Sonstiges zur Diskussion Sportbundtag 2026

Sonstiges HA01

Dateiname: HA---S--Fortfuehrung_Zukunftswerkstatt_DMC2026_V6_251114-2117.html
Antragsversion: V6Formularversion: SO1.01

Reglement TeilHA Antrag zur SatzungNein
JahrbuchHaushalt Seite- Absatz-
Antrag gilt ab/seitGültig ab/seit 30.11.25

Abstimmung - SBT 2026 Dafür: ka _______  |  Dagegen: ka ______  |  Enthaltung: ______

Diskussionsthema

Bewilligung weitere Mittel von 1.000 € zur Fortführung der Zukunftswerkstatt auf Grundlage des Beschlussen vom Sportbundtag 2024 ! Erläuterungen: Anbei eine Darstellung der Zukunftswerkstatt in YouTube zum besseren Verständnis: https://youtu.be/NgLuAcy0Gjo ++++----++++----++++ Begriffs Erläuterung „Zukunftswerkstatt“ Darunter versteht der Antragssteller eine abgestimmte, über mindestens 4 Jahre laufende Strukturanalyse mit anschließenden Vorschlägen zur Anpassung an Vereinsstrukturen und Abläufen unter Zuhilfenahme einer externen Beraterfirma. Dem Antragssteller ist bewusst, dass bei vielen Anwesenden des SBT bei dem Wort „Beraterfirma“ ein „no go“ Thema angesprochen wird. Aber da seit mehreren Jahren bei der Anpassung der DMC-Strukturen – nicht beim bereit gestellten Regelwerk – Stillstand herrscht, ist dieses ggf. in Teilen nicht mehr zeitgemäß und der gesellschaftlichen Entwicklung bzgl. Vereinswesen nicht nachgekommen. Wenn man „den Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr sieht, ist es allgemeine Praxis, sich jemanden zu suchen der außerhalb des Waldes steht. Da es hier ggf. um Strukturanpassungen für die Zukunft geht, das Wortspiel „Zukunfts-Werkstatt“. ++++----++++----++++ Ablauf der „Zukunftswerkstatt“ In dem gesamten Zeitablauf der Zukunftswerkstatt wird ein Budget zurückgestellt, das primär der Bezahlung der externen Unterstützung (Beraterfirma) zugedacht ist und ggf. laufende Kosten der Arbeitsgruppe zu decken. (vergangenes Jahr) Jahr 1: Im ersten Jahr wird eine Arbeitsgruppe bestehend aus ca. 14 Personen aufgestellt Dieses Erfolgte zu Teilen in 2024. (aktuelles Jahr 2026) Jahr 2: Es ist der Arbeitsauftrag des Präsidiums, bei größeren Motorsportverbänden und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen bzgl. Firmen und Berater Empfehlung anzufragen. Die Ergebnisse werden an die Arbeitsgruppe gegeben und dort bewertet. Zum Abschluss stellt die Arbeitsgruppe 2-3 Vorschläge dem SBT des Folgejahrs (2026) vor. Der SBT stimmt dann über die Beauftragung einer der Vorschläge mit einfacher Mehrheit ab. Im zweiten Jahr ist die genaue Abstimmung (Feinabstimmung und Definition) des Auftrages mit der Zielsetzung der Beratung in der Arbeitsgruppe zu definieren. Es sind ebenfalls Punkte mit der zu Beauftragten Firma zu definieren, die den Auftrag als erfüllt gelte lassen (Lastenheft). Zum Abschluss dieser Abstimmung und Diskussion die Mitte des 2ten Jahres erfolgen muss, ist die Beauftragung der Firma an zu streben. Als Zeitansatz sollten 6 Monate bis 1 Jahr als „Analyse“ des Istzustandes der Verbandsstruktur dienen. Es erfolgt danach eine 3-monatige Phase, in dem die Firma das Ergebnis der Arbeitsgruppe übergibt, die aus dem Ergebnis weitere Maßnahmen (Satzungsanpassung / Ordnungsanpassung) mit dem Ziel der Strukturverbesserung ableitet. Je nach Verlauf wird ein Zwischenstand oder das Ergebnis auf dem SBT des 3ten Jahres präsentiert. Es folgt oder ist bereits in der Umsetzung, dass an den folgendem SBT die Änderungen der Struktur über Anträge zur Satzung und Struktur oder dem folge SBT zur Abstimmung vorgelegt werden. (kalkuliert das Jahr 2027) 3 Jahr: Sobald Verzögerungen in der Abstimmung und Ergebnisaufstellung mit dem externen Dienstleister oder in der Arbeitsgruppe entstehen, sind SBT und Präsidium davon transparent und ausführlich mit Ursachen Erläuterung und Maßnahmen Vorschlag in Kenntnis zu setzen. Ideal wäre die Umsetzung in 3-5 Jahren, ggf. ist aber mit einer Umsetzungszeit von bis zu 5-8 Jahren zu rechnen. Weitere Ablaufbeschreibung: Anbei eine Darstellung der Zukunftswerkstatt in YouTube zum besseren Verständnis: https://youtu.be/NgLuAcy0Gjo Die Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt" Begriffs Erläuterung - s.o. -! Zusammensetzung und Aufbau der AG: Über die SK-Vorsitzenden und das Präsidium werden die jeweiligen Mitarbeiter im Arbeitskreis „Zukunftswerkstatt“ bis zum Ende des erstes Quartals 2026 bestimmt bzw. benannt. Bis zum erstes Quartals 2026 können die Ortsverbände eigene oder Ortsverband fremde Lizenzträger in die Gruppe der 6 Vertreter der Ortsverbände benennen, danach wird anhand der Mitgliederzahlen die Ortsverbände angefragt (von viel nach wenig Mitgliedern absteigend, SK übergreifend), bis die 6 Mitglieder des Arbeitskreises – Vertretung der Ortsverbände - aufgefüllt sind. Die Zusammensetzung des Arbeitskreises sollte unter dem folgendem Personen-Schlüssel bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 erreicht werden. Zusammensetzung: 14 Personen, davon 6 Personen aus verschiedenen Ortverbänden, 5 Personen jeweils eine Person je SK, 3 Personen aus dem Präsidium. Eine Person kann jeweils nur für eine Bereich aktiv sein, Stimmdopplung ist auszuschließen. Wer 2 Quartale (1/2 Jahr) passiv ist oder an keiner Sitzung teilnimmt oder nicht auf E-Mail-Konversation reagiert, verliert seinen Platz im Arbeitskreis und wird über Anfragen in der jeweiligen Ebene zeitnah ersetzt.

Begründung

Für das Einsetzen einer "Zukunfts-Werkstatt":

Zustandsbeschreibung:
Wir sind in Teilen im DMC in einem unzweckmäßigen fast schon panischen Zustand. Der DMC stellt den Rahmen des Sportes den wir betreiben, doch er wird in großen Teilen von seinen eigenen Mitgliedern weder respektiert noch „als ein nützliches System“ empfunden. Die Schere zwischen Erwartung und empfundener Leistung auf jeder Ebene steht weit auseinander.
Ein Teil der Sportbetreiber, die Lizenzträger sind dem Verband verbunden, weil sie es aufgrund der Monopol Stellung des Verbands müssen, wenn sie das Bestreben haben einen nationalen oder internationalen Titel – egal in welcher Klasse – zu erlangen. 
Dieses Empfinden ist in dem Verband zwischen Lizenzträgern, Mitgliedern und Funktionären unterschiedlich gewichtet. In Teilen empfinden es Personengruppen als „normal“, wieder andere sprechen empfundene „Mängel“ an und weitere Personengruppen geben auf.
Der Gedanke und Wille etwas positiv für den Verband „zu lösen“ / „zu bewirken“ ist in manchen Bereichen kaum noch spürbar. Oft wird dieses mit dem Argument „die da Oben“ abgewiegelt. Statt einem „Wir“ ist in der Regel ein „Die“ und ein „Uns“ zu hören.
Die Beteiligung an Gremium-Arbeit und wichtigen Verbandsfunktionen ist ein stetiger Kampf und wird von übermäßig vielen Mitgliedern als „Last“ angesehen. An Sportkreistagen und Sportbundtagen ist die Beteiligung im Vergleich zur maximal möglichen Beteiligung ein deutlicher Spiegel dieser Stimmungswelt.
Alleine die Kandidatensuche für Präsidiumsämter oder Ämter in SK zeigt den Akzeptanz Defizite der Mitglieder und Lizenzträger in aller Deutlichkeit auf.
Zurzeit hat unser Verband die personelle Energie bzw. Ressourcen, Veränderungsprozesse und deren Weiterentwicklung gemeinsam zu verwirklichen. Auch wenn es einen rückläufigen Nachwuchs und stetig wachsende Konkurrenz im Bereich Freizeit / Vereinswesen in der Gesellschaft gibt.

Jedes Jahr in dem wir uns nicht über unsere Prozesse und die Struktur – so wie sie heute sind – Gedanken machen, dieses Weiterentwickeln und an die veränderte Gesellschaft und Mitgliederstruktur, an die ggf. anderen Mitgliederbedarfe anpassen, kritisch und konstruktiv hinterfragen ist ein weiteres Jahr Stillstand und somit Rückschritt.

Darum:
Wir benötigen eine Arbeitsgruppe die als Stabsstelle die eigentlichen Strukturen des Verbands, der internen Prozesse konstruktiv hinterfragt. Wir benötigen zeitnah einen externen Betrachter, der uns hierbei neutral und mit dem Blick von außen auf die Prozesse begleitet und unterstützt.

Lasst uns gemeinsam diese „Zukunfts-Werkstatt“ im SBT beschließen und aufsetzen.

Stammdaten Original Antrag

TeamleiterBernd Falkenhain Lizenznummer
Mailadresseelektroman-gw@gmx.de
Sportkreis/Funktion1 OV‑Nr.339
VereinRCR Peterberg e.V.