Präsidiumssitzung vom 17. bis 18. Januar 2026

Geschrieben von Leue Peter am 19. Januar 2026 um 21:21

 

Präsidiumssitzung vom 17. bis 18. Januar 2026

Wie bereits in den Vorjahren versammelten sich die Mitglieder des DMC-Präsidiums auch im Jahr 2026 am zweiten Januarwochenende zu ihrer ersten Sitzung in Hann. Münden. Pünktlich um 9:00 Uhr eröffnete DMC-Präsident Dirk Horn die Versammlung und hieß insbesondere die auf dem vergangenen Sportbundtag neu gewählten Präsidiumsmitglieder herzlich willkommen.

Personelle Neuerungen im Präsidium
Das Gremium freut sich über mehrere Neuzugänge: Steve Arendt übernimmt das Amt des Referenten für Großmodelle (Glattbahn und Offroad). Matthias Lischke tritt als Referent für Elektro Glattbahn die Nachfolge von Thomas Kohmann an. Dieser Wechsel wurde erforderlich, da sich Thomas Kohmann nach langjähriger engagierter Arbeit im Präsidium erfolgreich zur Wahl für das Amt des Vizepräsidenten gestellt hatte. Er folgt auf Freddy Dietrich, der aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht erneut kandidierte – an dieser Stelle gilt ihm ein herzlicher Dank für die geleistete Arbeit sowie die besten Genesungswünsche. Ebenfalls neu besetzt wurde die Position des Schriftführers: Hier wählte der Sportbundtag Peter Leue ins Amt, der nach zweijähriger Pause in dieser neuen Funktion ins Präsidium zurückkehrt.

Zukunftsvisionen und operative Themen
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab Dirk Horn den Anstoß für eine strategische Weichenstellung: Die Präsidiumsmitglieder wurden aufgefordert, ihre Visionen zur Frage „Wo steht der DMC in zwei Jahren?“ an einer Pinnwand festzuhalten und gemeinsam zu diskutieren.

Anschließend wurde die umfangreiche Tagesordnung zügig abgearbeitet. Neben dem Rückblick auf den Sportbundtag 2025 sowie dem aktuellen Status der Rennleiter- und Zeitnehmerschulungen und der anstehenden Kreistage stand die Vergabe internationaler Startplätze im Fokus. Die EFRA erwartet hierzu bis zum 21.01.2026 die finale Zuarbeit. Den Referenten ist es gelungen, nahezu alle benötigten Plätze zu sichern. Lediglich die Fahrer für die WM in Lostallo müssen sich noch gedulden, da die Zuteilung durch die IFMAR erst Ende Januar erfolgt. Parallel dazu wurden die offiziellen DMC-Vertreter für die Deutschen Meisterschaften sowie die Teammanager für internationale Wettbewerbe nominiert.

Fokus Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Ein zentrales und intensiv diskutiertes Thema war die Pressearbeit in den sozialen Medien. Im Kern ging es um die Fragen:

  • Wie begeistern wir eine breitere Masse für unser Hobby?
  • Wo erreichen wir die Zielgruppen und wer kann uns unterstützen?
  • Wie können erfahrene Mitglieder („Weißbärte“) die Jugend zeitgemäß ansprechen?

Die klare Antwort lautet: Gemeinsam! Der Verband ist hier auf die Unterstützung der Vereine und Lizenznehmer angewiesen. In diesem Zuge wurde auch die Qualität der Berichterstattung von Rennen und Meisterschaften hinterfragt. Konsens herrschte darüber, dass grundsätzlich von jedem Event berichtet werden soll, die Qualität bei ausgewählten Highlights jedoch deutlich gesteigert werden soll.

Innovationen und Ausblick
Neu diskutiert wurde die Einführung eines Homologationsbeauftragten. Dessen Aufgabenbereich könnte die Unterstützung der Vereine bei der technischen Abnahme während einer DM umfassen sowie die Frage klären, inwieweit man sich künftig unabhängiger von EFRA-Homologationen aufstellt.

Nach der Bearbeitung weiterer Punkte – darunter die Messeplanung, die Gestaltung der DM-Pokale sowie die Festlegung künftiger Sitzungstermine (fünf Online-Termine und ein Präsenztreffen im Oktober) – leitete das Präsidium die ersten Vorbereitungen für den Sportbundtag 2026 ein. Am Sonntag beendete Dirk Horn die zwei arbeitsreichen Tage und schloss die Sitzung.

Peter Leue /Schriftführer

 

 

 

 

 

 

 

 

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