woche vor der DM war die Strecke für die Teilnehmer gesperrt, so dass den Langenfeldern genug Zeit für die letzten Vorbereitungen blieb.
Für den Veranstalter lag die Entscheidung für die Austragung der DM weit länger zurück. Start war der Sportbundtag 2018, bei dem sich der AMC-Langenfeld kurzfristig für die Austragung dieses Events als Ausrichter bereit erklärte. So konnte dieses Rennen auf der LONGFIELD SPEED RANCH mit ihrem Vereinshaus, dem überdachten Fahrerstand und festem, überdachtem Fahrerlager für einen Teil der Fahrer ausgetragen werden.
Die weiteren Teilnehmer platzierten sich auf dem freien Platz neben der Strecke mit ihren Pavillons.

Für Essen, Trinken und einen trockenen Sitzplatz war ebenfalls gesorgt wurden. Strom, Wasser, WC…..rund um die Strecke war alles für ein tolles Rennwochenende vorhanden.

Die Strecke selbst mit einer Streckenlänge von ca. 210 Metern war DM-würdig. Anspruchsvolle Sprünge, unterschiedliche Kurvenpassagen und der wellige Untergrund stellten die Fahrer bei der Fahrzeugeinstellung vor eine anspruchsvolle Aufgabe. So sollte es sein, wenn der beste Fahrer bzw. Fahrerin den Deutschen Meistertitel gewinnen möchte. Nach dem erfolgreichen Warm Up durften sich die angereisten Teilnehmer auf ein schönes Rennwochenende freuen.
Sehr erfreulich, dass mit Josy Klein, Sophie Müller und Nadine Langhammer auch drei junge Damen am Start waren. Unsere RC-Car Jugend war ebenfalls gut vertreten.
Mit Mick Burbach, Max Montermann und Moritz Lautenbach schafften es Drei der jungen Rennpiloten in die A-Finals in ihren Klassen. Eine super Leistung.

Nachdem es am Samstagmorgen nach nächtlichem Regen feucht auf der Strecke war, konnte bereits im Laufe des 1.Trainings auf trockener Strecke gefahren werden. Die Bedingungen waren danach für alle Teilnehmer gleich. Zuerst setzten die 4WD Fahrer auf die silberne Reifenmischung der zugelassenen Mini-Dart Reifen, aber dann wechselten alle auf die gelbe Mischung. Griff war da.

Vor dem ersten Training gab es die erste Fahrerbesprechung unter Leitung des Rennleiters Thomas Geeven, der von Thomas Nickels während der Veranstaltung unterstützt wurde. Als Schiedsrichter war Daniel P. Hoffmanns mit dabei und Robert Gillig vom DMC als ORE-Referent. Dabei ging es um den Rennablauf, Organisatorisches und wie es mit der technischen Abnahme abläuft. Für die Zeitnahme war JN-Timing mit Thorsten Klein und Jan Nickels zuständig, die die Ergebnisse sofort online stellten.
Für Daheimgebliebene und interessierte Zuschauer gab es einen besonderen Service. Der AMC-Langenfeld (Danke Hanno Boogaard) bot einen Live-Videostream, bei dem die aktuellen Zeiten und Ergebnisse mit eingeblendet wurden. Ein super Service, den der Verein bot.

Auf der Strecke wurden gleich (nachdem die Strecke trocken war) schnelle Rundenzeiten gefahren. Bis auf wenige Fahrer, kannten die meisten Teilnehmer die Strecke vom Warm Up oder dem Training. In den letzten Wochen nutzten diese Möglichkeit viele der Fahrer. Selbst der deutsche Meister ORE4WDST aus dem Jahr 2017 reiste extra aus Berlin zum Training an.

Was sich bereits nach dem ersten Training herausstellte war, dass Jörn Neumann mit seinem Schumacher Cat L1 an der Spitze allen davon fuhr. Über 1 Sekunde und teilweise sogar 2 war er pro Runde schneller als seine Konkurrenten. Wahnsinn, alle fragen sich, wo er die Zeit gut macht. Dahinter war es deutlich spannender zwischen Aaron Münster, Jens Becker, Micha Widmaier, Michael Lepuschitz und Moritz Lautenbach. die innerhalb von 2 Sekunden lagen.

In der Standard-Klasse war es Mirko Morgenstern, der knapp vor Marcel Röttgerkamp und Frank Wakan die schnellste Zeit fuhr. In die Wertung für die neue Gruppeneinteilung, die nach dem Training erfolgte, gingen die drei schnellsten, aufeinander folgenden Runden ein.

Vorläufe
In den beiden Klassen ORE4WD und Truck dominierte von Beginn an der amtierende deutsche Meister Jörn Neumann. Er machte von Beginn an klar, dass er seine beiden Titel verteidigen möchte. Dahinter kämpften Micha Widmaier, Aaron Münster, Jens Becker und Luca Rau in der Klasse 4WD um den zweiten Platz.
In Truck waren es Luca Rau und Jens Becker im Kampf um Platz 2.

Deutlich spannender verlief der Kampf um die Spitze in der Standard-Klasse (ORE4WDST). Zuerst legte Frank Wakan vor, aber im zweiten Vorlauf fuhr Tim Kunz (er war zum ersten Mal in Langenfeld) auf Platz 1. Im dritten Vorlauf begann es erst leicht und dann stärker zu regnen. Simon Stegmeier meldete mit einem Laufsieg seine Siegesambitionen an. Tim Kunz vor Frank Wakan und Simon Stegmeier hieß es nach dem dritten Vorlauf. Trotz des einsetzenden Regens ließ keiner den Lauf aus.
Jörn Neumann fuhr in der ORE4WD Klasse die silberne Reifenmischung und war damit nur 3 Sekunden langsamer als in den beiden Trockenläufen. Aaron Münster verbesserte sich mit einem guten zweiten Platz von 3 auf 2 vor Micha Widmaier (Sworkz), der im letzten Moment noch von Michael Lepuschitz überholt wurde.

Für Sonntag war Regen angesagt und so kam es auch. Am Morgen standen noch Pfützen auf der Strecke, als der Rennleiter zur Fahrerbesprechung einlud. Aufgrund der Wetterlage wurde der Start etwas verschoben, bis der Verein die Stecke mit Eimern, Pumpe und Nasssauger präpariert hatte.Auf der nassen Strecke wurden die letzten beiden Vorläufe gestartet. Die Fahrzeuge zogen Fontänen hinter sich her. Das war schön anzusehen, aber so manch ein Fahrzeug vertrug die Feuchtigkeit nicht. Die Elektronik streikte bei einigen Fahrern.

Ganz auf den Start in den beiden letzten Vorläufen verzichtete Jörn Neumann, der bereits als TQ in ORE4WD und Truck feststand. Luca Rau erkämpfte sich den zweiten Platz in Truck, obwohl er im letzten Vorlauf mit technischem Defekt ausfiel. Mirko Morgenstern landete in Truck auf vier vor Mickey Wiedbrauk.

Tim Kunz fuhr in 4wdst im vierten Laufsieg zum Sieg und als der Warm Up Sieger Thorsten Dreiszus den letzten Vorlauf gewann, war klar das Tim Kunz von Pole starten würde. Hinter ihm stand Frank Wakan vor Simon Stegmeier und Thorsten Dreiszus. Für Mirko Morgenstern und Thomas Müller war der letzte Vorlauf genauso wichtig. Beide konnten sich für das A-Finale qualifizieren. Für Maik Diel lief es nicht so gut. Er fiel ins B-Finale zurück.

In der Mittagspause stärkten sich die Teilnehmer am Imbiss. Es gab selbstgemachte Salate, leckere Sachen vom Grill und später auch Kuchen. Sehr gut, was die Langenfelder vor Ort boten. Das ging beim Frühstücksbuffet am Morgen los.

Leider begann es stärker zu regnen, sodass der Start der Finalläufe verschoben wurde. Alle waren gespannt, wie es weitergehen würde. Der Rennleiter rief die Sportkommission zusammen. Im Nachhinein stellte sich die Entscheidung, dass weitergefahren wird, als völlig richtig heraus. Zwar zog sich das Rennen bis gegen 18:45 Uhr hin, als das Endergebnis ausgehangen wurde, aber dafür konnten die Platzierungen im Wettkampf ausgetragen werden.
Gleichzeitig wurde die Mittagspause dafür genutzt, dass die Teilnehmer sich einen Thermobecher als Geschenk vom DMC zur Erinnerung an die DM in der technischen Abnahme mitnehmen konnten. Danke an die Jungs in der technischen Abnahme. Sie haben über die beiden Tage einen tollen Job gemacht.
Vor den Läufen wurde die Akkuspannung gemessen und nach dem Lauf die Fahrzeuge (u.a. Gewicht und Breite) kontrolliert. In Standard noch zusätzlich der Reglermodus. 0-Boost, also Blinke-Modus musste gefahren werden. Danke dafür.

Start der Finals um 14:30 Uhr, nachdem es wegen des Regens zu einer Verzögerung kam. Zusätzlich wurde entschieden, die A-Finals dreimal und die anderen Finals zweimal zu fahren, damit es Abends nicht ganz so spät wurde.

FINALE

ORETR2
In der Truck-Klasse ließ sich Jörn Neumann nicht aus der Ruhe bringen und siegte vor Luca Rau und Jens Becker. Obwohl Jens nur 2 Sekunden auf Luca fehlten, war dessen zweiter Platz nie gefährdet. Vierter wurde Mirko Morgenstern.

Im zweiten Finale war es ein ähnliches Bild wie im ersten Finale. Zwar verlor Jörn Neumann nach einem Fehler kurz die Führung, aber mit seinen schnellen Rundenzeiten war er wenige Runden später wieder in Führung und fuhr mit knapp 6 Sekunden als Erster über die Ziellinie. Jörn machte seinen Titelverteidigung in dieser Klasse perfekt. Dahinter fuhren Luca Rau und Jens Becker einen spannenden Zweikampf aus. Kurz war Jens vorbei, dann wieder Luca, so ging es bis zum Schluss. Luca vor Jens und Mirko Morgenstern hieß die Reihenfolge hinter dem Deutschen Meister Jörn Neumann.

Das letzte Finale brauchte die Entscheidung um die Vize-Meisterschaft zwischen Luca Rau und Jens Becker. In der Luft lag ein Sieg für Jens Becker in diesem Lauf, nachdem er in den ersten beiden Finals dicht an Luca Rau dran war. Luca erwischte einen guten Start. Wie schon in den zuvor in den Läufen entwickelte sich ein schöner Zweikampf, den viele Teilnehmer und Zuschauer vom Streckenrand mitverfolgten. Jens blieb dran, war kurz in Führung und Luca musste sich seine verloren Führung zurück erkämpfen. Dies gelang ihm. Jens erneut in der Verfolgerrolle. Innen – außen — keine Lücke, sodass Luca Rau seine Vize-Meisterschaft perfekt machen konnte. Neumann, Rau und Becker war das Endergebnis.

ORE4WDST
Das erstes A-Finale Standard lief echt turbulent ab. Am Anfang gab es gleich ein paar Führungswechsel, bis sich Tim Kunz wieder an Frank Wakan an die Spitze setzen konnte. Von hinten kam Thorsten Dreiszus langsam näher und kämpfte sich an Marcel Röttgerkamp und Mick Burbach heran. Dies ging hin und her, bis plötzlich Thorsten hinter Tim lag. Wahnsinn, da bahnte sich ein echter Zweikampf an. Zwischen beiden Fahrern wechselte die Führung mehrmals, mal war Thorsten vorbei, dann Tim, bis Thorsten ausfiel (Fahrzeug bewegte sich nicht mehr – Regler defekt). Ein paar Runden später, Unruhe im Team Kunz. Ausfall in Führung liegend. Damit waren die beiden Führenden raus. Dies nutzte Thomas Möthe zum Laufsieg vor Marcel Röttgerkamp und einem überglücklichen Mick Burbach.

Mick Burbachs Leistung war grandios. Von ihm dürften wir in Zukunft mehr erwarten, ebenso wie von den anderen Junioren, die sich in einer guten Form zeigten. Zum Beispiel fuhr Lennard Rademacher auf Platz 12 in dieser Klasse und Lena Hürtgen konnte sich auf 17 platzieren. Elias Sitensky auf 22 und Colin Lübke auf 29.

Das zweite Finale begann für den TQ Tim Kunz damit, dass er eine 5-Sekunden Strafe bekam, resultierend aus dem ersten Finale. Diesmal lief es für ihn etwas besser. Er kam gut vor Frank Wakan, Thomas Möthe und Simon Stegmeier gleich nach dem Start weg, wobei es ab Platz 5 ein paar Crashs gab. Ab der fünften Runde sortierte sich langsam das Feld. Tim Kunz vor Thomas Möthe und Simon Stegmeier, nachdem sich Frank Wakan einen Fehler in Runde 2 leistete. Fehler von Möthe und Stegmeier auf 2 dicht hinter Kunz. Kunz konnte sich nach einem Fehler nicht absetzen. Dann machte Stegmeier an derselben Stelle wie Frank Wakan einen Fahrfehler. Sein Fahrzeug lag auf dem Dach und er verlor zwei Plätze. In der gleichen Runde ging Felzmann an Möthe innen auf der Geraden vorbei. Die neue Reihenfolge war nun Kunz, Felzmann, Möthe und Stegmeier. So ging es weiter. In Runde 11 machte Kunz zwei grobe Fehler. Dadurch war seine Führung weg. Er lag hinter Stegmeier, Felzmann und Möthe nur noch auf 4. So schnell kann es gehen, nachdem Kunz teilweise auf über 3 Sekunden Vorsprung enteilt war. Stegmeier verteidigte mit Messer zwischen den Zähnen in den verbleibenden Runden seine Führung gegen Felzmann und Kunz, der trotz der Strafe seinen dritten Platz in diesem Lauf vor Möthe behielt.

Die Titelentscheidung musste im letzten Finale fallen. Dieses sollte nicht weniger spannend werden. Auf einmal mischte Marcel Röttgerkamp im Kampf um den Sieg mit. Nach seinem Ausfall im zweiten Finale hatte er durchaus eine Titelchance, wie Wakan, Stegmeier und Kunz, der von Pole ins Rennen startete. Tim Kunz konnte sich in einem dramatischen Kampf mit seinem Teamkollegen Simon Stegmeier an der Spitze gegen Marcel Röttgerkamp durchsetzen. Marcel kam zum Schluss deutlich näher. Zuerst überholte er Stegmeier und war nur wenige Meter hinter dem Fahrzeug von Kunz. Diesmal blieb Kunz an der Spitze ohne Fehler bis ins Ziel. So hieß der Zieleinlauf Tim Kunz vor Marcel Röttgerkamp und Simon Stegmeier. Wer war nun deutscher Meister? Ganz sicher war sich niemand von den Teilnehmern. Bis zum endgültigen Endergebnis hieß es Warten.

ORE4WD
Modified – Jörn Neumann kam im ersten Finale super weg. Aaron Münster blieb an Micha Widmaier dran. Dahinter reihten sich die Fahrzeuge gut ein. In Runde 4 ein ungewohnter Fehler von Jörn auf großen Table gegenüber von der Start-/ Ziel Geraden. Plötzlich Micha vor Aaron und Jörn. Dies war nur von kurzer Dauer. Jörn schnappte sich erst den zweiten Platz und nach einem Patzer auf dem Vierer vor der Geraden von Micha, war Jörn in Führung. Mit einer 27.996 als schnellste Runde, konnte er sich nur selbst schlagen. Wahnsinn, welche Rundenzeiten er auf seiner Heimstrecke hinknallte. Micha Widmaier behielt Platz 2 mit 28.497 (schnellste Runde) und Jens Becker, der Aaron Münster in der allerletzten Runde noch überholt. Super gemacht.

Im zweiten Finale legte Jörn Neumann einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg hin. Über eine Sekunde pro Runde gab Neumann seinen Verfolgern pro Runde. Niemand kam an ihn an diesem Wochenende heran. Der Schumacher-Pilot verteidigte zu Recht seinen Titel in dieser Klasse. Dahinter fuhr Micha Widmaier ein relativ einsames Rennen auf Platz 2. Um Platz 3 gab es einen packenden Kampf zwischen Jens Becker und Luca Rau, der es kurz vor Schluss noch schaffte, Jens zu überholen und den zweiten Platz einzufahren. Da Neumann als Sieger feststeht, blieb der Kampf im letzten Finale um den Vizetitel offen.

Aaron Münster gewann das letzte Finale, nachdem Jörn Neumann als Titelgewinner nicht an den Start ging. Für Aaron Münster reichte es trotzdem nicht für einen der drei Podestplätze. Er musste Micha Widmaier und Luca Rau hinter Jörn Neumann den Vortritt lassen.

Das Endergebnis:

Truck
1. Jörn Neumann – Asso
2. Luca Rau – Yokomo
3. Jens Becker – Xray
4. Mirko Morgenstern – Asso
5. Guido Kraft – Xray
6. Marcel Felzmann – Asso
7. Michael Weber – Xray
8. Mickey Wiedbrauk
9. Thorsten Dreiszus – Xray
10. Pasquale Amato – Xray
B-Finale: Paul Svoboda
Junior: Josephine Klein
Jugend: Tom Zühlke
Ü40: Mirko Morgenstern
Ü55: Michael Weber

ORE4WDST
1. Simon Stegmeier – Xray
2. Tim Kunz – Xray
3. Marcel Röttgerkamp – Asso
4. Thomas Möthe – Schumacher
5. Marcel Felzmann – Asso
6. Thomas Müller
7. Mirko Morgenstern – Xray
8. Frank Wakan – Schumacher
9. Mick Burbach – Schumacher
10. Thorsten Dreiszus – Xray
B-Finale: Christian Schulze
C-Finale: Eberhard Beck
Junior: Mick Burbach
Jugend: Lena Hürtgen
Ü40: Marcel Felzmann
Ü55: Eberhard Beck

ORE4WD
1. Jörn Neumann – Schumacher
2. Micha Widmaier – Sworkz
3. Luca Rau – Yokomo
4. Aaron Münster – Xray
5. Jens Becker – Xray
6. Michael Lepuschitz – Schumacher
7. Kim Sitensky – Asso
8. Marcus Lübke – HB
9. Max Montermann – Xray
10. Moritz Lautenbach – Schumacher
B-Finale: Kai König
C-Finale: Justin Naumann
D-Finale: Alexander Scalet
Junior: Noah Schwartz
Jugend: Micha Widmaier
Ü40: Michael Lepuschitz
Ü55: Paul Svoboda

Zur abschließenden Siegerehrung zeigte sich endlich mal die Sonne. Warum nicht eher, werden sich einige gedacht haben. Die Pokalübergabe übernahm Thomas Geeven (dem 1.Vorsitzenden des AMC und Rennleiter) mit Marco „Don“ Acri (2.Vorsitzender) zum Abschluss der trotz des Wetters sehr gelungenen Veranstaltung.

Die Organisation war super, die Strecke top vorbereitet und voll DM-würdig, die Verpflegung lecker und reichhaltig. Vielen Dank an das gesamte Team vom AMC-Langenfeld e.V. für das ereignisreiche Rennwochenende mit dem Livestream.

Ein weiterer Dank an Robert Gillig für seine Unterstützung und nicht zu vergessen an Daniel P. Hoffmanns für seine tolle Leistung als Referee und Moderator mit den lockeren Sprüchen. Danke an JN-Timing für die Zeitnahme mit dem Onlinestream und der Einbindung in das Livebild vom YouTube-Stream. Perfekt.

Herzlichen Glückwunsch an die vielen Pokalgewinner des Rennens, den Meistern und Vizemeistern bei den Junioren, den Jugendlichen, 40+ und 55+. Thomas Geeven, Marco „Don“ Acri und Robert Gillig durften viele Hände schütteln. Die Homologationsmuster der Reifen wurden auch dieses Jahr wieder unter den Jugendlichen und Junioren verteilt.

Mehr über den Veranstalter und Verein erfahrt ihr hier:
Amc-langenfeld.blogspot.de

Gesamtergebnis_ORE4WD

Gesamtergebnis_ORE4WDST

Gesamtergebnis_ORETR2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1697

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1699

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1701

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1705

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1714

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1714-2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1719

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1723

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1732

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1734

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0004

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0005

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0010-2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0018-2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0023

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0029-2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0078

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0086

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0149

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0490

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0521

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Deutsche Meisterschaften Elektro Glattbahn Tourenwagen und Formel – ein Rückblick

Geschrieben von EX EG Referent am 17. August 2019 um 01:23

Deutsche Meisterschaften EG Tourenwagen und Formel 2019 beim RCCT Münden vom 09.-11.08.2019 – ein Rückblick

Ronald Völker hat als Einziger seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigt. In den anderen Klassen mussten die Titelverteidiger zum Teil kräftig Federn lassen. Die Teilnehmer des gastgebenden Vereins nutzten ihren Heimvorteil und boten der im Kampf um die Titel den angereisten Favoriten Paroli.

Ronald Völker verteidigt Titel in Modified

Zwei Weltmeister versprachen von Anfang Spannung in der Klasse Modified. Doch bei seiner erfolgreichen Titelverteidigung musste sich der Weltmeister des Jahres 2016, Ronald Völker (Yokomo), eher den Angriffen von Christopher Krapp (Yokomo) und Frederik Südhoff (Awesomatix) erwehren. Die beiden begleiteten Ronald Völker dann auch auf das Podium – Christopher Krapp als Zweiter, Ferderik Südhoff als Dritter. Der dreifache Weltmeister Marc Rheinard (Infinity) belegte in der Schlussabrechnung Platz fünf. Im Training hatte es noch nach einem Kopf an Kopf-Rennen zwischen den beiden Dauerrivalen Völker und Rheinard ausgesehen. Für Ronald Völker war es der achte DM-Titel. Dazu kommen noch sechs Hallenmeistershaften.

Max Weffers fordert Weltmeister in Formel heraus

Max Weffers (Roche) vom RCCT Münden war an diesem Wochenende der stärkste Herausforderer des amtierenden Weltmeisters Jan Ratheisky (Xray). Im dritten Finallauf entschieden knapp vier Zehntelsekunden über den neuen Deutschen Meister. Mit diesem knappen Vorsprung rettete sich Jan Ratheisky über die Ziellinie. Für Jan Ratheisky, der in seiner Karriere viele Trophäen sammelte, war es der erste Deutsche Meistertitel in der Formelklasse. Max Weffers freute sich schließlich, Vizemeister geworden zu sein. Platz drei belegte Sören Sparbier vom RCCT Münden. Der dritte Platz bedeutete für Sören Sparbier der zweite Deutsche Juniorentitel neben dem in Tourenwagen Modified an diesem Wochenende.

Martin Hofer holt sich Titel in Tourenwagen Sport zurück

Martin Hofer (Yokomo) hat sich seinen im letzten Jahr gegen Max Mächler verlorenen Titel in diesem Jahr wiedergeholt. Neben Titelverteidiger Max Mächler (Awesomatix) entpuppten sich Kevin Sparbier (ARC) und Benjamin Eggerstedt

(Xray) (Beide vom RCCT Münden) als seine stärksten Gegner. Erst im letzten Vorlauf holte er sich díe Poleposition vor Benjamin Eggerstedt und Max Mächler. Bei seinen zwei Finallaufsiegen profitierte er auch von den zum Teil harten Zweikämpfen um den zweiten Platz zwischen Max Mächer, Benjamin Eggerstedt und Kevin Sparbier. Von dieser Dreiergruppe konnte sich Martin Hofer jeweils absetzen.

Uwe Kortehaneberg gewinnt Tourenwagen Hobby

Uwe Kortehanberg ist neuer Deutscher Meister in der Klasse Tourenwagen Hobby. In spannenden Positionskämpfen setzte er sich gegen Thorsten Baggendorf und Helge Behrens durch. In diesem Jahr durften in dieser Klasse zum ersten Mal nur Fahrer im Alter von über 40 Jahren starten.

Tourenwagen Fun Open

Stefan Kunze strahlte, als sein Sieg feststand. Wie Mark Peters und Florian Schaffer hatte er einen der drei Finalläufe gewonnen. Stefan Kunze war davon den schnellsten gefahren. Dies und ein zweiter Platz reichten zum Gesamtsieg.

Erwartungsgemäß fuhren in dieser Klasse die meisten Jugendlichen mit, von denen Shia Ferrara mit sieben Jahren der jüngste war.

Klein aber fein

Für die DM in Hann. Münden gilt, was auch schon für die letztjährige DM in Andernach galt: Klein aber fein. In Tourenwagen Modified waren Fahrer am Start, die nicht nur national, sondern auch international seit Jahren in der Spitze mitfahren, viele Rennen gewonnen und viele nationale und internationale Titel errungen haben. Zu nennen sind Marc Rheinard, Ronald Völker, Christopher Krapp. Yannic Prümper und Frederik Südhoff. Max Mächler und Martin Hofer sind europaweit erfolgreich in Tourenwagen Sport/Standard unterwegs. Das gleiche gilt für Jan Ratheisky und David Ehrbar in Formel. Dazu kommen Jahr für Jahr neue Fahrer, die für Spannung sorgen. In Hann. Münden waren das vor allem Fahrer aus dem eigenen Verein: Max Weffers in Formel, Kevin Sparbier und Benjamin Eggerstedt in Tourenwagen Sport und schließlich der doppelte Juniorenmeister Sören Sparbier.

DM2019_Münden_EGTWMO

Siegerehrung EG Tourenwagen Modified. Auf dem Podium (von links): Cristopher Krapp (Platz 2), Ronald Völker (Platz 1) und Frederik Südhoff (Platz 3).

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Siegerehrung  EG Tourenwagen Sport. Auf dem Podium (von links): Max Mächler (Platz 2), Martin Hofer (Platz 1) und Kevin Sparbier (Platz 3).

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Siegerehrung EG Tourenwagen Hobby. Auf dem Podium (von links): Torsten Baggndorf (Platz 2), Uwe Kortehaneberg (Platz 1) und Helge Behrens (Platz 3).

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Siegerehrung EG Formel. Auf dem Podium (von links): Max Weffers (Platz 2), Jan Ratheisky (Platz 1) und Sören Sparbier (Platz 3).

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Siegerehrung EG Tourenwagen Fun Open. Auf dem Podium (von links): Mark Peters (Platz 2), Stefan Kunze (Platz 1) und Florian Schaffer (Platz 3).

DM2019_Münden.Junioren

Die erfolgreichen Junioren und Jugendlichen an diesem Wochenende

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Glückwünsche an alle Deutschen Meister 2019.
Ein Danke an alle die mitgeholfen haben , das wir eine Veranstaltung in Han. Münden und mit dem RCCT Münden erfolgreich durchführen konnten.