MAC Andernach: 58 Teilnehmer beim SM-Lauf und Auftakt zur Arena 1/12 League

Geschrieben von Uwe Baldes am 19. Oktober 2018 um 00:26

Arena 1/12 League in der Arena33

Arena 1/12 League in der Arena33

Eine gelungene Premiere erlebte die neue 1/12-er Rennserie „Arena 1/12 League“ am ersten Oktober-Wochenende in der Arena33. Insgesamt 58 Starter konnte der ausrichtende MAC Andernach in den drei EG12-Klassen EA, EB und EC begrüßen, wobei ursprünglich 78 Nennungen eingegangen waren. Die von „Mr.1/12“ Markus Mobers und von Andreas Reifferscheidt initiierte und organisierte Rennserie wird in vier Läufen ausgetragen, zwei in der Arena im niederländischen Limburg und zwei in der Arena33, wobei die beiden Rennen in Andernach zudem ein Prädikatslauf des deutschen Dachverbandes DMC sind  und für die nationale Rangliste sowie für die Sportkreis-Meisterschaften Mitte und West gewertet werden.

Rennleitung und Zeitnahme: Uwe Rheinard und Uwe Baldes

Rennleitung und Zeitnahme: Uwe Rheinard und Uwe Baldes

Einige Fahrer nutzen bereits den Freitag, um sich auf die flüssige, aber auch anspruchsvolle Streckenführung in der Arena33 einzuschießen. Am Samstagmorgen ging es dann ab neun Uhr gleich mit einem gezeiteten Trainingslauf los, es folgten zwei kontrollierte Trainings mit einem anschließenden „Reseeding“, also einer neuen Einteilung der Gruppen für die Qualifikation. Alle vier Vorlaufdurchgänge wurden noch am Samstag bis gegen 20 Uhr gefahren, alle dreifach gefahrenen Finalläufe am Sonntag, bevor die Veranstaltung gegen 15 Uhr mit der Siegerehrung endete. Zeitnehmer Uwe Baldes sorgte für die Einhaltung des engen Zeitplans und gemeinsam mit Rennleiter Uwe Rheinard für eine informative Kommentierung der Rennen.

1024_Arena33 A12L1 181007 HD 033In der Klasse EA (6,5T) eroberte Markus Mobers bei seinem ersten Einsatz des Roche-Chassis sogleich die Pole-Position, vor dem schwedischen Xray-Piloten Markus Hellquist und dem Luxemburger Jacques Libar, ebenfalls erstmals mit Roche am Start. Während der Italiener Arturo Tozzi (Xray) das B-Finale vor Markenkollege Alain Levy (ORC Essen) gewann, entwickelte sich im A-Finale ein packender Kampf um den Sieg zwischen Mobers und Hellquist. Der Schwede gewann den ersten Lauf, der für den MAC Walsum fahrende Mobers den zweiten Lauf. Im entscheidenden dritten Lauf nutzte Mobers die Pole-Position wieder zur Führung, bis er eine Kurve zu eng nahm und zurückfiel. Seine intensive Aufholjagd führte ihn noch bis knapp an Hellquist heran, doch es reicht nicht ganz. Damit ging der Tagessieg an Hellquist vor Mobers. Der für das Team SMI Siegen startende Jacques Libar komplettierte nach drei dritten Plätzen das Podium.

1024_Arena33 A12L1 181007 HD 031Mit 37 Startern war die EB (13.5T) die eindeutig stärkste Klasse. Im Qualifying eroberte Thomas Stenger vom MAC Hütschenhausen die Pole-Position vor Doppelstarter Jacques Libar und Andreas Reifferscheidt (MAC Meckenheim). Das D-Finale gewann der Brite James Cann (Zen-Racing), das C-Finale ging an Kai Altmann (MAC Walsum/Eigenbau) und das B-Finale an Xray-Pilot Alexander Seitter vom MCC Fellbach. Im A-Finale feierte Thomas Stenger mit seinem Project Godspeed zwei blitzsaubere Siege jeweils vor Jacques Libar, der das dritte Finale für sich entschied, als Stenger nicht mehr antrat. Der Weg zum dritten Podiumsrang war für Andreas Reifferscheidt etwas schwieriger, denn nach Platz sechs im ersten und Platz vier im zweiten Finallauf bedurfte es im dritten Heat schon Rang zwei, um den dritten Gesamtrang vor Godspeed-Teamkollege Martin Wilfinger (MWC Wiesbaden) sicherzustellen.

1024_Arena33 A12L1 181007 HD 023In der neuen Klasse EC (17.5T) dominierte Ivo Gersdorff vom MFR Rheinhessen/Pfalz mit seinem Zen Racing eindrucksvoll, erzielte die Vorlaufbestzeit und drei Finallaufsiege. Ebenso bemerkenswert war der zweite Rang des Seniors Konrad Aretz (CRC) vor Raymond Libar (Xray), der ansonsten für die Technische Abnahme zuständig war.

Die erfolgreiche Premiere der Arena 1/12 League findet am ersten Januar-Wochenende in der Arena33 ihre Fortsetzung, und auch dann gibt es DMC-Punkte zu Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Ergebnis

SMW #4 VG8/VG10 @ Velp: Diekmann, Kröger und Toennessen Meister

Geschrieben von Uwe Baldes am 18. Oktober 2018 um 00:14

Rennstrecke des EVMC Velp (NL)

Rennstrecke des EVMC Velp (NL)

Melvin Diekmann in der VG10, David Kröger in der VG8 Klasse 2 und Daniel Toennessen in der VG8 Klasse 1 – das sind die Sportkreis-Meister aus dem Westen. Beim vierten und letzten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West (SMW), ausgerichtet vom DMC-Ortsverein RIMAR auf der schönen Strecke des EVMC Velp direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze bei Arnheim, waren nur 28 Teilnehmer am Start, trotz Urlaubszeit in NRW ungewöhnlich wenige für den SK West. Als Rennleiter fungierte Nils Bering, Zeitnehmer war Hugo Keller.

VG8K1: Ermen, Toennessen, Lehmann (l-r)

VG8K1: Ermen, Toennessen, Lehmann (l-r)

In der VG8K1 feierte Daniel Toennessen vom RMC Düren nach drei dritten Plätzen seinen ersten Sieg. Dabei verwies der Mugen-Pilot John Ermen (MAC Walsum/ARC) mit Rundenvorsprung auf den zweiten Platz. Den dritten Podiumsrang belegte Christoph Loose (MRT Unna/Serpent). Mit 357 Punkten wurde Toennessen Sportkreis-Meister VG8K1 vor Benjamin Lehmann (MAC Walsum/Shepherd) mit 353 und Christian Wurst (MRG Voerde/Mugen) mit 350 Zählern.

VG8K2: Böttcher, Kröger, Holl (l-r)

VG8K2: Böttcher, Kröger, Holl (l-r)

In der VG8K2 hieß der Sieger zum dritten Mal David Kröger vom MRT Unna. Der Shepherd-Pilot verwies Mugen-Fahrer André Böttcher (RC Haltern) und Hans-Peter Holl (MRC Alstaden Oberhausen/Serpent) auf die Plätze. Mit 363 Punkten eroberte Kröger den Sportkreis-Titel vor Böttcher (359) und Shepherd-Pilot Mattthias Günther (352) vom MRT Unna

VG10: Rausch, Diekmann, Hepp (l-r)

VG10: Rausch, Diekmann, Hepp (l-r)

In der VG10 erzielte Melvin Diekmann (MRG Voerde) seinen dritten Sieg. Eine Runde hinter dem WRC-Piloten kam Bernd Rausch (RMC Düren) ins Ziel. Der Shepherd-Pilot stand damit zum vierten Mal auf dem Podium. Dritter wurde Umsteiger Tobias Hepp (RMC Düren/Serpent). Mit 363 Punkten ging der SK-Titel an Diekmann, mit 357 Zählern folgte Rausch auf Rang zwei vor Daniel Thiele (AMC Hamm/Serpent/347).

Gute Laune und viel Spaß beim SMW #4 in Velp.

Gute Laune und viel Spaß beim SMW #4 in Velp.

Insgesamt nahmen 68 Nitro-Racer an den vier SMW-Rennen teil, 24 in VG8K1, 26 in VG8K2 und 18 in VG10. Dazu kommen noch 19 VG10S-Piloten, die ihre SMW-Läufe im Rahmen des Nitro-West-Masters ausgetragen haben.

Ergebnis | Punktestände

 

DM VG8: Mangelhafte Reifen sorgen für Nachspiel

Geschrieben von Josef Dragani am 15. Oktober 2018 um 22:43

Die Einheitsreifen bei der Deutschen Meisterschaft VG8 vom 13. bis 16.
September beim MC Ettlingen, die überwiegend nicht der bestellten
Spezifikation entsprochen haben, sorgen für ein Nachspiel. Auf Basis des
Berichtes des DMC-Offiziellen Werner Schwarz sowie Beschwerden von Fahrern
hat sich das DMC-Präsidium bei seiner zweiten Jahressitzung am 13./14.
Oktober in Baunatal ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Anhand von
vorliegenden Mustern konnten sich die Präsidiumsmitglieder selbst einen
Eindruck verschaffen, wie groß u.a. die Abweichung der Shorehärten der von
RMV Deutschland gelieferten Reifen der Marke Contact war. Ergänzend dazu lag
auch eine juristische Einschätzung vor, die Präsident Norbert Rasch beim
DMC-Anwalt eingeholt hat.

Der DMC, der selbst in diesem Fall juristisch keine Rolle spielt, strebt
eine Lösung zugunsten der DM-Teilnehmer an. Dazu wird Josef Dragani,
Vizepräsident und VG-Referent, im nächsten Schritt ein gemeinsames Gespräch
der beteiligten Parteien (Lieferant, Ausrichter, Fahrer) einberufen. Die
Fahrerseite soll dabei durch je einen DM-Teilnehmer aus Klasse1 und Klasse 2
vertreten werden.

Darüber hinaus beschäftigte sich das DMC-Präsidium mit den Konsequenzen, die
aus dem Reifendilemma bei der DM VG8 folgen. Dabei geht es neben der
Verhängung von Strafen, die abhängig von einer möglichen Lösung vorerst
aufgeschoben wurde, vor allem um die Frage, wie die ordnungsgemäße
DM-Durchführung mit qualitativ hochwertigen Einheitsreifen künftig
gewährleistet werden kann. Erste Vorschläge dazu liegen vor, weitere
detaillierte Vorschläge sind jedoch willkommen und können direkt an Josef
Dragani (vgreferent@dmc-online.com <mailto:vgreferent@dmc-online.com> )
übermittelt werden.

Mit sportlichen Grüßen

J.Dragani

Vizepräsident DMC e.V.

25. Deutsche Meisterschaft VG5TW2018 beim MRC-Leipzig e.V.

Geschrieben von Robert Gillig am 6. Oktober 2018 um 18:00

Zum zweiten Mal in diesem Jahr richtete der MRC-Leipzig e.V. vom 28.-30.09.2018 auf seiner permanenten Rennstrecke einen Lauf zur Deutschen Meisterschaft aus.
Diesmal waren die VG5TW-Piloten dran, nachdem im August die Formel und Trucks um den Kurs fuhren. Mit Timo Nau und Günter Honert gab es zwei neue Titelträger zu bejubeln. Nun bekamen beide Fahrer ihre nächste Chance, einen weiteren Titel in diesem Jahr zu feiern. Im Gegensatz zur letzten DM waren die Streckenbedingungen völlig anders. Staubiger und weniger Griff baute die Strecke im Laufe des Rennens auf.

Rund um die Strecke waren die Rahmenbedingungen optimal für ein tolles DM-Wochenende gegeben. Die Strecke in Leipzig gehört übrigens mit einer Streckenlänge von ca. 360 Meter zu einer der größten permanenten Onroad-Strecken. Damit diese Weiten von den Fahrern überblickt werden können, steht man auf einem überdachten Fahrerstand in 4 Metern Höhe. Platz zum Schrauben bietet daneben das überdachte Fahrerlager mit Strom und daneben Druckluft zum Reinigen der Fahrzeuge. Platz zum Campen für Wohnmobile und Zelte gibt es, wie auch sanitäre Einrichtung. Diesmal wurde es auf dem „Campingplatz“ richtig voll. Jeder Meter Platz wurde ausgenutzt. Darüber hinaus wurde für Speis und Trank von den Leipzigern über die Renntage gesorgt.
Mit Uwe Klüver und Werner Lange hatte der Verein zwei erfahrende Männer in der technischen Abnahme, die für konsequent und mit geschultem Auge die Fahrzeuge kontrollierten. Um Manipulationen vorzubeugen, wurden alle Tanks „ausgelitert“ und markiert.
Danke an die beiden für ihren Einsatz an dem Wochenende.

Auf Titeljagd gingen an diesem Wochenende insgesamt 29 VG5TWMO und 32 VG5TWST Fahrer und Fahrerinnen. Zwei Damen waren wie zuletzt wieder mit am Start. Emmanuelle Vanhaesendonck aus Belgien kam wieder nach Leipzig und Sarah Schmedicke vom MRC-Leipzig nutzte das Rennen mehr Rennerfahrungen zu sammeln. Es war ihr zweites Rennen überhaupt. Beim Gang durch das Fahrerlager fiel uns Tim Graf aus Eschwege auf. Mit seinen 11 Jahren war er der jüngste Teilnehmer in Leipzig. Er startete wie Sarah in der Standard-Klasse. Unter den DM-Teilnehmern waren Deutsche Meister, Europameister und Weltmeister, wie der aktuell amtierende EFRA-Europameister in dieser Klasse, Markus Feldmann, dann Timo Nau, als amtierender VG5F1 Meister, dann Vorjahresgewinner Marco Weigerding, Günter Honert, Michael Mielke, Silvio Böhmichen, Sven Müller, Tom Haacke um weitere Titelanwärter zu nennen.

Am Freitag wurde das offiziell geplante Training durch leichten Regen unterbrochen, bevor es weiterging. Am Wochenende war es mit unter 20 Grad etwas kühler als zum Rennen im August. Dafür war es trocken, sodass die Entscheidungen in den beiden Klassen unter gleichen Streckenbedingungen ausgetragen wurden. Einzig, der fehlende Griff war ärgerlich aus Sicht der Fahrer, die ihre Schwierigkeiten mit der Abstimmung der Fahrzeuge hatten. Im Gegensatz zur letzten DM waren des Öfteren auch Dreher und „Ausritte“ in die Wiese keine Seltenheit. Wer zu viel Schmutz neben der Ideallinie mit seinen Reifen aufsammelte, musste gefühlvoller mit dem Gasfinger umgehen, um nicht erneut einen Dreher zu riskieren. Die Bedingungen waren für alle gleich.

Nach den ersten beiden Vorläufen führte Niklas Klaas die Rangliste in der Klasse Standard vor Marcus Oppenhorst und Silvio Böhmichen an. Maximilian Hornig, dem beim SK-Lauf siegreich im August an dieser Stelle war, setzte sich an die Spitze der Modified Klasse vor Tom Haacke und Marco Weigerding.
Übrigens mussten die Teilnehmer mit ihren Reifen gut haushalten. Wann neue Reifen oder doch nochmal alte Schlappen nehmen. Diese Frage mussten die Fahrer selbst beantworten. Für die beiden gezeiteten Trainings und 5 Vorläufe sind maximal pro Fahrer 3 (Standard) bzw. 4 (Modified) Hinterreifen erlaubt.

Ab dem dritten Vorlauf tauchte plötzlich Markus Feldmann in der Rangliste weiter oben auf. Er schaffte den Sprung auf Startplatz 1 Tom Haacke und Marco Weigerding. In der Standard-Klasse war es Marcus Oppenhorst, der eine Schippe drauflegen konnte. Marcus war am Ende des Tages TQ vor Niclas Klaas und Rolf Tannek.

Nach den Vorläufen stand am Samstagabend ein leckeres Buffet aus mehreren Speisen zum Abend bereit, welches in gemütlicher Runde genossen wurde. Der ein und andere Teilnehmer blieb noch länger unter dem großen Pavillon sitzen zum Small-Talk sitzen. Andere zogen es vor ihre Fahrzeuge zu checken und für den Finaltag am 30.09.2018 vorzubereiten.

Es ging bereits früh am Sonntag los mit einer kurzen Fahrerbesprechung durch den Rennleiter Peter Leue, der alle Teilnehmer über den Finalablauf hinwies, wie die Startprozedur, auf faire Fahrweise und natürlich das die Fahrzeuge der Aufsteiger und Finallisten in die TA mussten. Mit seinem wachsamen Auge überblicke Peter jederzeit das Renngeschehen und griff ein, wenn es wirklich nötig war. Unterstützt wurde er von Klaus-Ulrich Krell, der neben der Boxengasse stand und die Start- und Zielflagge schwenken durfte.
Danach ging es Schlag auf Schlag in den aufsteigenden Finals weiter. Die ersten drei Piloten stiegen ein Finale höher, bis in den Halbfinals die ersten 5 Fahrer aus dem A und B ins Finale aufstiegen. In den beiden Finals war es soweit, die Deutschen Meister standen nach den 30 Minuten Fahrzeit fest. In der Klasse Standard war es ein Ritt auf der Rasierklinge zwischen Marcus Oppenhorst und Ralf Kiesele, die sich beide einen packenden Kampf um den Sieg lieferten. Beim Überrunden kam das Fahrzeug auf der Geraden ins Schlingern, was Ralf Kiesele ausnutzen konnte. Er setzte sich an die Spitze und fuhr den Sieg vor Marcus und Claus Denzel sicher ins Ziel.
Dieses Ergebnis war gleichzeitig das Endergebnis in der Wertung 40+.
Tim Graf wurde Juniorenmeister.
In Modified war man nach dem beiden Halbfinals auf ein spannendes Finale zwischen Markus Feldmann, Maximilian Hornig und Marco Weigerding gespannt. Nach 25 Minuten Fahrzeit trennten die drei Fahrer gerade mal knapp 4 Sekunden.
Nun waren es 30 Minuten im Finale. Gleich nach dem Start übernahm Markus Feldmann die Führung vor Maximilian Hornig und Marco Weigerding. Dahinter kämpfte Sven Müller um Platz 4 mit Marcel Thieme und Tobias Brandlhuber. Diesmal legte Markus Feldmann an der Spitze ein hohes Tempo vor. Runde für Runde baute er seinen Vorsprung aus. Dahinter konnten Maximilian Hornig und Marco Weigerding die Pace nicht ganz mitgehen. Gegen Rennmitte erhöhte Marco seinen Druck auf Maximilian, der sichtlich Probleme mit seinem Fahrzeug bekam. Es fing an mehr zu rutschen, was Marco ausnutzte, um Platz 2 zu übernehmen. Dahinter kämpften Sven Müller und Marcel Thieme um Platz 4. In Runde 63 profitierte Marcel von einem Fehler von Sven. Diesen gab er bis ins Ziel auch nicht mehr ab. Marcel konnte zu Maximilian Hornig aufschließen. In der vorletzten Runde versuchte er einen Angriff, aber ohne Erfolg. Maximilian wurde Dritter hinter Markus Feldmann und Marco Weigerding.
Bester Jugendlicher wurde Tobias Brandlhuber auf Gesamtplatz 6.
Den Deutschen Meistertitel 40+ gewann Sven Müller auf einem guten 5.Platz.

Das Endergebnis VG5MO
1.Markus Feldmann – Mecatech FW01
2.Marco Weigerding – RS5 XT 18
3.Maximilian Hornig – Genius
4.Marcel Thieme – BIG5
5.Sven Müller – HARM SX5
6.Tobias Brandlhuber – RS5 XT 18
7.Tobias Schmidt – RS5 XT 18
8.Michael Donovan – Mecatech FW01
9.Dieter Handke
10.Michael Mielke – S88
11.Emmanuelle Vanhaesendonck – HARM SX5
12.Timo Nau – RS5 XT 18
13.Günter Honert – FG 2020
14.Rene ́ Genuit – Genius
15.Tom Haacke – HARM SX5

Ergebnis VG5ST
1.Ralf Kiesele – Mecatech FW01
2.Marcus Oppenhorst – FG EVO 08
3.Claus Denzel – HARM SX5
4.Stefan Israel – FG 2020
5.Rolf Tannek – HARM SX5
6.Silvio Böhmichen – Mecatech FW01
7. Thomas Staab – Genius
8.Mario Mischke – FG 2020
9.Gerd Mehrhoff – Mecatech FW01
10.Alexander Stannek

Bei schönstem Herbstwetter ging die 25.Deutsche Meisterschaft beim MRC-Leipzig zu Ende. Rundum war dies ein schönes Event auf der Leipziger Strecke mit sehenswerter Rennaction auf der Strecke. Da hat der Verein ganze Arbeit geleistet.
Vielen Dank dafür an alle, die bei der Organisation und Umsetzung beteiligt waren. Super Rennen, tolle Organisation, leckeres Essen und faire Fahrweise der Teilnehmer waren eine gute Werbung für den RC-Car Sport. Jetzt geht es in die Winterpause, bevor 2019 das WM-Jahr in dieser Klasse beginnt.

(mk)

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Race of Champions 2018

Geschrieben von Norbert Rasch am 6. Oktober 2018 um 17:12

IMG_3303Wie jedes Jahr ist auch in 2018 der DMC auf der „modell, hobby und spiel“ in Leipzig stark vertreten. Neben dem Messe-Cup für die Profiracer findet in Halle 4 auch das alljährliche „Race Of Champios“ statt, bei dem die Nachwuchsrennfahrer ihr Können unter Beweis stellen. Heute konnten dies am Besten: Christopher U. auf Platz 3, Janik H. auf Platz 2 und der Sieger Kilian P.

Den Auftakt machten die Formel und Trucks – Deutsche Meisterschaft 2018 beim MRC-Leipzig e.V.

Geschrieben von Robert Gillig am 3. Oktober 2018 um 14:17

Der MRC-Leipzig e.V. lud vom 17.-19.August 2018 zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft VG5F1. Parallel dazu wurde die „inoffizielle“ Deutsche Meisterschaft VG6Truck und ein SK-Lauf des Sportkreises Ost in den beiden Tourenwagenklassen VG5MO / ST ausgetragen.

Dass die Großmodellklassen keine reine Männerdomäne sind, zeigten die beiden Damen im Fahrerfeld. Emmanuelle Vanhaesendonck kam extra aus Brüssel (Belgien) mit ihrem Papa nach Leipzig. Die schnelle Belgierin zeigte an diesem Wochenende erneut ihr fahrerisches Talent und das sie durchaus das Potenzial für das Podest hat. Leider schlug bei ihr der Defektteufel zu, wodruch ihr ein besseres Ergebnis in diesem Jahr verwehrt blieb. Dagegen ist die zweiten jungen Dame noch nicht lange dabei. Sarah Schmedicke begann in diesem Jahr mit ein paar Trainingsrunden hier auf dieser Strecke. Die Teilnahme beim SK-Lauf in der Standard-Klasse war ihr erster Renneinsatz. Platz 3 war ein guter Einstieg und weiter ging es bei der Deutschen Meisterschaft VG5TWST bei einem größeren Teilnehmerfeld. Hauptsache Spaß haben, so sieht es Sarah, die noch nebenbei an diesem Wochenende den Verein bei der Durchführung des Rennens unterstützte, wie viele weitere Mitglieder. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür.

Zurück zum Rennen. Bei super Sommerwetter begann die Deutsche Meisterschaft bereits am Freitag, den 17.08.2018 mit den Trainingsläufen in Gruppen. Mehr und mehr zeigte sich eine Ideallinie durch den Reifenabrieb auf der Strecke ab. Dies schlug sich in den Rundenzeiten nieder, die von Lauf zu Lauf immer besser wurden. Nur neben der Ideallinie war es staubig und der Reifenabrieb lag auf der Strecke. Daher galt, auf der Ideallinie zu bleiben um keinen Pickup aufzusammeln, der sich sofort auf dem Reifen zeigte. Ganz wie im großen Motorsport. Wer die Ideallinie verließ oder in der Wiese landete, musste die Reifen „sauber“ fahren, um wieder vollen Griff zu haben. Übertrieb man dies, war ein Dreher die Folge. Speziell die Großmodelle sind vom Fahrverhalten sehr nah an dem großen Motorsport dran. Eine letzte Trainingsmöglichkeit gab es am Samstagmorgen, bevor die Vorläufe gestartet wurden.

Für die DM-Teilnehmer der Formel-Klasse gab es eine Reifenbeschränkung auf zwei Paar Hinterreifen. Das neue Reifen nicht immer des Rätzels Lösung waren, zeigten ein paar Fahrer mit schnellen Rundenzeiten. Gerade im letzten Vorlauf war dies zu beobachten, als Fahrer mit neuen Reifen nicht schneller waren. Obwohl es in den Vorläufen nur um die Startaufstellung für die aufsteigenden Finals am Sonntag ging, setzten sich einige Fahrer eindrucksvoll in Szene.

Wer in den letzten Monaten die RC-Car Rennen verfolgte, dem wird aufgefallen sein, dass eine gute Startposition schon die halbe Miete um den Sieg sein würde. Für Vorjahressieger Martin Mittelstädt ging es darum, seinen Vorjahrestitel verteidigen. Dies wollten Tobias Gagesch (Vize-Europameister 2018), Timo Nau (Platz 3 – Europameisterschaft 2018), Flavio Budulig, Ernst-Peter Utz und Markus Michelberger verhindern. Ein Selbstläufer sollte es nicht werden, denn die Konkurrenz war in diesem Jahr wieder sehr stark. Die Abstände lagen so dicht beieinander, dass eine Prognose unmöglich war, wer am Sonntag den Sieg wohl holen würde. Die Entscheidung fiel im letzten Vorlauf, als Tom Haacke die bis dahin bestehende Bestzeit von Tobias Gagesch um 1 Sekunden verbesserte. Das nach 10 Minuten Fahrzeit auf einer Strecke mit ca. 360 Metern (Ideallinie 333 m) Länge!

Als inoffizielle Deutsche Meisterschaft gingen die VG6Trucks an den Start. Andreas Van Hüth war bis zum letzten Vorlauf eine Klasse für sich, als Günter Honert erstmals mit seinem FG einen Vorlauf fuhr. Immerhin reichte es für Startplatz 2 hinter Andreas Van Hüth, aber vor Paul Beetz und Andreas Jäkel. Mit nur drei Teilnehmern war die Stock-Klasse beim SK-Lauf etwas dünn besetzt. Marcus Oppenhorst vor Andreas Jäkel und Sarah Schmedicke so ging es in die Finals am Sonntag. Am Ergebnis blieb der Zieleinlauf wie gestartet wurde. Marcus vor Andreas und Sarah.

In der Modified-Klasse kamen noch 13 Teilnehmer zusammen. Erstaunlich, dass nicht mehr Teilnehmer die Chance für die kommende DM auf der Strecke im September nutzten. Klar, viele Fahrer konzentrierten sich voll auf ihr Formel-Fahrzeug. Schließlich war DM an diesem Wochenende und so blieb der Tourenwagen zu Hause.
Nach den Vorläufen führte Maximilian Hornig vor Marcel Thieme und Günter Honert, Mirko Engert und Sven Müller die Rangliste an. In den Halbfinals am Sonntagmorgen gab es keine Überraschungen zu vermelden, wenn wir von dem vorzeitigen Ausfall in Runde 3 von Emmanuelle Vanhaesendonck in der Klasse Formel absehen. Die Belgierin musste ihr Fahrzeug mit technischem Defekt abstellen. Schade, dass ihr dies in der Klasse Formel passierte, in der es um den DM-Titel ging.. Im Gegensatz zu der Standard-Klasse war der Kampf um den Sieg in Modified völlig offen. Tanken und Reifenwechsel waren übrigens nicht vorgesehen und nötig. Die Entscheidung fiel auf der Strecke. Die Frage war, ob Maximilian Hornig sich vom Start weg würde absetzen können. Dicht hintereinander ging es in die ersten Runden. Danach festigten sich im Laufe des Rennens die Positionen. Hinter Maximilian Hornig schob sich Sven Müller auf den zweiten Platz vor Mirko Engert, der sich im Finale genauso verbessern konnte und den Sprung aufs Podest schaffte.

Der erste Titel des Wochenendes wurde bereits am Sonntagmorgen nach den Viertelfinals der Formel und Tourenwagen vergeben.
Nachdem Günter Honert erst im letzten Vorlauf ins Renngeschehen eingegriffen hatte, war man gespannt ob ihm das Training wohl würde reichen. Die Strecke kennt er bereits von vielen Rennen. Lange sah es nach dem Start für einen sicheren Sieg für den Vorlaufschnellsten Andreas van Hüth aus. War es die Aufregung vor dem sicheren Sieg. Plötzlich schlichen sich bei Andreas ein paar Fahrfehler ein. Günter war plötzlich in Schlagdistanz und dann passierte es. Innen schob Günter seinen FG-Truck am Ende der Geraden in der Kurve vorbei und zog dann davon. Der Sieg ging an den überglücklichen Günter Honert Andreas van Hüth, Thomas Richter und Andreas Jäkel.

In der echten Formel 1 fällt die Titelentscheidung erst später, jedoch bei der Deutschen Meisterschaft im August. Nach den aufsteigenden Finals stand das Finale auf dem Zeitplan. Es war der letzte Lauf und der krönende Abschluss des DM-Wochenendes in Leipzig. Finalstart, der fast wie im echten Motorsport anzusehen war.
10 Fahrzeuge gingen in die erste Kurve, auf die lange Gerade und weiter ins Infield. Von Beginn an wurde um Positionen gekämpft, obwohl sich durchaus eine fehlerfreie und konstante Fahrweise im Finale durchaus auszahlen würde. Überholen war kaum möglich, wenn der Vordermann keinen Fehler macht, dass war klar. Dazu war die Ideallinie zu schmal und wer mit seinem Fahrzeug davon abkam, hatte weniger Griff. Markus Michelberger lag vor Timo Nau, Flavio Budulig und Tom Haacke, jedoch alle in Schlagdistanz um ihrerseits in Führung zu gehen. Gegen Rennmitte folgten die ersten Boxenstopps zum Nachtanken.In dem 45 minütigen Finale war dies nötig und erlaubt. Die Frage war, wann geht man rein, ohne Gefahr zu laufen am Ende ohne Sprit liegenzubleiben. Reifen wurden nicht gewechselt, um keine weitere Zeit in der Box zu verlieren. Der Rundenzeitenvorteil war so gering, dass man diesen nicht würde aufholen können. Zurück auf der Strecke ging der Zweikampf zwischen Markus Michelberger und Timo Nau weiter. Mit technischen Problemen verabschiedete sich Tom Haacke aus dem Titelkampf. An der Spitze kam es zu einem dramatischen Ende. Kein Sprit….entsetzen in der Box. Das Fahrzeug Markus Michelberger wurde dennoch nachgetankt, aber er wurde laut Reglement von 2 auf 10 zurückgesetzt.
Neuer Deutscher Meister Timo Nau vor Flavio Budulig, Tobias Gagesch und Ernst-Peter Utz.

Kurzum kann der MRC-Leipzig ein positives Fazit ziehen. Die Strecke und das Umfeld in einem tadellosen Zustand, dank der guten Arbeit der Leipziger. Andreas Lamers unterstützte Sven Müller bei der Rennleitung, wie auch Ivonne Thieme die Zeitnahme jederzeit im Griff hatte. In der technischen Abnahme war es ein ruhiger Job. Alle hielten sich an das Regelwerk, sodass keine Strafen ausgesprochen werden mussten. Rund um die Strecke war die Stimmung im Fahrerlager locker und entspannt, obwohl es um den DM-Titel an diesem Wochenende ging. Am Samstagabend lud der Verein zum Bankett mit leckerem Buffet ein. Dieses Angebot konnte im Vorfeld gebucht werden und so saßen die Teilnehmer in gemütlicher Runde bei Speis und Trank zusammen. Es wurde nicht nur gegessen und getrunken, nein, Themen waren natürlich Neues, Erfahrungen, Setups, uvm. Andere stärkten sich nur und dann ging es in die Box zur Vorbereitung ihrer Fahrzeuge für den Finaltag. Für die Leipziger war dies der erste Streich. Die 25.Deutschen Meisterschaft VG5TW fand einen Monat später im September statt.

Endergebnis VG5F1
1. Timo Nau – RS5 XF18
2. Flavio Budulig – Genius FR2
3. Tobias Gagesch – Harm FX3
4. Ernst-Peter Utz – MD01
5. Sebastian Keller – Bergonzoni F1S1 2018
6. Tom Haacke – Harm FX3
7. Martin Mittelstädt – RS5 F-10
8. Rudolf Grahamer – RS5
9. Enrico Hahn – RS5 F12
10. Markus Michelberger – Genius FR2

VG6Truck
1. Günter Honert – FG Evo 2020.1
2. Andreas Van Hüth – Genius
3. Thomas Richter – FG Evo
4. Andreas Jäkel –FG
5. Dominik Zeidler –FG
6. Eckhard Schulze –FG
7. Christian Hamm – FG Evo
8. Paul Beetz – FG Evo 2020
9. Uli Krell –FG

VG5TW
1.Maximilian Hornig
2.Sven Müller
3.Mirko Engert
4.Rene Genuit
5.Thomas Kleiner
6.Özgür Derin
7.Marcel Thieme
8.Emmanuelle Vanhaesendonck
9.Günther Honert –FG
10.Andre Friedel
11.Falko Ketter
12.Tom Haacke
13.Tobias Gagesch

VG5Standard
1.Marcus Oppenhorst
2.Sarah Schmedicke
3.Andreas Jäkel

(mk)

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Frist für DM-Bewerbungen

Geschrieben von Robert Gillig am 27. September 2018 um 09:53

Bitte denkt daran, dass die Frist für Bewerbungen um Deutsche Meisterschaften für die kommende Saison am 30.9. abläuft!

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1/8 trifft 1/1

Geschrieben von Norbert Rasch am 24. September 2018 um 15:52

 

Im September fand auf dem Kesseltalring ein Lauf zur Deutschen Autocross-Meisterschaft statt. Im Rahmen dieses Events prääsentierte der MSV Linsengericht mit seinen Mitgliedern, dass auch der Motorsport im Maßstab 1/8 eine Menge Action bietet. Vor ungefähr 3000 Zuschauern wurden auf einer eigens dafür schnell erstellten Rennstrecke die Buggys 1/8 genauso spektakulär bewegt, wie die großen Vorbilder. Für die jüngeren Zuschauer waren vom DMC zur Verfügung gestellte Renntrucks vorhanden, um ein erstes Hineinschnuppern in diesen Rennsport zu ermöglichen. Tatsächlich waren es doch die Väter, die letztendlich an den technischen Details sehr interessiert waren und dann auch noch ein paar Runden drehten. Meinen herzlichen Dank an Simone und Marcus Wende, Sebastian Fenske, Bend Falkenhain, Markus Reitz, Michael und Tom Zschiedrich, sowie Markus und Anne Rose Reitz, die hier ein ganzes Wochenende verbrachten und unser Hobby zusammen mit mir und MC Kesseltal-Vorstand Bernd Spielberger publik machten.

Deutsche Meisterschaft 4wd, 4wdst und Tr2 in der Arena 33

Geschrieben von Robert Gillig am 20. September 2018 um 17:56

Jörn Neumann holt sich zwei Titel

Er kam, stellte sein Fahrzeug auf die Strecke und gewann: Zwei Tage lang dominierte Jörn Neumann die Deutschen Meisterschaften Buggy 4WD und Truggy 2WD in der Arena 33 in Andernach. Am Ende holte er sich souverän beide Titel. Spannend war allenfalls der Kampf um die beiden übrigen Podiumsplätze.

Spannende kämpfe um Platz zwei und drei

Während Jörn Neumann (Schumacher) sich in der Klasse Buggy 4WD in jedem Lauf Runde für Runde vom Feld absetzte, rangen Titelverteidiger Luca Rau (Yokomo), Marcel Schneider (Team C), Tom Maquel (Team C) und Aaron Münster (Yokomo) um die Plätze zwei und drei. Ein zweiter und ein dritter Platz reichte Luca Rau schließlich für Platz 2. Marcel Schneider wurde Dritter vor Tom Maquel und Aaron Münster. Marcel Schneider sicherte sich mit dem dritten Platz auch den Titel Deutscher Jugendmeister Buggy 2WD. Deutscher Juniorenmeister wurde Elias Ehrmann (Xray). Tom Maquel nahm den Titel Deutscher Meister 40 plus mit nach Hause.

Thorsten Schmitz siegt in Standard

Die Entscheidung in der Klasse Buggy 4WD fiel erst im letzten Finallauf. Drei Fahrer hatten da noch die Chance, den Titel zu gewinnen. Titelverteidiger Mirko Morgenstern (Xray), Brian Olbrich (Associated) und Thorsten Schmitz (Yokomo).

Im Kampf um die Pole. Setzte sich der Titelverteidiger durch. Hinter ihm folgten Marcel Röttgerkamp und Thorsten Schmitz. Turbulent ging es dann in den Finalen zu. Ein Startcrash warf Mirko Morgenstern zurück. Brian Olbrich ging in Führung, gefolgt von Thorsten Schmitz. Drei Runden vor Schluss übernahm Thorsten Schmitz nach einem Fahrfehler von Brian Olbrich. Nur noch wenige Runden hatte Thorsten Schmitz noch bis zur Ziellinie. Doch dann passierte auch ihm ein Fahrfehler und Brian Olbrich gewann diesen Lauf.

Der zweite Lauf endete mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg von Mirko Morgenstern. Die erfolgreiche Titelverteidigung aus eigener Kraft war da wieder möglich. Selbst ein zweiter Platz hinter Thorsten Schmitz, der den dritten Lauf gewann, hätte noch gereicht. Doch den verlor er drei Runden vor Schluss an Brian Olbrich, der so Gesamtzweiter wurde.

Die drei Fahrer standen dann auch bei der 40plus-Wertung auf dem Treppchen. Jugendmeisterin wurde Lena Hürtgen (Associated). Der Titel Deutscher Meister Junioren ging an Elias Jordan (Xray).

Truggy 2WD: Zweiter Titel für Jörn Neumann

Der Weg zur Deutschen Meisterschaft in der Klasse Truggy 2WD ist schnell erzählt. 18 Fahrer starteten in dieser Klasse. Die Reihenfolge nach dem gezeiteten Training lautete Jörn Neumann (Associated), Jens Becker (Xray) und Guido Kraft (Xray). Das Ergebnis nach vier Vorläufen: Jörn Neumann, Jens Becker und Guido Kraft. An dieser Reihenfolge änderte sich auch in den Finalläufen nichts und so standen die drei dann so auch einträchtig auf dem Podium. Guido Kraft wurde Deutscher Meister 40 plus. John Zuber holte sich den Titel Deutscher Jugendmeister und Nathanael Zarth den Titel Deutscher Juniorenmeister.

Der Rekordsieger

Rekordsieger Jörn Neumann fügte an diesem Wochenende seiner Titelsammlung gleich zwei weitere dazu. Es waren die DM-Titel 31 und 32. Es ist sein elfter Titel in der Klasse Buggy 4WD und sein dritter in Truggy 2WD. Und die Siegesserie ging weiter. Eine Wochen später wurde er in Osterhofen zum vierten Mal Deutscher Meister Buggy Nitro 1:8. Mitte September stand er bei den Deutschen Meisterschaften Buggy 2WD Eletro ganz oben auf dem Siegerpodest.

Offroad in der Arena 33

Offroad wird in der Arena 33 draußen auf Kunstrasen gefahren. Die Strecke entstand 2017. Die erste Bewährungsprobe hatte sie beim Finale der Euro Offroad Series im Frühjahr 2018. Die Strecke weist eine Reihe von Sprüngen und Sprungkombinationen aber auch schnelle Geraden auf. Technisch ist sie anspruchsvoll.

(bb)

1800819 MAC Andernach DM ORE4WD – Finalrangliste

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Europameisterschaft Elektro Buggy 1:8 in Noeux-les-Mines, Frankreich 2018

Geschrieben von Robert Gillig am 19. September 2018 um 09:40

Dieses Jahr fanden sich letzten Endes nur 4 deutsche Fahrer auf der Europameisterschaft in Noeux les Mines in Nordfrankreich, nicht weit von der belgischen Grenze, ein. So hatten aus Deutschland nur Burak und Berkan Kilic, Philipp Lutgert und Robert Gillig ein schönes Wochenende – wer nicht da war, war selbst schuld.

Die internationale Beteiligung war mit über 100 genannten Fahrer, von denen letztendlich 82 tatsächlich antraten, nicht schlecht aber ein gleichzeitig stattfindendes hochrangiges 1:10 Offroad-Elektro-Rennen führt dazu, dass nicht alle üblichen Verdächtigen und Spitzenfahrer anwesend waren. Auch die miserable Verfügbarkeit von Informationen zu dieser Euro – nicht einmal 1/2 Seite auf der Homepage des Vereins in Französisch – hat den Starterzahlen nicht gerade geholfen. Da sollte die Efra in Zukunft unbedingt zulegen!

Die gesamte Anlage war gut auf die Euro vorbereitet, der Catering-Bereich war großzügig, die Preise für Frankreich sehr günstig und die Auswahl und die Portionen gut.
Der Mix an Belägen (Lehm mit unterschiedlichen ‚Additiven‘, Kunstrasen, Holz, verschiedene Pflaster) machte die recht große Piste zusammen mit dem abwechslungsreichen Streckenverlauf und insbesondere dem Vielfachsprung in der Mitte sehr anspruchsvoll. Durch die Streckenbegrenzung aus Beton wurden Fahrfehler hart bestraft.
Die Streckenposten waren gut gegen umherfliegende RC Cars schützt. Für den Vielfachsprung war ein Helfer abgestellt, der nichts anderes zu tun hatte, als eine gelbe Fahne zu schwenken, wenn der Streckenposten in diesem Bereich aktiv war. Auch waren die meisten Positionen halbkreisförmig eingezäunt – dadurch wusste der Streckenposten automatisch, auf welchen Streckenabschnitt er achten musste.
Im Fahrerlager – für das es keine Stühle gab, allerdings waren die Tische auch eher in Stehhöhe – gab es keinen einzigen Stromausfall und es gab jede Menge Druckluftstationen zum Reinigen der Autos.
Für die Camper gab es keinen Strom, aber das war auch so angekündigt. Dafür wollte auch keiner Geld von den Campern.
Die Toiletten waren bis auf eine sehr rustikal, aber auch das ist in Frankreich nicht ungewöhnlich.

Leider konnten wieder einmal nur 2 oder 3 Leute vom ausrichtenden Verein ein paar Brocken Englisch. Auch die Durchsagen waren fast komplett in Französisch. Das dürfte auf einer Euro eigentlich nicht sein. Dafür waren alle Leute nett und konnten fließend „Hände und Füße“.

Die Wettervorhersage für das Wochenende sagte trockenes Wetter und steigende Temperaturen voraus. Sie sollte Recht behalten. Während es am Freitag mit deutlich unter 20° noch kühl war, erreichten die Temperaturen am Sonntag angenehme 25°.

Die Strecke war morgens durch den darauf liegenden Tau extrem rutschig. Dem trug der Verein aber Rechnung, in dem es auch am Samstag und am Sonntag morgens einen Trainingsdurchgang gab, um die Strecke trocken zu fahren. Morgens wurden supersofte Gummimischungen gefahren, sobald die Strecke abgetrocknet war, setzte die Mehrheit der Fahrer aber auf Reifen in Soft. bei den Profilen gab es keine eindeutigen Gewinner, jeder Reifen der einen geringen Negativanteil im Profil hatte, schien zu funktionieren. Die Mehrheit setzte auf feines aber dichtes Blockprofil à la AKA Zip.

Nach dem letzten Trainings wurde basierend auf den schnellsten 3 aufeinanderfolgenden Runden nach Punkten eine neue Gruppeneinteilung erstellt.
Von den 5 Vorlaufdurchgängen am Samstag kamen 3 nach Punkten in die Wertung. Die Finale wurden nicht, wie in Fehring im Hybrid Modus (Aufsteiger- und Buchstabenfinale), sondern als fast reine HoA (nur Buchstabenfinale) gefahren. Nur der 1 aus dem Finaltraining des B-Finales stieg als 13. ins A-Finale auf. Alle Finale wurden 3x 10 Minuten gefahren, Extra-Finale für Jugendliche und Senioren gab es leider nicht. Schade, die Zeit wäre da gewesen.

Nach den Vorläufen lagen Burak und Berkan im B-Finale, Philipp im C-Finale und Robert im G-Finale.

Im Training für das B-Finale, in dem es um den Aufstieg ins A-Finale ging, konnte Burak über 9 Minuten am Führenden dranbleiben, bis dieser in der letzten Minute einen Fehler machte und Burak die Führung übernahm. Leider ging Burak in der letzten Runde der Akku leer und so wurde nichts aus dem A-Finale.

Da ich während des A-Finales jeweils mein Auto für mein G-Finale vorbereiten musste, kann ich über die A-Finale wenig sagen. Aber auf RC-Racing-TV kann man sich die Video-Streams von der Euro noch ansehen.

Die Euro EB8 war schon nach dem 2. A-Finale entschieden. Herzlichen Glückwunsch an den neuen Europameister Jean Pierrick Sartell! Das Gesamtergebnis: http://www.myrcm.ch/myrcm/report/de/41374/217559

(rg)

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