Plitsch-Platsch – Wetterspiele bei der Deutschen Meisterschaft ORE2WD in Andernach

Geschrieben von Thomas Kohmann am 13. September 2019 um 10:03

Der Wettergott meinte es bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft ORE2WD und ORE2WDST auf der Outdoorstrecke der Arena33 in Andernach nicht sehr gut.
Am Freitag nutzten sehr viele Teilnehmer bei schönstem Wetter die Möglichkeit, ihren Platz im Fahrerlager in den Räumlichkeiten der Arena33 für das Rennwochenende einzurichten. Tische, Stühle, Strom, sanitäre Anlagen, Imbiss mit Getränke- und Kaffeeautomat sind in der Arena33 vorhanden. Für die Teilnehmer waren dies perfekte Voraussetzungen für das Rennen, wenn da nicht am Samstagmorgen das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.
Zum Glück war das Fahrerlager in der Arena33 groß genug, dass niemand im Nassen unter dem Pavillon schrauben musste.

Mit leichter Verspätung starten die beiden freien Trainings und das gezeitete Training, welches für die neue Vorlaufeinteilung zu Rate gezogen wurde. Diese Pause nutzte der Rennleiter Bruno Czernik für die Fahrerbesprechung und die Einstimmung auf die beiden Tage der deutschen Meisterschaft. Um es vorweg zu nehmen.
Die Organisation mit dem tollen Umfeld in der Arena33 war vorbildlich. Nach dem Rennen gab es sehr viele positive Reaktionen zu dem Event und selbst der Zeitnehmer Uwe Baldes war selten so entspannt gewesen. Sehr fair ging es auf der Strecke zu. Daniel P. Hoffmanns als Schiedsrichter schob auf dem Fahrerstand eine eher „ruhige Kugel“. Er hatte von da aus das Renngeschehen gut im Blick. Bruno Czernik und er leisteten beide eine sehr gute Arbeit. Zu jedem Lauf waren beide oder zumindest einer von Beiden an der Strecke und beobachteten was auf und neben der Strecke geschah. Gut zu tun hatten die Jungs der technischen Abnahme. Dass war ein Vollzeitjob über die beiden Tage, bei dem außer in den Pausen immer was los war. Den Anfang machte das Markieren der Fahrzeuge (Chassisplatte) vor dem ersten Vorlauf, dann die Messung der Akkuspannung vor den Läufen und die Kontrolle der Fahrzeuge nach dem jeweiligen Lauf. Da gab es immer was zu tun.

Ein paar Tage zuvor wurde vom Veranstalter ein Livestream organisiert, welcher von Hanno van den Boogaard technisch aufgebaut und betreut wurde. Zwischendurch wurden von Michael Klaus ein paar Läufe mit einer transportablen Videokamera näher mitverfolgt, der für die Berichterstattung bei www.mikanews.de und den DMC vor Ort war.

Insgesamt waren 85 Teilnehmer am Start, Darunter 2 junge Damen mit Sarah Fröb und Nadine Langhammer. Sehr stark vertreten waren die kommenden Rennpiloten in beiden Klassen. Mit 9 Junioren und 11 Jugendlichen kamen einige Teilnehmer zusammen. Dies entsprach einem Anteil von 25% des Starterfeldes.

2wdst:
In den Klasse ORE2WDST bahnt sich eine Wachablösung an. Bereits in den Trainings wurde deutlich, dass die Nachwuchsfahrer ein Wörtchen um die Finalplätze und das Podium würden mitreden können. Allen voran war es der 16 jährige Max Montermann, der bereits im Training die zweitschnellste Zeit hinter Jürgen Kropp fahren konnte. Auf Platz 3 lag der noch amtierende Deutsche Meister Mirko Morgenstern. Diese Reihenfolge blieb bis zum letzten Vorlauf bestehen. Dahinter folgte Tim Kunz vor dem stark fahrenden 13 jährigen Mick Burbach und Tim Dübel (16 Jahre). Mit Felix Stahmer konnte ein vierter Nachwuchsfahrer das Finale erreichen. Für Felix ging es in den Finals noch auf Platz 7 vor. Tim Dübel behielt Platz 6, wie auch Mick Burbach auf Platz 5 die DM beendete. An der Spitze entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Jürgen Kropp und Max Montermann, wobei Jürgen im ersten Finale nach einem technischen Defekt ausfiel und im zweiten Finale sich Max geschlagen geben musste.
Glückwunsch an Max Montermann für dessen starke Leistung in den Finals. Nach seinem Sieg im ersten Finale blieb er nervenstark gegen Jürgen im zweiten Finale. Sein Titelgewinn war völlig verdient. Im letzten Finale konnte sich Jürgen die Vizemeisterschaft vor Mirko Morgenstern sichern, der noch unter Druck von Tim Kunz geriet.

Die Ergebnisse der Klasse ORE2WDST1. Max Montermann – Yokomo
2. Jürgen Kropp – Associated
3. Mirko Morgenstern – Associated
4. Tim Kunz – Xray
5. Mick Burbach – Schumacher
6. Tim Dübel – Schumacher
7. Felix Stahmer – Xray
8. Patrick Beltrallo – Yokomo
9. Thorsten Schmitz – Schumacher
10. Marcel Röttgerkamp – Associated
11. Marcel Felzmann – Associated
12. Michael Weber – Associated

Jugend
1. Max Montermann
2. Tim Dübel
3. Felix Stahmer

Junior
1. Mick Burbach
2. Elias Jordan
3. Lennard Rademacher

40+
1. Mirko Morgenstern
2. Patrick Beltrallo
3. Thorsten Schmitz

Veteran
1. Michael Weber
2. Eberhard Beck
3. Andreas Hüttepohl

2wdmod:
Mit Spannung erwarteten die anwesenden Teilnehmer den Ausgang der Titelentscheidung in der Klasse ORE2WD zwischen dem Warmup Gewinner Marcel Schneider und dem amtierenden deutschen Meister Jörn Neumann. Im Gegensatz zum letzten Jahr und zur letzten deutschen Meisterschaft ORE4WD beim AMC-Langenfeld e.V. wurde es diesmal nicht der leichte Titelgewinn für Jörn Neumann.

Nach den Vorläufen stand Marcel Schneider auf dem ersten Startplatz vor Jörn Neumann. Dahinter schob sich mit einem Laufsieg im letzten Vorlauf überraschenderweise Tom Maquel auf Startplatz 3. Moritz Lautenbach fuhr auf Platz 4 gefolgt von Luca Rau und Jens Becker. Damit waren die Messer für das Finale gewetzt. Schneider oder Neumann, das war die Frage.

Marcel Schneider eröffnete mit einem Start-Ziel-Sieg im ersten Finale. Jörn Neumann fand keine Lücke zum Überholen.
Im zweiten Finale hielt Jörn Neumann das Tempo hoch und konnte endlich die Führung übernehmen. Nachdem sich Marcel sein Fahrzeug vor dem Table drehte, lag Jörn sein Fahrzeug plötzlich auf dem Dach. Die besten Karten lagen wieder bei Marcel, jedoch fuhr Jörn zurück an die Spitze. Damit stand es 1:1 nach zwei von drei Finalläufen.
Der Showdown fiel im letzten Lauf der deutschen Meisterschaft. Der Start lief erst einmal glatt, bis Marcel nach dem Table quer mit seinem Fahrzeug stand und Jörn hängenblieb. In diesem Moment ging Tom Maquel in Führung vor Marcel und Jörn, der sich zwei Runden später innen an Marcel auf 2 und eine Runde darauf an die Spitze setzte. Jörn, Marcel und Tom war die neue Reihenfolge. So ging es in die nächsten Runden. Dann Dreher von Marcel, welcher ihn kaum Zeit kostete. Zwei Kurven später lag Jörns Fahrzeug auf dem Dach nach dem Table und Marcel rutschte innen an ihm vorbei. Ein paar Runden später fuhr Marcel die Kurve am Ende der Geraden in einem zu großen Bogen, was Jörn ausnutzt um innen vorbeizugehen. Danach machte Marcel Druck auf Jörn, der nach der Spitzkehre zu viel Gas gab und quer gegen die Absperrung fuhr. Marcel konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in Jörns Fahrzeug. Der Helfer war schnell da. Jörn weiter vor Marcel. In der gleichen Runde fiel dann die Entscheidung zu Gunsten von Jörn, als Marcel mit seinem Fahrzeug an der Absperrung hängen blieb. In den verbleibenden Runden fuhr Jörn zur Titelverteidigung in der Klasse 2WD. Grandios, was die beiden Fahrer sich für einen spannenden Titelkampf lieferten.

Ergebnisse der Klasse ORE2WD
1. Jörn Neumann – Schumacher
2. Marcel Schneider – Associated
3. Luca Rau – Yokomo
4. Moritz Lautenbach – Schumacher
5. Aaron Münster – Xray
6. Tom Maquel – Yokomo
7. Jens Becker – Xray
8. Florian Kappes – Associated
9. Micha Widmaier – Sworkz
10. Kim Sitensky – Associated
11. Alexander Rönisch – Yokomo
12. Michael Lepuschitz – Schumacher

Junior
1. Ilias Reise
2. Luca Verhoeven
3. Jamie Peters
Jugend
1. Moritz Lautenbach
2. Florian Kappes
3. Micha Widmaier

40+
1. Tom Maquel
2. Michael Lepuschitz
3. Marcus Lüke

Veteran
1. Jochen Müller
2. Mickey Wiedbrauk

Vielen Dank an das Veranstaltungsteam in der Arena33 für die rundum gelungene Veranstaltung. Dies begann mit der gut vorbereiteten Strecke und dem Umfeld rundum- Trotz des Wetters ließen sich die Teilnehmer das Rennen nicht vermiesen. Dank an die Teilnehmer für die faire Fahrweise und die gute Stimmung an diesem Wochenende. Für das leibliche Wohl sorgten Tobias Baumbach und Toni Rheinard.
Ein Dankeschön geht auch an Uwe Baldes und Bruno Czernik, die als Zeitnehmer und Rennleiter einen super Job gemacht haben, wie auch an Ingo Herschbach, Helmut Raaf, Harald Schmittgen und Andreas Hummel in der TA. Robert Gillig als DMC-Offizieller und Daniel P. Hoffmanns als Schiedsrichter sollten nicht unerwähnt bleiben.
Dank nochmals an den Livestream von Hanno van den Boogaard (RC RACE VIDEO) und die Berichterstattung von Michael Klaus (mikanews.de).

Zum Abschluss konnten die zahlreichen Pokalgewinner ihre Pokale von Toni Reinard in Empfang nehmen, der von Uwe Baldes unterstützt wurde. ORE-Referent Robert Gillig zeigte sich sehr zufrieden mit dem Rennen und kann wie alle Beteiligten ein positives Fazit ziehen. Sehr schön war die große Beteiligung der Nachwuchsfahrer. Kaum eine andere Klasse hat so viele Junioren und Jugendliche zu verzeichnen.

(Mikanews)

190908 DM ORE2 – Arena33 – Finalrangliste

2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1147 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1149 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1150-Bearbeitet 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1152 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1153 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1156 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1158 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1161 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1166 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1169 Chassisfokus_Ralf_Weyl_Losi_Twentytwo_5_0001 Chassisfokus_Schumacher_Cougar_LC_Jörn_Neumann_0001 Chassisfokus_Schumacher_Cougar_LC_Jörn_Neumann_0021 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_0992 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_0996 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1000 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1009 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1010 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1013 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1014 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1015 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1042 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1045 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1061 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1068 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1076 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1077 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1093 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1094 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1095 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1100 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1101 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1128 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1130 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1133 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1135 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1137 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1139 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1141 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1142 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1143 2019_09_07_Deutsche_Meisterschaft_ORE2WD_Arena33_1146

Deutsche Meisterschaft ORE 4wd, 4wdst und Truggy 2wd beim AMC Langenfeld am 17./18.August 2019

Geschrieben von Thomas Kohmann am 22. August 2019 um 19:13

Die Wettervorhersage sah genau am Wochenende der Deutschen Meisterschaft ORE4WD / ORE4WDst und Truck nicht optimal aus. Am Samstag war zeitweise Regen angesagt und Sonntag sollte es fast durchregnen. Dies waren keine guten Aussichten im Vorfeld, aber meist kommt es anders als gedacht.

Bereits am Freitag waren die ersten Teilnehmer angereist, bauten ihre Pavillons auf und die ersten Fahrzeuge standen auf den Schraubertischen. Die eigentliche Vorbereitung der Fahrzeuge war meistens schon zu Hause abgeschlossen.

Die letzte Woche vor der DM war die Strecke für die Teilnehmer gesperrt, so dass den Langenfeldern genug Zeit für die letzten Vorbereitungen blieb.
Für den Veranstalter lag die Entscheidung für die Austragung der DM weit länger zurück. Start war der Sportbundtag 2018, bei dem sich der AMC-Langenfeld kurzfristig für die Austragung dieses Events als Ausrichter bereit erklärte. So konnte dieses Rennen auf der LONGFIELD SPEED RANCH mit ihrem Vereinshaus, dem überdachten Fahrerstand und festem, überdachtem Fahrerlager für einen Teil der Fahrer ausgetragen werden.
Die weiteren Teilnehmer platzierten sich auf dem freien Platz neben der Strecke mit ihren Pavillons.

Für Essen, Trinken und einen trockenen Sitzplatz war ebenfalls gesorgt wurden. Strom, Wasser, WC…..rund um die Strecke war alles für ein tolles Rennwochenende vorhanden.

Die Strecke selbst mit einer Streckenlänge von ca. 210 Metern war DM-würdig. Anspruchsvolle Sprünge, unterschiedliche Kurvenpassagen und der wellige Untergrund stellten die Fahrer bei der Fahrzeugeinstellung vor eine anspruchsvolle Aufgabe. So sollte es sein, wenn der beste Fahrer bzw. Fahrerin den Deutschen Meistertitel gewinnen möchte. Nach dem erfolgreichen Warm Up durften sich die angereisten Teilnehmer auf ein schönes Rennwochenende freuen.
Sehr erfreulich, dass mit Josy Klein, Sophie Müller und Nadine Langhammer auch drei junge Damen am Start waren. Unsere RC-Car Jugend war ebenfalls gut vertreten.
Mit Mick Burbach, Max Montermann und Moritz Lautenbach schafften es Drei der jungen Rennpiloten in die A-Finals in ihren Klassen. Eine super Leistung.

Nachdem es am Samstagmorgen nach nächtlichem Regen feucht auf der Strecke war, konnte bereits im Laufe des 1.Trainings auf trockener Strecke gefahren werden. Die Bedingungen waren danach für alle Teilnehmer gleich. Zuerst setzten die 4WD Fahrer auf die silberne Reifenmischung der zugelassenen Mini-Dart Reifen, aber dann wechselten alle auf die gelbe Mischung. Griff war da.

Vor dem ersten Training gab es die erste Fahrerbesprechung unter Leitung des Rennleiters Thomas Geeven, der von Thomas Nickels während der Veranstaltung unterstützt wurde. Als Schiedsrichter war Daniel P. Hoffmanns mit dabei und Robert Gillig vom DMC als ORE-Referent. Dabei ging es um den Rennablauf, Organisatorisches und wie es mit der technischen Abnahme abläuft. Für die Zeitnahme war JN-Timing mit Thorsten Klein und Jan Nickels zuständig, die die Ergebnisse sofort online stellten.
Für Daheimgebliebene und interessierte Zuschauer gab es einen besonderen Service. Der AMC-Langenfeld (Danke Hanno Boogaard) bot einen Live-Videostream, bei dem die aktuellen Zeiten und Ergebnisse mit eingeblendet wurden. Ein super Service, den der Verein bot.

Auf der Strecke wurden gleich (nachdem die Strecke trocken war) schnelle Rundenzeiten gefahren. Bis auf wenige Fahrer, kannten die meisten Teilnehmer die Strecke vom Warm Up oder dem Training. In den letzten Wochen nutzten diese Möglichkeit viele der Fahrer. Selbst der deutsche Meister ORE4WDST aus dem Jahr 2017 reiste extra aus Berlin zum Training an.

Was sich bereits nach dem ersten Training herausstellte war, dass Jörn Neumann mit seinem Schumacher Cat L1 an der Spitze allen davon fuhr. Über 1 Sekunde und teilweise sogar 2 war er pro Runde schneller als seine Konkurrenten. Wahnsinn, alle fragen sich, wo er die Zeit gut macht. Dahinter war es deutlich spannender zwischen Aaron Münster, Jens Becker, Micha Widmaier, Michael Lepuschitz und Moritz Lautenbach. die innerhalb von 2 Sekunden lagen.

In der Standard-Klasse war es Mirko Morgenstern, der knapp vor Marcel Röttgerkamp und Frank Wakan die schnellste Zeit fuhr. In die Wertung für die neue Gruppeneinteilung, die nach dem Training erfolgte, gingen die drei schnellsten, aufeinander folgenden Runden ein.

Vorläufe
In den beiden Klassen ORE4WD und Truck dominierte von Beginn an der amtierende deutsche Meister Jörn Neumann. Er machte von Beginn an klar, dass er seine beiden Titel verteidigen möchte. Dahinter kämpften Micha Widmaier, Aaron Münster, Jens Becker und Luca Rau in der Klasse 4WD um den zweiten Platz.
In Truck waren es Luca Rau und Jens Becker im Kampf um Platz 2.

Deutlich spannender verlief der Kampf um die Spitze in der Standard-Klasse (ORE4WDST). Zuerst legte Frank Wakan vor, aber im zweiten Vorlauf fuhr Tim Kunz (er war zum ersten Mal in Langenfeld) auf Platz 1. Im dritten Vorlauf begann es erst leicht und dann stärker zu regnen. Simon Stegmeier meldete mit einem Laufsieg seine Siegesambitionen an. Tim Kunz vor Frank Wakan und Simon Stegmeier hieß es nach dem dritten Vorlauf. Trotz des einsetzenden Regens ließ keiner den Lauf aus.
Jörn Neumann fuhr in der ORE4WD Klasse die silberne Reifenmischung und war damit nur 3 Sekunden langsamer als in den beiden Trockenläufen. Aaron Münster verbesserte sich mit einem guten zweiten Platz von 3 auf 2 vor Micha Widmaier (Sworkz), der im letzten Moment noch von Michael Lepuschitz überholt wurde.

Für Sonntag war Regen angesagt und so kam es auch. Am Morgen standen noch Pfützen auf der Strecke, als der Rennleiter zur Fahrerbesprechung einlud. Aufgrund der Wetterlage wurde der Start etwas verschoben, bis der Verein die Stecke mit Eimern, Pumpe und Nasssauger präpariert hatte.Auf der nassen Strecke wurden die letzten beiden Vorläufe gestartet. Die Fahrzeuge zogen Fontänen hinter sich her. Das war schön anzusehen, aber so manch ein Fahrzeug vertrug die Feuchtigkeit nicht. Die Elektronik streikte bei einigen Fahrern.

Ganz auf den Start in den beiden letzten Vorläufen verzichtete Jörn Neumann, der bereits als TQ in ORE4WD und Truck feststand. Luca Rau erkämpfte sich den zweiten Platz in Truck, obwohl er im letzten Vorlauf mit technischem Defekt ausfiel. Mirko Morgenstern landete in Truck auf vier vor Mickey Wiedbrauk.

Tim Kunz fuhr in 4wdst im vierten Laufsieg zum Sieg und als der Warm Up Sieger Thorsten Dreiszus den letzten Vorlauf gewann, war klar das Tim Kunz von Pole starten würde. Hinter ihm stand Frank Wakan vor Simon Stegmeier und Thorsten Dreiszus. Für Mirko Morgenstern und Thomas Müller war der letzte Vorlauf genauso wichtig. Beide konnten sich für das A-Finale qualifizieren. Für Maik Diel lief es nicht so gut. Er fiel ins B-Finale zurück.

In der Mittagspause stärkten sich die Teilnehmer am Imbiss. Es gab selbstgemachte Salate, leckere Sachen vom Grill und später auch Kuchen. Sehr gut, was die Langenfelder vor Ort boten. Das ging beim Frühstücksbuffet am Morgen los.

Leider begann es stärker zu regnen, sodass der Start der Finalläufe verschoben wurde. Alle waren gespannt, wie es weitergehen würde. Der Rennleiter rief die Sportkommission zusammen. Im Nachhinein stellte sich die Entscheidung, dass weitergefahren wird, als völlig richtig heraus. Zwar zog sich das Rennen bis gegen 18:45 Uhr hin, als das Endergebnis ausgehangen wurde, aber dafür konnten die Platzierungen im Wettkampf ausgetragen werden.
Gleichzeitig wurde die Mittagspause dafür genutzt, dass die Teilnehmer sich einen Thermobecher als Geschenk vom DMC zur Erinnerung an die DM in der technischen Abnahme mitnehmen konnten. Danke an die Jungs in der technischen Abnahme. Sie haben über die beiden Tage einen tollen Job gemacht.
Vor den Läufen wurde die Akkuspannung gemessen und nach dem Lauf die Fahrzeuge (u.a. Gewicht und Breite) kontrolliert. In Standard noch zusätzlich der Reglermodus. 0-Boost, also Blinke-Modus musste gefahren werden. Danke dafür.

Start der Finals um 14:30 Uhr, nachdem es wegen des Regens zu einer Verzögerung kam. Zusätzlich wurde entschieden, die A-Finals dreimal und die anderen Finals zweimal zu fahren, damit es Abends nicht ganz so spät wurde.

FINALE

ORETR2
In der Truck-Klasse ließ sich Jörn Neumann nicht aus der Ruhe bringen und siegte vor Luca Rau und Jens Becker. Obwohl Jens nur 2 Sekunden auf Luca fehlten, war dessen zweiter Platz nie gefährdet. Vierter wurde Mirko Morgenstern.

Im zweiten Finale war es ein ähnliches Bild wie im ersten Finale. Zwar verlor Jörn Neumann nach einem Fehler kurz die Führung, aber mit seinen schnellen Rundenzeiten war er wenige Runden später wieder in Führung und fuhr mit knapp 6 Sekunden als Erster über die Ziellinie. Jörn machte seinen Titelverteidigung in dieser Klasse perfekt. Dahinter fuhren Luca Rau und Jens Becker einen spannenden Zweikampf aus. Kurz war Jens vorbei, dann wieder Luca, so ging es bis zum Schluss. Luca vor Jens und Mirko Morgenstern hieß die Reihenfolge hinter dem Deutschen Meister Jörn Neumann.

Das letzte Finale brauchte die Entscheidung um die Vize-Meisterschaft zwischen Luca Rau und Jens Becker. In der Luft lag ein Sieg für Jens Becker in diesem Lauf, nachdem er in den ersten beiden Finals dicht an Luca Rau dran war. Luca erwischte einen guten Start. Wie schon in den zuvor in den Läufen entwickelte sich ein schöner Zweikampf, den viele Teilnehmer und Zuschauer vom Streckenrand mitverfolgten. Jens blieb dran, war kurz in Führung und Luca musste sich seine verloren Führung zurück erkämpfen. Dies gelang ihm. Jens erneut in der Verfolgerrolle. Innen – außen — keine Lücke, sodass Luca Rau seine Vize-Meisterschaft perfekt machen konnte. Neumann, Rau und Becker war das Endergebnis.

ORE4WDST
Das erstes A-Finale Standard lief echt turbulent ab. Am Anfang gab es gleich ein paar Führungswechsel, bis sich Tim Kunz wieder an Frank Wakan an die Spitze setzen konnte. Von hinten kam Thorsten Dreiszus langsam näher und kämpfte sich an Marcel Röttgerkamp und Mick Burbach heran. Dies ging hin und her, bis plötzlich Thorsten hinter Tim lag. Wahnsinn, da bahnte sich ein echter Zweikampf an. Zwischen beiden Fahrern wechselte die Führung mehrmals, mal war Thorsten vorbei, dann Tim, bis Thorsten ausfiel (Fahrzeug bewegte sich nicht mehr – Regler defekt). Ein paar Runden später, Unruhe im Team Kunz. Ausfall in Führung liegend. Damit waren die beiden Führenden raus. Dies nutzte Thomas Möthe zum Laufsieg vor Marcel Röttgerkamp und einem überglücklichen Mick Burbach.

Mick Burbachs Leistung war grandios. Von ihm dürften wir in Zukunft mehr erwarten, ebenso wie von den anderen Junioren, die sich in einer guten Form zeigten. Zum Beispiel fuhr Lennard Rademacher auf Platz 12 in dieser Klasse und Lena Hürtgen konnte sich auf 17 platzieren. Elias Sitensky auf 22 und Colin Lübke auf 29.

Das zweite Finale begann für den TQ Tim Kunz damit, dass er eine 5-Sekunden Strafe bekam, resultierend aus dem ersten Finale. Diesmal lief es für ihn etwas besser. Er kam gut vor Frank Wakan, Thomas Möthe und Simon Stegmeier gleich nach dem Start weg, wobei es ab Platz 5 ein paar Crashs gab. Ab der fünften Runde sortierte sich langsam das Feld. Tim Kunz vor Thomas Möthe und Simon Stegmeier, nachdem sich Frank Wakan einen Fehler in Runde 2 leistete. Fehler von Möthe und Stegmeier auf 2 dicht hinter Kunz. Kunz konnte sich nach einem Fehler nicht absetzen. Dann machte Stegmeier an derselben Stelle wie Frank Wakan einen Fahrfehler. Sein Fahrzeug lag auf dem Dach und er verlor zwei Plätze. In der gleichen Runde ging Felzmann an Möthe innen auf der Geraden vorbei. Die neue Reihenfolge war nun Kunz, Felzmann, Möthe und Stegmeier. So ging es weiter. In Runde 11 machte Kunz zwei grobe Fehler. Dadurch war seine Führung weg. Er lag hinter Stegmeier, Felzmann und Möthe nur noch auf 4. So schnell kann es gehen, nachdem Kunz teilweise auf über 3 Sekunden Vorsprung enteilt war. Stegmeier verteidigte mit Messer zwischen den Zähnen in den verbleibenden Runden seine Führung gegen Felzmann und Kunz, der trotz der Strafe seinen dritten Platz in diesem Lauf vor Möthe behielt.

Die Titelentscheidung musste im letzten Finale fallen. Dieses sollte nicht weniger spannend werden. Auf einmal mischte Marcel Röttgerkamp im Kampf um den Sieg mit. Nach seinem Ausfall im zweiten Finale hatte er durchaus eine Titelchance, wie Wakan, Stegmeier und Kunz, der von Pole ins Rennen startete. Tim Kunz konnte sich in einem dramatischen Kampf mit seinem Teamkollegen Simon Stegmeier an der Spitze gegen Marcel Röttgerkamp durchsetzen. Marcel kam zum Schluss deutlich näher. Zuerst überholte er Stegmeier und war nur wenige Meter hinter dem Fahrzeug von Kunz. Diesmal blieb Kunz an der Spitze ohne Fehler bis ins Ziel. So hieß der Zieleinlauf Tim Kunz vor Marcel Röttgerkamp und Simon Stegmeier. Wer war nun deutscher Meister? Ganz sicher war sich niemand von den Teilnehmern. Bis zum endgültigen Endergebnis hieß es Warten.

ORE4WD
Modified – Jörn Neumann kam im ersten Finale super weg. Aaron Münster blieb an Micha Widmaier dran. Dahinter reihten sich die Fahrzeuge gut ein. In Runde 4 ein ungewohnter Fehler von Jörn auf großen Table gegenüber von der Start-/ Ziel Geraden. Plötzlich Micha vor Aaron und Jörn. Dies war nur von kurzer Dauer. Jörn schnappte sich erst den zweiten Platz und nach einem Patzer auf dem Vierer vor der Geraden von Micha, war Jörn in Führung. Mit einer 27.996 als schnellste Runde, konnte er sich nur selbst schlagen. Wahnsinn, welche Rundenzeiten er auf seiner Heimstrecke hinknallte. Micha Widmaier behielt Platz 2 mit 28.497 (schnellste Runde) und Jens Becker, der Aaron Münster in der allerletzten Runde noch überholt. Super gemacht.

Im zweiten Finale legte Jörn Neumann einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg hin. Über eine Sekunde pro Runde gab Neumann seinen Verfolgern pro Runde. Niemand kam an ihn an diesem Wochenende heran. Der Schumacher-Pilot verteidigte zu Recht seinen Titel in dieser Klasse. Dahinter fuhr Micha Widmaier ein relativ einsames Rennen auf Platz 2. Um Platz 3 gab es einen packenden Kampf zwischen Jens Becker und Luca Rau, der es kurz vor Schluss noch schaffte, Jens zu überholen und den zweiten Platz einzufahren. Da Neumann als Sieger feststeht, blieb der Kampf im letzten Finale um den Vizetitel offen.

Aaron Münster gewann das letzte Finale, nachdem Jörn Neumann als Titelgewinner nicht an den Start ging. Für Aaron Münster reichte es trotzdem nicht für einen der drei Podestplätze. Er musste Micha Widmaier und Luca Rau hinter Jörn Neumann den Vortritt lassen.

Das Endergebnis:

Truck
1. Jörn Neumann – Asso
2. Luca Rau – Yokomo
3. Jens Becker – Xray
4. Mirko Morgenstern – Asso
5. Guido Kraft – Xray
6. Marcel Felzmann – Asso
7. Michael Weber – Xray
8. Mickey Wiedbrauk
9. Thorsten Dreiszus – Xray
10. Pasquale Amato – Xray
B-Finale: Paul Svoboda
Junior: Josephine Klein
Jugend: Tom Zühlke
Ü40: Mirko Morgenstern
Ü55: Michael Weber

ORE4WDST
1. Simon Stegmeier – Xray
2. Tim Kunz – Xray
3. Marcel Röttgerkamp – Asso
4. Thomas Möthe – Schumacher
5. Marcel Felzmann – Asso
6. Thomas Müller
7. Mirko Morgenstern – Xray
8. Frank Wakan – Schumacher
9. Mick Burbach – Schumacher
10. Thorsten Dreiszus – Xray
B-Finale: Christian Schulze
C-Finale: Eberhard Beck
Junior: Mick Burbach
Jugend: Lena Hürtgen
Ü40: Marcel Felzmann
Ü55: Eberhard Beck

ORE4WD
1. Jörn Neumann – Schumacher
2. Micha Widmaier – Sworkz
3. Luca Rau – Yokomo
4. Aaron Münster – Xray
5. Jens Becker – Xray
6. Michael Lepuschitz – Schumacher
7. Kim Sitensky – Asso
8. Marcus Lübke – HB
9. Max Montermann – Xray
10. Moritz Lautenbach – Schumacher
B-Finale: Kai König
C-Finale: Justin Naumann
D-Finale: Alexander Scalet
Junior: Noah Schwartz
Jugend: Micha Widmaier
Ü40: Michael Lepuschitz
Ü55: Paul Svoboda

Zur abschließenden Siegerehrung zeigte sich endlich mal die Sonne. Warum nicht eher, werden sich einige gedacht haben. Die Pokalübergabe übernahm Thomas Geeven (dem 1.Vorsitzenden des AMC und Rennleiter) mit Marco „Don“ Acri (2.Vorsitzender) zum Abschluss der trotz des Wetters sehr gelungenen Veranstaltung.

Die Organisation war super, die Strecke top vorbereitet und voll DM-würdig, die Verpflegung lecker und reichhaltig. Vielen Dank an das gesamte Team vom AMC-Langenfeld e.V. für das ereignisreiche Rennwochenende mit dem Livestream.

Ein weiterer Dank an Robert Gillig für seine Unterstützung und nicht zu vergessen an Daniel P. Hoffmanns für seine tolle Leistung als Referee und Moderator mit den lockeren Sprüchen. Danke an JN-Timing für die Zeitnahme mit dem Onlinestream und der Einbindung in das Livebild vom YouTube-Stream. Perfekt.

Herzlichen Glückwunsch an die vielen Pokalgewinner des Rennens, den Meistern und Vizemeistern bei den Junioren, den Jugendlichen, 40+ und 55+. Thomas Geeven, Marco „Don“ Acri und Robert Gillig durften viele Hände schütteln. Die Homologationsmuster der Reifen wurden auch dieses Jahr wieder unter den Jugendlichen und Junioren verteilt.

Mehr über den Veranstalter und Verein erfahrt ihr hier:
Amc-langenfeld.blogspot.de

Gesamtergebnis_ORE4WD

Gesamtergebnis_ORE4WDST

Gesamtergebnis_ORETR2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1697

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1699

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1701

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1705

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1714

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1714-2

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1719

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1723

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1732

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_1734

2019_08_17_DM_ORE4WD_AMC_Langenfeld_0004

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Fristablauf Homologation Brushless Motoren Elektro 2019/20 – 10.09.2019

Geschrieben von Thomas Kohmann am 18. August 2019 um 19:45

Hallo Hersteller und Importeure,
hiermit möchte an die Frist zum Einreichen der Elektromotoren zur Homologation beim DMC mit Gültigkeit ab 11.2019 erinnern. Alle die einen Elektro Motor homologieren möchten oder die Bestandshomologation verlängern wollen, müssen sich bis zum 10.09. bei mir gemeldet haben bzw. entsprechend der Vorgaben aktiv geworden sein.

Aktuell werden 10,5 (EGPRO10SP), 13,5 (EGTWSP),  und 21,5 (EGF1/EGTWFUN – mit und Ohne Festtiming ) Motoren und 17,5 Turn (EC, GT, EGTWHO) genutzt. Sollten sich auf dem SBT neue Anforderungen ergeben können diese bis Februar noch homologiert werden.

Gemäß Reglement Teil F – Punkt 5.3 – muss zur Homologation folgendes an den DMC EG Referenten eingereicht werden. Die Anforderungen werden hier in der verlinkten Unterlage beschrieben:  >>> Motorenhomologtion_EG_Anforderungen
Vorlage Datenblatt mit den relevanten  technischen Daten zur Einreichung :
>>>>  Vorlage Datenblatt Motoren

Versandanschrift:
Thomas Kohmann
Referent Elektro Glattbahn DMC e.V.
Heinrichstrasse 34 – 96129 Strullendorf

Aktuelle Homologationslisten Motoren Elektro – >>> Hier

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Thomas Kohmann
Referent Elektro Glattbahn DMC e.V.
Mail: egreferent@dmc-online.com

 

Europameisterschaft 2019 Elektro Buggy (ORE) in Pinerolo, Italien

Geschrieben von Thomas Kohmann am 17. August 2019 um 16:54

In der Woche vom 22. – 27.Juli fand in Pinerolo in der Nähe von Turin die Europameisterschaft ORE (Buggy 1:10) statt. 2wd von Montag bis Mittwoch, 4wd von Donnerstag bis Samstag.

81 Fahrer aus ganz Europa starteten auf der Euro, Deutschland ist mit 8 Fahrern vertreten, Jörn Neumann, Micha Widmaier, Kim und Elias Sitensky, Lena Hürtgen, Florian Kappes, Yves Mayer und Moritz Lautenbach.
Jörn war am Sonntag auf der DM ORE8 (1:8 Elektro Buggy) Deutscher Meister geworden, auch Micha hatte an dieser DM teilgenommen. Beide sind über Nacht angereist und waren um kurz nach 8 an der Strecke!

Das Wetter ist war die ganze Woche warm und schwül, bei Temperaturen von 35° und mehr. Zeitweise war die Luftfeuchtigkeit so
hoch, dass der eine oder andere Karpfen zum zuschauen vorbeigeschwommen kam.

Wie im Süden üblich sprach man wieder 2 Sprachen fließend: Italienisch und HändeUndFüße. Englisch leider kaum…

Ein echtes Livetiming gab es nur als Einblendung im Videostream aber unter xracerlive.net waren die Ergebnisse als PDF unmittelbar nach dem Lauf abzurufen.

Die hervorragend präparierte Lehmstrecke war zu Beginn noch sehr rutschig und da es sich um eine Strecke für 1:8 Buggy handelte, waren einige Sprünge für die 1:10, speziell 2wd sehr herausfordernd.
Die Strecke wurde zwischen den Läufen von den Streckenposten gekehrt und so wurde doch bald ein gutes Griffniveau erreicht.
Die Reifen sind auf der Euro und der WM vorgeschrieben. Hier waren es die Holeshots von Proline in M3-Gummi. Neue Reifen waren unter den gegebenen Bedingungen klar schneller als angefahrene.

Das Fahrerlager bestand aus den permanenten Fahrerlager unter einem wassergekühlten Blechdach (klingt komisch, funktionierte aber überraschend gut) und einem offenen Zelt, das zwar nicht wassergekühlt war, aber trotzdem Schutz vor der Hitze in der Sonne bot.

Nach den schnellsten 2 aufeinander folgenden Runden aus den letzten beiden freien Trainings wurde jeweils eine neue Gruppeneinteilung erstellt.

Die Controlled Practices und die Vorläufe sowie die Finale wurden mit kontrollierten Reifen gefahren, die vor Ort gekauft und unter Aufsicht geklebt und werden mussten. Jeder Fahrer hatte eine Plastikbox, in der seine Reifen dann unter Aufsicht gelagert und vor dem Lauf montiert und nach dem Lauf wieder abgeschraubt wurden. Die Reifen konnten also kaum manipuliert werden.
Die Startreihenfolge innerhalb der Gruppe im Controlled Practice 2 ergab sich aus den gefahrenen Runden und Zeit (wie Vorlauf) des Controlled Practice 1. Die Startreihenfolge für den 1. Vorlauf innerhalb der Gruppe ergab sich dann nach den schnellsten 2 aufeinander folgenden Runden aus dem Controlled Practice 2.

Für den Abend konnte man in der unmittelbar nebenan gelegenen Herberge ein Abendessen buchen. Der Vorteil dabei war, dass man dann auch den Pool nutzen durfte. Bei den Temperaturen ein netter Bonus!

Es ist schade, dass nur 81 Fahrer zur Euro kommen wollten und noch bedauerlicher, dass nur 75 tatsächlich an den Start gegangen sind.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten (der Rest der Reifen von Proline traf erst mit Verspätung ein) war es eine sehr schöne Euro. Das Essen war gut und nicht allzu teuer, die Leute vom Verein waren sehr nett und es gab sowohl genug Platz als auch genug Strom im Fahrerlager.
Ich kann nur vermuten, dass das Chaos letztes Jahr in Reims einige Fahrer abgeschreckt hat. Das ist schade.

Die Veranstaltung lief sehr konzentriert aber dennoch ruhig ab. Die beiden Referees hatten das Geschehen auf der Strecke jederzeit im Griff (die Autos hatten auf der 1:8er Strecke auch reichlich Platz) und es wurden nur wenige Strafen verhängt. Es wurde sehr fair gefahren.
Es war schade, dass für die Zuschauer keine Tribüne zur Verfügung stand, da man vom Streckenrand nicht die ganze Strecke einsehen konnte.

Für Samstag Nachmittag waren Gewitter vorhergesagt und die Veranstalter entschieden, den Zeitplan deutlich zu straffen, so dass wir mit 4wd schon am Feitag (einen Tag früher als geplant) fertig waren. Das bedeutete ein freies Training weniger, aber da fast alle die Strecke von 2wd bereits kannten, war das kein allzu großes Opfer.

Auf circusrc.com gibt es übrigens eine Haufen Fotos von der Euro! Ich habe auch auf der DMC Facebook Seite live berichtet, die Beiträge sind auch noch zu finden.

In 2wd stand Jörn nach den Vorläufen im A Finale auf 8, Micha im B-Finale auf 7, Moritz im D-Finale auf 6,Kim im E-Finale auf 4 und Florian auf 7, Elias ist auf 4 im G-Finale, Yves ist im H-Finale auf 1 und Lena sollte das Feld von der 5.Position im H-Finale aus vor sich her treiben.

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Nach einem Durcheinander nach der Sprungkombination auf der Gegengeraden erbt Ongaro die Führung, gefolgt von Orlowski. Jörn konnte sich in der Startrunde auf 4 vor fahren wurde jedoch in einer Kurve von seinem Verfolger gedreht und fiel auf den letzten Platz zurück. Damit war das Renne für ihn gelaufen.
Inzwischen fuhren Ongaro und Orlowski Runde um Runde mit einem geringen aber nahezu konstanten Abstand hintereinander her, bis Ongaro kurz vor der Gegengeraden eine Fehler machte und die Führung an Orlowski abgab. Dieser ließ sie sich in den Folgenden eineinhalb Runden nicht mehr abnehmen und Gewann das erste A-Finale.

Lena ist durch überlegtes Fahren im H-Finale auf Platz 2 vorgefahren, Yves wurde 4.
Elias zeigte im G-Finale Nerven, wurde aber noch 6.

A2:
Vom Start weg blieb die Reihenfolge für die ersten paar Runden unverändert, bis Martin in der Kurve zu eng fuhr und hängen blieb. Er fiel dadurch auf Platz 4 zurück.
Martin fuhr mit eine furiosen Leistung wieder auf Platz 2 vor, ging dabei aber zuviel Risiko ein und blieb so unglücklich an einem Schlauch hängen, dass er auf den letzten Platz zurückfiel. So Gewann das 2. A-FINALE Ongaro vor Bayer.

Im E-Finale fuhr Flo durch das Start-Chaos an die Spitze, die er bis in die letzte Runde halten konnte. Nach einem Fehler nach dem Übersprung fiel er auf den 2. Platz zurück. Der Führende machte im Sprung auf der Gegengeraden einen Fehler und Flo blieb an dem liegenden Auto hängen. Inzwischen war der Pulk zu den beiden ausgeschlossen und aus dem Haufen unmittelbar vor der Zielschleife konnte sich Flo als 3. lösen. Kim wurde 6.

Im D-Finale konnte sich Moritz früh auf den 2. Platz verbessern und war nach einem Fehler des Führenden sogar kurz in Führung. Leider hatte er dann im Sprung auf der Gegengeraden eine bösen Hänger und fiel in der letzten Runde auf den 3. Platz zurück.

Nachdem Lee Martin als Polesetter nach 2 unglücklichen Läufen kaum noch eine Chance auf den Titel hatte war Ongaro der Favorit auf den Titel.
Nachdem er Martin früh die Führung abnahm, schaute Ongaro nicht mehr zurück und gewann mit einem deutlichen Vorsprung vor Orlowski. Damit ist Dauide Ongaro Europameister 2wd!
Jörn kam wieder unter die Räder und fiel weit zurück.

Ab Donnerstag waren dannn die 4wds am Start.
Die 4wd kamen wesentlich besser mit der Strecke und den großen Sprüngen klar als die 2wd. Aber der Reifenverschleiß war enorm. Mehr als 1 guter Lauf pro Satz war nicht drin.

4wd A1:
In der ersten Runde überholte Ronnefalk Anfang der Gegengeraden Kobbevik und schaute nicht mehr zurück. Jörn konnte in den ersten. Runden seinen 3 Platz verteidigen bis er den ersten von mehreren Fehlern machte.
Der einzige, der das Tempo von Ronnefalk mitgehen konnte war Kobbevik, der dann auch nach Ronnefalk und vor Orlowski ins Ziel kam. Ich bin nicht sicher, ob Ronnefalk nicht auch noch hätte etwas schneller fahren können, wenn er mehr Druck von Hinten bekommen hätte.

Im G-Finale startete Lena von Position 8, Elias von 4. Nach dem Startcrash verbesserte sich Elias auf die 2. Position. Elias gab noch einen Platz ab und wurde 3. Lena wurde 6.

Yves konnte sein H-Finale wegen eines defekten Reglers leider nicht fahren.

4wd A2
Ronnefalk und Kobbevik crashten beide in der 1. Runde am Ende der Gegegeraden. Dadurch erbte Jörn die Führung vor Martin Bayer. Er konnte diese bis kurz vor Schluss sogar noch ausbauen, bis auch er in der großen Sprungkombination auf der Gegengeraden einen Fehler machte und sein Auto zerstörte. Es gewann Baruffolo vor Ronnefalk und Ongaro.

Florian startete im E-Finale von Position 8 und hatte Glück, wenn die anderen Pech hatten. So wurde er am Ende in seinem Finale 2.

Im D-Finale waren auf 9 Moritz und auf 10 Kim am Start. Moritz konnte sich auf den 6. Platz verbessern, Kim fiel leider aus.

Im C-Finale ging Micha vom 7. Platz an den Start. Und fiel kurz danach aus. Es war nicht seine Woche.

4wd A3
Vom Start weg war Kobbevik vorne und blieb der einzige ohne große Fehler. Jörn fiel leider kurz nach dem Start durch einen Fehler auf den letzten Platz zurück und konnte somit vorne nicht mehr eingreifen. Kobbevik gewann verdient das 3. A-Finale, die Tietelverteidigung gelang aber insgesamt David Ronnefalk, der somit der alte und neue Europameister 4wd ist! Glückwunsch!

Danke an das Deutsche Team für die tolle Mitarbeit und die schöne Zeit hier.
(rg)

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Gesamtergebnis Euro ORE 2019

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Der erste Streich – Beim BIG-Hamburg fand der erste Lauf zur Deutschen Meisterschaft OR8 statt

Geschrieben von Thomas Kohmann am 14. August 2019 um 15:37

Vom 09.-11.August 2019 veranstaltete der BIG-Hamburg e.V. den ersten Lauf zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft OR8 auf ihrer permanenten Rennstrecke in der Nähe von Stapelfeld. Im Vorfeld wurde nicht gekleckert, sondern rangeklotzt und in vielen Arbeitsstunden die Strecke mit neuem Lehm und schwerem Gerät in Schuss gebracht. Wenn schon, dann richtig. Die Hamburger machten einen tollen Job, damit das Rennen zu einer unvergessenen Veranstaltung wurde. Die Rahmenbedingungen waren perfekt. Die Strecke präsentierte sich in einem tadellosen Zustand, als schon Tage vor dem Training am Freitag, den 9.08.2019 die ersten Teilnehmer mit ihren Wohnwagen, Campern oder Zelten anreisten. Der Parkplatz neben der Strecke glich einem kleinen Campingplatz. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt wurden. Frische Brötchen am Morgen, leckere selbstgemachte Salate, Kuchen und gegrilltes Fleisch und Würstchen gab es, wie eine Auswahl an Getränken. Heiß begehrt natürlich der heiße Kaffee. Danke Oliver Freitag und an das gesamte Küchenteam für euren Einsatz und die leckeren Speisen im BIG-FOOD, so wie sich der Imbiss nannte. BIG war überall. „BIG Inspection“, das war die technische Abnahme für die DM-Teilnehmer/ -innen bei diesem Event. Bis zum letzten Vorlauf musste jeder Teilnehmer mit seinem  Fahrzeug dort vorstellig gewesen sein, um das Fahrzeug kontrollieren zu lassen. Dazu wurden u.a. die Fahrzeugbreite, Spoilermaße, Reifengröße und der Tankinhalt kontrolliert. Erst als alles okay war, bekam die Chassisplatte einen Aufkleber und der Tank ein Markierungspunkt mit Fingernagellack verpasst. Dies galt auch für die Teilnehmerinnen bei dem DM-Lauf. Mit Vanessa Wende, Kim Einert, Anastasia Förg und Jody Müller waren vier junge Damen am Start. Vermisst wurde Sophie Müller, die leider kurzfristig absagen musste.

Das Rennen begann am Freitagmorgen mit der ersten Fahrerbesprechung durch Rennleiter Heino Müller, der tatkräftig auf dem Fahrerstand durch Dirk Kellermann unterstützt wurde. Beide hatten links außen eine freie Sicht auf die Strecke, die Boxengasse und seitlich von ihnen den Vorbereitungsplatz zum Warm machen der Motoren. Ausgestattet mit Monitor (da liefen die aktuellen Zeiten) und Mikrofon (zur Moderation, Strafen zu vergeben, bei Überrundungen einzugreifen, um Infos zu geben usw.) behielten sie stets den Überblick und konnten im Zweifelsfall gleich eingreifen. Im Training fiel ein Name auf. Marcel Krüger, der in den drei schnellsten aufeinanderfolgenden Runden an der Spitze lag. Dies blieb bis zum Ende des Tages so, obwohl es hätte anders kommen können. Im zweiten entscheidenden gezeiteten Training für die neue Gruppeneinteilung begann es ab der Gruppe 6 mehr und mehr zu Regnen. Die Strecke wurden feuchter, schlammiger und so waren nur wenigen Fahrer der letzten Gruppen noch auf der Strecke gefahren. Dies wirbelte die Startaufstellung komplett durcheinander, dass zum Beispiel der amtierende Deutsche Meister Jörn Neumann, aber auch Sebastian Winterstein, Aaron Münster, Maik Wiesweg nur in der „zweitschnellsten“ Gruppe waren. Ob es ein Nachteil sein würde, musste der nächste Tag, also der Samstag zeigen. Mit Überrundungen sollten viele zu kämpfen haben. Dafür gab es zum Glück die beiden Rennleiter auf dem Fahrerstand, die mit wachsamen Augen das Renngeschehen im Blick behielten. Wer nicht aufpasste, bekam eine Zeitstrafe oder musste einmal durch die Boxengasse am Wochenende. Am Ende der Geraden ins Heck fahren, bedeutete zwar keine Punkte in Flensburg, dafür ging es einmal durch die Boxengasse. Dies war jedem bekannt.

Nachdem letzten Training ging es in den gemütlichen Teil für die einige Teilnehmer, die in gemütlicher Runde bis tief in der Nacht über dies und das sprachen. Andere waren noch beschäftigt ihr Fahrzeug vom „Schlamm“ zu befreien oder eben für den Vorlauftag vorzubereiten. Einer war noch auf der Strecke unterwegs. Dies war der Rennleiter Heino Müller, der die Pfützen buchstäblich wegwischte. Hut ab, dass nennt man Einsatz.

Der Samstag begann mit schönem Wetter und dies sollte trotz bewölktem Himmel so bleiben. Kurz gab es einen Nieselregen am späten Nachmittag, welcher aber keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte. Zuerst stand ein letzter Trainingslauf auf der mit Sägespänen getrockneten Strecke an. Auf einen Start verzichteten ein paar Fahrer, um nicht vor dem ersten Vorlauf eine große Reinigungsaktion ihrer Fahrzeug machen zu müssen. Teilweise sah man dies an der wartenden Schlange am Reinigungsplatz, der gut besucht war.

Gefahren wurden danach die fünf Vorläufe, wovon drei in die Wertung gingen. Um es kurz zu machen, einer war an diesem Tag nicht zu schlagen. Burak Kilic war in allen fünf Läufen mit jeweils 10 Runden in 5 Minuten Fahrzeug der einzige und schnellste Fahrer des Tages. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass der  16 jährige bei der diesjährigen EFRA Europameisterschaft OR8 den dritten Platz belegte und Jugend-Europameister wurde. Auf Platz 2 nach den Vorläufen platzierte sich sein Bruder Berkan vor dem noch amtierenden Deutschen Meister in dieser Klasse, Jörn Neumann. Auffällig war bis dahin, dass kaum ein Fahrer das Tempo von Burak mitgehen konnte. Dies schaffte nur Berkan Kilic im letzten Vorlauf, den Burak mit 10 Runden in 5:24 mit nur knapp einer Sekunde Vorsprung gewann. Carsten Keller folgte auf Platz 4 in der Rangliste vor dem Trainingsschnellsten Marcel Krüger, der nur im zweiten Vorlauf mit 10 Runden seine gute Form zeigen konnte. Die Frage war, wer würde am nächsten Tag die Dominanz von Burak Kilic, aber auch von Berkan knacken können. Etwas Hoffnung gab der letzte Vorlauf, bei dem Jörn Neumann, Aaron Rönick, Micha Widmaier und Maik Wiesweg sich im Club der 10-Runden Marke einreihten.

Hier das Vorlaufergebnis:

  1. Burak Kilic – Agama – Bullitt
  2. Berkan Kilic – Agama – Bullitt
  3. Jörn Neumann – Sworkz – Maxima
  4. Carsten Keller – Mugen
  5. Marcel Krüger – Kyosho – Maxima
  6. Aaron Rönick – Mugen
  7. Aaron Münster – Mugen
  8. Micha Widmaier – Sworkz
  9. Sebastian Winterstein – Kyosho
  10. Marcel Paul – Kyosho

Die erste Entscheidung fiel am frühen Abend für die 4 Fahrer der 55+ Wertung. Mit am Start unser neuer DMC-Präsident mal ganz privat als Teilnehmer. Er startete von der Eins ins Rennen, welches über lange 30 Minuten gefahren wurde. Gleich nach dem Start konnte sich Dirk an der Spitze behaupten. Dahinter folgte ihm Maik Schöning, der von Startplatz 4 schnell auf Position 2 fuhr. Für Maik es war nicht sein Tag, wie er nach dem Rennen als Fazit zog. Er fuhr zwar schnellere Zeiten als der Führende, aber eigene Fehler warfen ihm so weit zurück, dass er zum Ende des Finals noch überrundet wurde. Rund um die Strecke schauten einige dem Geschehen auf der Strecke zu. Untermauert wurde das Finale von den Kommentaren von Dirk Kellermann und Heino Müller, die die Urgesteine des RC-Cars Sports zu „Höchstleistungen“ antrieben. Leider klappte dies nicht bei Maik Schöning, der wohl eher davon „nervös“ wurde. Der Sieg ging an Dirk Horn vor Maik Schöning, Hans-Peter Bock und Reiner Mehnert.

Endergebnis 55+:

  1. Dirk Horn – Mugen
  2. Maik Schöning – Xray
  3. Hans-Peter Bock
  4. Reiner Mehnert – Sworkz

Danach war der gemütliche Teil eröffnet oder eben nicht für alle. Klar, einige Fahrer mussten ihre Hausaufgaben für den finalen Sonntag machen. Differenziale bekamen neues Öl, die Dämpfer kontrolliert / neu befüllt und die Fahrzeuge vorbereitet. Für die ersten Teilnehmer des 1/128 ging es schon um 8:30 Uhr los. Leider war hier schon für Christopher Förg erstmal Ende. Er startete etwas später im Junior Finale und da beendete er den Lauf auf Platz 5. Für ihn noch ein versöhnliches Ende, bevor es in zwei Wochen auf seine Heimstrecke geht. So ging es weiter bis zum Halbfinale. Jeweils vier Fahrer stiegen in das nächsthöhere Finale bis dahin auf. Im Halbfinale qualifizierten sich die ersten sechs Fahrer für das Finale, wobei dies bei der immer stärkeren Konkurrenz nicht einfach werden sollte. Dies zeigte sich während der letzten Finals, wie knapp die Entscheidung um den Aufstieg sein konnte. Leider war im Halbfinale keine Dame mehr vertreten. Für Vanessa Wende (Platz 28) und Melanie Ratzlaff (38) war jeweils im Viertelfinale das Rennen zu Ende.

Die Halbfinale waren ein Wegweiser für das kommende Finale. Unglaublich wie Berkan Kilic ungefährdet mit fast einer Runde Vorsprung auf Aaron Rönick gewann. Für Aaron war es dagegen denkbar knapp. Ihm folgten Carsten Keller und Micha Widmaier im Sekundenabstand ins Finale. Weiter waren noch Maik Wiesweg und Philipp Lütgert, der sich in den letzten Runden einen fairen Kampf um den Finaleinzug lieferte. Da war knapp und Philipp war total happy nach dem Lauf.

Danach folgte das zweite Halbfinale mit ähnlichem Ausgang an der Spitze. Burak Kilic legte nochmal einen drauf. Er verbesserte die Bestzeit seines Bruders um 5 Sekunden. Dies bedeutete Startplatz 1 im Finale. Für Marcel Krüger lief es deutlich besser als am Vortag. Ihm fehlten zwar 20 Sekunden auf Burak, aber mit der Zeit war er über 10 Sekunden besser als der Zweitplatzierte aus dem ersten Halbfinale. Aaron Münster, Jörn Neumann, Henrik Steiner und Tim Kraus folgten den beiden ins Finale.

Bevor der Finallauf losging, waren die Junioren und 40+ Finallisten an der Reihe. Jeweils 30 Minuten lief ihr Finale.

Bei den Junioren verzichtete Berkan Kilic auf seinen Start. Er hatte sich zuvor eindrucksvoll für das Finale qualifiziert auf Startplatz 2.So startete Ilias Reise von Startplatz 1 ins Rennen. Er kennt als „Hamburger“ seine Heimstrecke wie aus dem „ff“. Vom Start weg konnte er sich absetzen und blieb ohne Fehler. Er fuhr ein tadelloses Rennen bis ins Ziel. Mit 3 Runden Vorsprung gewann er vor Stev Krause und Ivo Buljan. Pech hatte Maxim Milde, der aussichtsreich auf Podiumskurs war. 6 Minuten vor Schluss musste er mit technischem Defekt leider aufgeben.

Endergebnis Junior-Finale

  1. Ilias Reise – Agama
  2. Stev Krause – Kyosho
  3. Ivo Buljan – Mugen
  4. Phil Langner – Mugen
  5. Christopher Förg – Mugen
  6. Nikodemus Boeckh – Mugen
  7. Maximilian Ernst
  8. Maxim Milde – Agama
  9. Frane Buljan – Mugen
  10. Jody Müller – Xray

Keine Pause für die Rennleitung und Zeitnehmer. Im Anschluss waren die 40+ Fahrer an der Reihe und es bahnte sich ein spannendes Rennen mit Teilnehmern an, die schon so manchen DM-Titel gewannen oder im Finale einer DM fuhren. Gefühlt waren da über 1000 Jahre Rennerfahrungen auf dem Fahrerstand vertreten. Dies sollte sich auf der Strecke zeigen. Die erste Runde ließen an der Erfahrung leichte Zweifel erkennen. Was predigte der Rennleiter den ganzen Finaltag? „Das Rennen wird nicht in der ersten Runde entschieden“, so Heino Müller. Dies begann gleich nach dem Start, den Daniel in Führung liegend im Omega quasi verhaute. Sein Fahrzeug kam aus der Spur und lag plötzlich auf dem Dach. Der Helfer musste warten, bis die dahinterliegenden Fahrzeuge vorbei waren und Daniel weiterfahren konnte. Sein Glück war, dass sich in den nächsten zwei drei Runden die Fahrer davor uneinige über die Vorfahrt waren. Wer wem ins Auto fuhr, war kaum auszumachen. Plötzlich war er wieder vorne im Kampf dabei. Andreas Bartels, auf 1, dahinter stürmte Markus Dirks auf 2 vor Daniel Reckward, Hacan Kocer, Christian Bessler und Timo Engelstätter. In den nächsten Runden ging es hin und her an der Spitze. Leider musste Markus Dirks sich durch einen Ausfall aus dem Führungskampf verabschieden. Mal war Timo an der Spitze, dann Andreas und Daniel. Es ging hin und her, bis ein Zweikampf zwischen Andreas und Daniel bis ins Ziel entbrannte. Gegen Rennmitte entschied Christian Bessler den Kampf um Platz 4 gegen Hakan. Christian war eben etwas schneller und konnte die Pace seines Kyosho`s besser umsetzen. Nach vorne ging es nicht weiter. Der Abstand zu Timo war schon zu groß, dass er ihm noch den letzten Podestplatz hätte streitig machen können. Timo fuhr ab Runde 15 ein unauffälliges Rennen auf Platz 3. Nach vorne und hinten war „Luft“. Nach vorne ging diesmal nichts mehr. Andreas und Daniel konnten sich trotz ihres Zweikampfes leicht absetzen. Durch die unterschiedlichen Tankstrategien wechselte die Führung zwischen den beiden Fahrern, wobei Andreas vorne lag. 5 Runden vor Schluss war Daniel erneut an der Spitze, dann wieder zum Tanken in der Box und Andreas vorne. Trotz schneller Rundenzeiten, musste sich Daniel durch kleine letzte Fehler mit dem zweiten Platz hinter Andreas einreihen, der sichtlich erleichtert und zur Freude vieler den ersten Lauf gewann. Auch Daniel freute sich für ihn.

Finale 40+

  1. Andreas Bartels
  2. Daniel Reckward – Mugen
  3. Timo Engelstätter – Mugen
  4. Christian Bessler – Kyosho
  5. Hakan Kocer – Mugen
  6. Hansjörg Stadler
  7. Victor Gabriel
  8. Robert Hart – Asso
  9. Marc Langner – Mugen
  10. Markus Müncheberg – Kyosho
  11. Dirk Horn – Mugen
  12. Oliver Tonn – Mugen
  13. Markus Dirks – HB

Mit Spannung wurde das 40 minütige Finale erwartet. Die Frage war, wer könnte Burak und Berkan Kilic im Finale noch Konkurrenz machen. Zu stark war ihre Leistung in den Vorläufen und im Halbfinale gewesen. Nach dem Start konnte sich zuerst Burak Kilic leicht absetzen, aber sein Bruder Berkan kam dann immer näher machte seinerseits Druck. Beide waren mit der gleichen Tankstrategie unterwegs, aber auch die Boxencrews waren so schnell, dass es bei der Reihenfolge blieb. In Runde 35 war es soweit. Berkan übernahm die Führung und nun machte Burak Druck. Als er sich in der Spitzkehre vor der Zielschleife vorbeiquetschte, so es nach einem Führungswechsel aus, aber Berkan kam vor der Zeitnahme wieder vorbei. Ein paar Runden später ein erneuter Führungswechsel. Burak behielt diese nur kurz und ließ seinen Bruder vorbei. Geräusche am Fahrzeug, deutete sich ein Defekt an? So ging es weiter, bis das Fahrzeug von Berkan auf dem Dach lag und Burak erneut in Führung war. Wieder kämpfte sich Berkan heran und nach dem letzten Tankstopp ließ ihn Burak vorbei. Der Sieg für Berkan war eigentlich nur noch Formsache, als nach der Geraden der Motor ausging. Der Helfer holte schnell das Fahrzeug in die Box. Zum Glück sprang der Motor gleich an. Noch waren vier Runden zu fahren. Der Vorsprung war jedoch schon zu groß. Burak Kilic gewann den ersten Lauf vor Berkan, der sichtlich enttäuscht war. Er hätte es durchaus verdient. Um Platz 3 fiel die Entscheidung in den letzten Runden. Carsten Keller konnte diesen Platz knapp gegen Aaron Rönick und Jörn Neumann verteidigen, nachdem Marcel Krüger mit einem Reifenproblem sich aus dem Kampf um Platz 3 verabschieden musste.

Endergebnis OR8

  1. Burak Kilic – Agama
  2. Berkan Kilic – Agama
  3. Carsten Keller – Mugen
  4. Aaron Rönick – Mugen
  5. Jörn Neumann – Sworkz
  6. Marcel Krüger – Kyosho
  7. Tim Kraus – Sworkz
  8. Maik Wiesweg – Mugen
  9. Philipp Lütgert – Kyosho
  10. Micha Widmaier – Sworkz
  11. Henrik Steiner – TLR
  12. Aaron Münster – Mugen

Zur abschließenden Siegerehrung gab es einen tosenden Applaus für die sehr gute Veranstaltung, welches die Hamburger auf die Beine gestellt haben. Der OR8 Referent Ralf Bauer fand dafür ein paar passenden Worte. Für seinen Einsatz in dieser Klasse dankten es ihm die drei Podiumsplätze mit einer ausgiebigen Sektdusche, die feucht fröhlich für Ralf endete.

Leider war dies das letzte Rennen auf der tollen Anlage, welche im Jahr 2015 entstand und sich viel Hingabe zu einer der schönsten Rennstrecken in Deutschland entwickelte. Viel Schweiß, zahlreiche Arbeitsstunden und Geld wurden durch die Mitglieder in den letzten Jahren für diese Modellsportanlage investiert. Das nun Schluss sein soll, kann keiner Glauben und natürlich drücken alle dem BIG-Hamburg beide Daumen, dass es wo anders weitergeht.

Nun ist eine kurze Pause bis zum zweiten und entscheidenden Rennen beim MSC Ober-Mörlen vom 23.-25.August 2019. Auf der Strecke des Vereins wird die diesjährige Deutsche Meisterschaft OR8 entschieden werden. Gespannt darf man sein, ob Burak und Berkan Kilic dort auch so dominierend sein werden oder eben andere Fahrer sich in Szene setzen können. Noch ist alles offen, wobei eine kleine Vorentscheidung gefallen ist. Ob Jörn Neumann und Daniel Reckward ihre Titel verteidigen können, werden wir dann sehen. Eins ist bereits sicher, es wird in Jugend und bei den Junioren neue Titelträger geben. Bleibt dran. Es bleibt spannend.

Die Titelverteidiger vom 2018:

  • 40+: Reckward, Daniel/Rasenracer
  • Junioren: Kilic, Burak/BIG Hamburg
  • Jugend: Hesse, Max/RC Cars Köngen
  • OR8: 2018 Neumann, Jörn/AMC Langenfeld

Zu den beiden Vereinen: MSC Ober-Mörlen e.V.  und BIG Hamburg e.V.

2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0056 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0063 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0101 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0107 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0110 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0116 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0149 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0190 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0249 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0274 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0305 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0321 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0343 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0346 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0373 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0753 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0766 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0767 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0776 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0777 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0898 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0971 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_0996 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1011 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1021 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1040 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1044 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1047 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1095 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1133 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1146 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1155 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1258 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1262 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1264 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1267 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1268 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1269 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1270 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1489 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1490 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1494 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1496-2 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1502 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1508 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1521 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1637 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1638 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1642 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1645 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1654 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1659 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1709 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1712 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1715 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1718 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1719 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1724 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1728 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1732 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1757 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1762 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1776 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1780 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1794 2019_08_09_BIG_Hamburg_DM_OR8_1795

Die Reifen für die ORE 1:10 DMs stehen fest!

Geschrieben von Thomas Kohmann am 16. Mai 2019 um 18:53

Liebe ORE’ler und ORE’lerinnen,

Die Reifen für die DMs ORE stehen fest.

4wd und 4wst: Schumacher Mini Dart (vorne und hinten)
2wd und 2wdst: Schumacher Mini Dart hinten (vorne sind alle Reifen von der Homologationsliste 2019 zugelassen)
Tr2: Schumacher MiniPin hinten (vorne sind alle Reifen von der Homologationsliste 2019 zugelassen)

Mit sportlichen Grüßen,
Robert Gillig

Homologation – Brushless Motoren 2019

Hallo Fahrer und Interressierte,
die Veröffentlichung der aktuellen Brushless-Motoren Homologationslisten zum Stand 1.04.2019 ist erfolgt. Bis auf die Erweiterung in der der 21,5 Turn Motoren Liste in der Einsteigerserie für EGTWFUN sind die Aufstellungen vom 1.11.2018 nach wie vor gültig.

10,5 T Motorenübersicht 19 – Stand 01.11.2018
13,5 T Motorenübersicht 19 – Stand 01.11.2018
17,5 T Motorenübersicht 19 – Stand 01.11.2018
21.5 T Motorenübersicht 19 – Stand 01.04.2019

Alle aktuelle Homologationsliste und weitere Hinweise unter Reglement / Homologation >>> LINK

Mit sportlichen Grüßen
Thomas Kohmann
Referent Elektro Glattbahn DMC e.V.
Mail: egreferent@dmc-online.com

Neues vom Sportbundtag 2018 für die Sparte ORE

Geschrieben von Thomas Kohmann am 26. November 2018 um 17:24

Liebe ORE’ler und ORE’lerinnen,

Die Deutschen Meisterschaften 2wd und 2wdst finden am 7.+8.9.2019 in der Arena 33 in Andernach statt.

Die Deutschen Meisterschaften 4wd, 4wdst und Tr2 finden am 17.+18.8.2019 beim AMC Langenfeld statt.

Zukünftig ist eine Klebekante (das flächige Aufbringen von Sekundenkleber auf der Reifenflanke) erlaubt.

Die Finalläufe bei SK-Läufen können von der Rennleitung bei der Fahrerbesprechung auf zwischen 5 und 7 Minuten Dauer festgelegt werden.

Die Berichte für die Sparten wurde im Vorfeld des SBT den Teamleitern zugemailt und sollten in den nächsten Tagen zusammen mit dem Protokoll des Sportbundtages auch online gehen.

Mit sportlichen Grüßen,
Robert Gillig

Neues von der EFRA Sitzung für ORE

Geschrieben von Thomas Kohmann am 9. November 2018 um 13:59

Liebe ORE’ler,

Nach der sehr durchwachsen durchgeführten Euro in Reims gab es wohl noch weitere Gespräche mit dem Ausrichter. Leider hat man anscheinend keine für beide Seiten befriedigende Lösung gefunden, so dass die eigentlich schon an Reims vergeben WM 2019 nun NICHT dort statttfindet.

Der neue Ausrichter für die WM nächstes Jahr ist die Hudy Arena (indoor auf Lehm) in Trencin in der Slowakei. Der Termin ist der 14.-21.9., das Warmup soll vom 23.-25.5. stattfinden. Im Moment ist die WM massiv „überbucht“ und ich habe nur 2 Plätze sicher. Voraussichtlich kommen aber im März und April noch mal einige Plätze dazu, wenn die anderen Blöcke (Kontinente) ihre nicht benötigten Plätze an die IFMAR zurückgeben.
Wer Interesse an der Teilnahme an der WM hat, meldet sich bitte per Mail bei mir, ich mache eine Warteliste auf.

Die Europameisterschaft 2019 geht nach Italien und wird in Pinerolo ausgetragen. Der Termin für die Euro ist der 21.-27.Juli, das WarmUp findet am 1.+2.Juni statt. Hier habe ich 12 Plätze, so dass jeder interessierte Fahrer auch mitkommen können sollte.

Am 5.-7.Juli findet wie jedes Jahr wieder das International Race in Kampenhout, Belgien, statt.

Die Euro 2020 geht nach England (mal schauen, was wir bis dahin für Klimmzüge bei der Einreise machen müssen) an den Robin Hood Raceway. Der Termin wird voraussichtlich im Juni sein, da das im langjährigen Mittel die trockenste Zeit ist. Ich weiß noch nicht, ob die Euro auf der Lehm(ähnlichen)- oder auf der Kunstrasenstrecke sein wird. So wie ich es erfahre, werde ich hier informieren.

Reglementsmäßig gab es dieses Jahr für ORE keine Neuerungen bei der EFRA.

Die Plätze für die WM (und die erste Staffel der Plätze für die Euro) werden nach der kombinierten Rangliste der DM-Ergebnisse (modified) vergeben.

kombinierteRanglisteORE2018-1

kombinierteRanglisteORE2018-2

Mit sportlichen Grüßen,
Robert Gillig

PS: der Antragskatalog für den SBT ist an die Teamleiter verschickt. Leider haben wir für ORE für das kommende Jahr noch keine Bewerber um eine DM. Vielleicht möchte der eine oder andere Verein ja doch in 2019 eine DM ORE ausrichten. Ich würde mich über Bewerbungen freuen. Da keine fristgemäßen Bewerbungen eingegangen sind, gegen alle Bewerbungen, die bis zur Vorstellung und Abstimmung in der Spartensitzung da sind, mit gleichen Chancen ins Rennen.

RACE CALENDAR