SK West: AMC Langenfeld mit erfolgreicher Kids-Klasse

Geschrieben am 14. Februar 2018 um 01:44

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit leistet der AMC Langenfeld mit einer separaten Kids-Klasse im Rahmen seiner Triple-Days, einer ORE-Serie mit drei Veranstaltungen. Beim zweiten Lauf am 11. Februar waren unter den 82 Startern immerhin sechs Jugendliche in der Kids 17.5T, insgesamt gab es 14 jugendliche Starts. In spannenden Fights setzte sich in der Kids-Klasse der Junior Ben Errahmouni in den Vorläufen und in den Finalen gegen den Jugendlichen Pascal Morzeck durch, den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Junior Jan Roth.

Kids 17.5T - der Talentschuppen beim AMC Langenfeld

Kids 17.5T – der Talentschuppen beim AMC Langenfeld

In der ORE4wd mit 26 Startern erkämpfte sich Marcel Schneider den zweiten Platz hinter Jens Becker und vor Jan Sievert, damit war er bester der drei angetretenen Jugendliche unter 26 Startern. Mit 40 Teilnehmern war die ORE2WD besetzt, darunter vier Jugendliche. Marcel Schneider stand als Dritter erneut auf dem Podium, neben Sieger Carsten Keller und dem zweitplatzierten Jens Becker. Die Fun 17.5T Klasse gewann Detlef Knipprath.

Kurzfristige Regeländerung in der Sparte Verbrenner Glattbahn

Geschrieben am 8. Februar 2018 um 08:28

Die VG-Sportkreisreferenten haben einstimmig beschlossen eine Reglementänderung in der VG-Sektion über den folgenden Paragraphen (Jahrbuch 2017, Seite 50, Vorwort) in das aktuelle Reglement für 2018 einfließen zu lassen. Wortlaut des benutzten Paragraphen:

„Das Reglement allgemeiner Teil enthält Angaben, die für alle Sparten gelten. Anträge zur Änderung/Erweiterung des allgemeinen Teils müssen vom Sportbundtag beschlossen werden. Das Präsidium kann durch Mehrheitsbeschluss bei kurzfristigem Handlungsbedarf Reglementergänzungen und Änderungen beschließen. Diese dürfen keinesfalls bereits getroffenen Entscheidungen des SBTAG außer Kraft setzen und müssen zur endgültigen Reglementaufnahme auf dem folgenden SBTAG als Antrag vorgelegt werden. Das Reglement der Sparten enthält Ergänzungen zum allgemeinen Teil, die ausschließlich die entsprechende Sparte betreffen. Änderungen und Erweiterungen des Reglements der Sparten werden vom Sektionsreferent und der Sektionsreferenten der Sportkreise beschlossen. Hierbei gilt der Mehrheitsbeschluss. Das Reglement wird auf dem folgenden Sportbundtag vorgestellt und verabschiedet. Änderungen im Laufe des Jahres müssen rechtzeitig auf der Homepage des DMC veröffentlicht werden und am folgenden Sportbundtag als Antrag vorgelegt werden. Eine Änderung des Reglements ist dann gültig, wenn sie auf der DMC-Homepage veröffentlicht ist.“

Geänderter Paragraph: Anhang B – VG-Reglement / 3.1.5 /VG8) und 3.2.5 (VG10 – Felgen und Reifen – Besonderheiten Deutsche Meisterschaft

  • Bisherige Formulierung: 

Das „Reifengeld“ ist spätestens, verbindlich mit dem Nenngeld zu überweisen.

  • Neue Formulierung:

Abgegebene Nennungen sind mit dem Nennschluss verbindlich, und somit besteht für das in der Ausschreibung ausgewiesene Nenngeld sowie die Kosten für Pflichtreifen und für ggf. zusätzliche bestellte Reifensätze (Trainingsreifen) grundsätzlich eine Zahlungsverpflichtung. Die Zahlung des Gesamtbetrages hat bis zum Nennschluss zu erfolgen. Teilnehmer, die ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommen, können vom DMC von der Teilnahme an weiteren DMC-Wettbewerben ausgeschlossen werden, bis die offene Zahlung an den betreffenden Ausrichter geleistet wurde. Diese Änderung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Sportliche Grüße,

SK West: Zeitnehmer-Schulung mit 15 Teilnehmern

Geschrieben am 23. Januar 2018 um 14:55

Mit 15 Teilnehmern war die Zeitnehmer-Schulung am Sonntag (21. Januar) in Haltern am See mehr als ausgebucht, denn eigentlich war der Kurs auf zwölf Personen begrenzt. Im perfekt geeigneten Schulungsgebäude des RC Haltern e.V. im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Westfalen konnte Lehrgangsleiter Uwe Baldes Vertreter der DMC-Ortsvereine MAC Eifel-Elos, AMC Hamm, RC Haltern, IG Racing Team Hamm, BS Racing Team, RC Drecksloch und RCC Reken aus dem Sportkreis West sowie den MC Munster und den MCV Dänischer Wohld aus dem Sportkreis Nord begrüßen.

RCM-Zeitnehmer-Schulung in Haltern

RCM-Zeitnehmer-Schulung in Haltern

Von 10.00 bis 17.30 Uhr ging Uwe Baldes in seiner bereits siebten Zeitnehmer-Schulung rund um die Software-Familie RCM (Race Control Management) sowohl auf den grundsätzlichen Aufbau der Zeitnahme (Messschleife, Decoder, Netzwerk) als auch auf die Pflichten der Zeitnehmer ein. Die praxisorientierte RCM-Einführung umfasste die Schwerpunkte Rennvorbereitung, Durchführung und Nachbereitung. Vom Einrichten der Software, Erstellen von Reglements, Klassen, Rennveranstaltungen, Gruppeneinteilung und Zeitplan über die Zeitnahme während des Rennens mit Korrekturen, Nachdrücken von Runden, Regenwertung, Sprachansagen, nachträgliche Transponderzuordnung bis zum vollständigen und korrekten Ergebnis, ebenso Meisterschaftswertung reichte das Spektrum, das die Teilnehmer sowohl an der großen Leinwand als auch am eigenen Notebook verfolgten. Auch die Nutzung der zahlreichen RCM-Feature wie Live-Timing, Anzeige-Monitore, Ampel-Steuerung, Ergebnisse per Intranet, Online-Nennung sowie der Internet-Plattformen myRCM.ch und rc-timing.ch wurden von Uwe Baldes, der RCM-Anwender auch während der Saison bei Bedarf mit Rat und Tat unterstützt, besprochen.

Großer Zuspruch: 15 Teilnehmer

Großer Zuspruch: 15 Teilnehmer

SK West: Rennleiter-Schulung mit 16 Teilnehmern

Geschrieben am 23. Januar 2018 um 13:45

Insgesamt 16 Teilnehmer zählte die Rennleiter-Schulung des Sportkreises West, die am Sonntag beim RC Haltern e.V. stattfand. Sowohl Neulinge als auch „Nachschüler“, deren Lizenz abgelaufen ist, wurden von Heinz Kroezemann und Arno Püpke im Schulungsgebäude des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Westfalen aus- und weitergebildet. Am Ende mussten die zwei Frauen und 14 Männer wie üblich eine Prüfung absolvieren, die nach erster Durchsicht, aber vorbehaltlich der abschließenden Kontrolle der Fragebögen durch Präsident Norbert Rasch, alle bestanden haben.

Rennleiter-Schulung des SK West in Haltern

Rennleiter-Schulung des SK West in Haltern

SK West: Gelungener SKT, viele Ehrungen

Geschrieben am 17. Januar 2018 um 01:57

Einen überaus gelungenen und harmonischen Sportkreistag (SKT) erlebte der DMC West am ersten Sonntag des Jahres 2018. Über 40 Personen waren der Einladung des SK-Vorsitzenden Heinz Kroezemann nach Oberhausen gefolgt.

Langjährige Treue zum SK West

Langjährige Treue zum SK West

Zu den Höhepunkten der fünfeinhalbstündigen Versammlung zählten die zahlreichen Ehrungen. Nachdem Heinz Kroezemann, seit 17 Jahren Vorsitzender des SK West, bereits beim vergangenen Sportbundtag die DMC-Ehrennadel in Gold erhalten hatte, nahm beim SKT Josef Holl, über 34 Jahre Vorsitzender des MRC Alstaden Oberhausen, sichtlich gerührt die goldene Ehrennadel aus den Händen des SK-Vorsitzenden in Anerkennung (siehe Bericht) entgegen. Ebenfalls dem MRC Altstaden Oberhausen gehört Werner Vogel an, der für seine 40-jährige Mitgliedschaft im DMC ausgezeichnet wurde. Für 35 Jahre Mitgliedschaft im DMC erhielten Walter Weber (MCK Dormagen), Norbert Wiesmann (MC Dortmund) und Karl-Heinz Wilke (UFM-Racing Hennef) die DMC-Ehrennadel, für 25-jährige Mitgliedschaft Uwe Baldes (MSC Adenau), Stephan Melmer (RCRT Duisburg), Claus Nauth (MRC Alst. Oberhausen) und Stefan Nowicki (RC Haltern). Auch der MSC Adenau, bereits beim Sportbundtag ausgezeichnet, und der PMC Paderborn sind 25 Jahre im DMC, der MFK Kürten bereits 35 Jahre.

SKT West: Über 40 Teilnehmer

SKT West: Über 40 Teilnehmer

Neben den Berichten des Vorsitzenden Heinz Kroezemann sowie der Referenten Silvio Böhmichen (VG5), Bruno Czernik (EG, ORE), Monika Geistmann (Jugend) und Uwe Baldes (VG) sowie einem Rückblick auf den Sportbundtag nebst Diskussion zählte die Umfrage zur Situation in den anwesenden Ortsclubs zu den aufschlussreichen Tagesordnungspunkten. Nicht überraschend, schilderten fast alle Vereine ihre Probleme beim Personaleinsatz (Rennleiter, Zeitnehmer etc.), aber auch interessante Anregungen und erfreuliche Entwicklungen kamen in der interessanten Gesprächsrunde zu Tage, die alle Vereine noch ein Stückchen näher zusammenrücken ließ.

Schließlich konnte der fast komplette Terminkalender – 2018 finden u.a. fünf Deutsche Meisterschaften im Westen statt – sowie diverse neue Sportkreis-Bestimmungen verabschiedet werden. Am 21. Januar finden in Haltern sowohl die Rennleiter-Schulung als auch die Zeitnehmer-Schulung („RCM“ statt.

Übereinstimmend mit den Referenten und den Delegierten zog Heinz Kroezemann ein insgesamt positives Fazit nicht nur für diese konstruktive Versammlung, sondern vor allem für den gesamten Sportkreis West mit vielen engagierten Vereinen und Fahrern sowie einem vorbildlichen Geist der gegenseitigen Unterstützung.

Links: Protokoll SK West 2018 | Termine DMC West 2018 | Laudatio Josef Holl

Goldene DMC-Ehrennadel für Josef Holl

Geschrieben am 9. Januar 2018 um 00:03

Josef Holl, 34 Jahre lang Vorsitzender des MRC Alstaden Oberhausen, ist mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Minicar-Clubs (DMC) ausgezeichnet wurde. Der sichtlich gerührte 86-Jährige nahm im Rahmen des DMC-Sportkreistages West in Oberhausen aus den Händen des SK-Vorsitzenden Heinz Kroezemann die goldene Ehrennadel und die Urkunde sowie einen Präsentkorb entgegen. Ursprünglich war die Ehren beim Sportbundtag vorgesehen, an dem Josef Holl jedoch nicht teilnehmen konnte. Die Laudatio wurde vom VG-Referenten Uwe Baldes gehalten:

Begonnen hat alles Ende der Siebzigerjahre, als er seinem Sohn Hans-Peter ein 1:8-er Elektroauto schenkte. Fortan gesellten sich Vater und Sohn zu den 1:8-er Verbrenner-Fahrern, die auf dem Parkplatz am BERO-Center inmitten von Oberhausen ihre Runden drehten. Hans-Peter bettelte, bis der Papa ihm auch einen Verbrenner kaufte. Die Oberhausener Szene entwickelte sich schnell, Josef Holl verhandelte mit der Geschäftsführung des BERO-Centers, und tatsächlich, man durfte Löcher in den Asphalt bohren und eine erste Bretterbahn errichten, wenn auch wegen Flohmärkten, Autoslaloms, geparkten Autos etc. nur an einigen Sonntagen und manchem Samstagnachmittag.

Goldene Ehrennadel für Josef Holl (l), überreicht von Heinz Kroezemann

Goldene Ehrennadel für Josef Holl (l), überreicht von Heinz Kroezemann

Der Wunsch nach einer eigenen permanenten Rennstrecke wuchs rasch. Die Gründung des MRC Alstaden Oberhausen wurde von Josef Holl mitinitiiert. Es folgten Gespräche mit der Stadt Oberhausen, und schließlich bekam der MCR das Gelände am alten Förderturm direkt gegenüber dem BERO-Parkplatz zugewiesen. Jedes Vereinsmitglied zahlte 1.000 DM zum Bau der Bahn, zusätzlich wurde ein Darlehen aufgenommen, für das Josef Holl alleine bürgte. Zuerst war es nur die Strecke mit der markanten Steilkurve, ein gepflastertes Fahrerlager, ein Fahrerstand, ein Zelt zum Verkauf, aber die ersten Rennen wurden bereits ausgetragen. Längst war Josef Holl zum MRC-Vorsitzenden gewählt worden, immer häufiger kam seine Frau Wilma vorbei, kochte Kaffee und bot Kleinigkeiten zum Essen an. Der Ausbau der Strecke ging weiter, zwei überdachte Fahrerlager, Toiletten und vor allem die Grillhütte, die Kultstatus erreichte.

 

Josef Holl machte Oberhausen zum RC-Car-Mekka des Westens

Josef Holl machte Oberhausen zum RC-Car-Mekka des Westens

Die Strecke des MRC Alstaden Oberhausen wurde unter Führung von Josef Holl zum RC-Car-Mekka des Westens. Dies nicht nur wegen der vielzähligen Rennen meist unter der Rennleitung von Josef Holl, darunter auch zwei Europameisterschaften sowie insgesamt vier Deutsche Meisterschaften in VG8 und VG5. Besonders beliebt war das alljährliche Friedensdorf-Rennen mit über 100 Fahrern, bei dem alle Einnahmen gespendet wurden, sowie das 1:8-er Rennen unter Flutlicht und auch das Hallenrennen zu Silvester in der benachbarten Turnhalle.

Das Besondere: Oberhausen war Tag ein, Tag aus geöffnet, von morgens um 10:00 bis abends um 19:00 Uhr wurde gefahren, Elektro und Verbrenner, 1:10, 1:8 und 1:5. Es war jeden Tag mächtig Betrieb auf der Bahn, und Josef Holl war immer, jeden Tag da, und kümmerte sich, half hier und da, vor allem den Jugendlichen und den Neuen. Und wenn das Wetter was gegen das Fahren hatte, traf man sich trotzdem an der Strecke, in der Grillhütte, auf einen Kaffee, ein Bier, eine Frikadelle oder ein Stück Käsekuchen, natürlich von Wilma selbstgemacht. Und es war vor allem die herzliche Atmosphäre, für die Josef und Wilma gleichermaßen sorgten, mit der sie diesen Verein und die Strecke prägten.

Wilma und Josef Holl

Wilma und Josef Holl

34 Jahre lang war Josef Holl Vorsitzender des MRC Alstaden Oberhausen, der schnell auf über 100 Mitglieder anwuchs. Schon in den Neunzigerjahren hatte der MRC seinen ersten Internetauftritt, früh sorgte er für eine moderne Zeitnahme. 2013 übergab er die Führung an Jens Leyser, blieb aber für weitere Jahre als Kassierer des finanzstarken Vereins aktiv.

Auch mit 86 Jahren lässt ihn der Modell-Rennsport nicht los, so war er im vergangenen Jahr an der Seite seines unverändert aktiven Sohnes Hans-Peter bei Rennen in Bad Breisig, Velp, Dormagen und Hamm vor Ort, um Kontakte zu wahren und hier und da ein Schwätzchen zu halten. Das „Hallo“ ist bei jeder Begegnung groß wie eh und je.

Und auch wenn Josef Holl, der vor einem Jahr seine geliebte Wilma verloren hat, seit zwei Jahren nicht mehr Mitglied im DMC ist, gebührt Josef Holl, der mit seinem unermüdlichen Wirken den MRC Alstaden Oberhausen zu einem der erfolgreichsten und engagiertesten DMC-Ortsvereine gemacht hat und der den RC-Car-Sport im Westen über Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt hat, die späte, aber unzweifelhaft verdiente Auszeichnung mit der DMC-Ehrennadel in Gold.

Herzlichen Glückwunsch, Josef Holl, 1.000 Dank für alles und weiterhin gute Gesundheit!

SK Lauf EG West\Silvester-Cup Adenau

Geschrieben am 3. Januar 2018 um 12:22

SM West: Mobers siegt auf dem Eifel-Ring
Markus Mobers war der strahlende Sieger beim Adenauer Silvester-Cup. Das Rennen auf dem Eifel-Ring, der permanenten Hallen-Rennstrecke des MAC Adenau in Leimbach unweit des Nürburgrings, war nicht nur der Ausklang der RC-Car-Saison 2017, sondern wurde auch als Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West gewertet. Mit 32 Nennungen hielt sich die Resonanz trotz der Vielzahl der ausgeschriebenen Klassen und trotz des Open-end-Trainings am Freitagabend jedoch in Grenzen, nach einigen Absagen wurden letztlich nur 24 Starter in der Ergebnisliste geführt.
Ganz klar im Mittelpunkt standen die 1/12-er, die auf der 111 Meter langen MAC-Bahn mit original ETS-Teppich schon einige spannende Rennen ausgetragen und 2015 die bis dato bestbesetzte Deutsche Meisterschaft erlebt haben. Nachdem die Klasse 1/12 EB bzw. Stock nicht mehr mit 10.5T-Motoren sondern mit 13.5T gefahren wird, war die Frage, wie groß der Unterschied sein würde. Den Rundenrekord mit 10.5T hält Jacques Libar mit 9,881 Sekunden, und mit 13.5T hatte im November Bernd Wiesenberger (Black Forest Racer/CRC) mit 10,447 Sekunden den aktuellen Bestwert aufgestellt. Dass diese Zeit deutlich unterboten werden würde, wurde schon während des Trainings am Freitag klar, als „Mister 1/12“ Markus Mobers (MAC Walsum/CRC), ausnahmsweise in der Stock-Klasse unterwegs, die Zehn-Sekunden-Schallmauer durchbrach. In den Vorläufen wiederholte der x-fache Champion das Kunststück erneut, und da musste sogar die Sperrzeit nachjustiert werden. Die Jagd nach dem neuen Rundenrekord erreichte ihren ersten Höhepunkt im dritten Vorlauf, als sowohl Markus Mobers als auch Jacques Libar (Team SMI Siegen/CRC) und Tim Altmann (MAC Walsum/KaTi) in weniger als zehn Sekunden um den 111-Meter-Kurs flogen: Tim Altmann in 9,953 Sekunden, Jacques Libar in 9,912 Sekunden und Markus Mobers in 9,867 Sekunden. Im dritten A-Finale toppte Mobers seine Zeit noch einmal deutlich und pulverisierte mit grandiosen 9,780 den alten EB-Rundenrekord.
Im Qualifying hatte Markus Mobers mit seinem CRC mit Orion-Power kein leichtes Spiel, denn Markenkollege Jacques Libar leistete heftige Gegenwehr und schnappte Mobers letztlich sogar die Pole-Position weg. Die zweite Startreihe teilten sich die Altmann-Brüder, Tim vor Kai.
Im ersten A-Finale konnte sich Libar nur fünf Runden über seine Führung freuen, dann übernahm Tim Altmann die Spitze, aber auch der musste dem beharrlich drängenden Mobers in Runde 18 ziehen lassen, der dann auch souverän vor Altmann und Libar den ersten Durchgang gewann. Im zweiten Finale wehrte sich Libar nach Kräften, aber in Runde 28 kam Mobers mit einem konnten Angriff vorbei und holte sich den zweiten Sieg vor Libar und Tim Altmann. Damit hatte Mobers den Gesamtsieg sicher Im dritten Finalrennen startete Mobers vom allerletzten Startplatz und pflügte wie das heiße Messer durch die Butter tauchte bald schon hinter Tim Altmann und Libar auf, die ein heißes Duell um den zweiten Gesamtrang austrugen. Altmann übertrieb es dann jedoch, prallte in die Bande und musste den zweiten Gesamtrang wehrlos an Libar überlassen, der sich bis in Ziel noch Mobers knapp vom Leib halten konnte. Alle drei Finalrennen boten hochkarätigen Modellrennsport, ohne Startkollision, absolut fair, mit höchster Fahrkunst und super spannend.
Im B-Finale haderte Gunnar Blumendahl (MAC Walsum) wieder mit seinem Pole-Position-Trauma. Wie auch schon bei Nitro-Rennen leidvoll erfahren, konnte der Xray-Pilot in allen drei B-Finals seine Pole-Position nicht verteidigen und musste sich mit zwei zweiten und einem dritten Rang begnügen, während Jacky Mannes (MAC Adenau/Xray) aus der zweiten Startposition gleich dreimal zum Sieg eilte. Hinter Jacky Mannes als B-Finalsieger musste Gunnar Blumendahl mit dem zweiten Platz vorliebnehmen, gefolgt von Michael Finger (RC LeMans IG/Associated).
In der Klasse 1/12 EA bzw. Modified (6.5T) gingen Tim Altmann, Joachim Behnken und Philipp Paul nur zu einem Vorlauf auf die Piste, um in dieser Reihenfolge Wertungspunkte einzufahren.
Von den Absagen betroffen war vor allem die Klasse Tourenwagen Stock 13.5T (EGTWSP), und als nach dem ersten Vorlauf Daniel Toennessen wegen eines Krankheitsfalls in der Familie kurzfristig nach Hause musste, waren es nur noch vier Teilnehmer. TQ ging an Mugen-Pilot Philipp Römer (MAC Adenau) vor dem einzigen Jugendlichen Marc Stübben (MAC Adenau/Xray) sowie Daniel Toennessen (RMC Düren/Mugen). Römer brachte auf seiner Hausstrecke auch alle drei Finalrennen souverän über die Runden und siegte sicher vor Clubkollege Stübben. Im Kampf um den dritten Podiumsplatz behielt Markus Ernst (RCCC Köln/Xray) die Oberhand über Thorsten Schmitz (MAC Walsum), der erstmals mit einem WRC antrat.
Nur zwei Fahrer duellierten sich in der Formel-Klasse. Routinier Jacques Libar (Team SMI Siegen) war mit seinem Xray eine Klasse für sich und entführte den Sieg nach Luxemburg, Platz zwei ging an Björn Fiedel (Associated) vom VfR Rüsselsheim.
Auf dem Eifel-Ring findet das nächste Rennen am 03./04. März mit dem Finalrennen zur Xray Racing Series (XRS) Germany statt. Dann sind auch die 1/12-er wieder dabei, für die dieses Rennen dann eine Art Warm-up für die DM sein wird.
MAC Adenau 171230 Silvester-Cup MS 026MAC Adenau 171230 Silvester-Cup MS 013MAC Adenau 171230 Silvester-Cup MS 008MAC Adenau 171230 Silvester-Cup MS 006 - KopieMAC Adenau 171230 Silvester-Cup MS 003 - Kopie