Gut 50 Fahrer trafen sich am ersten Oktoberwochenende in Großheubach, um in Offroad 1:6 ihre Deutschen Meister in den Klassen Buggy 4WD, Buggy 2 WD und Short Course Truck 4WD zu küren. Die zum Teil widrigen Wetterbedingungen sorgten für die eine und andere Überraschung. Während der Trainingseinheiten und den Qualifikationsläufen blieb es weitestgehend trocken. Die Finalläufe fanden zum Teil bei strömenden Regen statt. Überall bildeten sich zum Teil tiefe Pfützen auf der Strecke.

Die auf Offroadstrecke das RC-Club Großheubach präsentierte sich in neuem Glanz. Bis kurz vor Beginn der Veranstaltung hatten die Vereinsmitglieder die rund 300 Meter lange Strecke umgebaut. Sie hatten neuen Kunstrasenteppich verlegt und die Curbs erneuert. Erst im Frühjahr hatten sie einen neuen Fahrerstand errichtet.

Die rund 300 Meter lange auf Offroad-Strecke des RC-Club Großheubach ist komplett mit Kunstrasenteppich ausgelegt.

Die rund 300 Meter lange auf Offroad-Strecke des RC-Club Großheubach ist komplett mit Kunstrasenteppich ausgelegt.

Training und Vorläufe

Lange dauerte es nicht, bis sich im Training die Titelaspiranten herausschälten. In Buggy 2WD und Buggy 4WD führten am Freitagabend nach dem fünften Trainingsdurchgang die Titelverteidiger, Luke van den Berg und Sven Rodewald. In Short Course Truck hatte sich Jan Scheurer durchgesetzt. Die Trainingsbesten standen auch nach den vier Qualifikationsläufen wieder an der Spitze.

Besonders eng steuert Sven Rodewald seinen Buggy 4 WD um diesen Curb.

Besonders eng steuert Sven Rodewald seinen Buggy 4 WD um diesen Curb.

Die Finale

Die Geschichte der Subfinale ist schnell erzählt. Die Fahrer in Short Course Truck brauchten keine Subfinale zu fahren. Sie waren direkt für das 30-minütige Hauptfinale qualifiziert.

Wer in Buggy 2WD und in Buggy 4WD ins Hauptfinale wollte, musste sich dafür in den beiden Halbfinalen qualifizieren. Die Favoriten setzten sich jeweils durch. In Buggy 2WD mussten sich davor zehn Fahrer in den Viertelfinalen für die Halbfinale qualifizieren, aus denen dann die 10 Hauptfinalisten aufstiegen.

Die 2WD-Buggys warten in der Boxengasse auf das Zeichen zu Freigabe der Strecke.

Die 2WD-Buggys warten in der Boxengasse auf das Zeichen zu Freigabe der Strecke.

Die Streckenbedingungen wurden am Finaltag immer schwieriger. Es regnete – fast ununterbrochen – und es war kalt. Die Strecke war nass und rutschig. Schnell fahren und keine Fehler machen – selbst für die Topfahrer wurde dies immer schwieriger.

Enger Zweikampf zwischen Ertugrul Tiryaki (im Bild vorn) und Björn Fetting.

Enger Zweikampf zwischen Ertugrul Tiryaki (im Bild vorn) und Björn Fetting.

Zuerst traf es Jan Scheurer in Short Course. Der bis dahin schnellste in dieser Klasse schied kurz vor Schluss des Rennens mit einem technischen Defekt aus. Heiko Bader, von Platz fünf gestartet, ließ sich die Chance nicht nehmen, seinen ersten Meistertitel zu holen. Jan Scheurer wurde Zweiter, Daniel Schoellig Dritter. Bruno Trottmann, der sich in der ersten Hälfte des Rennens den im Vorfeld erwarteten Zweikampf mit Jan Scheurer lieferte, war zuvor ebenfalls ausgefallen und wurde Siebter.

Finale Short Course Truck: Jan Scheurer führt hier vor Bruno Trottmann. Später fielen beide aus.

Finale Short Course Truck: Jan Scheurer führt hier vor Bruno Trottmann. Später fielen beide aus.

Luke van den Berg wurde ebenfalls Opfer der schlechten Witterungsbedingungen. Kurz vor Ende des Rennens musste er wegen eines Defektes an der Lenkung sein Fahrzeug von der Strecke holen. Fehlerfrei hatte er bis dahin seine Runden abgespult. In Buggy 2 WD profitierte davon Michael Herbers. Es war sein erster DM-Titel. Tobias Dollar wurde Zweiter, Sascha Kousz Dritter.

Die Schweizerin Melanie Trautmann ist die erfolgreichste Fahrerin in Offroad 1:6. Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften holte sie sich den Schweizer Meistertitel in Zürich. In Großheubach wurde sie Deutsche Vizemeisterin.

Die Schweizerin Melanie Trautmann ist die erfolgreichste Fahrerin in Offroad 1:6. Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften holte sie sich den Schweizer Meistertitel in Zürich. In Großheubach wurde sie Deutsche Vizemeisterin.

Sven Rodewald verteidigte seinen Titel in Buggy 4WD dagegen souverän. Von Anfang an zog er der Konkurrenz auf und davon. Im Ziel hatte er über eine Runde Vorsprung auf die zweitplatzierte Melanie Trottmann. Hinter der Schweizerin, die eine Woche zuvor in Zürich zum vierten Mal Schweizermeisterin geworden war, kamen Jan Rönpagel, der sich im letzten Drittel des Rennens ein spannendes Duell mit der zweitplatzierten lieferte. Für Sven Rodewald war es der erwartete dritten DM-Titel hintereinander.

Die Sparte Offroad 1:6

Die Sparte Offroad 1:6 ist in 3 Rennklassen untergliedert: Buggy 2 WD, Buggy 4 WD und Short Course Truck 4 WD. Die älteste Rennklasse ist Buggy 2 WD. Bereits 1993 trug der Deutsche Minicar Club in dieser Klasse die ersten Meisterschaften aus. Die Klasse Buggy 4 WD ist wesentlich jünger. Erst seit 2009 werden hier Meistertitel vergeben. In Short Course gibt es erst seit zwei Jahren offizielle Titelkämpfe.

Das Angebot an Fahrzeugen auf dem Markt ist klein. Die Zahl der Hersteller renntauglicher Boliden lässt sich an einer Hand abzählen. In Buggy 2 WD sind das die Firmen Hörmann aus Deutschland und Elcon aus den Niederlanden. Fahrzeuge von FG werden sehr selten gefahren. Das meist gefahrene Fahrzeug in Buggy 4 WD ist der Buggy von MCD Racing, einem türkischen Unternehmen. In Short Course ist das Gros der Fahrer ebenfalls mit Fahrzeugen von MCD unterwegs. Dazu kommen vereinzelt Trucks von Losi.

Die bis zu 820 Millimeter langen Buggys 2 WD bringen rund zehn Kilogramm auf die Waage, die Buggys 4 WD starten bei elf Kilogramm. Die Short Course Trucks wiegen deutlich über zwölf Kilogramm. Die Buggys werden von 26 Kubikzentimeter-Motoren angetrieben. In den Trucks sind Motoren bis 32 Kubikzentimeter erlaubt. Der Tankinhalt ist auf maximal 800 Kubikzentimeter begrenzt. Abgebremst werden die Fahrzeuge mit einer Getriebebremse. In Buggy 2 WD haben viele Fahrer der Vorderachse zusätzlich hydraulische Radbremsen montiert. Bei der DM sind im Übrigen Einheitsreifen vorgeschrieben.

Fun Cup – Chance für den Nachwuchs

Im Rahmen dieser deutschen Meisterschaften hatte der Deutsche Minicar Club (DMC) und RC-Club Großheubach den Fun Cup ausgeschrieben. In dieser Klasse waren alle Offroad Großmodelle – egal ob Buggy oder Truck – zugelassen. Die Einsteiger waren jedoch mehrheitlich mit den ausgemusterten Fahrzeugen ihrer Väter unterwegs. Mit Katharina Kümmerle (10), Abigail Berwanger (10) und Luise Stich (11) waren gleich drei junge Mädchen am Start. Den Sieg holte sich Daniel Spierling vor Rainer Weller. Dritter wurde die junge Nachwuchsfahrerin Katharina Kümmerle.

Stolz präsentieren die Finalisten im Fun Cup ihre Medaillen.

Stolz präsentieren die Finalisten im Fun Cup ihre Medaillen.

Siegerehrung Buggy 2 WD. Auf dem Podium (von links): Tobias Doller (Platz 2), Michael Herbers (Platz 1) und Sascha Kousz (Platz 3).

Siegerehrung Buggy 2 WD. Auf dem Podium (von links): Tobias Doller (Platz 2), Michael Herbers (Platz 1) und Sascha Kousz (Platz 3).

Siegerehrung Buggy 4 WD. Auf dem Podium (von links): Melanie Trottmann (Platz 2), Sven Rodewald (Platz 1) und Jan Rönnpagel (Platz 3).

Siegerehrung Buggy 4 WD. Auf dem Podium (von links): Melanie Trottmann (Platz 2), Sven Rodewald (Platz 1) und Jan Rönnpagel (Platz 3).

Siegerehrung Short Course Truck 4 WD. Auf dem Podium (von links): Jan Scheurer (Platz 2), Heiko Bader (Platz 1) und Daniel Schoellig (Platz 3).

Siegerehrung Short Course Truck 4 WD. Auf dem Podium (von links): Jan Scheurer (Platz 2), Heiko Bader (Platz 1) und Daniel Schoellig (Platz 3).

Autor des Artikels und Bilder: Bernd Bohlen / BRCNEWS.NET
Rennticker der DM OR6 2019 bei Bernd

25 Jahre Faszination Modellbau in Friedrichshafen vom 01.11. bis 03.11.2019

Geschrieben von Werner Schwarz am 10. Oktober 2019 um 18:21

Silbernes Jubiläm feiert die Messe „Faszination Modellbau“ in diesem Jahr in Friedrichshafen. Auch im Jubiläumsjahr führt der RC-MSC Greuthof e.V.  sein über die bayrischen Grenzen hinaus bekanntes Messerennen durch.  Nebenan, auf der Mitmachstrecke für Kinder und Jugendliche von  sechs bis siebzehn Jahre findet der Wettbewerb „Race of Champions“ statt, DMC-Mitglieder sind ausgeschlossen. Interessierte können freitags sich schon mal warm fahren und über die Teilnahmebedingungen informieren. Soviel schon mal vorweg: Jeweils samstags und sonntags werden die Champions gekürt. Als Preise winken neben Pokalen den beiden Finalteilnehmern ein nagelneues, fahrbereites RC-Car. Also auf gehts nach Friedrichshafen, informieren, einschreiben und siegen!!! Du bist der Champion!!!

Homepage_Modellbau_2019

Der Verein  hat diese Veranstaltung in den Vorjahren unter Leitung von Fredy Dietrich alleine durchgeführt. Erstmals in diesem Jahr wird er vom Messeteam des DMC unterstützt. Der Messestand des DMC befindet sich in Halle B3 Stand-Nr. B302. Interessierte können sich dort über unser Hobby informieren. Als Dachverband der RC-Car-Vereine und Fahrer helfen wir Ihnen bei der Vereinsgründung, informieren über Zuschüsse bei dem Bau von RC-Car-Strecken und weitere Themen des RC-Car-Racing. Wir freuen uns auf den Besuch auf unserem Messestand.

Links zum Messerennen:
Nennung    Nennliste

 

Wahlen auf dem Sportbundtag 2019

Geschrieben von Jörg Tönnies am 9. Oktober 2019 um 14:38

Der Sportbundtag 2019 steht bevor.
aus diesem Grund hat das Präsidium die Wahlkommission 2019 bestimmt.
In die Wahlkommission sind berufen worden:
Frank Morgenstern, Jochem H. Carle, Emil Kwasny, Thomas Mayer und Heino Müller.

Die Amtszeiten für folgende Positionen enden in 2019:

  • die der Schatzmeisterin
  • die des Schriftführers
  • die des Referenten Elektro Glattbahn
  • die des Referenten Großmodelle
  • die des Obmann OR6
  • die des Vorsitzenden DMC Schiedsgericht
  • die der Rechnungsprüfer

Alle Mitglieder können Vorschläge für diese Positionen bei der Wahlkommission einreichen.
Bitte die Vorschläge per Mail an eine der folgenden Adressen:

sportkreis-mitte                                            sportkreis-nord
sportkreis-mitte@dmc-online.com           sportkreis-nord@dmc-online.com
sportkreis-ost                                               sportkreis-süd
sportkreis-ost@dmc-online.com               sportkreis-sued@dmc-online.com
sportkreis-west
sportkreis-west@dmc-online.com

2019_10_03_GT_Messecup_modell_hobby_spiel_Leipzig_0184

Besucheransturm zur 24. modell-hobby-spiel und beim Messecup 2019

Geschrieben von Michael Klaus am 9. Oktober 2019 um 12:38

In diesem Jahr fand die 24.modell-hobby-spiel an vier Tagen auf dem Messegelände im Norden von der Messestadt Leipzig statt. Perfekt war der Start zum „Tag der Deutschen Einheit“, an dem die Besucher bereits vor der offiziellen Eröffnung vor den Messehallen standen. Die Wettervorhersage stand auf Regen, sodass der Feiertag genutzt wurde, die Messe zu besuchen. Wer die Messe noch nicht besucht hatte, dürfte von der großen verglasten Eingangshalle beeindruckt gewesen sein. Von da aus gelangen die Besucher über Gänge zu den angrenzenden Messehallen. Darin untergebracht waren der Kreativraum, Spielwiese, Tekkie-Area, Sammelecke und die Modellwelt mit den Bereichen: Modelleisenbahn, Flug- / Schiffs- und Automodellbau. Die Besucher bekamen einen tollen Einblick in nahezu alle Facetten des Modellbaubereichs und konnten sich bei den Dachverbänden, Vereinen und Händlern informieren. Wer basteln wollte, konnte zum Beispiel kleine Flug- und Schiffsmodellen bauen und diese auf Parcours testen.

In diesem Jahr wechselte der Stand des Deutschen Minicar Club e.V. in die Messehalle 5 zu den anderen Dachverbänden im Modellbaubereich. Da war es auch wesentlich ruhiger als in Halle 4, wo der Messecup ausgetragen wurde. Am Messestand des Deutschen Minicar Club e.V. wurden diverse Fahrzeuge aus dem RC-Car Sport ausgestellt, jeden Tag ein RC-Car gebaut, damit die Besucher einen Einblick auf die Technik bekamen und über unseren Automodellrennsport informiert. Wer wollte, konnte sich beim Bau beteiligen und mitschrauben. Auf einer aufgebauten Mini-Z Strecke durfte Groß und Klein selbst zum Rennfahrer werden. Vor Ort waren u.a. am Stand der DMC-Präsident Dirk Horn, der Vize-Präsident Werner Schwarz, der Schriftführer Jörg Tönnies, Nil Bering und Dieter Peters.

Messestand des DMC

Messestand des DMC

DMC Präsident Dirk Horn

DMC Präsident Dirk Horn

Nils Bering

Nils Bering

Am DMC Stand wurde jeden Tag ein Fahrzeug aufgebaut

Am DMC Stand wurde jeden Tag ein Fahrzeug aufgebaut

Der Messecup fand in Halle 4 statt. Bekannt ist der Messecup für seine Offroad-Rennen der letzten Jahre. In diesem Jahr gab es eine Neuerung. Am ersten Messetag wurde GT mit den Klassen GT3, GTS, Nitro und einer Gastklasse Truck ausgetragen. Dafür wurde die Streckenführung leicht verändert zur Offroad-Strecke.

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Bereits am Morgen füllte sich das Fahrerlager mit den Teilnehmern, die gespannt auf das Rennen waren. Auf diesem Fahrbahnbelag war noch niemand mit den GT-Reifen unterwegs. Ohne Schmieren der Reifen ging es in die ersten Trainingsrunden, was sich als sehr rutschig herausstellte. Kurzerhand wurde mit Schmieren der Reifen begonnen. Dafür gab es wie in den letzten Jahren einen Schmierplatz mit Haftmittel. Lange Zeit blieb nicht mehr zum Training, sodass in den Vorläufen weiter am passenden Setup und der richtigen Reifenwahl getüftelt wurde. Es fehlte einfach an der Erfahrung, welche Reifen am besten gingen. Für die Zuschauer war das Rennen eine neue Erfahrung, was unser RC-Car Sport bietet. Sehenswert war die Truck-Klasse, in der 9 Race-Trucks um den Kurs rasten. Rundum war das GT-Rennen eine Abwechslung gewesen, welches über den Tag von Hunderten von Besuchern mitverfolgt worden ist.

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Im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es keinen Livestream mit Bild und Ton. Schade, da hätten die Daheimgebliebenen das Rennen Live mitverfolgen können.

Als am späten Nachmittag Isabelle Becker und Sven Müller die Siegerehrung durchführten, begannen die vielen Helfer und Unterstützer des Messecup mit dem Aufbau der Offroadstrecke für die kommenden drei Tage des Messecup Offroad. An der Streckenführung mit Sprungelementen wurde zu den Vorjahren nichts verändert.

Die Offroadstrecke

Die Offroadstrecke

Hier das Endergebnis des Messecup GT:

GTS:

  1. Uli Westenfelder – Serpent
  2. Antonio Bauer – HB
  3. Stefan Augustin – Mugen
  4. Tobias Grahlow – Sworkz
  5. Mario Stöhr – Serpent
  6. Heiko Reißmann – Serpent
  7. Frank Pabst – Mugen
  8. Tobias Vieweg – Serpent

GT-3

  1. Torsten Bräuer – Serpent
  2. Thomas Felke – Serpent
  3. Tino Kilian – Serpent
  4. Robert Komfort – Serpent
  5. Steve Kirchner – Serpent
  6. Mario Stöhr – Serpent
  7. Holger Geßlein – Team C
  8. Michael Müller – Serpent

Thomas Kaufmann siegte im B-Finale.

Nitro

  1. Tobias Schwarze – Serpent
  2. Antonio Bauer – HB
  3. Uli Westenfelder – Serpent
  4. Stefan Augustin – Serpent
  5. Marcus Unger – HB
  6. Holger Schmidt – Gimar

Truck – Leider keine Siegerehrung, war nur Show- /Gastklasse

  1. Uli Westenfelder – Serpent
  2. Stefan Augustin – Sworkz
  3. Robert Komfort – Serpent
  4. Christian Dietz –
  5. Tobias Vieweg – Serpent
  6. Michael Müller – Serpent
  7. Chris Schwarz – Serpent
  8. Jörg Götz – Serpent
  9. Torsten Bräuer – Serpent

Am Freitag, den 04.Oktober 2019 begann der Messecup Offroad mit dem freien Training. Der Messecup hat eine lange Tradition auf der modell hobby spiel in Leipzig. Seit dem Jahr 2006 gehört der Messecup zu einem festen Bestandteil der alljährlichen Messe. In diesem Jahr trugen der RC-Racing Club Eisenach e.V., der RC-Speedracer e.V. und der MRC-Leipzig e.V. den Cup aus. Am Start waren u.a. die beiden Titelverteidiger Johannes Klett (ORT) und Carsten Keller, der im letzten Jahr gleich in den beiden Klasse ORE8 und OR8 ganz oben auf dem Podium stand. Für Johannes und Carsten war Leipzig die letzten Jahre ein gutes Pflaster gewesen, aber auch Aaron Rönick und Philipp Lütgert waren hier schon siegreich gewesen. Ein Blick auf das Teilnehmerfeld ließ auf ein spannendes Rennen hoffen, dass es auch wurde.

Ein Blick auf die Jugendliche und Damen im Fahrerfeld. Alle sind leider nicht im Bild

Ein Blick auf die Jugendlichen und Damen im Fahrerfeld. Alle sind leider nicht im Bild

Den Beginn machte der Freitag mit dem freien Training in Gruppen, wobei sich die Teilnehmer selbst in eine Gruppe eintragen konnten. Von Gruppe zu Gruppe purzelten die Rundenzeiten, was nicht verwunderlich war. Viele Teilnehmer waren schon in den letzten Jahren in Leipzig am Start, sodass bereits das passende Setup eingebaut war. Ein Muss war das Schmieren der Reifen vor dem Lauf. Die Reifen selbst waren zumeist abgeschliffene Offroad-Reifen ohne Profil mit weicher Reifenmischung.

Das Haftmittel zum Schmieren der Reifen stand am Schmierplatz. Hier durften die Reifen geschmiert werden

Das Haftmittel zum Schmieren der Reifen stand am Schmierplatz. Hier durften die Reifen geschmiert werden

Moderator Florian Schimm

Moderator Florian Schimm

Die Anzeigetafel

Die Anzeigetafel

Nach dem freien Training starteten die beiden gezeiteten Trainings mit einem überraschenden Ergebnis. In OR8 konnte sich Aaron Rönick und bei den „Elos“ der Hallenser Maik Radsch an die Spitze setzen. Nach Wertung nach Punkten gingen die beiden Fahrer als Trainingsschnellste in ihren Klasse in den vier Vorläufen. Auf zwei in beiden Klassen lag der Vorjahressieger Carsten Keller, der zwar in beiden Klassen die schnellste Zeit fuhr, aber durch die Punktewertung nur Zweiter war. Stev Krause machte es Johannes Klett in der Truggy Klasse nicht einfach. Stev gelang zwar nicht die schnellste Zeit, war jedoch in beiden Läufen sehr konstant unterwegs.

ORT

  1. Stev Krause – Kyosho
  2. Johannes Klett – Mugen
  3. Florian Kaczmarek

ORE8

  1. Maik Radsch – HB
  2. Carsten Keller – Mugen
  3. Thomas Musial – Serpent

OR8

  1. Aaron Rönick – Mugen
  2. Carsten Keller – Mugen
  3. Philipp Lütgert – Kyosho

Am Samstag starteten die Vorläufe sehr zeitig. Bei regnerischem Wetter war das Fahrerlager kurz nach 7 Uhr schon gut besucht. Der Start des ersten Vorlaufes ging um 8 Uhr los. In diesem Jahr moderierte Florian Schimm das Rennen. Marcus Krause wurde durch Nicolaas Burleigh als Rennleiter unterstützt, Andreas Liebermann übernahm die Zeitnahme und Isabelle Becker kümmerte sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer. Zwischen den Vorläufen und den Pausen am Sonntag gab es für die Besucher die Möglichkeit auf dem Racetrack zu fahren. Tobias Grahlow hatte dafür Fahrzeuge bei, mit denen die Besucher fahren konnten.

In den vier Vorläufen setzte sich der Vorjahressieger Carsten Keller in den beiden Klasse OR8 und ORE8 gegen seine Kontrahenten durch. Johannes Klett musste sich Stev Krause in ORT geschlagen geben. Die Vorläufe waren noch nicht das Ende des Rennens. Theoretisch hatte der Letzte die Möglichkeit am kommenden Finaltag das Rennen zu gewinnen. Die aufsteigenden Finals machen dies möglich. Jeweils die ersten vier Fahrer jedes Finals (A / B) stiegen in das nächsthöhere Finale bis zum Halbfinale auf. In den  Halbfinals fiel eine kleine Vorentscheidung. Bei dem starken Teilnehmerfeld war eine gute Startposition durchaus von Vorteil, wollte man um den Sieg mitkämpfen. Doch bevor die aufsteigenden Finals am Sonntag begannen, stand am Samstag das Juniorfinale auf dem Zeitplan.

Erfreulich war die Teilnahme vieler Jugendlicher Fahrerinnen und Fahrer in Leipzig. Nachwuchsarbeit sollte ganz oben auf der To-Do-Liste stehen, wie einige Vereine und Rennserien in Deutschland zeigen. Alle Junioren bekamen am Samstag die Chance in dem 15 minütigen Finale mitzufahren. Nachdem am Anfang ein packender Zweikampf zwischen Ilias Reise und Stev Krause entbrannte, verlor Stev nach ein paar Fehlern etwas Boden auf den Führenden Ilias. Ilias nutzte seine Chance. Der amtierende Juniorenmeister OR8 gab diese Führung bis ins Ziel nicht mehr ab Mit einer Runden Vorsprung gewann er vor Stev und Leon Zöhrer, der mit konstanten Zeiten auf Platz 3 ins Ziel fuhr.

Juniorfinale

  1. Ilias Reise – Agama
  2. Stev Krause – Kyosho
  3. Leon Zöhrer
  4. Maddox Venus
  5. Christopher Förg
  6. Lucas Kolloff
  7. Ben Heiderich
  8. Nadja Rogowski
  9. Jonas Kolloff
  10. Nils Nelson
Siegerfoto

Siegerfoto

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der aufsteigenden Finalläufe. Von Finale zu Finale wurde die „Luft immer dünner“ um den Einzug ins nächsthöhere Finale zu schaffen. Da war Spannung drin. In der Boxengassen fieberten die Mechaniker mit. Angeheizt wurde die Stimmung durch Florian Schimm, der mit seinen Kommentaren auf die entscheidenden Positionskämpfe einging. Neben den Fahrern auf dem Fahrerstand überwachten Nicolaas Burleigh und Marcus Krause das Renngeschehen sehr genau, damit das Rennen fair ablaufen konnte. Überrundungen wurden rechtzeitig angesagt und bei unfairen Crashs oder anderen Vergehen ging es durch die Boxengasse. Dies war zum Glück die Seltenheit gewesen. Die letzten Minuten in den Finals stieg die Spannung auf den Siedepunkt. Hält mein Motor, macht mein Kontrahent endlich mal ein Fehler, …. jeder hat so seine eigenen Gedanken oder ist so auf sich fixiert keinen Fehler zu machen. Das ist RC-Car Racing. Da lagen Glück und Leid dicht beieinander. Manchmal fehlen nur wenige Zehntel für den Sprung ins nächsthöhere Finale.

Extra aus den Niederlanden angereist. 700 km Anreise nahmen diese Fahrer gerne in Kauf. Einige sind schon jahrelang bei Messecup dabei

Extra aus den Niederlanden angereist. 700 km Anreise nahmen diese Fahrer gerne in Kauf. Einige sind schon jahrelang bei Messecup dabei

ORE8: Die erste Entscheidung fiel in den beiden Elektro 1/8 Finals zu Gunsten von Carsten Keller. Im ersten Finale gewann mit einem Start-Ziel-Sieg vor Philipp Lütgert, der ihm im Windschatten folgte, aber nie so richtig angreifen konnte. Um Platz 3 kämpfte lange Zeit der 12 jährige Ilias Reise mit Maik Radsch, bis Maik ihn doch noch überholen konnte. Um Platz 4 entbrannte in den verbleibenden Minuten ein Vierkampf, welchen Jonas Bauer vor Sebastian Zeuner entschied. In den letzten Runden profitierten beide von einem Crash zwischen Illias Reise und Thomas Musial.

Im zweiten Finale war plötzlich ein verkehrtes Bild im gesamten Fahrerfeld. Die Führung übernahm Thomas Musial nach einem Fehler von Carsten Keller, der seinerseits Druck machte. Die Entscheidung zwischen den beiden Fahrer fiel bei einer Überrundung, also Thomas viel Zeit verlor. Schade für ihn, er hatte den Laufsieg vor Augen. Auf Platz 3 kam Philipp Lütgert gefolgt von Maik Radsch und Dick Doom ins Ziel.

ORT: Da war Würze drin, was die junge Fahrerin und Fahrer in dieser Klasse zeigten. Zu Beginn entbrannte ein sehenswerter Zweikampf zwischen Stev Krause und Johannes Klett um die Führung, was den Zuschauern da geboten wurde. Man hätte denken können, es ginge schon in den ersten Minuten um den Sieg, obwohl das Finale insgesamt eine Laufzeit von 30 Minuten hatte. Keiner von beiden ließ locker und auch bei den Tankstopps wurde jede versucht Zeit gutzumachen. Johannes führte, kam in die Box, wieder raus und dann kam Stev rein – raus – Führungswechsel. Das ist Teamarbeit. Leider fiel Stev nach ein paar kleinen Fehlern hinter Johannes und sogar Sophie Müller zurück. Sophie tauchte plötzlich auf Platz 2 auf. Zwischenzeitlich übernahm sie sogar die Führung vor Johannes. Diesmal zeigten die beiden Fahrer was sie fahrerisch drauf haben. Im Meterabstand ging es um den Kurs. Diesmal tankte das Team von Johannes schneller. Johannes baute danach seine Führung aus und es sah so aus, als könnte er das dritte Mal in Folge das Rennen gewinnen. In der 24 Minute war der Traum ausgeträumt. Ausfall! Sophie nahm die Einladung an und fuhr ihrem ersten Sieg beim Messecup vor Stev und Sascha Nelson heraus.

OR8: Keine Chance ließ Carsten Keller von Beginn an seinen Verfolgern. Carsten siegte mit einem sicheren Start-Ziel-Sieg und schaffte das Kunststück, dass er beide Klasse wie im Vorjahr gewinnen konnte. Er profitierte leicht vom schlechten Start von Aaron Rönick, dessen Fahrzeug am Ecktable nach der Abfahrt auf dem Dach lag und er weit zurückfiel. Aaron kämpfte sich im Laufe des Finals auf Platz 2 vor, nachdem er sich mit Philip Lütgert und Sebastian Winterstein einen packenden Dreikampf lieferte. Zwischen diesen beiden Fahrern entbrannte ein sehenswerter Kampf bis ins Ziel um den letzten Podestplatz. Diese war ein Augenschmaus für die Zuschauer. Philipp auf 3 vor Sebastian, so wurden die Fahrzeuge hinter Carsten und Aaron vom Rennleiter Marcus Krause abgewunken. Dahinter fuhren die beiden Junioren Stev Krause und Ilias Reise ein tolles Rennen auf den Plätzen 5 und 6 nach Hause.

Gesamtergebnis

ORE8

  1. Carsten Keller – Mugen
  2. Philipp Lütgert – Kyosho
  3. Maik Radsch – HB
  4. Thomas Musial – Serpent
  5. Jonas Bauer – Hobao
  6. Ilias Reise – Agama
  7. Sebastian Zeuner – Mugen
  8. Dick Doom – HB
  9. Benjamin Marks
  10. Marco Stallmann
  11. Hajo Sauer
  12. Peter Woznik – HB
Pokalgewinner der Klasse ORE8

Pokalgewinner der Klasse ORE8

ORT

  1. Sophie Müller – Sworkz
  2. Stev Krause – Kyosho
  3. Sascha Nelson
  4. Christopher-Toni Beer – Agama
  5. Jörn Ringel – Agama
  6. Marc Dickhöfer
  7. Tobias Grahlow
  8. Markus Bulang – Agama
  9. Carsten Ender
  10. Johannes Klett – Mugen
  11. Max Heydenreich – Asso
  12. Florian Kaczmarek – Asso
Pokalgewinner der Klasse ORT

Pokalgewinner der Klasse ORT

OR8

  1. Carsten Keller – Mugen
  2. Aaron Rönick – Mugen
  3. Philipp Lütgert – Kyosho
  4. Sebastian Winterstein – Mugen
  5. Stev Krause – Kyosho
  6. Ilias Reise – Agama
  7. Steven Schöniger – Agama
  8. Johannes Klett – Mugen
  9. Sophie Müller – Sworkz s35-3
  10. Sebastian Zeuner – Mugen
  11. Florian Kaczmarek – Asso
  12. Jonas Bauer – Hobao
Pokalgewinner der Klasse OR8

Pokalgewinner der Klasse OR8

Das komplette Endergebnis findet ihr hier: Gesamtergebnis Messecup

Einen großen Dank an das Veranstaltungsteam vom MCL für das Rennen. Es gab viel Lob und anerkennende Worte für die beiden Rennveranstaltungen. Man darf nicht vergessen wieviel Arbeit und Zeit in der Vorbereitung, Austragung und den Abbau dahinter stecken. Ohne den Einsatz des gesamten Teams wäre ein solches Event nicht möglich gewesen. Danke dafür.

Die diesjährige modell hobby spiel 2019 war sehr gut besucht. In den Messehallen herrschte reges Gedränge. Das Interesse an der Modellbauwelt war sehr groß, die Stände gut besucht und das Rennen wurde von vielen Zuschauern während der vier Messetage mitverfolgt. Neben der Rennstrecke hatten die Mitglieder des MRC-Leipzig e.V. alle Hände voll zu tun. In Halle 4 war eine Rennstrecke aufgebaut, auf der die Besucher die Möglichkeit bekamen, ein paar Runden mit RC-Cars zu fahren. Angeleitet wurden sie u.a. von Steffen Stein, Sebastian Keller, dem OR-Referent Peter Leue und weiteren Mitgliedern aus dem Leipziger Verein. Auf dem Kurs konnten die Messebesucher ihr Können zeigen. Die Kombination war perfekt. Die hobby modell spiel bietet den Besuchern eine gute Möglichkeit in die Welt des Modellbaus einzutauchen und sich darüber zu informieren.

Im nächsten Jahr geht es weiter. Der Messecup und der Deutsche Minicar Club e.V. werden mit Sicherheit wieder auf der Messe dabei sein. Ihr könnt euch den Termin vormerken. Die modell hobby spiel vom 2.-4.Oktober 2020 auf dem Leipziger Messegelände statt.

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Auch in diesem Jahr war der Deutsch Minicar Club wieder auf der Messe Hobby Modellbau Spiel in Leipzig präsent. Neben dem großen Messestand mit Mini Z Strecke und dem „mit mach Bauen“ von Modellfahrzeugen  in der Halle 5  sowie  dem Messe Cup Leipzig mit insgesamt mehr als 170 Teilnehmern, wurde auch in diesem Jahr das Race of Champion für die jüngerer Besuchen und somit dem potenziellen Nachwuchs des DMC ausgerichtet.

In diesem Jahr konnten gleich 4 Fahrzeuge der Firma Horizon als Hauptpreis für die Sieger der Rennen vergeben werden.  Vier  weitere dieser sehr robusten Fahrzeuge wurden für das Schnupperfahren zur Verfügung gestellt,  und waren 4 Tage im  harten Dauereinsatz um aus mehr als 1100 Kinder und Jugendlichen, die insgesamt 32 Teilnehmer für die 4 Hauptrennen auszuwählen. Auch in diesem Jahr zum ersten Mal beim Race of Champion im Einsatz, eine Zeitnahme mit Großanzeige. So konnten Eltern und Zuschauer das Rennen noch besser verfolgen und die aktuelle Position und Rundenzeiten der Fahrer jederzeit nachvollziehen. In den Finalen gab es dann auch mal die eine oder andere Träne, wenn der Aufstieg in die nächste Rund nicht geklappt hat. Am Ende standen aber 4 strahlende Sieger und alle Rennteilnehmer konnten einen kleinen Preis und Pokal mit Nachhause nehmen.

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WM-VG5 Portugal

Geschrieben von Peter Leue am 7. Oktober 2019 um 17:55

 

 

In der letzten Woche fand in Portugal Villa Real, die Weltmeisterschaft VG5 statt.

Vom DMC waren auf Grund der ungünstigen Terminwahl nur  4 Fahrer am Start.

Am Ende schafften es 3 Fahrer in das A-Finale. Diese beendete Marko Weigerding auf Platz 3, Markus Feldmann als TQ auf Platz 6 und Maximilian Hornig auf Platz 9. Einen ebenfalls sehr guten 26. Platz konnte Michael Donovan erringen. Neuer Weltmeister ist Marko Grigic  aus Kroatien. Herzlichen Glückwunsch !!!

Sehr geehrte Lieferanten und Sportsfreunde,
Zur Ermittlung des DM Reifens 2020 wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.
Basis für die Reifenqualität bilden unter anderem die Reifenspezifikation EGTW / EGF1 unseres Reglementes. Jeder Lieferant kann jeweils einen Indoor- und/oder Outdoor Komplettrad für die Klasse anbieten.

Jeder der ein Angebot inkl. Muster** einreicht, dass den Spezifikationen entspricht, wird dann automatisch auf der offiziellen Komplettradliste des DMC gelistet. Diese Liste wird auf der DMC Hompage gelistet und nennt somit die offiziell verwendbaren Kompletträder zur Auswanhl für die Vereine.

Letze Frist Angebotsabgabe – 21.10.2019

Zum Download:
Aktuell gültige Komplettradliste – Stand: 01.04.2019
EGTW_F1_LeistungsbeschreibungAngebotsblatt_Komplettrad_EG_2019

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Thomas Kohmann
Referent Elektro Glattbahn DMC e.V.
Mail: egreferent@dmc-online.com

** Liegt bereits ein Muster vor, ist die Abgabe des Angebotsblattes auseichend.

SMW #4 VG8S/VG10S @ Hamm: Titel an Aalders und Düppe

Geschrieben von Uwe Baldes am 4. Oktober 2019 um 02:26

1024_Hamm NWM4 190721 TS 307Der erste Sportkreis-Meister in der neuen Klasse VG8S heißt Bas Aalders. Der niederländische Serpent-Pilot vom Rhein Jjssel Modell Auto Race, kurz RIMAR, erkämpfte sich den Titel in der Sportkreis-Meisterschaft West (SMW), die mit 28 Teilnehmern im Premierenjahr bemerkenswert hart umkämpft war. In der VG10S, die offiziell VG10SCASP heißt, wurde Florian Düppe vom Neusser Motorsportclub 1928, Sportkreis-Meister West, und das zum dritten Mal in Folge und somit durchgehend seit der Einführung dieser Klasse. Die endgültige Entscheidung fiel beim vierten Lauf zum Nitro-West-Masters (NWM), der gleichzeitig auch zur SMW gewertet wurde. Ausrichter war der AMC Hamm, der diesen Termin wieder gezielt auf das Sattelfest gelegt hatte, den größten Radaktionstag in Nordrhein-Westfalen. So zählte das Rennen, für das trotz Ferienzeit 50 Fahrer ihre Nennung abgaben und das gleichzeitig auch Warm-up zur Deutschen Meisterschaft VG10, wie schon im Jahr zuvor viele Zuschauer entlang der 310-Meter-Rennstrecke.

1024_Hamm NWM4 190721 TS 436In der VG8S, gleichbedeutend mit der NWM-Klasse HC8, waren 15 Fahrer am Start. Die Pole-position holte sich in den Vorläufen Helmut Hössler (Mugen) vom MRC Alst. Oberhausen, der im Finale schließlich Rang fünf belegte. Altmeister Reinhard Zick, der wie Heinz Kroezemann seit einiger Zeit für den Club RIMAR (EVMC Velp) startet, eroberte als Vorlauf-Dritter den Sieg. Hinter dem Mugen-Fahrer erkämpfte Heiko Kube (MRT Unna/Shepherd) den zweiten Rang vor Martin Figge (MRT Unna/WRC). Wegen der Ferienzeit waren Bas Aalders (RIMAR/Serpent) und Pieter Beekman (RIMAR/Shepherd) nicht am Start, aber die ersten beiden Plätze in der Tabelle konnte ihnen niemand mehr streitig machen. Beide erzielten je einen Sieg, letztlich trennten sie zwei Punkte. Mit 353 Zählern holte sich der 20-jährige Bas Aalders den Titel vor seinem 19 Jahre alten Landsmann Pieter Beekman mit 351 Punkten. Platz drei in der Schlusstabelle ging mit 350 Punkten an Heiko Kube. Insgesamt 28 Fahrer sammelten in der VG8S Punkte.

1024_Hamm NWM4 190721 TS 430Die VG10S zählte in Hamm 17 Starter. Shepherd-Pilot Arndt Bernhardt (MC Dortmund) sicherte sich die Pole-Position, schied im Finale aber früh aus und wurde letztlich Zehnter. Den Sieg sicherte sich einmal mehr Florian Düppe, der mit seinem Shepherd den Xray von Hans-Werner Dietz (AMSC Herne) deutlich auf Distanz hielt. Als Dritter kletterte Lars Poburski (AMC Hildesheim) auf das Podest. Mit drei Siegen bei drei Starts feierte Shepherd-Pilot Florian Düppe seinen dritten Titeltriumph in Folge und verwies mit maximalen 363 Punkten Mark van Dreumel (RIMAR/Capricorn/357) und Stefan Maevis (AMC Hamm/Serpent/353) auf die Plätze zwei und drei. Insgesamt verbuchten 19 Fahrer aus dem Westen in dieser Saison SMW-Punkte in der VG10S.

1024_Hamm NWM4 190721 TS 447In den NWM-Klassen VG8 und VG10 siegten Christian Wurst (MRG Voerde/Mugen) vor André Böttcher (RC Haltern/Mugen) und Benjamin Lehmann (MAC Walsum/Shepherd) sowie Tobias Hepp (RMC Düren/Serpent) vor Bernd Rausch (RMC Düren/Shepherd) und Fähd Labik (MRC Alst. Oberhausen/Shepherd).

Nach dem fünften NWM-Lauf in Velp wird das Finale zum Nitro-West-Masters am 12./13. Oktober beim MCK Dormagen ausgetragen.

Finalrangliste | Ranglisten

Fotos: Tanja Stock

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SMW #4 VG8/VG10 @ Bad Breisig: Wurst, Pili und Rausch Meister

Geschrieben von Uwe Baldes am 4. Oktober 2019 um 01:09

Bad Breisig SMW4 190714 TS 017Christian Wurst in der VG8K1, Luigi Pili in der VG8K2 und Bernd Rausch in der VG10 sind Sportkreis-Meister West 2019. Die endgültige Entscheidung fiel beim vierten und letzten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West, kurz SMW, der vom MCC Rhein-Ahr ausgerichtet wurde.

Bad Breisig SMW4 190714 TS 301In der VG8K1 feierte Christian Wurst (MRG Voerde) im Rhein-Ahr-Motodrom seinen zweiten Saisonsieg. Mit seinem Mugen verwies er Jörg Baldes (MSC Adenau/Serpent) und Karl-Heinz Meister (RT Harsewinkel/Serpent) auf die Plätze. Nach zwei Siegen und weiteren zwei Podiumsplatzierungen eroberte Christian Wurst den Titel mit insgesamt 361 Punkten klar vor Markenkollege Daniel Toennessen (RMC Düren) mit 352 und Jörg Baldes mit 348 Zählern. Insgesamt sammelten 20 Fahrer Punkte in der VG8K1.

Bad Breisig SMW4 190714 TS 297In de VG8K2 sicherte sich Luigi Pili (RIMAR) mit seinem ersten Saisonsieg den Titel. Der HB-Pilot setzte sich beim Finalrennen gegen Andreas Goebel (RT Harsewinkel/ARC) und Michael Woeste (MRT Unna/Capricorn) durch. Mit einem Sieg und zwei weiteren Podiumsplatzierungen sammelte Luigi Pili 358 Punkte und gewann damit den Klasse-2-Titel. Vizemeister wurde Michael Woeste mit 355 vor Reinhard Zick (RIMAR/Mugen) mit 353 Zählern. In de VG8K2 waren im Westen insgesamt 23 Fahrer am Start.

Bad Breisig SMW4 190714 TS 299In der VG10 konnte Bernd Rausch (RMC Düren) bereits vor dem ersten Vorlauf jubeln, weil sein schärfster Konkurrent um den SMW-Titel, Daniel Thiele, nicht am Start war. Im Kampf um den Tagessieg blieb für Shepherd-Pilot Rausch nur der vierte Platz, während René Püpke (MAC Walsum) vor Marco Nenner (MAC Walsum) und Jonas Völker (MAC Meckenheim) – alle drei mit Shepherd – gewann. Mit 352 Punkten ging der SMW-Titel an Bernd Rausch. Für Daniel Thiele (AMC Hamm/Serpent) mit 30 Zählern der zweite Schlussrang, Platz drei belegte Claus Nauth (RT Harsewinkel/Serpent) mit 349 Punkten. Insgesamt waren in der VG10 immerhin 17 Fahrer bei den vier SMW-Läufen vertreten.

Finalrangliste | Ranglisten

 

 

Weltmeisterschaften Elektro Buggy 1:10 2wd und 4wd in Trencin, Slowakei

Geschrieben von Robert Gillig am 2. Oktober 2019 um 18:43

WM ORE in der Hudy-Arena:

Leider konnte ich aus privaten Gründen erst am Samstagvormittag anreisen, aber als ich dann da war, war der Eindruck überwältigend: WOW, was für eine Anlage! Alles vom Feinsten – bis runter zu den Türkeilen!

Die Anlage besteht – zusätzlich zur eigentlichen Xray-Fabrik – aus einem großzügigen, 2-stöckigen Atrium in dem unten der Empfang, eine Tischtennisplatte und ein Tischkicker zur Verfügung stand und in dem oben der Hospitality-Bereich mit Bar, Esstischen und Stühlen sowie einer Videospielecke mit TV und Spielkonsole. Oben ist auch der Zugang zur Terrasse und Essenszubereitung und -Ausgabe mit einem Ausblick auf die Outdoor-Onroadstrecke und der Raum für die Teammanager-Besprechungen.

Unten kommt man dann in die riesige Halle mit der Teppich-Onroadstrecke, von der ein Drittel reichlich groß genug war, um das internationale Fahrerlager aufzunehmen. Leider saßen die meisten Fahrer bei ihren Hersteller-Teams und nicht nach Nationen. Das Areal unter der Empore war für das Team Hudy reserviert. Die Schumacher Jungs hatten sich einen Teil des ‚regulären‘ Fahrerlagers gekapert.

Hier fand am Ende der eine Woche dauernden WM auch die Siegerehrung und das Abschlussbankett statt.

Die gewaltige Halle für die Indoor-Lehm-Offroadstrecke befand sich über den „Hof“ in dem sich eine auch für 1:8er geeignete Onroad-Strecke befindet. Von diesem Bereich aus war auch der Raum zum Reinigen der Autos mit Pressluft zugänglich. Die Strecke war mit Rundenzeiten von über 30 Sekunden sehr groß für eine 1:10er Strecke.

Zu Beginn des freien Trainings 2wd war die Strecke recht rutschig, auch wenn zwischen den Läufen regelmäßig der Staub von der Strecke gekehrt wurde. Die Strecke wurde im Verlauf des Trainings dann pro Durchgang um rund 1 Sekunde/Runde schneller.

Es war schon fast langweilig, wie perfekt alles organisiert war… Keine Aufreger – nichts. Das Essen war gut und preiswert, die Toiletten, von denen es genügend gab, würden einem Oberklasse-Hotel zur Ehre gereichen (Warmwasser und zwei Sorten Seife). Es wurde dauernd irgendwo geputzt, fast alle vom Personal der Arena konnten zumindest ein Bisschen Englisch und sogar das Wetter war angenehm – zwar herbstlich kühl, aber trocken und die Sonne schaute immer mal wieder raus. Und wenn es heiß gewesen wäre, hätten wir sogar eine Klimaanlage im Fahrerlager und in der Rennhalle gehabt.
Alles war beschildert (mehrsprachig und wo möglich sogar mit Piktogramm). Wegweiser führten überall hin und im Fahrerlager hatten die Fahrer großzügig Platz auf den gestellten Tischen und es gab auch genug Stühle für alle Begleiter. Für die Technische Abnahme hatte jeder Fahrer eine Stechkarte, so dass klar war, ob das Auto schon bei der Kontrolle war.
Und nachts kamen die Heinzelmännchen und besserten die Strecke aus.

Der Bereich für das Kleben der vorgeschrieben Proline Holeshot Reifen, die zumindest für Vorläufe und Finale auch vom Ausrichter gekauft und in dem überwachten Bereich verklebt werden mussten, befand sich auch im Bereich der Rennhalle. Für das Verkleben der Reifen war genug Platz und auch Papiertücher und Bremsenreiniger wurden vom Ausrichter gestellt. Die Reifen für das Rennen durften die Rennhalle nicht verlassen sondern wurden jeweils in einer Kiste pro Fahrer aufbewahrt.
Nachdem im Vorfeld der Veranstaltung heiß bis hitzig über die Reifenpreise diskutiert wurde, hatte Familie Hudy doch noch ein Einsehen und hat die Reifenpreise von wahnsinnigen 20 € pro Paar (wie beim WarmUp) auf nur noch sehr teure 16 € reduziert. Im 2wd waren neue Reifen hinten am Schnellsten, vorne setzten die meisten Fahrer auf angefahrene Rillenreifen. In 4wd wurden die Reifen auch gerne mal einen zweiten Akku gefahren.

Nach dem freien Training am Samstag fand die Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der Nationen in der Onroad-Halle statt, in der sich auch das Fahrerlager befand. Das Deutsche Team war leider nicht komplett in Teamkleidung dabei. Einer hatte sein Polo im Hotel vergessen und ein anderer hat aus Solidarität keins angezogen. Ich hatte leider nicht genug in Reserve für alle.

An jedem Tag fand mindestens ein Teammanager-Meeting statt, normalerweise Morgens um 8 Uhr. Aber auch andere Aufgaben – nicht zuletzt die Berichterstattung auf der Facebook-Seite des DMC – wurden durch den Teammanager wahrgenommen.

Aber nicht nur Facebook konnte man über die WM lesen, RC-Car Racing TV war vor Ort und lieferte einen kommentierten Video-Livestream über die gesamte Woche. Auch im Livetiming auf Myrcm.com konnte man die WM verfolgen.

Die ersten 3 Tage wurde die WM 2wd ausgetragen, nach einem Tag Pause folgten dann nochmal 3 Tage 4wd WM.
Sowohl in 2wd als auch in 4wd wurden jeweils nach dem Training nach den schnellsten 2 aufeinander folgenden Runden aus den 2 letzten Trainingsdurchgängen am ersten Tag die Gruppen für die Vorläufe neu eingeteilt. In diesen Gruppen wurden dann am jeweils zweiten und dritten Tag insgesamt 5 Vorlaufdurchgänge gefahren, von denen anders als beim DMC und in der EFRA 3 nach Punkten gewertet wurden. Aus der sich daraus ergebenden Rangliste wurden dann die Finale zusammengestellt. Am jeweils 3. Tag wurden dann die Finale, das A-Finale 3 mal und die absteigenden Finale jeweils 1 mal gefahren.

Leider hatte Deutschland in 2wd keinen Fahrer im A-Finale.
Jörn stand im B-Finale, Micha stand im D, Luca im E, Aaron im F, Jens und Moritz im G-Finale.

Im A1 2wd konnte Davide Ongaro sich direkt am Start an Spencer Rivkin vorbeischieben und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Spencer kämpfte sich über die 5 Minuten wieder auf Schlagdistanz heran, machte aber leider in der vorletzten Runde einen kleinen Fehler, so dass Davide das erste A-Finale verdient gewann. 3. wurde Bruno Coelho.

Moritz konnte im H-Finale in der Startrunde auf den 1. Platz vorfahren und gab diese Position bis zum Schluss nicht mehr ab. Jens fiel am Anfang weit zurück, startete aber eine furiose Aufholjagd und konnte sich noch auf den 3. Platz vorkämpfen.

Im G-Finale ging Aaron von 5 ins Rennen und konnte durch einen fehlerfreien Lauf auf 3 vor fahren.

A2 2wd
Hinter Spencer Rivkin und Davide Ongaro waren der Dritte bis Fünfte In einen Startcrash verwickelt. Das nahm etwas Druck von den beiden Führenden, die das folgende Rennen mit geringem Abstand zueinander aber mit klarem Vorsprung zur Verfolgergruppe fuhren. Gegen Ende konnte Ongaro den Vorsprung von Rivkin noch weiter verkürzen, für einen Angriff war er aber nicht dicht genug dran. Die Entscheidung sollte also erst im 3. A-Finale fallen.

Für Luca ging es in seinem F-Finale auf und ab, aber am Schluss lag er mit 6 wieder auf der gleichen Position wie am Start.

Micha startete im E-Finale von 3 nach einem teilweise sehr robust gefahrenen Rennen belegte er den 6. Platz.

Jörn ging im B-Finale von Position 8 ins Rennen. Nachdem er in der ersten Runde einen Helfer brauchte, lag er auf 10.Er konnte sich im Verlauf des Rennes aber wieder auf Position 5 verbessern.

A3 2wd
In einem hochspannenden Renne (beide machten immer wieder kleine Fehler) führte Spencer Rivkin das Rennen von Start bis Ziel an und wurde damit vor Davide Ongaro Weltmeister in 2wd.
Glückwunsch zum verdienten Titelgewinn!

Am Mittwoch war Pause. Als Programm wurde eine Führung durch das XRay Werk und später ein Shuttlebus zur Burg Trencin angeboten.
Trencin hat trotz des insgesamt etwas heruntergekommenen Eindrucks eine schöne und sehenswerte Altstadt, die zur Fußgängerzone gemacht wurde. Die Burg habe ich mir nicht angesehen, aber sie soll auch sehr sehenswert sein.
Wer die Möglichkeit hat, an einer Führung durch das XRay Werk teilzunehmen sollte diese unbedingt nutzen; sie ist absolut sehenswert.

Für 4wd wurde das Streckenlayout verändert. Die Gerade und die Sprünge blieben unverändert, aber das Infield und die Anfahrten zu den Sprüngen wurden zu einem deutlich flüssigeren Verlauf umgebaut.

Wiederum war die Strecke zu Beginn des Trainings extrem rutschig und es wurde zwischen den Läufen fleißig von den Streckenposten gekehrt. Besonders schwierig waren die Stellen, wo der Streckenverlauf aus 2wd gequert wurde, da dort die Griffverhältnisse stark unterschiedlich waren.

Bjarne Hollund – bekannt von Rennen wie den Köngen Indoor Masters und dem Messerennen in Bad Salzufflen – ist der neue Scotty. Er war der Kommentator an der Strecke. Seine Masterclock hatte er diesmal zuhause gelassen, aber er sorgte trotzdem für gute Unterhaltung.

Nach den Vorläufen im 4wd war Jörn auf 10 im B-Finale bester Deutscher, Aaron startete von 6 im D-Finale, Micha von 8 im E-Finale, Moritz von 5 und Luca von 7 im G-Finale und Jens von 8 im H-Finale.
TQ ist Bruno Coelho vor Dakotah Phend und Michal Orlowski.

A1 4wd
Phend klebte das erste Drittel des Rennens fest am Heck von Coelho, bis dieser die Anfahrt zum Sprung im Infield zu weit nahm und Phend sauber überholte. Danach kam es ein paar Mal zum Kontakt zwischen den beiden, bis Phend sich leicht absetzen konnte. Orlowski führte das ganze Rennen über die Verfolgergruppe an und lief zwischendurch sogar mal auf die Führenden auf.Am Ende gewann Phend das 1. Finale vor Coelho und Orlowski.

H-FinaleJens startete von 8 und landete nach einem bewegten Rennen auf dem 9. Platz.

Im G-Finale waren Moritz (5.) und Luca (7.) am Start. Auch hier gab es im Mittelfeld reichlich Positionswechsel. Am Ende wurde Luca 8. Und Moritz 9.

A2 4wd
Bis zur Hälfte des Rennens folgte Phend Coelho mit einem kleiner werdenden Abstand. Eine kleine Unsicherheit von Coelho nutzte Phend aus, um sich vor dem Dreifachsprung im Infield – mit Kontakt in der Luft – vorbei zu pressen.
Mit nur noch einer Minute zu Fahren brauchte Phend nach einem Fehler, wodurch Coelho wieder vorbei ging und den 1.Platz bis zum Schluss verteidigte.

E-Finale
Micha startete von 8 und kam – nach einigen gewonnenen und auch wieder verlorenen Plätzen auch als 8er in Ziel.

D-Finale
Aaron schaffte mit einer beeindruckenden Performance da zweitbeste deutsche Ergebnis und konnte sich auf dem 6. Platz im D qualifizieren.
Mit einem nahezu fehlerfreien Rennen konnte er sich zwischenzeitlich auf den 3. Platz vorschieben, wurde aber kurz vor Ende des Laufs noch überholt und wurde so 4.

B-Finale
Jörn ging als bester Deutscher im B-Finale von der 10. Position an den Start. Nach einer spannenden Aufholjagd fuhr er bis auf den 4. Platz vor. Leider ging er dann zuviel Risiko und fiel durch einige Fehler wieder zurück. Er belegte am Ende den 9. Platz.

A3 4wd
Coelho und Phend hatten beide je einen 1. Und einen 2. Platz und auch wenn theoretisch noch andere Fahrer eine Chance auf den Titel hatten, war damit doch nicht wirklich zu rechnen.
Phend klebte vom Start weg im Heck von Coelho, der absolute Kampflinie fuhr, um dem (eigentlich schnelleren) Phend keine Chance zum Überholen zu geben. Das Spiel gin auf, da Phend sich überschlug und dadurch hinter Orlowski und Ronnefalk zurückfiel. Orlowski machte kurz darauf einen Fehler, wodurch Ronnefalk auf 2 und Phend wieder auf 3 lag. Ronnefalk nahm eine Kurve extrem weit, wodurch Phend wieder auf den 2. Platz kam. Er machte maximal Druck, erwischte aber Anfang der Geraden dabei den ‚Cone of Doom‘ und Coelho fuhr den Sieg im 3. A ein.
Bruno Coelho gewann somit die Weltmeisterschaft 4wd! Gratulation!

Vielen Dank an die Jungs und Mädels von der Hudy-Arena, die eine Maßstäbe setzende WM ausgerichtet haben! Herzlichen Glückwunsch an die neuen Weltmeister und auch an das Deutsche Team.

(rg)

ps: leider hat es die Ausrichtung der Bilder beim Hochladen zerrissen – also bitte einfach den Kopf auf die Seite legen, bis ich das lösen konnte :) Danke.

 

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